Medienmanagement-Blog
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Geschichten erzählen: Master of Arts in Film

 

Profil und Ziele des Studiengangs
Der Master-Studiengang Film an der Hamburg Media School ist eine umfassende Aus- und Weiterbildung für junge, begabte Filmschaffende. Das zweijährige Studium qualifiziert jeweils sechs Studierende in den Fachbereichen Drehbuch, Regie, Produktion und Kamera als kreative und marktversierte Filmschaffende, die im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz autonom und zielgruppenfokussiert agieren können.

Das Studium ist projekt- und praxisorientiert. Theoretischer Unterrichtsstoff wird stets durch praktische Übungen vertieft. Dabei kommt den drei Kurzfilmen, an deren Kreation und Produktion jeder Studierende während seines Studiums beteiligt ist, entscheidende Bedeutung zu. In Teams von Studierenden der vier Fachbereiche entstehen unter realitätsnahen Bedingungen pro Jahrgang 18 Filme aller narrativen Genres. Die Entwicklung der Kurzfilme fordert von jedem Studierenden die Bewältigung künstlerischer, sozialer und fachlicher Herausforderungen und bereitet ihn auf die Ansprüche des jeweiligen Berufsfeldes vor.

Die Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiengangs Film sind befähigt, sich in ihrer Disziplin erfolgreich im Film- und Fernsehmarkt etablieren und bewähren zu können. Ihnen wird der Abschluss „Master of Arts“ verliehen.

Dozenten

Die Studierenden werden in ihrer Lehre von hochkarätigen Fachleuten aus der Film- und Medienbranche betreut und begleitet, um die speziellen Gesetzmäßigkeiten filmischer Arbeit verstehen und beherrschen zu lernen.

Die Studiengangsleitung obliegt Prof. Richard Reitinger. Gemeinsam mit den Fachbereichsleitern Beate Langmaack (Drehbuch), Friedemann Fromm (Regie), Stefan Krohmer (Regie), Heike Wiehle-Timm und Manuela Stehr (Produktion), Judith Kaufmann (Kamera) und Achim Poulheim (Kamera) verantworten sie die Organisation und Durchführung der Lehre. Darüber hinaus koordinieren sie bis zu 40 hochkarätige Dozentinnen und Dozenten, die pro Studienjahr im Studiengang tätig sind. Zu diesen zählen:

Hagen Bogdanski (Kameramann, z.B. „Das Leben der Anderen"), Gloria Burkert („Nirgendwo in Afrika“), Frank Griebe (Kameramann, z.B. „Das Parfum“), Barbara Häbe (Arte-Redakteurin für den Bereich Kurzfilm), Holger Heinßen (Studio Hamburg Serienwerft), Eva Hubert (FilmFörderung Hamburg Schleswig-Holstein), Ralf Husmann (Autor, z. B. „Stromberg“), Anatol Nitschke (Senator Film Verleih GmbH), Markus Runde (ProSiebenSat1), Thomas Schreiber (Unterhaltungskoordinator ARD), Sascha Schwingel (Produzent teamWorx Television & Film GmbH). Michael Souvignier („Contergan“), Kai Wessel (Regisseur, z.B. „Die Flucht“) u.v.m.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich Dozenten.

Kurzfilme
Im Laufe des zweijährigen Studiums entwickeln und produzieren die Studierenden in Vierer-Teams jeweils einen fünfminütigen, einen zehnminütigen und einen zwanzigminütigen Kurzfilm. Dabei ist der zwanzigminütige Kurzfilm Teil der Master-Prüfung am Ende des Studiums.

Die Finanzierung der Kurzfilme ist durch das Filmstudium bzw. die Hamburg Media School und ihre Förderer gewährleistet. Im Unterschied zu anderen Filmschulen sollen die Studierenden keine eigenen Mittel aufwenden und sich nicht um Finanzierungsquellen bemühen, sondern ihre ganze kreative, handwerkliche und organisatorische Energie in ihr Werk investieren.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kurzfilm-Produktionen finden Sie im Bereich Filmwerkstatt / Aktuelle Produktionen .

Festivals
Der Master-Studiengang Film fördert die Teilnahme der Kurzfilme an Festivals, was den künftigen Filmemachern die Kontaktaufnahme zu potentiellen Arbeit- und Auftraggebern ermöglicht. Als herausragende Beispiele für internationale Erfolge seien die Werke „Die rote Jacke“ und „Ausreisser“ und "Raju" genannt, die in den Jahren 2003, 2005 und 2011 mit dem Academy of Motion Picture Arts and Sciences Student Oscar ausgezeichnet wurden. "Raju" wurde im Jahr 2012 auch für den Oscar® in der Kategorie Short Film (Live Action) nominiert. Der Film ist auch bei iTunes als Download verfügbar. Auf nationaler Ebene siegten in den Jahren 2008 und 2009 die HMS-Produktionen „Memoryeffekt“ und „Dunkelrot“ auf den renommierten Bamberger Kurzfilmtagen. „Dunkelrot“ gewann im Jahr 2008 ebenfalls den Kurzfilmpreis des Max-Ophüls-Festivals, 2009 gefolgt von dem HMS-Abschlussfilm „Schautag“.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich Festivals und Preise.

Bewerbung und Kosten
Das Studium des 11. Jahrgangs beginnt im Oktober 2012. Ausführliche Erläuterungen zu den Bewerbungsvoraussetzungen und- fristen finden Sie unter Bewerbungsprozess