Dr. Endress Wanckel

Dr. Endress Wanckel ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medienrecht in Hamburg. Praktische journalistische Erfahrungen sammelte er als Redaktionsassistent bei der NDR-Talkshow. Nach Abschluss seines auf das Medienrecht fokussierten Studiums mit Referendarstationen u.a. in den Kammern für Presse- und Urheberrecht am Landgericht Hamburg begann er 1996 seine anwaltliche Laufbahn in der Medienrechtskanzlei Prinz Neidhardt Engelschall und promovierte bei Prof. Bull zum Thema „Persönlichkeitsschutz in der Informationsgesellschaft“. Im Jahr 2000 gründete er mit anderen Anwälten die medienrechtlich ausgerichtete Kanzlei Frömming & Partner in Hamburg.

Dr. Wanckel ist schwerpunktmäßig für Medienunternehmen, Prominente und Kreative (u.a. Werbeschaffende, Fotografen, Autoren) tätig. Als Dozent und Autor zahlreicher Fachbücher und –aufsätze (siehe „Publikationen“) trägt er seine Expertise und seinen Erfahrungsschatz in Wissenschaft und Ausbildung.

Kontakt:
e.wanckel(at)hamburgmediaschool.com

  • Publikationen

    Publikationen

    a)      Bücher und Buchbeiträge:

    Foto- und Bildnisrecht, 4., vollständig aktualisierte Auflage 2012, Verlag C.H. Beck:

    "Kurzum: ein sehr hilfreiches Werk nicht nur für Einsteiger, sondern auch für erfahrene Praktiker. Der "Wanckel" hat sich im Fotorecht zu einer festen Größe etabliert."
    Prof. Dr. Nordemann, LL.M., Berlin, in: GRUR 2010, 598 zur Vorauflage

    Paschke/Berlit/Meyer, Hamburger Kommentar Gesamtes Medienrecht, Nomos-Verlag; dort: Kommentierung zivilrechtlicher Ansprüche (Schadensersatz, Geldentschädigung); 2., aktualisierte Auflage 2012

    Götting/Seitz/Schertz, Handbuch des Persönlichkeitsrechts, Verlag C.H.Beck 2008; dort: Der Schutz vor Unwahrheiten und Indiskretionen aus der Privat-und Intimsphäre

    "Vom Umgang mit der Wahrheit: Wie weit reicht das Selbstbestimmungsrecht?", Festschrift für Manfred Engelschall, S. 265 ff., Nomos Verlag, 1996

    "Der rechtliche Rahmen von Produktwarnungen" in: Nutzwertjournalismus, Reihe Praktischer Journalismus, S. 134 ff., UVK Verlag, 2004

    Persönlichkeitsschutz in der Informationsgesellschaft, Dissertation, Verlag Peter Lang, 1999

     

    b) Artikel und Aufsätze (Auswahl)

     

     

    Auf dem Weg zum "Recht am Bild der eigenen Sache" ?, NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2011, 1779

    Personenbezogene Prominentenberichterstattung anlässlich zeitgeschichtlicher Ereignisse, NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2011, 726

    "Die Durchsetzung von presserechtlichen Unterlassungsansprüchen", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2009, 3353

    "Die Abwehr von presserechtlichen Unterlassungsansprüchen", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2009, 3497

    Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH vom 28.10.2008, VI ZR 307/07 - "Bildveröffentlichung vom Haftausgang", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2009, 757

    "Alles was Recht ist" (Rechtstipps für Fotografen), fotoMAGAZIN 5/2009

    "Neues Urheberrecht", fotoMAGAZIN 7/2008

    Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH vom 13.11.2007, VI ZR 269/06 - "Kerngleiche Berichterstattung", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2008, 1594

    "Schutz des postmortalen Persönlichkeitsrechts", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2007, 684

    "Alles was Recht ist" (Rechtstipps für Fotografen), fotoMAGAZIN 8/2007

    "Der Schutz der Persönlichkeit bei künstlerischen Werken", NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2006, 578

    Urteilsanmerkung zur Marlene-Entscheidung des BVerfG, NEUE JURISTISCHE WOCHENSCHRIFT (NJW) 2006, 3411

    „Schadenersatz nach negativer Berichterstattung über Bank (Mody Bank/Focus), Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht (EWiR), Kurzkommentare, 3/2002, S. 101

    „Investigativer Journalismus und Pressefreiheit“ (Buchbesprechung), KOMMUNIKATION & RECHT Nr. 2/1999

    „Schadensersatzanspruch einer durch eine Presseveröffentlichung in Liquiditätsschwierigkeiten geratenen Bank (Mody Bank/Focus)“, Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht (EWiR),
    Kurzkommentare, 4/98 (gemeinsam mit M. Prinz, Hamburg)

    „Angeklagt vor laufender Kamera“, Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP), Heft 3/96 (Zusammen mit Matthias Knothe, Kiel) 1995

    „Rechtsaufsicht und Staatsfreiheit des Rundfunks - ein Widerspruch ?, Die Öffentliche Verwaltung (DÖV, 1995, S. 365 (Zusammen mit Matthias Knothe, Kiel)

    „Europäische Rundfunkpolitik als Aufgabe der Länder“, Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht (ZUM) 1995, S. 20 (Zusammen mit Matthias Knothe, Kiel)

    „Ist das Recht der politischen Parteien auf Wahlwerbung im Rundfunk reformbedürftig?“, Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 1994 (Zusammen mit Matthias Knothe, Kiel)

    sowie rund 60 Fachaufsätze in der von Prof. Haller herausgegebenen Internationalen Fachzeitschrift für Journalismus „message“ sowie deren Vorläuferin „sage&schreibe“ und zahlreiche weitere Beiträge in anderen Fachzeitschriften (u.a. Der Wirtschaftredakteur, Photo Technik International, Der Fachjournalist, Medium Magazin)