Harro von Have

Nachdem Harro von Have zu Beginn seiner Tätigkeit als Anwalt den Schwerpunkt im Film-, und TV Recht hatte und u.a. als Anwalt von RTL tätig war, hat er sich in den vergangenen Jahren ausschließlich auf die Beratung nationaler und internationaler Kino-Filmprojekte spezialisiert und begleitet diese in vielen Fällen umfänglich von der ersten Rechteklärung bis zur Verwertung der Rechte. Zudem vertritt er umfassend ausgewählte Entertainer und Filmschaffende. Von Anbeginn an hat UNVERZAGT VON HAVE Studierende in Hamburg durch die Veranstaltungsreihe „Film u. Recht“ gemeinsam mit der FFHSH durch regelmäßige Vorträge unterstützt und an der Filmhochschule Ludwigsburg war Harro von Have bereits in deren Anfangszeiten Dozent für Film-und Finanzierungsrecht. Die Kenntnis der Filmfinanzierung und der damit zusammenhängenden Vertragsstrukturen gehört nach seinem Verständnis zu den Kernkompetenzen eines gut ausgebildeten Producers und durch die Kenntnisse des Prozesses und der Struktur internationaler Filmfinanzierung lassen sich erhebliche Marktvorteile erreichen. Daher freut Harro von Have sich, sein Wissen an die Studierenden der HMS weiter geben zu können. UNVERZAGT VON HAVE haben in der Vergangenheit Erstprojekte von Absolventen durch Beistellungen der Rechtsberatung unterstützt. Harro von Have ist unter have(at)unverzagtvonhave.com erreichbar.    

  • Vita

    Vita

    Nach dem Studium der Philosophie, Geschichte und Politologie in München und dem Studium der Rechtswissenschaft in München und Berlin bis zum Erreichen des zweiten Staatsexamens im Jahr 1988 spezialisierte Harro von Have sich im Urheber- und Medienrecht (TV, Film und Entertainment) sowie der Strukturierten Finanzierung im Bereich immaterieller Wirtschaftsgüter. 1991 gründete er mit weiteren Partnern die Kanzlei UNVERZAGT VON HAVE, die heute zu den führenden IP-und Medienrechtskanzleien Deutschlands zählt.  

    Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Harro von Have liegt im deutschen und internationalen Filmurheberrecht, in der Vertretung von nationalen und internationalen Filmvertriebs- sowie Produktionsfirmen und Programmveranstaltern, in der Beratung von nationalen und internationalen Co-Produktions-Vorhaben unter besonderer Berücksichtigung der europäischen und nationalen Förderungen. Harro v. Have verfügt zudem über intensive Erfahrung im Zusammenhang mit der Konzeption und rechtlichen Beratung von Filmfinanzierungen. Der Wirtschaftskanzleiführer JUVE zählt ihn zu den 10 häufigsten empfohlenen Anwälten im Bereich Film, Rundfunk und Entertainment, der „Hollywood Reporter“ hat ihn als einen der weltweit zehn einflussreichsten Persönlichkeiten der „Independent Filmproduktionen“ bezeichnet. Neben führenden deutschen Medienunternehmen, Investoren und Produzenten vertritt er namenhafte deutsche Filmemacher und Künstler wie Hape Kerkeling, Otto Waalkes, Fatih Akin, Klaus Maria Brandauer, Veronica Ferres und viele weitere.

  • Filmographie

    Filmographie

    Ausgewählte Filmprojekte der letzten Jahre:

    • Soul Kitchen (Fatih Akin)
    • Die Drei Fragezeichen (Studio Hamburg)
    • Cry of the Owl (Studio Hamburg)
    • Otto’s Eleven (Otto Waalkes)
    • Auf der anderen Seite (Fatih Akin)
    • Der Horst Schlämmer Film (Hape Kerkeling)
    • Das Weisse Band (X-Filme)
    • The Countess (X-Filme International)
    • Get Low (Zanuck Productions)
    • Before Midnight (Richard Linklater)
    • Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch)
    • Kokowääh (Bela Jarzyk)
    • A Most Wanted Man (Anton Cobaijn)
    • The Cut (Fatih Akin)

  • Publikationen

    Publikationen

    Harro von Have hat verschiedene Standardwerke zu seinem Spezialgebiet publiziert, u.a. den „Kommentar zum Filmförderungsgesetz (FFG)(1. Auflage 2007)“ sowie den Beitrag zum Förderrecht in v.Hartlieb/Schwarz „Das Handbuch des Film-, Fernseh- und Videorechts“ 3.Auflage 2011),und das Grundlagenwerk „Der Künstler und sein Recht“(2.Auflage 2013) (alle C.H.Beck Verlag, München), er hat regelmäßige Beiträge in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht und hält Vorträge auf nationalen und internationalen Fachveranstaltungen. Weitere Publikationen:von Have/Harris: "Der neue kulturelle Test des Filmförderungsgesetzes", Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM), 2009;"Urheberrecht für Filmschaffende", Verlag Medien und Recht (Hrsg.: Stefan Haupt), München 2008 ;"Statutory Protection of Television Show Formats", (1997) Entertainment Law Review;"Das Recht der Internationalen Co-Produktion": in Handbuch Kultur und Recht 1994 (Hrsg: Unverzagt/Röckrath); von Have/Eickmeier: "Der gesetzliche Rechtsschutz von Fernsehshow-Formaten", Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) 1994; von Have/Pense: "Filmfonds in Recht und Praxis", Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) 1994