über die Studenten des Masterstudiengangs Journalismus wissen wollten,
hier erfahren Sie es. Die folgenden Kurzprofile informieren über
Hintergrund und Erfahrungen der Studierenden der aktuellen Journalismus-Masterklassen
2010 und 2011.
Maren Susan Meyer
„Nicht fanatisch genug für Kunstgeschichte“ beurteilt Maren Susan Meyer sich selbst. Auch in den Geisteswissenschaften Geschichte und Anglistik fühlte sie sich nicht wohl. „Ich wusste nicht, was ich damit später machen wollte.“ Schließlich aber, nach Anlaufversuchen in Hamburg und Göttingen, wurde sie sich dessen in Hildesheim bewusst.
Die niedersächsische Kleinstadt war es, die mit dem Studiengang „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ ihr Interesse an Sprachen und Schreiben intensivierte. Vor allem der Bezug zu England spielte für Maren in ihrem Studium eine Rolle: Hier verbrachte die gebürtige Hamburgerin vier Jahre mit ihrer Familie in der Nähe von London. Auch darüber hinaus ist ihr die Familie eine Quelle der Inspiration: Ihr Großvater arbeitete früher selbst als Journalist. „Niemand kann so toll schreiben wie er!“ Wenn Maren erzählt, steckt sie mit ihrer Begeisterung an. Ihr Unschuldsblick weicht dann einem immer noch herzlichen, aber entschlossenen Gesichtsausdruck. Vielleicht fehlt ihr der Fanatismus zur Kunstgeschichte. Die Leidenschaft und Zielstrebigkeit einer engagierten Journalistin besitzt sie allemal.
Text: Elena Bartels