In diesem Bereich stellen wir Ihnen die bisherigen und aktuellen Dozenten des Masterstudiengangs Journalismus vor.
Dr. Carolin Emcke
Dr. Carolin Emcke studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt und Harvard. Sie promovierte im Fach Philosophie zum Begriff „Kollektiver Identitäten“.
Emcke war von 1998 bis 2006 fest angestellte Redakteurin beim Spiegel und als Auslandsreporterin in zahlreichen Krisengebieten unterwegs, unter anderem in Pakistan, Afghanistan, Libanon, Irak, Gaza und Kosovo. In den Jahren 2003 und 2004 war sie Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University und gab Seminare vor allem zur „Theorie der Gewalt“ und „Zeugenschaft von Kriegsverbrechen“. Seit der Spielzeit 2004/2005 war Emcke zudem als Moderatorin vom „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne tätig. Anschließend arbeitete sie als Beraterin für den Masterstudiengang Journalismus an der Hamburg Media School und seit 2007 als Publizistin und internationale Reporterin (beispielsweise in Israel, Westbank, Pakistan, Äygpten, Irak und USA), unter anderem für Die Zeit. Emcke hält regelmäßig Vorträge und Seminare über Globalisierung, Theorien der Gewalt, Zeugenschaft, Photographie und kulturelle Identitäten. Emcke wurde ausgezeichnet mit dem Preis „Das Politische Buch 2005“, dem „Ernst-Bloch-Förderpreis 2006“ und dem „Theodor Wolff-Preis 2008“. Sie veröffentlichte folgende Bücher: „Kollektive Identitäten. Sozialphilosophische Grundlagen“ (Campus, 2000), „Von den Kriegen. Briefe an Freunde“ (S. Fischer, 2004) und „Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF“ (S. Fischer, 2008).