Wolfgang Büchner

Wolfgang Büchner war von September 2014 bis Dezember 2014 Chefredakteur des SPIEGEL und von SPIEGEL ONLINE. Dort war er als "Change-Manager" für eine engere Verzahnung von Print und Online zuständig. Zuvor leitete Büchner als Chefredakteur die Deutsche Presse Agentur.
Der gebürtige Rheinländer begann seine Laufbahn als freier Mitarbeiter der Speyerer Tagespost. Nach dem Abitur und seinem Studium der Politikwissenschaft in Heidelberg und Hamburg, schrieb Büchner unter anderem für den "Neue Presse-Express" in Halle, die Bildzeitung in Magdeburg und Ab 1992 nahm er die Redakteurstätigkeit für die Nachrichtenagentur "Associated Press" in Hamburg auf. Ab 1995 berichtete Büchner für "Reuters" in Bonn als Reporter über die SPD und die Verteidigungs- und Innenpolitik und übernahm die Leitung im Bereich Märkte und Finanzen für "Reuters". Ab dem Jahr 1999 war Büchner für die "Financial Times Deutschland" als Chef vom Dienst tätig und wechselte 2001 als Geschäftsführender Redakteur zu Spiegel Online. Die journalistische Fachzeitschrift "Medium Magazin" lobte Büchners Arbeit als Chefredakteur für die dpa und wählte ihn 2010 und 2012 zum "Journalisten des Jahres 2010". Stellvertretend für den Spiegel, nahm Büchner im Jahr 2014 den Special Award des "European Press Prize" entgegen. Gelobt wurden unter anderem "Mut und Beharrlichkeit" im Rahmen der NSA-Berichterstattung.

Im Juli 2015 wechselt Büchner zu dem Schweizer Medienhaus Ringier als Geschäftsführer der Blick-Gruppe.

Er ist Mitglied im Beirat des Studiengangs "Digital Journalism" (EMAJ) an der Hamburg Media School.