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Media School klicken Sie bitte hier.
Reden über den Job
31.10.2011 – Von der ProSiebenSat.1 Media AG, einem der Förderer der Hamburg Media School, reisen Christelle Kiss, Head of Human Ressources Talent Management & Staffing, Nils Nebe, Talent Manager, Robin Seckler, Director Business Operations, ProSiebenSat.1 Digital Media GmbH, und Marina Schmalzigaug, Trainee Product Management Sales an.
Auf einer Podiumspräsentation stellen die vier Unternehmensvertreter aus München ihr Medienunternehmen vor, bevor die interaktive Diskussions- und Fragerunde startet. In kleineren Gruppen können die Studierenden schnell in Kontakt mit den Gästen treten und inhaltliche Themen besprechen.
Datum und Ort: Freitag, 4. November, 14 bis 17 Uhr im Hörsaal Journalismus.
Weitere Gastgesprächstermine.
Fernsehtipp
19.10.2011 – Heute Abend zeigt das Erste um 20:15 Uhr "Homevideo" - just ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis 2011 in der Kategorie "Bester Fernsehfilm". Produzent war Benjamin Benedict, langjähriger HMS-Dozent und Regie führte HMS-Absolvent Kilian Riedhof.
Link zum Film.
Spannung und Emotion – Arbeiten in den Medien
11.10.2011 – Welche Aspekte des Studiums an der HMS waren für Dich maßgeblich für die Bewerbung?
Ich hatte zuvor in Hannover den Bachelorstudiengang Kommunikationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Quantitative Methoden studiert. Das war wissenschaftlich fundiert, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass mein betriebswirtschaftliches Wissen für eine spätere Führungsposition ausreichen würde. Mir fehlte beispielsweise die Sicherheit Marktanalysen zu erstellen oder Projektmanagementmethoden anzuwenden.
Das Ziel eines praxisorientierten Medienmanagementstudiengangs war also klar. Ich habe in Europa und auch in den USA gesucht und Infos zu verschiedenen Programmen eingeholt. Aber da Medien sehr stark kulturell geprägt sind, kam eine Uni in den USA nicht in Frage. Am Ende hat die HMS das überzeugendste MBA-Programm im deutschsprachigen Raum angeboten, das meiner wirtschaftspraktischen Perspektive entsprach.
Du hast zuerst auf Bachelor und dann noch den Master in Medienmanagement studiert und abgeschlossen: Was fasziniert Dich an dem Themenfeld Medienmanagement?
Interessant in der Medienbranche ist, dass man vorher nicht weiß, wer nun eigentlich wen bezahlt. Das klingt kurios, aber nehmen wir als Beispiel die Bordexemplare, die von verschiedenen Verlagen bei den Fluggesellschaften ausliegen. Bezahlt die Fluggesellschaft für die Auslage der Zeitungen oder bezahlen die Verlage dafür, dass sie bei den Fluggesellschaften ihre Produkte auslegen dürfen? Beide Modelle sind hier denkbar und das macht weitere kreative Geschäftsmodelle möglich. Das finde ich faszinierend. In den Medien produziert man spannende und emotionale Produkte.
Welche Inhalte aus dem Studium begegnen Dir in der Berufspraxis?
Mit dem MBA bin ich wirklich hochzufrieden. Ich gebe denjenigen, die ein Studium an der HMS aufnahmen wollen, aber einen Tipp mit auf den Weg: Bringt echte Begeisterung für die Medienbranche mit. Die braucht ihr für das Studium und später in der beruflichen Praxis.
Außerdem sind berufliche Erfahrungen in den Medien hilfreich. Ein oder zwei Jahre reichen schon, um Management- oder Leadership-Seminare besser zu verstehen.
Was mich darüber hinaus positiv überrascht hat, war die Interdisziplinarität der Kommilitoninnen und Kommilitonen und die intensive Teamarbeit. Beides hat mir sehr geholfen. Ich habe erfahren, wie Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund an fachliche Probleme herangehen, um Lösungen zu finden. Ich habe in einem Praxisteam mit einem Betriebswirten, Juristen und Theaterwissenschaftler zusammen gearbeitet. Außerdem wurde mir mit Verhandlungsführung oder den Methoden der schnellen Strukturierung der eigenen Arbeit ein ganzer Werkzeugkoffer in die Hand gedrückt, den ich noch heute nutze.
Was zeichnet das HMS-Studium für Dich rückblickend aus?
Das Studium bietet viele Gestaltungsspielräume, die man unbedingt nutzen sollte. Zum Beispiel die Medienreise zu verschiedenen Medienunternehmern in Deutschland: Niemals sonst nehmen sich Vorstände und Geschäftsführer großer Medienunternehmendie Zeit, so intensiv mit externen Interessenten zu sprechen. In den zwei Jahren an der HMS arbeitet man wie später im Job, dazu holt man sich ein umfangreiches theoretisches Fundament ab. Aus meiner Sicht hat die HMS das stärkste MBA-Programm mit Medienschwerpunkt im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Die Schule hat außerdem mit ihrem Standort in Hamburg eine sehr gute Lage, die einem den Aufbau eines eigenen Netzwerkes erleichtert.
Wie sieht Dein beruflicher Werdegang aus?
Mit 15, 16 Jahren habe ich in den Schulferien mit ersten Praktika bei Zeitschriften angefangen und die redaktionelle Arbeit kennengelernt. Als Freiberufler habe ich dann während der Schule für verschiedene IT- und Wirtschaftsmagazine, wie etwa „brand eins“ gearbeitet. Später zog es mich immer stärker zu den Onlinemedien. Ich habe in Hannover bei der Online-Agentur KONO als Projektleiter gearbeitet und dann den MBA an der HMS begonnen. Aus einem Praxisprojekt während des MBA-Studiums wurde dann ein Job bei Gruner und Jahr. Dort konnte ich dann das Projekt umsetzen. Nach drei Jahren bei G+J wollte ich mich internationaler ausrichten und meinen Schwerpunkt im Onlinebereich verstärken. Und so bin ich dann zu insparx gewechselt, um dort das Marketing für die Dating-Portale zu leiten.
Du hast auch als Journalist gearbeitet? Verändert sich mit dieser Erfahrung der Blick des Medienmanagers auf die Branche?
Diskussionen zwischen Verlag und Redaktion bieten immer wieder Konfrontationssituationen. Ich bin froh, beide Seiten kennengerlernt zu haben, das hilft einem dabei, interne Diskussionen einzuordnen und zu entschärfen. Generell ist es von Vorteil, kreative Entstehungsprozesse kennengelernt zu haben, was auch an der Hamburg Media School vermittelt wird. So hat man nicht nur die Profitabilität im Kopf, sondern versteht die Möglichkeiten und Grenzen kreativen Handelns besser.Im Idealfall kann man dann steuernd eingreifen, ohne weder die Schöpfungskraft der Macher, noch die ökonomische Sinnhaftigkeit der Projekte aus den Augen zu verlieren.
Wie viel ‚Manager‘ braucht ein Journalist?
19.09.2011 – Für welche Journalisten ist die Thematik Medienmanagement und Leadership überhaupt relevant?
Sobald
Journalisten in Führungspositionen arbeiten, müssen sie etwas von
Medienmanagement und Leadership verstehen. Das Aufgabenspektrum hat
sich in den vergangenen zehn bis zwanzig Jahren stark verändert. Es sind
mehr Managementaufgaben dazu gekommen, mehr Pflichten, sich in den
Bereichen Budgetierung, Controlling und Marketing auszukennen. Heute ist
der Chefredakteur ein Manager, der mehr als bloss Reichweiten- und
Auflagenzahlen im Auge haben sowie Führungsaufgaben souverän meistern
muss.
Kann man hier zwischen kurz- und langfristigen Entwicklungen unterscheiden?
Als
kurzfristige Entwicklungen sehe ich zum Beispiel die neuen
Herausforderungen im Social Media-Bereich, aber auch der Aufbau und das
Führen in den Newsrooms erfordert spezielles Wissen, das zurzeit
besonders gefragt ist. Langfristig bleiben die Finanzierungspläne
wichtig. Gerade die Chefredakteure müssen immer mehr Kenntnisse aus dem
Verlagswesen aufweisen.
Wie viel von einem ‚Manager‘ muss in einem Journalisten stecken?
Wenn
der Journalist wirtschaftlich arbeiten will und eine Führungsposition
hat, sollte er Managerfähigkeiten haben. Das trifft neben dem Finanz-
auch auf das Zeitmanagement zu: Eine Geschichte zu recherchieren, soll
möglichst wenig Zeit in Anspruch nehmen und auch weitere Kosten, wie zum
Beispiel für die Recherche-Reise, müssen möglichst klein gehalten
werden. Hier gibt es mittlerweile viele Alternativen, trotzdem gut
recherchierte Geschichten abzuliefern.
Manager- und Journalistenqualitäten: Gibt es Konflikte in den Kulturen?
Der
Manager rechnet mit Zahlen und kalkuliert, was unter dem Strich übrig
bleibt. Der Journalist denkt an seine Leser- oder Zuhörerschaft. Daraus
ergeben sich andere Vorstellungen, zum Beispiel über den Aufwand, eine
Geschichte zu recherchieren. Hier sind Konflikte programmiert. Oder
nehmen wir den Onlinebereich: Der Manager kann genau die Klickzahlen
einer Geschichte messen, wohingegen es dem Journalisten vielleicht nicht
so wichtig erscheint, ob sein Text von 1.000 oder 100.000 Menschen
angeklickt wurde. Diese beiden Interessen gewinnbringend
zusammenzubringen, wird immer wichtiger.
Worin liegen die Kernkompetenzen, die in den Kursen von MAZ und HMS vermittelt werden?
Wir
vermitteln Führungsleuten möglichst viel Wissen, um für die
Veränderungen am Markt gewappnet zu sein. Wir verschaffen den
Teilnehmern die Möglichkeit, mit Geschäftsführern und Verlagskaufleuten
auf einer Ebene zu diskutieren. Sie können einen Newsroom führen,
Strategien entwickeln, Stärken- und Schwächenprofile erstellen und
beherrschen das Change-Management. Sie lernen die Managementsprache
kennen und sind auf die Entwicklungen der Branche vorbereitet.
Stichwort Change-Management: Wie bereiten Sie Führungskräfte hier vor?
Wir
bereiten darauf vor, was in diesem Prozess passieren kann. Wichtig ist
zu wissen, dass es nicht ausreicht, vielleicht 15 Mails zu verschicken
und ein paar Paper aufzusetzen. Ein Change-Prozessist sehr komplex und
wirkt sich eben nicht nur auf eine Struktur aus, sondern vor allem auf
die Menschen im Unternehmen. Gelehrt werden die theoretischen
Kenntnissen dieser Veränderungsprozesse und welche Schlüsse in der
Praxis daraus zu ziehen sind, denn das lernen die wenigsten. Wenn sie in
der Praxis auftreten, ist es meistens schon zu spät, richtig damit
umzugehen.
Warum sollte ein Journalist einen der Medienmanagement und Leadership-Kurse belegen?
Wenn
er eine Führungsposition inne hat, eine Redaktion mit mehr als 20
Mitarbeitern leitet oder mit wirtschaftlichen Kennzahlen, Bilanzierung
und Marketing arbeitet und darüber mit anderen Personen in
Leitungspositionen verhandeln muss, dann empfiehlt es sich, diesen Kurs
zu belegen.
Flexibel und zukunftsorientiert
14.09.2011 – Die HMS hat sich mit ihren Masterstudiengängen auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg etabliert: Seit 2004 bildet sie Studierende für attraktive und zukunftsträchtige Berufsfelder im Medienbereich aus. Zukünftig wird sie ihre Kompetenzen auch intensiv auf den Bereich Weiterqualifizierung ausdehnen. Welche konkreten Pläne gibt es?
Die HMS hat neben den Vollzeitstudiengängen bereits seit Ende 2005 den Executive MBA im Angebot. Er richtet sich an Führungskräfte im Medienbereich, die sich gezielt und konzentriert weiter qualifizieren wollen. Darüber hinaus bieten wir seit zwei Jahren erfolgreich verschiedene Seminar-Formate zum Themenbereich Online Marketing und bauen dieses Feld kontinuierlich aus. In der letzten Woche kamen gut 280 Gäste zum ersten Online Marketing Frühstück an die HMS. Wir hatten ein volles Haus und die Branchen-Interessierten und -Experten fanden es sehr gut, hier auf dem Campus zu sein. Diesen spezifischen Bedarf an frischem, neuen Wissen im Bereich Online Marketing bedienen wir auch zukünftig weiter. Im Oktober starten außerdem zwei neue Qualifizierungs-Programme: Zum einen der Lehrgang „Medienmanagement & Leadership“, den die HMS und das MAZ – die Schweizer Journalistenschule gemeinsam durchführen. Das Angebot richtet sich an Journalisten. Ihnen vermitteln wir jenes ökonomische und führungstechnische Rüstzeug, das sie in den Redaktionsstrukturen von heute unbedingt brauchen. Zum anderen hat die HMS ein „Gründer-Camp“ entwickelt, mit dem wir Jungunternehmer auf ihre Selbstständigkeit vorbereiten. Mit einer Anmeldung für das Camp besteht für jeden Teilnehmer die Chance innerhalb der „Idea Clinic“ die eigene Gründungsidee und spezielle Fragen zur Umsetzung mit unseren Experten zu erörtern.
Wie sieht es im Studiengang Journalismus aus? Dort wird es in naher Zukunft bedeutende Veränderungen geben?
Ja, das ist richtig: Der Vollzeitstudiengang Journalismus wird in seiner bisherigen Form bis zur Vergabe der Master-Abschlüsse im Winter 2012 weiter geführt und endet dann. Derzeit entwickeln wir ein neues Angebot, das speziell Journalisten in Führungspositionen intensiv für aktuelle Herausforderungen Impulse gibt. Management-Themen spielen längst im Alltag der Redaktionen eine wichtige Rolle. Die Kenntnisse im Umgang mit diesen Veränderungen sind jedoch vielfach noch nicht vorhanden. Hier soll unser neues Angebot ansetzen. Bei uns wird man die nötigen Kompetenzen vertiefen und systematisch ausbauen können. Unser vorderstes Ziel dabei ist es, die Studierenden und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Seminare erfolgreich auf ihrem Berufsweg voran zu bringen. Das gelingt uns nur, wenn wir die aktuellen Anforderungen der Berufswelt im Blick haben und auf sie reagieren. Unser Vorteil ist, dass wir als kleine Schule hier sehr beweglich sind.
Die HMS hatte ja bisher ein sehr spezifisches Studienangebot und stellt sich nun breiter auf. Wo soll die Reise hingehen?
Die HMS gewinnt kontinuierlich an Bekanntheit und Reputation. Dies zeigt sich zum Ersten im – gerade in den letzten beiden Jahren – deutlichen Zuwachs an neuen Förderern. Hier haben wir seit 2009 19 Unternehmen hinzu gewonnen. Augenfällig ist dabei nicht nur die Zahl der neuen Partner, sondern auch die Tatsache, dass diese mittlerweile nicht mehr nur aus Norddeutschland stammen, sondern Unternehmen aus allen Teilen der Republik oder auch internationale Konzerne sind. Zum Zweiten werden wir immer mehr zum gefragten Partner bei aktuellen Forschungsthemen. So erstellte beispielsweise im vergangenen Jahr ein Forschungsteam der HMS für die Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH eine Studie zur Attraktivität Hamburgs als Standort für die Kreativwirtschaft. Aktuell laufen unter anderem Forschungsprojekte mit dem von Hubert Burda Media gegründetem Institut für Medien- und Konsumenten-forschung (IMUK), der Produzentenallianz und dem Hamburger Unternehmen Produktkraft.
Auf diesem Weg der nachhaltigen Etablierung gehen wir kontinuierlich weiter. Denn: Jeder Förderer genauso wie jeder Forschungspartner, den wir gewinnen, ist unmittelbar nutzenstiftend für unsere Studierenden: sei es über Vorträge, Projektarbeiten, Praktikumsplätze oder als potenzieller Arbeitgeber. Mehrwert und Unterstützung für unsere Studierenden – das steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Wahlstudie, Kinderstadt und Rothenbaum - der Alltag bei RTL Nord
03.08.2011 – „Guten Abend RTL“ - so lautet mein Motto bis Ende September. In der Hamburger Fernsehredaktion von RTL Nord absolviere ich mein dreimonatiges Praktikum. Fast sechs Wochen sind schon vorbei - Zeit für ein erstes Resümee.
Endlich kann ich das anwenden, was ich bereits im kleineren Rahmen während meiner Ausbildung an der HMS gelernt habe: Themen recherchieren, Interviews führen und Beiträge für die Sendung machen. Dabei stellte sich heraus, dass der Arbeitsalltag bei RTL Nord gar nicht so anders ist, als wir bei unseren Praxisprojekten erfahren haben. Allerdings muss hier immer alles ein bisschen schneller gehen, da jeden Tag eine Sendung zu füllen ist und viele Themen tagesaktuell gedreht werden. Da muss man sich auch mal schnell in Themen einlesen, für die man normalerweise nicht unbedingt ein Experte ist.
In der ersten Woche wurde ich gleich ins kalte Wasser geworfen und sollte einen Beitrag über die aktuelle Wahlstudie machen - ein Kameramann und ein Tonassistent wurden mir zur Seite gestellt und dann ging es ab ins Rathaus. Ein weniger trockenes Thema durfte ich dann zwei Tage später realisieren. In der Kinderstadt „Stormini“ in Stormarn warteten mehrere hundert Kinder auf uns. Die größte Herausforderung bestand für mich darin, die drei jungen Protagonisten, die ich einen Tag begleiten sollte, in dem ganzen Gewusel nicht zu verlieren.
Die dritte Woche stand ganz im Zeichen des Sports: Eine Wochenserie über das Rothenbaum - Tennisturnier. Für mich als passionierte Tennisspielerin war das natürlich ein Highlight. Eine Woche lang auf dem Tennisplatz verbringen - so macht die Arbeit Spaß. Beim Interview mit Michael Stich und Ivan Lendl zum Auftakt des Turniers war der Andrang der Presse groß. Die wichtigste Regel für angehende Journalisten: First come, first serve - also nicht lange warten, sondern nach vorne preschen und das Mikrofon nach vorne halten. Das hat dann zum Glück auch ganz gut geklappt.
Sehr schön fand ich es auch, als eine Kollegin in der morgendlichen Themenkonferenz ein Thema über eine Designern, die aus alten T-Shirts neue Kleidung designed, vorgeschlagen hat. Zufälligerweise war es mein Bericht, den ich als Stadtteilreporterin für das Hamburger Abendblatt geschrieben hatte. So durfte ich dann gleich zwei Wochen später wieder zu „meiner“ Designerin fahren - diesmal nicht mit Schreibblock und Stift, sondern mit Kamerafrau und Tonassistenten und daraus einen Beitrag für RTL Nord machen.
Besonders gefällt mir die Abwechslung in meinem Praktikum. Wenn ich morgens in die Redaktion komme, weiß ich meistens noch nicht, was der Tag bringt und welches Thema ich bearbeiten darf. Es wird also nicht langweilig und ich bin gespannt, was die kommenden Wochen noch für Themen und Überraschungen mit sich bringen werden.
Eine Bildergalerie vom Dreh gibt es auf dem Facebookprofil der HMS.
HMS Career Start Program - Der ideale Einstieg in die Medienbranche
24.06.2011 – Das HMS Career Start Program bietet Ihnen genau den richtigen Einstieg:
Mit diesem Programm eröffnen wir Ihnen die Möglichkeit, die Herausforderung des beruflichen Starts in die Medienbranche fokussiert zu meistern. In einem inspirierenden Umfeld sammeln Sie als vollwertiges Mitglied unseres praxisorientierten Forschungsteams vom ersten Tag an wertvolle Erfahrungen im Medienbereich. Gemeinsam bearbeiten wir spannende Fragestellungen zu Inhalten der Medien- und Kommunikationsbranche. Auf diese Weise lernen Sie in 8 bis 16 Wochen, worauf es bei der erfolgreichen Umsetzung von Projekten in der Branche ankommt.
Abgerundet wird die vergütete Hospitanz durch individuell zugeschnittene Entwicklungsmöglichkeiten, die Ihre Branchen- und Inhaltekompetenz systematisch verbessern:
- Engagierte Masterabsolventinnen und -absolventen können, zugeschnitten auf den persönlichen Wissensstand, drei EMBA Kurse besuchen. Top-Dozenten aus Wissenschaft und Praxis vermitteln alle wichtigen Brancheninsights und -kompetenzen.
- Talentierten Bachelorabsolventen bieten wir die Chance, sich durch überzeugende Leistungen im HMS Career Start Program direkt, ohne AC, für unser renommiertes MBA Programm zu qualifizieren.
Bewerbung:
Das HMS Career Start Program richtet sich an Bachelor- und Masterabsolventinnen und -absolventen aller Fachrichtungen. Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit kurzem Motivationsschreiben, tabellarischem Lebenslauf, sowie Kopien Ihrer Zeugnisse an l.wolter@hamburgmediaschool.com
Bei Rückfragen:
Lisa Wolter: 040 / 413 468 32
Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!
Fragen an Julia Richter
17.05.2011 – Was schätzen Sie an Machern von Studentenfilmen, gegenüber den etablierten Filmproduzenten?
Ich
schätze an Filmemachern - egal ob etabliert oder nicht - wenn sie ihre
Figuren und Geschichten lieben. Auf der anderen Seite müssen sie
"hinhören" und "schauen können", was ihre Schauspieler mitbringen.
Welchen Eindruck hat die Arbeit der Studierenden Ihnen hinterlassen?
Beeindruckend an der Arbeit mit den drei Studenten war ihre ruhige, positive und anspruchsvolle Art. Bei
all dem Chaos, der Hitze und den Schwierigkeiten in Indien, haben sie
nie ihr Team oder ihre Geschichte aus den Augen verloren. Max hat mich
beim ersten Treffen einerseits durch seine freundliche, neugierige Art
und andererseits durch seine Recherche, was seine Geschichte anging,
überzeugt. Bei Wotan und mir wusste ich, dass wir eine sehr ähnliche
Herangehensweise beim spielen und erarbeiten einer Szene haben. Solche
Konstellationen sind wunderbar - weil kreativ - aber leider selten.
Worin bestand für Sie die größte schauspielerische Herausforderung?
Ich hatte Angst, dass man meine Figur emotional nicht versteht. Ich
bin nach wie vor hin- und her gerissen, wie ich selber über das Thema
denke. Diese Ambivalenz machte es spannend meine Figur kennen zu lernen
und zu verteidigen.
Was war das Besondere am Drehort Kalkutta?
Man
tritt aus dem Hotel, die Sonnenbrille beschlägt, man sieht Menschen,
die Dinge tun, die man zuvor nicht gesehen hat, man sieht keine
westlichen Menschen, staunt, schaut und ist von der Hitze, dem
chaotischen Straßenverkehr, dem Krach und all den Extremen erschlagen
und fliegt dankbar und demütig nach Hause zurück.
Was ist Ihre Lieblingsszene in dem Film?
Ich
weiß es nicht - ich bin glücklich, dass die Geschichte funktioniert und
berührt. Ich konnte auf der Premiere "einfach zuschauen" und habe nicht
als Mitwirkende beobachtet und bewertet - das erlebe ich bei mir sehr
selten.
Ein Film mit Relevanz
17.05.2011 – Die Dreharbeiten zu ihrem Film erregten viel Aufsehen in den Straßen von
Kalkutta. Neben den vielen Schaulustigen am Set wurden auch zwei
Journalisten des indischen Daily Telegraph auf Film und Thema
aufmerksam. Sie nahmen ihre Recherchen zu den Hintergründen der
Adoptionspraktiken in ihrem Land auf. Die Reporter wurden fündig und
ihre Rechercheergebnisse sorgten in Indien für großen Aufruhr.
Mindestens einem Waisenhaus, das in den Menschenhandel involviert ist,
drohte die Schließung. Politiker wurden angegriffen und die Korruption
im Adoptionssystem öffentlich gemacht.
„Obwohl sich damit für uns die Idee hinter unserem Film - Aufmerksamkeit
auf einen rechtlichen Graubereich zu lenken, der die Türe für
Kinderhandel öffnet - erfüllt, sind wir als Macher dieses Films tief
betroffen und haben uns entschlossen auch weiter aktiv zu bleiben. Es
hat sich bereits ein kleiner Kreis an Filmemachern gefunden, die einen
Verein gründen. Ziel dieses Vereines wird es sein, sich für eine
adäquate Gesetzgebung in solchen Adoptionsländern einzusetzen, denn dies
ist nicht nur ein indisches Problem und ganz konkret dafür zu sorgen,
dass den bedürftigen Kindern in Kalkutta innerhalb ihres sozialen
Kontexts - in den Vierteln, in denen sie aufgewachsen sind - geholfen
werden kann“, begründet Stefan Gieren sein Engagement.
apatya.org ist der gemeinnützige Verein, der nach den Dreharbeiten in Kalkutta gegründet wurde. Er widmet sich Kindern in der indischen Großstadt, ermöglicht ihnen unter anderem Schulbildung und regelmäßige Mahlzeiten.
Darüber hinaus engagiert sich der Produzent Stefan Gieren für das
soziale Medienprojekt herai-tv in Afghanistan, das auch vom
Bundesministerium für technische Zusammenarbeit gefördert wird. Ziel des
Projektes ist der Aufbau und Betrieb eines Fernsehsender in der Stadt
Herat, der sich den Bereichen Bildung, Frauenrechte, Alltagsbegleitung,
Partizipation, Wirtschaft und Umweltschutz widmet. Außerdem befindet sich ein weiterer Sender in Mazar-e Sharif im Aufbau. Mehr dazu unter:
http://www.globalmediaaid.org und www.fictionzweinull.de.
Artikel im Daily Telegraph India
„Raju“ bei Facebook
Stimmen zum Oscar
17.05.2011 – Dr.
Robin Houcken, Geschäftsführer der Studio Hamburg GmbH und
verantwortlich für die Finanzen sowie den Geschäftsbereich Atelier,
Technik und Distribution und Marketing.
"Der Mut für einen außergewöhnlichen Drehort wurde belohnt. Ein weiterer Oscar für Hamburg freut den Filmstandort."
Eva Hubert und das Team der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.
"Wir
sind begeistert, dass schon zum dritten Mal ein Abschlussfilm der HMS
einen Studenten-Oscar gewinnt! Sehr stolz können wir auf unsere
Hamburger Talente sein – auf die Leiter und Kreativen in der HMS und auf
ihre Absolventen: Dass Max Zähle und das Team für "Raju" so große
Anerkennung erfahren, bestätigt wieder, dass unsere kontinuierliche
Unterstützung des Nachwuchses Früchte trägt. Und es geht
vielversprechend weiter: Der Produzent von Raju, Stefan Gieren, arbeitet
nach seinem erfolgreichem Abschluss des "First Motion"-Projekts an
seinem aktuell geförderten Spielfilm-Drehbuch "Sommerliebe"… Herzlichen
Glückwunsch für Max und sein Team!!"
Judith Kaufmann, Kamerafrau und seit April 2011 Bereichsleiterin Kamera an der Hamburg Media School.
"Es ist
phantastisch, dass dieser Abschlussfilm international wahrgenommen wurde
und dieses Ziel erreicht hat. Ich bin sehr froh und stolz, dass ich an
einer Schule arbeite, wo solche Filme entstehen."
Hubertus
Meyer-Burckhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung Polyphon Film- und
Fernsehgesellschaft mbH, Studiengangsleiter Film an der Hamburg Media
School.
„Einen
großartigen Film zu produzieren ist ohnedies eine Herausforderung. Dies
aber zu schaffen als junger Produzent in Kalkutta setzt Maßstäbe. Ich
gratuliere mit großem Respekt Stefan Gieren und seinem Team.“
Prof. Dr. Insa Sjurts, Geschäftsführerin der Hamburg Media School.
„Es
ist großartig, dass unsere Studierenden diese internationale
Anerkennung für ihren Abschlussfilm erfahren, umso mehr, weil sie sich
ein sensibles Thema mit gesellschaftlicher Relevanz ausgesucht haben.“
Heike Wiehle-Timm, Produzentin und Bereichsleiterin Produktion an der Hamburg Media School.
„Der
Oscar ist für jeden Filmemacher innerer Ansporn und die größtmögliche
zu erreichende Auszeichnung. Dass "Raju" einen Studenten-Oscar gewonnen
hat, ist ein großartiger Erfolg des Regisseurs und Autors Max Zähle, des Produzenten Stefan Gieren, des Kameramannes Sin
Huh und des Co-Autors Florian Kuhn. Und da "Raju" als Abschlussfilm der HMS entstanden ist, ist dies
auch ein großer Erfolg für die HMS, die diese Geschichte um illegale
Adoptionen mit Dreharbeiten in Kalkutta unterstützt und gefördert hat.
Ich gratuliere allen Beteiligten von Herzen.“
Oscar-Freude an der Hamburg Media School
17.05.2011 – Ob es der Studenten-Oscar in Bronze, Silber oder Gold wird, erfahren die
jungen Filmemacher bei der Verleihung am 11. Juni 2011. Prof. Richard
Reitinger, Studiengangsleiter Film an der Hamburg Media School, hat sich
nach der schönen Nachricht gestern Nacht den Film gleich noch einmal
angesehen: „Er war zum 87. Mal großartig“, so Reitinger. „Für mich war
es eine große Freude, diesen Film zu begleiten, gerade weil es sich die
Filmer nicht leicht gemacht haben. Umso wunderbarer ist es, wie leicht
und selbstverständlich „Raju“ von einem Erfolg zum nächsten geht. Der
Studenten-Oscar ist die absolute Krönung.“
Die ersten Fäden nach
Indien knüpften Prof. Dr. Insa Sjurts und Hubertus Meyer-Burckhardt im
Rahmen einer Kooperation mit der indischen Filmhochschule Roopkala
Kendro in Kalkutta. Zwei Monate dauerten die Dreharbeiten für den Film.
Während der Arbeit hatte das Film-Team neben Monsun und einem engen
Zeit- und Budgetdruck mit den Begebenheiten vor Ort zu kämpfen.
Kameramann Sin Huh musste bei einigen technischen Anforderungen stark
improvisieren. „Aber die Zusammenarbeit mit der indischen Technik-Crew
war klasse, sie waren sehr zugänglich und haben uns geholfen, wo sie
konnten.“
Für ihren Film konnte das Team die Schauspieler Julia Richter und Wotan Wilke Möhring gewinnen.
Studenten-Oscar – Preise und Nominierungen
2003
gewann „Die rote Jacke“ von Florian Baxmeyer (Regie), Elke Schuch
(Drehbuch), Kai Lichtenauer (Creative Producer) und Marcus Kanter
(Kamera) in der Kategorie Live Action Short Film. Zwei Jahre später
erhielt die Regisseurin Ulrike Grote in derselben Kategorie den
Studenten-Oscar für ihren Film „Ausreisser“, den sie zusammen mit Linus
Foerster (Drehbuch), Constantin Castell (Creative Producer) und Ute
Freund (Kamera) drehte. Mit ihrem Abschlussfilm „Land gewinnen“ war das
Team Fabian Wiemker (Drehbuch) Yildiz Özcan (Creative Producer), Marc
Brummund (Regie) und Bettina Herzner (Kamera) für die Kategorie Foreign
Films im Jahr 2006 nominiert.
Offizielle Pressemitteilung der Academy in Los Angeles.
Alle Festivals und Preise der HMS-Filme.
Die medienpolitische Perspektive
29.04.2011 – Was sind Deine Aufgaben in der Staatskanzlei NRW als Referentin für Medienwirtschaft?
Ich beschäftige mich vor wirtschaftlichem Hintergrund mit sämtlichen Medienteilmärkten – u. a. Film, Fernsehen, Presse, Online, Games. Meine Aufgabe ist es, Termine und Entscheidungen des Staatssekretärs und der Ministerin für Medien und gelegentlich auch der Ministerpräsidentin in diesen Bereichen vorzubereiten. Oft entwerfen wir als Fachabteilung auch Reden zu medienspezifischen Themen für die genannten Personen.
Was ist das Besondere an Deiner Arbeit?
Es ist die spezielle Perspektive, die wir als Teil einer Landesregierung auf die Medienbranche haben. Mich reizt an dem Job, dass die Themen extrem vielfältig sind und ich unterschiedlichste Einblicke bekomme – nicht nur medienwirtschaftlich, sondern auch medienpolitisch und medienrechtlich.
Wie bist Du auf das Studium gekommen und mit welchem Ziel hast Du an der HMS studiert?
Ich wollte nach meinem Bachelor einen Master im Medienbereich absolvieren, der mein betriebswirtschaftliches Know-how vertieft. Bei meiner Recherche bin ich auf die HMS gestoßen und habe am Studieninfotag teilgenommen. Mich hat das Studienkonzept überzeugt.
Nenne bitte drei Gründe, die aus Deiner Sicht für ein MBA-Studium an der HMS sprechen.
Zum einen das fundierte Wissen, das den Studierenden vermittelt wird und zum anderen die Kontakte, die sie im Laufe ihres zweijährigen Studiums bekommen - das sind aus meiner Sicht wichtige Faktoren. Insbesondere ist aber der hohe Praxisbezug durch die realen Projekte für namhafte Unternehmen ein Mehrwert, den andere Studiengänge so nicht bieten.
Inwiefern bereitete Dich das Studium an der HMS auf Deinen jetzigen Beruf vor?
Für die Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Studienjahr hat mir die HMS ein Praktikum in der Abteilung Medienpolitik bei RTL vermittelt. Im Nachhinein hat mich dieses Praktikum schon auf meinen jetzigen Job vorbereitet – nur, dass ich damals „auf der anderen Seite“ stand. Inhaltlich kann ich vieles aus dem Studium an der HMS anwenden. Ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, Medienmärkte zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Genau das habe ich an der HMS gelernt.
"Raju" unter den fünf Finalisten zum Studenten-Oscar
26.04.2011 – Der Regisseur und Autor Max Zähle, Kameramann Sin Huh, Producer Stefan Gieren und Ko-Autor Florian Kuhn sind einfach glücklich. „Dahinter steckt ja mehr als nur ein Film. Wir haben wirklich geschafft, etwas zu bewegen“, sagen sie.
„Raju“ handelt von einem deutschen Paar, das nach Indien reist, um ein Kind zu adoptieren. Doch kurz nach dem ersten Kennenlernen in Kalkutta verschwindet der Junge. Bei der Suche nach Raju stoßen die Eltern, gespielt von Julia Richter und Wotan Wilke Möhring, auf illegale Adoptionspraktiken. In Indien haben bereits die Dreharbeiten eine Diskussion über illegale Geschäfte mit adoptierten Kindern ausgelöst. Journalisten der indischen Presse hatten nachrecherchiert und lieferten Informationen, die zur Schließung einiger indischer Waisenhäuser führten.
Zusammen mit vier anderen Filmen aus Tschechien, Norwegen, Großbritannien und Schweden ist der HMS-Abschlussfilm in der Kategorie „Foreign Films“ um den Studenten-Oscar im Rennen. Bis zum 20. Mai lässt sich die Jury zur Vorauswahl Zeit. Dann steht fest, welche der fünf Filmteams nach L.A. reisen, um einen der Preise entgegenzunehmen. Die endgültige Platzierung erfahren die Teams der Filme erst bei der Zeremonie. Ausgezeichnet werden die drei besten Filme mit dem Studenten-Oscar in Gold, Silber oder Bronze.
Link zum Trailer.
"Raju"-Team in der Presse:
Uni-Spiegel
NDR
taz - die tageszeitung
Ideen aus Hamburg und London für Brasilien
19.04.2011 – Bigpoint GmbH ist kein kleines Unternehmen – das sieht man bereits im Eingangsbereich des Bürokomplexes in Hamburg-Eppendorf. Der Besucher erhält eine Marke, bevor er durch die vielen Flure zum großen Konferenzraum gelangt. Rechts und links stehen mannshohe Action-Figuren aus Computerspielen wie zum Beispiel die eines Cylons aus „Battlestar Galactica“. Bigpoint gehört zu den größten Online Gaming-Anbietern der Welt mit Büros in Hamburg, Berlin, San Francisco, Malta und Sao Paolo.
Im Konferenzraum stehen schon Wasser, Kaffee sowie Beamer und Notizzettel bereit für die Präsentation: „Three steps to success – Optimizing Bigpoint’s strategy in Brazil“. Seit dem Kick-off Meeting am 3. Februar haben sich die vier Studierenden der HMS mit diesem Thema auseinandergesetzt. Dabei arbeiteten sie mit zwei Studierenden vom LSE zusammen: César Jiménez und Lorena Monsalves. Sie studieren Global Media and Communications und Social and Public Communication in London. Die guten Kenntnisse des südamerikanischen Marktes der beiden gebürtigen Chilenen waren besonders hilfreich bei der Analyse und Präsentation.
„A warm ‚Welcome everybody‘ to this presentation together with our partners from Hamburg Media School and London School of Economics”, begrüßt Timm Geyer die 15-köpfige Runde zu Beginn der Präsentation. Geyer ist Head of Business Development (global) bei Bigpoint. Bis 2010 studierte er selbst an der HMS und erwarb seinen Executive Master. „Ich war sehr beeindruckt von den Leistungen der Studierenden an der HMS. Deshalb habe ich dieses Praxisprojekt initiiert“, sagt er. Von dem Auftraggeber sitzen unter anderem der Head of Performance Marketing, Lars Schmidt, Senior Brand Manager Marcus Behrens, die PR-Chefin Janine Griffel und der Chief Communication Office, Nils-Holger Henning, mit am Tisch. Innerhalb einer guten Stunde zeigen die sechs Studierenden das Ergebnis ihrer zweimonatigen Arbeit. Anschließend stellen sie ihre strategischen Vorschläge für den Online Games-Anbieter zur Diskussion.
“Wenn Ihr uns nur gesagt hättet: ‚Alles gut, macht weiter so‘, dann hätte das keinen Wert für uns gehabt. Es ist gut, dass Ihr direkt auf die Mängel hingewiesen habt, damit wir sehen können, was besser gemacht werden muss“, sagt Timm Geyer nach der Präsentation. Doch auch einige kritische Nachfragen hielten die zehn Manager von Bigpoint für die jungen Medienmanager bereit. Schließlich kündigte Timm Geyer an, dass die Vorschläge der Studierenden in den kommenden Wochen geprüft werden. Dann wird es auch ein Feedback geben, welche Vorschläge in die Umsetzung gehen.
„Die internationale Kooperation mit der LSE besteht seit einigen Jahren und hat sich sehr bewährt. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder Studierende aus London in das internationale Praxisprojekt der HMS einbeziehen“, so Nils Grannemann, Head of International Office an der HMS.
Für die Studierenden ist die internationale Zusammenarbeit nicht nur eine inhaltliche, sonder auch eine kommunikative Herausforderung: „Wir mussten uns besonders gut absprechen, wer welche Aufgaben bearbeitet, weil die beiden Südamerikaner nur einmal nach Hamburg kommen konnten, um das Projekt direkt zu besprechen“, erklärt Elisa Schwuchow. Die Studierenden haben einmal die Woche geskyped und sich zur gruppeninternen Zwischenpräsentationen vor dem Laptop in Hamburg und London getroffen.
Es gibt kein zurück
18.04.2011 – Am Ende des OMC, nachdem die Teilnehmer vier Tage lang in SEO, SEM und Social Media Marketing geschult worden sind, geht es in einem letzten Slot immer noch einmal um die neuesten Trends, um Augmented Reality und das Outernet. Ist das alles noch ganz weit weg oder bereits Teil unserer Alltagswelt?
Nick Sohnemann:
Trends sind immer auch schon Teil der Alltagswelt und daher auch schon Realität. Aber Trends sind noch kein Mainstream und haben daher auch immer noch Potenzial, sich in Zukunft zu entwickeln. Das Outernet ist ein solcher neuer umfassender Mega-Trend und bezeichnet eine Entwicklung, in der das Internet zurück auf die Straße springt.
Menschen, Orte, Autos und Gebäude werden über neue Technologien wie Gesichts- und Objekterkennung sowie über das Tracking der Geo-Koordinate auch ans Internet „angeschlossen“. Das Smartphone steht aktuell im Mittelpunkt dieser neuen Zeit. Viele Apps und Anwendungen - wie Foursquare, Google Goggles, Wikitude und Layar - basieren schon heute auf dieser Logik. Dies ist eine neue Bewegung und daher der nächste evolutionäre Schritt des Internetzeitalters. Das Outernet eben.
Gibt es Beispiele, wo die Augmented Reality Technologie bereits heute schon erfolgreich im Marketing eingesetzt wird?
Nick Sohnemann:
Es gibt viele schöne und kreative Anwendungsbeispiele für Augmented Reality im Marketing:
Im Lego-Store kann man die Packungen aus dem Regal vor eine Webcam halten. Durch die Augmented Reality-Technologie sieht man bereits das zusammen gebaute Produkt in 3D. Ein weiteres Beispiel ist das Esquire Magazin, das bereits 2009 eine ganze Ausgabe der Augmented Reality gewidmet hat und mehrere Seiten mit einem speziellen Zusatz-Content versehen hatte. Oder Nestlé, die bringen seit Januar 2011 Cerealien-Boxen in Frankreich, USA und Russland mit Augmented Reality -Spielen heraus. Und in den USA sind Baseball und American-Football-Sammelkarten bereits seit 2009 mit 3D-Content und Augmented Reality-Inhalten ausgestattet.
Hype, Spielwiese für kreatives Potenzial oder Rettungsanker für Anzeigen? Gibt es messbare Effekte, die die Wirksamkeit von Augmented Reality Formaten belegen?
Nick Sohnemann:
Ja, die gibt es. So hat beispielsweise LEGO durch die Augmented Reality-Kioske in den LEGO-Stores nachweislich mehr Abverkauf generieren können.
Die Schlüsselbotschaft am Ende des OMC lautet, dass das Outernet DIE Zukunft ist – was bedeutet das für die Medienbranche?
Nick Sohnemann:
Wie mit jeden wichtigen Trend der Online-Branche verändert das Outernet Geschäftsmodelle und Content-Distribution. Die Beispiele sind zahlreich – schon heute. Wie so oft geht es für die Medienbranche darum, sich anzupassen und vorbereitet zu sein, um sich als Zugpferd dieser Entwicklung positionieren zu können. Das Outernet is here to stay. Es gibt kein Zurück.
Info-PDF mit Anmeldeformular
Ideen aus Hamburg und London für Brasilien
18.04.2011 – „A warm ‚Welcome everybody‘ to this presentation together with our partners from Hamburg Media School and London School of Economics”, begrüßt Timm Geyer die 15-köpfige Runde zu Beginn der Präsentation. Geyer ist Head of Business Development (global) bei Bigpoint. Bis 2010 studierte er selbst an der HMS und erwarb seinen Executive Master. „Ich war sehr beeindruckt von den Leistungen der Studierenden an der HMS. Deshalb habe ich dieses Praxisprojekt initiiert“, sagt er. Von dem Auftraggeber sitzen unter anderem der Head of Performance Marketing, Lars Schmidt, Senior Brand Manager Marcus Behrens, die PR-Chefin Janine Griffel und der Chief Communication Office, Nils-Holger Henning, mit am Tisch. Innerhalb einer guten Stunde zeigen die sechs Studierenden das Ergebnis ihrer zweimonatigen Arbeit. Anschließend stellen sie ihre strategischen Vorschläge für den Online Games-Anbieter zur Diskussion.
“Wenn Ihr uns nur gesagt hättet: ‚Alles gut, macht weiter so‘, dann hätte das keinen Wert für uns gehabt. Es ist gut, dass Ihr direkt auf die Mängel hingewiesen habt, damit wir sehen können, was besser gemacht werden muss“, sagt Timm Geyer nach der Präsentation. Doch auch einige kritische Nachfragen hielten die zehn Manager von Bigpoint für die jungen Medienmanager bereit. Schließlich kündigte Timm Geyer an, dass die Vorschläge der Studierenden in den kommenden Wochen geprüft werden. Dann wird es auch ein Feedback geben, welche Vorschläge in die Umsetzung gehen.
„Die internationale Kooperation mit der LSE besteht seit einigen Jahren und hat sich sehr bewährt. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder Studierende aus London in das internationale Praxisprojekt der HMS einbeziehen“, so Nils Grannemann, Head of international Office an der HMS.
Für die Studierenden ist die internationale Zusammenarbeit nicht nur eine inhaltliche, sonder auch eine kommunikative Herausforderung: „Wir mussten uns besonders gut absprechen, wer welche Aufgaben bearbeitet, weil die beiden Südamerikaner nur einmal nach Hamburg kommen konnten, um das Projekt direkt zu besprechen“, erklärt Elisa Schwuchow. Die Studierenden haben einmal die Woche geskyped und sich zur gruppeninternen Zwischenpräsentationen vor dem Laptop in Hamburg und London getroffen.
Journalistische Werkstätten - eine gute Sache für angehende Journalisten
18.04.2011 – Von den Journalistischen Werkstätten haben sie durch die E-Mail-Verteiler ihrer Universitäten erfahren. Beide haben im vergangenen Jahr an der Werkstätte „Kulturjournalismus“ mit Johan Schloemann von der SZ teilgenommen. „Das Niveau der Werkstätte war schon hoch“, so Maren Meyer. Vorab mussten die Teilnehmer einen Text über eine Kulturveranstaltung ihrer Wahl schreiben. Linda Gerner hatte sich einen Vortrag über Heavy-Metal ausgesucht. Im Seminar bekamen sie dann das Feedback des Medienprofis. „Besonders gut war, dass der Dozent konstruktive Kritik und ausführliches Feedback zu den Texten gab“, so Linda Gerner. In der Werkstatt arbeiteten sie einen Tag lang in einer kleinen Gruppe von acht Teilnehmern. Mit Studenten, die bereits an der Hamburg Media School studieren, konnten sie sich auch austauschen. Die Studenten sind den ganzen Tag anwesend und stehen für Fragen rund um das Studium an der Hamburg Media School zur Verfügung. Da die Workshops kostenlos sind, können die Teilnehmer an Erfahrungen gewinnen und von den renommierten Dozenten profitieren. Für Maren Meyer waren die Werkstätten ein Grund, sich an der Hamburg Media School zu bewerben und wenige Monate später ihr Studium aufzunehmen. Linda Gerner hatte schon ihr Assessment Center erfolgreich absolviert und war bereits an der HMS angenommen. Beide können Interessierten nur empfehlen, sich für die Werkstätten zu bewerben, denn man bekomme selten die Möglichkeit mit Journalisten aus der Praxis zu arbeiten und erste Kontakte zu knüpfen.
HMS-Abschlussfilme für Nachwuchspreis 2011 von Studio Hamburg nominiert
14.04.2011 – Es ist die Kategorie Kurzfilm bis 25 Minuten Länge, die von den HMS-Abschlussfilmen „Wie ein Fremder“, „Graue Füchse“ und „Listenhunde“ dominiert wird. Am 19. Mai laufen alle nominierten Kurzfilme um 23.45 Uhr im NDR Fernsehen. Bis zum 5. Juni haben die Zuschauer die Gelegenheit, über ihren favorisierten Film abzustimmen. Der Streifen mit den meisten Stimmen erhält dann den Publikumspreis. Zuschauer können online abstimmen unter:
www.nachwuchspreis.de oder www.ndr.de/nachwuchspreis
Die Verleihung findet am 7. Juni auf dem Gelände von Studio Hamburg statt. 1997 wurde der Nachwuchspreis zum ersten Mal verliehen und ist einer der wichtigsten deutschen Förderpreise für fiktionale Abschlussfilme in den Kategorien Regie, Drehbuch, Produktion und Kurzfilm.
Zu den Abschlussfilmen der HMS.
Kurzfilm "Tembûr" bei ZEIT online
07.04.2011 – "Tembûr" ist der Erstsemsterfilm von Serkal Kus (Drehbuch), Stephanie Blum (Creative Producer), Hannes Treiber (Regie) und Florian Kirchler (Kamera). Der erste von insgesamt drei Filmen, die von den Filmstudierenden an der Hamburg Media School produziert werden, darf fünf Minuten lang sein, nur Schwarz-weiß-Bilder haben und muss ohne Dialoge auskommen.
Hier geht's zum Film bei ZEIT online.
Auszeichnungen: Cyprus International Short Film Festival, Nicosia, North Cyprus: Prize Best Editing; Kurzfilmfestival Prädikat Wertvoll, Kufstein, Österreich: 3. Platz; Int. College Peace Film Festival Seoul, Korea: Gold Prize.
Die Trailer weiterer HMS-Filme finden Sie in Filmpool.
„Klappe 6/1, die erste, Set und bitte.“
06.04.2011 – Die Uhr zeigt kurz vor Mitternacht. Der alte Stadtbus steht auf einem dunklen Parkplatz. Die Türen sind offen. Es ist kalt. Regentropfen rinnen vom Fahrzeug herab. Der Fahrer ist nirgends zu sehen. Nebel steigt auf. Eine unangenehme Situation, müsste man nun alleine in den Bus steigen. Zum Glück sind aber rund 40 andere Leute in der Nähe: Darunter Kamerafrau, Kameraassistenten, Tontechniker, Regisseur, Lichttechniker, Schauspieler und Maskenbildnerin. Lichtgiraffen halten Scheinwerfer, Kommandos der Filmcrew tönen über das Set: "Noch fünf Minuten für die Technik!"
Es ist Drehtag für die Erstsemester des Filmstudiengangs an der Hamburg Media School. Oder besser: Filmnacht. Und das ist auch schon eine der Herausforderungen bei den Arbeiten zum Film "Nachtbus", wie Samuel Schultschik sagt, der das Drehbuch geschrieben hat. "Gerade bei den Szenen, die wir im Wald drehen, ist es ringsherum absolut dunkel. Das muss man sich vor den Dreharbeiten klarmachen und gut vorbereiten." Das Location Scouting für den "Nachtbus" stellte sich als aufwendig heraus, denn neben der eigentlichen Szene muss auch die Infrastruktur geeignet sein, zum Beispiel, um das Team bei den elfstündigen Dreharbeiten verpflegen zu können.
Technisch ist das Team aber gut vorbereitet, zwei Transporter mit Material der Firmen MBF Filmtechnik, Cinegate und Studio Hamburg Filmtechnik stehen zur Verfügung. Neben den klaren Vorgaben für Länge und Gestaltung des Films gibt es auch ein Budget für das eingesetzte Material und die Zeit. "Wir haben ein Drehverhältnis von 1:8, das heißt: Aus acht Metern Filmmaterial muss ein Meter des finalen Films herauskommen. Insgesamt dürfen 40 Minuten Filmmaterial verbraucht werden.
Auch vor dem eigentlichen Dreh gab es viel zu tun. "Wir mussten vier Schauspieler casten, die geeigneten Drehorte suchen und das Team zusammenstellen", fasst der Regisseur Benjamin Teske zusammen. "Und wir mussten die verschiedenen Fassungen von Drehbuch, Kalkulation, Drehplan, Verträgen und das Regie- und Kamerakonzept vor Bereichsleitern, Förderern und der Schulleitung präsentieren und kritisieren lassen bis zur finalen Abnahme.“ Eine Woche nach Drehschluss steht der Rohschnitt des Films. Die endgültige Filmkopie soll im Juni fertig sein.
Crew und Cast
Samuel Schultschik (Drehbuch), Benjamin Teske (Regie), Christiane Buchmann (Kamera), Mathieu Miville (Creative Producer), Adolfo Assor (Fahrer), Beat Wittwer (Olaf Svensson), Gloria Endres de Oliveira (Elisabeth) und Cyril Sjöström (Sebastian)
Gastgespräch: Dr. Georg Ramme
05.04.2011 – Seine berufliche Stationen in der Medienbrache waren TV 21/Sabine Christiansen sowie das schweizerische Beratungsunternehmen the primetop group und Scholz & Friends Consulting. Die letzten drei Jahre war Dr. Georg Ramme als Leiter Digital TV und Executive Producer bei der MME Moviement AG tätig. So wurden beispielsweise von ihm Produktionen wie die ersten relevanten Web-Serien in Deutschland „They call us Candy Girls“ und „Deer Lucy“ initiiert und produziert. Darüber hinaus war er im Bereich Unternehmensentwicklung tätig.
Im April 2009 baut Endemol Deutschland seine Führungsebene um Enno Dünnebier (Director of Development and Sales) und Georg Ramme aus. Nach eigenen Angaben von Endemol Deutschland ist das strategische Ziel der Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder im Bereich Neue Medien. Um diese Aufgabe kümmert sich Georg Ramme als Head of New Business Development und Digital Media.
Donnerstag, 7. April 2011 von 17 bis 18.30 Uhr im Hörsaal Journalismus an der HMS.
Alumni können sich unter presse@hamburgmediaschool.com anmelden.
Unter realen Bedingungen
23.03.2011 – Aus Berlin sind Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin von Betterplace und der Kreativredakteur Dennis Buchmann nach Hamburg gereist. Sie wollen sehen, was die vier Nachwuchsmanager von der HMS ausgearbeitet haben. "Ziel war die Aufbereitung qualitativer Inhalte für die Webseite von Betterplace und wie die Angebote für die Zielgruppe innovativ und wirkungsvoll aufbereitet werden können. Dazu gehörte auch ein neuer Produktname", fasst Dr. Breidenbach die Fragestellung zusammen.
Betterplace ist bereits zum zweiten Mal Praxispartner der HMS. Auch dieses Mal sind sie von den Arbeitsergebnissen begeistert. "Das war eine frische Präsentation mit reichhaltigen und fundierten Inhalten, die wir schnell umsetzen können", sagt Dennis Buchmann.
Auch die Studierenden haben gute Erfahrungen gemacht. "Betterplace ist zwar ein kleinerer Praxispartner, aber die Arbeit war dennoch umfangreich und hat viel Spaß gemacht. Der Kontakt zum Partner war sehr unmittelbar, sodass es für jeden von uns ein persönliches Projekt wurde", sagt Masterstudent Benjamin Röber. Seine Kommillitonin Nikola Ingenhoven fügt hinzu: "Wir haben ein eigenes, neues Geschäftsmodell entwickelt."
Was lernen die Studierenden bei einem solchen Praxisprojekt?
"Struktur, Struktur, Struktur", sagt Mark Pöhner und lacht. Aber die genaue Organisation der Arbeit ist ein wichtiges Lernergebnis bei den Praxisprojekten. "Wir haben bei der Präsentationsform etwas Neues ausprobiert und festgestellt, wie wichtig es war, sich genau auf den Partner einzustellen. Gelernt haben wir, den Mut zur eigenen Entscheidung zu haben und sie auch zu vertreten", sagt Röber. Das Team freut sich, dass viele ihrer Vorschläge schnell bei Betterplace umgesetzt werden sollen.
ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo beim Gastgespräch
18.03.2011 – Seine journalistische Tätigkeit begann er 1979 bei der hannoverschen Tageszeitung "Neue Presse" und bei dem Stadtmagazin "Schädelspalter".
Erste Erfahrungen im Fernsehen erlangte di Lorenzo in "Live aus dem Alabama", dem wöchentlichen Jugendmagazin des Bayerischen Rundfunks. Ab März 1984 ergänzte er das Moderatorenteam der Sendung und wurde 1986 zusammen mit seinen Kollegen für eine Sendung über AIDS mit dem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet. Seit 1989 wird die Fernseh-Talkshow 3 nach 9 von ihm mitmoderiert.
1985 bis 1986 wirkte er als Berater an der Neugestaltung der "Süddeutschen Zeitung" und des "Münchner Stadtanzeiger" mit. Im Mai 1987 wurde di Lorenzo Mitglied der innenpolitischen Redaktion der "SZ", von Mai 1994 bis Ende 1998 Ressortleiter der Reportagen vorbehaltenen Seite Drei.
Anfang 1999 wechselte er als Chefredakteur zur Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel". Seit August 2004 ist er Chefredakteur der ebenfalls bei der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck erscheinenden Wochenzeitung "DIE ZEIT" und außerdem einer von zurzeit drei Herausgebern des "Tagesspiegel".
Dr. Mathias Döpfner über den vierten Meilenstein
04.03.2011 – Es gebe nichts Schöneres, als die Teilhabe an der aktiven Zeitge-nossenschaft, sagte Dr. Döpfner über den Beruf des Journalisten. Er machte deutlich, dass es der schreibenden Zunft zuallererst um die Leser gehen sollte, für die sie schreiben. "Wer für die Personen schreibt, über die er schreibt, ist ein schlechter Journalist", so Döpfner. Welchen Wert der studierte Musik-, Theaterwissenschaftler und Germanist der Sprache beimisst, zeigte seine Zusammenfassung der vier bedeutenden kulturellen Evolutionsschritte: Die Entwicklung der Sprache und die Erfindung von Schrift und Druck. In der Digitalisierung sieht er den vierten wichtigen Meilenstein. Außerdem verriet Döpfner, was er von der Boulevardisierung der Politik hält und fasste zusammen, dass sich die Interessen der Leser immer um vier Themenkomplexe drehen werden: Spiele und Unterhaltung, Macht und Geld, regionale und lokale Nachrichten, sowie Sex and Crime.
Nach einer Stunde Talk mit Hubertus Meyer-Burckhardt beantwortete Döpfner die Fragen der Studierenden.
Zur Bildergalerie der HMS-Gastgespräche.
"Mehr von mir im Web" - internationale Privacy-Forscher tagen an der HMS
02.03.2011 – Die Forschungscommunity im Bereich Privatsphäre und Internet ist klein aber sehr international. Prof. Dr. Sabine Trepte, Medienpsychologin an der HMS, leitet zusammen mit Dipl.-Psych. Wiebke Maaß und Dr. Dipl.-Psych. Leonard Reinecke eine Konferenz an der Hamburg Media School.
Das DFG-Projekt „Young Scholars Network on Privacy and Web 2.0” ermöglicht den direkten wissenschaftlichen Austausch zwischen exzellenten, internationalen Nachwuchsforscherinnen und -forschern. Es sind Wissenschaftler aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten (Harvard University und Michigan State University), Hongkong, Niederlande und von verschiedenen deutschen Universitäten dabei. Insgesamt versammelt sich bis zum 4. März die Spitze der internationalen Privacy-Forschung an der Hamburg Media School. Die Keynote wird der Direktor des Hans-Bredow-Institutes, Uwe Hasebrink halten. Inhalt des dreitägigen Workshops ist die Konzeption von Studien.
Der Aufbau des Netzwerkes verfolgt drei Ziele. Neben einer systematischen Konzeptualisierung der Methoden und Theorien von Privatsphäre im Internet, soll ein internationaler Vergleich des Umgangs mit Privatsphäre und Selbstoffenbarung im Web 2.0 vorgenommen werden. Darüber hinaus wird die Erstellung einer Forschungsagenda angestrebt, die darlegt, wie die Entwicklungen von Privatsphäre und Selbstoffenbarung im Netz zukünftig wissenschaftlich begleitet werden können.
Nähere Infos zum Network.
Erfolg: 8,5 Millionen Zuschauer
18.02.2011 – Schicksalsjahre, Dutschke, ein Artikel über Mittelaltersendungen im Fernsehen: Interessieren Sie diese historischen Themen besonders? Woran liegt der Reiz?
In diesen Formaten liegt eine doppelte Chance: Einerseits die Vergangenheit zu begreifen, etwas über seine Herkunft zu erfahren, aber auch über sich selbst und wo man eigentlich herkommt. Das klingt didaktisch, es geht mir aber eher um einen Erkenntnisgewinn, der auch unterhaltend sein soll. Das fasziniert mich schon sehr. Diese Produktionen sind aber auch mit einem großen Aufwand verbunden als gegenwärtige Formate, denn beispielsweise die Rechercheleistung und die Konstruktionen sind umfangreicher.
Gibt es Moden für solche Formate?
Durch die deutsche Geschichte genießt das zwanzigste Jahrhundert beim Publikum schon eine besondere Aufmerksamkeit, da die Filme auch zur eigenen Meinungsbildung beitragen können. Aber auch jenseits des 20. Jahrhunderts gibt es interessante Themen, wie zum Beispiel das Mittelalter, in dem es Geschichten zu erzählen gibt.
Was muss bei historischen Formaten, besonders zum Thema Zweiter Weltkrieg beachtet werden?
Wichtig ist es, authentisch zu sein. Daher auch die große Rechercheleistung, die im Vorhinein geleistet werden muss, um möglichst viel vorher abzufangen. Aber fehlerfreie Filme gibt es nie.
Was war die größte Herausforderung bei der Produktion von „Schicksalsjahre“?
Den Lebensweg der Charaktere von 30 Jahren zu erzählen und dazu noch die 30er-, 40er- und 50er Jahre abzubilden war dramaturgisch eine sehr große Herausforderung
Sie sind im Studiengang Medien für die Praxisprojekte zuständig und sind als Produzent erfolgreich. Wie lassen sie ökonomische und kreative Seiten verbinden?
Die Inhalte sollen kostenbewusst entwickelt werden, d.h. Kreativität muss gleichzeitig möglich sowie ein ökonomisches Problembewusstsein vorhanden sein. Ich sehe beides nicht als Gegensatz. Das versuchen wir auch unseren Studierenden an der HMS zu vermitteln, die beide Seiten kennenlernen sollen, um inhaltliche und ökonomische Kompetenzen zu entwickeln. Diese Verbindung zeichnet das Studium aus.
Beharrlichkeit hilft
17.02.2011 – Wie gelang Dir der Einstieg bei SPIEGEL Online?
Mit Beharrlichkeit: Ich habe dort während des Studiums ein Praktikum gemacht und wollte anschließend nicht wieder gehen. Also bin ich als Aushilfe geblieben, habe dann volontiert und wurde anschließend als Redakteur übernommen.
Was sind die Besonderheiten des Onlinejournalismus?
Die Leser, die sofort nach der Veröffentlichung Kommentare schreiben und E-Mails schicken. Das ist manchmal anstrengend, meisten hilfreich und immer interessant.
Möchtest Du im Onlinebereich bleiben, oder besteht der Wunsch, auch für ein Printmedium zu arbeiten?
Ich möchte jedenfalls nicht die Nachrichten von gestern zu Papier bringen. In ein paar Jahren wollen Printredakteure dann dringend online arbeiten, weil dort ihre Leser sind. Aber diese strikte Trennung verschwindet doch auch zunehmend.
Welche besondere Geschichte würdest Du gerne schreiben, wenn Du es Dir aussuchen könntest?
Ich würde entlang einer Internetverbindung reisen und mir Geschichten rund um das Netz in den verschiedenen Ländern suchen, und wie es das Leben der Menschen verändert hat.
An welcher Geschichte arbeitest Du gerade?
Kann ich noch nicht verraten. Aber das Ergebnis ist bald auf SPIEGEL ONLINE zu sehen.
Inwiefern hat Dich das Studium an der HMS auf den Beruf vorbereitet?
Die zwei Jahre waren vollgepackt und voller Abwechslung. Viel ausprobieren, viel arbeiten, viel lernen, das kommt dem Journalisten-Alltag schon sehr nahe. Angespornt und geprägt haben mich viele tolle Journalisten, die wir als Dozenten hatten, und mit denen wir ausführlich über unseren Beruf diskutiert haben.
Zum Profil von Ole Reißmann oder seinen Blog: www.olereissmann.de.
Freies Land - Interview mit Regisseur Hannes Treiber
16.02.2011 – Wie ist die Idee für den Film entstanden?
Die Idee zu dem Film hatte Agnieszka Piwowarska, sie hat auch das Drehbuch geschrieben. Mir hat schon die erste Fassung des Buches sehr gut gefallen, vor allem das Gefühl und die Atmosphäre, die aus den einzelnen Szenen zu mir gesprochen haben - verbunden mit einer Leichtigkeit und Lebendigkeit, die aus der Geschichte kein schweres, düsteres Drama machten, obwohl es sich um einen ernsten Stoff handelt.
Was war die größtes Herausforderung und was die größte Überraschung bei den Dreharbeiten?
Die größte Herausforderung war wahrscheinlich diese Geschichte in das Format eines 20-minütigen Kurz-Films zu packen, ohne dass der Film gehetzt und überladen wirkt. Die größte Überraschung war zu sehen, wie die verschiedenen Schauspieler, die sich vorher nicht kannten, als Familie funktionierten. Da bestand von Anfang an ein Zusammengehörigkeitsgefühl - das war wunderbar. Das alte Pfarrhaus, in dem wir gedreht haben, die Kirche und die Landschaft haben dieses Gefühl der Authentizität unterstützt. Uns kam es vor, als ob sich die Geschichte, die wir erzählen, gerade wirklich vor unseren Augen abspielt.
Welches war die interessanteste, spannendste Festivalerfahrung?
Den Film auf einer großen Leinwand mit Publikum zu sehen, ist jedes Mal eine spannende Erfahrung - die Zuschauer lachen zum Beispiel an bestimmten Stellen im Film, was mich sehr freut. Interessant war für mich, dass bei fast jeder Vorführung die Frage gestellt wurde, wie ich als westdeutscher Regisseur auf die Idee kam, eine DDR-Geschichte zu erzählen. Das hätte ich im Vorfeld so nicht gedacht - man macht ja als Regisseur nicht nur Filme, die im eigenen Umfeld spielen und sich aus eigenen Erfahrungen speisen. Wichtig war mir, trotz der spezifischen DDR-Thematik einen Film zu erschaffen, der die Zuschauer universell anspricht, der von Dingen erzählt, die jeder spüren kann.
Zum Film "Freies Land"
Gedreht, geschnitten – geschafft
16.02.2011 – „Wir haben zwei spannende Jahre miteinander erlebt. Ihr wart nie bequem, immer präsent und für Eure Abschlussfilme seid Ihr alle noch mal über Euch hinausgewachsen. Ihr habt genau das getan, was auch jeder Protagonist im Drama tun muss, um uns zu berühren“, sagte Prof. Richard Reitinger an diesem Abend zu seinen Absolventen. Der Studiengangsleiter gab ihnen noch folgende Worte mit auf den Weg: „Unsere Filme gehen jetzt hinaus in die Welt, die ersten Schritte einer langen Reise sind getan. Und ihr werdet ihnen oft hinterher reisen, jedenfalls dann, wenn sie erfolgreich sind. Ihr werdet mal gewinnen, mal verlieren und hoffentlich immer wieder nach Hamburg zurückkehren. Und wenn ihr weg bleibt, dann erzählt wenigstens überall herum, dass hier das Tor zu eurer neuen Welt war.“
Im vergangenen Jahr hatte das Filmstudium mit seinem Filmen über 300 Aufführungen auf nationalen und internationalen Festivals und gewann rund 50 Filmpreise.
Festivals mit Beteiligung von HMS-Filmen.
Marke SPIEGEL
16.02.2011 – Was war genau die Aufgabenstellung?
Im Fokus unseres Projektes standen die künftige Positionierung der Marken DER SPIEGEL und SPIEGEL Online. Wie müssen sich beide Marken positionieren, um auch künftig ihre jeweilige Stärke zu behalten? Um diese zentrale Frage dreht sich das bearbeitete Projekt. Wir sollten zunächst eine umfassende Analyse der strategischen Aspekte der Markenpositionierung vornehmen, anschließend ein Konzept zu Status und Perspektive der Binnendifferenzierung der beiden Marken erstellen, welches in der abschließenden Präsentation inklusive der Empfehlungen zu den „next Steps“ vorgestellt werden sollte.
Wie seid ihr vorgegangen?
In der ersten Phase haben wir verschiedene qualitative Erhebungen durchgeführt, um die Außenwahrnehmung des SPIEGELS zu untersuchen. Experteninterviews, eine Straßenumfrage sowie eine Gruppendiskussion standen dabei im Fokus. Besonders die Experteninterviews dienten dazu, die Aussagen zu verdichten und in ein Grobkonzept zu überführen, wie wir die klassischen SPIEGEL-Leser auf die Website bringen können. Nach der Markenstrategie haben wir ein Geschäftsmodell aufgestellt und uns im dritten Teil mit Handlungsempfehlungen beschäftigt.
Wie lief die Präsentation?
Wir waren natürlich alle sehr aufgeregt, denn die wichtigen Entscheidungsträger Fried von Bismarck (Verlagsleiter SPIEGEL Verlag) und Katharina Borchert (Geschäftsführerin SPIEGEL online) waren vor Ort und sollten unsere Arbeit unmittelbar beurteilen. Dazu haben wir in einem fast schon historischen Ort präsentiert, nämlich im ehemaligen Büro von Rudolf Augstein, wo ja teilweise Mediengeschichte geschrieben wurde. Wir waren sehr erleichtert und sehr stolz, als unser Praxispartner Fried von Bismark unsere Arbeit mit den kurzen Kommentaren „Hut ab!“ und „Perfekt“ kommentierte.
Was sind die Learnings bei den Praxisprojekten?
Insbesondere Zeitmanagement und eine transparente Kommunikation sind Herausforderungen, aber vor allem spannende Learnings, die wir aus diesem Projekt ziehen. In so kurzer Zeit mit fünf unterschiedlichen Charakteren eine Problemstellung zu erarbeiten, erfordert gute Koordination und Fingerspitzengefühl. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden war sehr spannend für uns. Jedes Projekt erfordert eine spezielle Herangehensweise, um den Wünschen des Kunden gerecht zu werden.
Wie wichtig war Teamarbeit?
Besonders im Rahmen der Teamarbeit sind wir zu Erkenntnissen gekommen, die wir im Einzelnen so niemals hätten erarbeiten können. Der Austausch in der Gruppe bietet die Möglichkeit über seine eigenen Ideen hinaus Lösungen zu erarbeiten. Jeder kann den anderen ergänzen, ihn motivieren sowie seine eigenen Potentiale fördern.
Das war Rock'n'Roll
16.02.2011 – Prof. Dr. Armin Rott, Veranstaltungsleiter und Wissenschaftlicher Leiter Medienmanagement an der Hamburg Media School:
„Wir waren von der aktiven Beteiligung der Teilnehmer begeistert, die unsere Top-Referenten mit Fragen löcherten und mit ihnen diskutierten. Uns war es wichtig, dass die Teilnehmer konkrete Lernerfolge haben und diese in ihren Berufsalltag mitnehmen können. Dröge Seminare mit ausschließlich kommerziellem Interesse und ohne großen Nutzwert für die Teilnehmer gibt es genug.“
Philipp Westermeyer, Veranstaltungsleiter und Geschäftsführer adyard:
"Ich bin mit der Premiere der Online Marketing Rockstars absolut zufrieden. Die sehr positiven Feedbacks der Teilnehmer und insbesondere auch der Referenten, die zum Teil seit Jahren auf den verschiedenen Veranstaltungen unterwegs sind und dennoch fast unisono sagen, dass das Konzept der Veranstaltung einzigartig ist und deutlich mehr Knowhow transportiert als andernorts – genau das macht meine Zufriedenheit aus."
Referent Ron Hillmann, Geschäftsführer von Iven & Hillmann:
„Der akademische Hintergrund war für mich der Grund als Sprecher dabei zu sein. Das Publikum war sehr angenehm und hat schon eine gewisse Vorqualifizierung mitgebracht. Besser geht es nicht.“
Referent Jochen Maaß, Gründer und Geschäftsführer von Hanse Ventures: „Mir hat die Veranstaltung extrem gut gefallen. Es war mal ein etwas anderes Publikum, nicht die üblichen Online-Marketer, die man auf allen Veranstaltungen sieht. Den Referenten wurden daher erfrischende Fragen gestellt. In den Vorträgen haben die Teilnehmer viele Anregungen und Impulse bekommen, die sie mit nach Hause nehmen können.“
Markus Kellermann, Head of Affiliate-Marketing bei explido WebMarketing: „Die Veranstaltung war klasse. Es hat sich gezeigt, dass kurze, qualitativ hochwertige Vorträge von zwanzig Minuten sehr gut geeignet sind. Einerseits, weil sich die Referenten so auf das Wesentliche konzentrieren, andererseits, weil das Publikum professionell ist und bereits über viel Vorwissen verfügt. Ich denke, dass sich dieses Konzept durchsetzen wird.“
Teilnehmer Florian Stelzner, SEO-Consultant bei TRG – The Reach Group: „Die kurzen Vorträge haben die Online Marketing Rockstars so richtig interessant gemacht. Das ist eine Herausforderung für die Sprecher, sehr viele Informationen in kurzer Zeit zu bringen. Ein gutes Beispiel war Ron Hillmann, dessen Vortrag wirklich fantastisch war. Darin waren sehr viele Tipps enthalten, die man für eigene Projekte nutzen kann.“
HMS-Bereichsleiterin im Filmstudium, Heike Wiehle-Timm, für Grimme-Preis nominiert
15.02.2011 – Sie sind für den diesjährigen Grimme-Preis nominiert. Was bedeutet diese Nominierung für Sie persönlich und beruflich?
Diese Nominierung durch das ehrenwerte Grimme Institut ist für mich eine sehr große Freude. Außerdem ist es eine große Anerkennung für die Arbeit des gesamten Teams und zeichnet die besondere Dramaturgie dieses Films aus, der mehrere Genres in sich vereint. Ich habe mich wirklich sehr über diese Nominierung gefreut.
Wie haben Sie von der Nominierung erfahren? Wie ist das Prozedere der Nominierung?
Ich habe es über Sathyan Ramesh, den Drehbuchautor zuerst erfahren. Danach kam dann die Post vom NDR. Das war der offizielle Weg, der aber immer etwas langsamer ist, als die Mund-zu-Mund-Propaganda.
Am 8. Februar feierte das Grimme Institut Bergfest. Was verbirgt sich denn dahinter?
Beim Bergfest treffen sich die Nominierten, es wurden interne Preise, zum Beispiel an Journalisten, verliehen. Es ist wie ein Vorfest zur Preisverleihung, bei dem auch die Juroren anwesend sind. So hat man die Möglichkeit, diese Entscheider näher kennenzulernen und vielleicht auch ein bisschen Werbung für den eigenen Film zu machen. Ob das immer gut gelingt und welchen Einfluss das hat, ist aber die Frage. Nebenbei war das Bergfest ja auch ein kleines HMS-Treffen, da auch Stefan Krohmer und Friedemann Fromm zu den Nominierten zählen.
Wie kamen Sie zu der Idee von „Eine Nacht im Grandhotel“ und was war das Besondere an der Produktion?
Die Idee zu dem Film kam von Ulrich Waller und Frank Göhre. Es sollte um einen Hoteldetektiv gehen. Das Hotel Atlantic in Hamburg eignete sich hervorragend als Drehort, da es eines dieser wenigen altehrwürdigen Hotels ist, deren Wände Geschichten erzählen. In dem Film ist es eine Liebesgeschichte, wobei die größten Liebesgeschichten ja immer die unerfüllten sind – so auch in diesem Fall. Kritiker haben eine Anlehnung an den Klassiker „Casablanca“ ausgemacht. Besonders an dieser Produktion war der Ansporn, in der Einheit von Zeit und Raum zu bleiben, also dramaturgisch die Handlung in einer Nacht erfassen zu können. Das führte dazu, dass der Hoteldetektiv Paul Sander – gespielt von Uwe Kockisch – wie ein Fixstern wirkt, um den sich die verschiedenen, parallelen Handlungsstränge drehen. So sammeln sich in dem Film mehrere Genres: Melodrama, Krimi und Komödie.
Sind in naher Zukunft ähnliche Formate zu erwarten, an denen Sie mitgewirkt haben?
Im Mai wird im ZDF „Tod am Engelstein“ zu sehen sein. Zurzeit drehen wir einen Culture Clash-Film, mit Henry Hübchen und Jutta Speidel, der zwischen Hamburg Blankenese und der Veddel spielt.
Mehr zu Heike Wiehle-Timm.
Berlinale 2011: HMS-Absolventen feiern Premiere
14.02.2011 – Der Film "Romeos" feierte auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion 'Panorama' seine Premiere. An der Produktion waren zwei HMS-Absolventen beteiligt: Kameramann Moritz Schultheiß vom 2008er Jahrgang und Katharina Dufner, Abschlussklasse 2006, die in der Redaktion des Koproduzenten 'Das kleine Fernsehspiel/ZDF' arbeitet.
"Romeos" erzählt von dem jungen Transgender Lukas, der gerade seinen 20. Geburtstag feiert und mitten in der Pubertät steckt. Er wurde als Mädchen geboren. Hormone machten einen Jungen aus ihm.
Während seines Zivildienstes lernt er einen neuen Freundeskreis kennen - und den draufgängerischen und attraktiven Fabio. Und der verkörpert alles, was Lukas fehlt: überproportionales Selbstvertrauen und präsente Männlichkeit. Wie aber offenbart man jemandem seine Transsexualität, für den Männlichkeit so wichtig ist? Eine Beziehung in der Konflikte absehbar sind, bahnt sich an. Der Film erzählt von dem Mut eines jungen Menschen, der so leben möchte, wie es ihm entspricht.
HMS-Kurzfilm "Freies Land" auf Zeit online
04.02.2011 – Die DDR im Sommer 1983. Der mecklenburgische Pfarrer Uwe zeigt viel Mut und
Zivilcourage: Offen äußert er seine Ideale von Freiheit. Dadurch
gefährdet er zunehmend sich und seine Familie. Als seine Frau die
Bedrohung kaum noch aushält, steht Uwe vor einem Konflikt, der zur
Zerreißprobe für die ganze Familie wird.
Link zum Film.
Der Regisseur Hannes Treiber, 1980 in Riedlingen, Baden-Württemberg geboren, studierte von 2001-2006 im Studiengang „Audiovisuelle Medien“ an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Das Drehbuch schrieb die gebürtige Danzigerin Agnieszka Piwowarska, Andrea Schütte war Creative Producer und die Kamera führte Florian Kirchler. Sie studierten zwischen 2006 und 2008 an der Hamburg Media School.
Der Abschlussfilm „Freies Land“ war für den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2009 in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert und gewann u.a. bei den Babelsberger Medienpreisen 2009 in der Kategorie „Bester Absolventenfilm (Spielfilm)“.
Gastgespräch mit Dr. Martin Willich
02.02.2011 – Am 3. Februar kommt Dr. Martin Willich zu den Studierenden der HMS. Er war 31 Jahre lang Vorsitzender der Geschäftsführung von Studio Hamburg und wechselte zum 1. Februar in den Ruhestand. Das Studio Hamburg baute er zum führenden deutschen Produktions- und Dienstleistungszentrum für Film und Fernsehen mit Standort in Hamburg und Berlin aus.
Neben seiner beruflichen Karriere engagierte sich der gebürtige Thüringer auch politisch und saß zeitweise als Präsident der Hamburger Bürgerschaft vor. Als langjähriger Vizepräses prägte er außerdem das Schaffen der Handelskammer Hamburg. Heute engagiert sich der studierte Rechtswissenschaftler u. a. ehrenamtlich als Richter am Verfassungsgericht Hamburg.
Termin: 3. Februar, 17 Uhr im Hörsaal Journalismus. Interessierte Alumni können sich auch anmelden unter presse@hamburgmediaschool.com.
Strategy Days – Workshop mit Scholz&Friends an der HMS
29.01.2011 – Wer ist meine Zielgruppe und wie denkt, arbeitet und handelt sie? Welche Wünsche haben die Konsumenten und wie kann ich sie erfüllen? Auf welchen Wegen kann ich meine Fähigkeiten erfolgreich kommunizieren? Diese Fragen bearbeiteten die Studierenden der HMS unter Leitung eines Teams von Scholz&Friends Strategy Consultants in dem Workshop zur Markenstrategie.
Kurzen theoretischen Einführungen folgten praktische Übungen in kleinen Arbeitsgruppen. „Es ist toll, dass bei dieser Veranstaltung die Ideen der Studierenden so ernst genommen wurden. So hat jeder das Gefühl, etwas zum Endprodukt beigetragen zu haben“, lobt eine Teilnehmerin die Atmosphäre. So bearbeiteten die dreizehn Studierenden zielstrebig und mit Spaß die anspruchsvollen Aufgaben. Eine Maxime für den Workshop lautete: „Rumspinnen ist erlaubt!“ Ute Brade aus der Masterklasse 2012 im Studiengang Medienmanagement betont: „Ohne trockene Theorie habe ich inhaltlich viel gelernt. Ich habe bisher noch keine Markenstrategie erarbeitet und fand es daher gut, wie uns die einzelnen Schritte und Herangehensweisen nahegebracht wurden. Dabei sind tolle Ideen entstanden, die es wert sind, umgesetzt zu werden. Außerdem konnte ich viel über eigene Arbeitsweisen erfahren.“
Auch die Strategieberater waren von der Arbeit der HMS-Studierenden begeistert und sehen einen weiteren kooperativen Austausch als Gewinn.
HMS-Absolventin führt Regie bei Samstagskrimi im ZDF
26.01.2011 – Seit bereits 15 Jahren ermittelt Kommissar Wilfried Stubbe, gespielt von
Wolfgang Stumpf, am Samstagabend im ZDF.
Frauke Thielecke ist die Regisseurin der aktuellen Stubbe-Folge "Der Stolz der Familie", die am
Samstag, 29. Januar um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird. Sie hat im Jahr 2008 das Filmstudium an der Hamburg Media School im Bereich Regie abgeschlossen und führte bereits die Regie bei drei Folgen der ZDF-Produktion "Küstenwache".
Stubbe - von Fall zu Fall "Der Stolz der Familie", Samstag, 29. Januar, 20.15 - 21.45 Uhr im ZDF.
Finanzierungsmöglichkeiten nutzen – Förderer der HMS bieten Stipendien an
22.12.2010 – Die Hamburg Media School bietet neben dem bestehenden Teil- und Voll- stipendienprogramm durch die Partnerschaften mit Förderern zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium an. Diese Unternehmens-stipendienden haben einen Gesamtwert von 60.000 Euro.
Jeder Interessentin und jedem Interessenten steht die Möglichkeit offen, sich nach dem erfolgreich durchlaufenen Aufnahmeprozess an der HMS für ein solches Unternehmensstipendium zu bewerben. Die Bewerber sollten nachweisen können, dass sie die Kosten für ein Studium an der HMS nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können und ein belegbares Interesse an den Stipendiengebern haben. Dabei gehen die potenziellen Stipendiaten keine rechtliche Bindung mit den Geldgebern ein, jedoch ergibt sich erfahrungsgemäß eine enge Zusammenarbeit durch Praktika, Masterarbeitsthemen oder Joboptionen nach dem Studium. Die Antragstellung erfolgt formlos durch ein Motivationsschreiben, das zusammen mit den übrigen Bewerbungsunterlagen und den Ergebnissen des Assessment‐Centers (oder der Auswahlgespräche im Fall des (EMBA) über die HMS an den Stipendiengeber weitergeleitet wird. In dem Motivationsschreiben sollte deutlich werden, warum das jeweilige Partnerunternehmen die Kandidatin oder den Kandidaten fördern sollte. Es sollte das besondere Interesse für das Unternehmen deutlich werden, die eigene Bedürftigkeit nachgewiesen oder besondere universitäre oder berufliche Leistungen hervorgehoben werden. Im Vergabeprozess trifft die HMS eine Vorauswahl, der jeweilige Förderer wählt darauf die Kandidaten selbst aus. Detaillierte Infos und individuelle Beratung gibt es im Büro für Studienorganisation Medienmanagement in der Hamburg Media School.
Ihr Ansprechpartner:
Lars Krösche
E-Mail: l.kroesche@hamburgmediaschool.com
Telefon: +49 (0)40 413468-15
“USA today”: Migration, Diversity and Social Change
09.12.2010 – Die preisgekrönte amerikanische Journalistin und Dozentin Macarena Hernandez reist aus Texas an, um im Rahmen der USA Today-Vorlesungsreihe über das Thema „Migration, Diversity and Social Change“ zu sprechen, Einblicke in ihre Arbeit zu geben und die Erfahrungen zu diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal Journalismus. Im Anschluss gibt es wieder die Gelegenheit, das Gespräch bei Snacks und Getränken zu vertiefen.
In ihren Reportagen ergründet Hernandez die Situation lateinamerikanischer Einwanderer in den USA. Ihre Arbeiten erschienen in der Washington Post, New York Times und Los Angeles Times und anderen US-Medien. Ihre Kolumnen und Essays wurden in amerikanische Schulbücher abgedruckt. Als Leiterin des Centro Victoria an der Houston-Victoria Universität in Texas setzt sie sich für die Förderung mexikanisch-amerikanischer Literatur in Lehrplänen ein.
Der Besuch von Macarena Hernandez bildet den diesjährigen Abschluss der Veranstaltungsreihe „USA today“ an der HMS, die in Kooperation mit dem Generalkonsulat der USA in Hamburg stattfindet.
Weitere Infos zu Macarena Hernandez finden Sie hier:
"A year in the life of new immigrants", The Dallas Morning News
Interview: "Mexico's other dangerous border", IRP
Video: "The Ballad of Juan Quezada", PBS/Frontline World
Spuren setzen
09.12.2010 – Ihr Vortrag beim Online Marketing Camp beschäftigt sich - genau wie Ihre Firma wirkungsvoll GmbH - mit einem Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO), dem sogenannten Linkaufbau. Was hat es damit auf sich?
Verlinkt eine Website eine andere, werten die gängigen Suchmaschinen das als Empfehlung. Diese Empfehlungen spielen für Google und Co. bei der Beurteilung einer Website eine sehr wichtige Rolle und sind der entscheidende Faktor für eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten. Nicht jeder Backlink ist dabei gleich wertvoll. Je mehr Vertrauen der Backlinkgeber selbst bei den Suchmaschinen genießt, desto wertvoller ist auch ein Link von ihm. Über einen Link z.B. von Spiegel.de darf man sich aus SEO-Sicht also mehr freuen als über einen Link von einem kleinen, privaten Blog. Wir bei der wirkungsvoll GmbH helfen unseren Kunden dabei, über den Hebel des professionellen Linkaufbaus das Suchergebnis nachhaltig zu verbessern und so dauerhaft die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen.
Warum nimmt der Linkaufbau so eine relevante Stellung im Online-Marketing-Bereich ein?
Die Google-Suche ist mittlerweile der Haupteinstiegskanal für Besucher mit konkreter Kaufabsicht. Das entdecken auch immer mehr Unternehmen, die deshalb ihren Webauftritt mit dem Ziel eines besseren Rankings optimieren lassen. Links sind für die Suchmaschinenoptimierung das Salz in der Suppe. Nur durch einen stetigen Linkaufbau kann, gerade bei Themen mit starker Konkurrenz, eine hohe Sichtbarkeit in den Suchmaschinen erreicht werden.
Zum Schluss eine Frage in eigener Sache: Wo könnte die Hamburg Media School als Hochschule für Medien gute, nützliche Backlinks her bekommen, und was würde das kosten?
Um die Kosten seriös kalkulieren zu können, ist es zunächst einmal wichtig, welche Ziele die Website der Hamburg Media School verfolgt. Wie sind die aktuellen Rankings? Bei welchen Suchbegriffen wird ein gutes Ranking angestrebt? Wie stark ist die Konkurrenz bei diesen Begriffen? Faktoren wie diese beeinflussen maßgeblich, wie viel Zeit und wie viel Geld investiert werde muss.
Ein paar Maßnahmen sind auf jeden Fall zu empfehlen: Die Fachkompetenz innerhalb des Unternehmens bzw. der Hochschule kann genutzt werden, um die Reputation zu verbessern – und so auf ganz natürlichem Wege Links zu generieren. Zum Beispiel durch Fachartikel, die etwa als Gastbeiträge in anderen Medien veröffentlicht werden und natürlich einen Link enthalten, oder durch Events wie das Online Marketing Camp, die eine Berichterstattung evozieren, welche ebenfalls für Links sorgt. Darüber hinaus gilt: Klinkenputzen. Im Zuge einer gezielten Link-Akquise sollten andere Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände angesprochen und um einen Link gebeten werden. Die Erfolgsaussichten für eine renommierte Bildungseinrichtung, auf diese Weise wertvolle Links zu bekommen, sind denkbar hoch. Schließlich noch der Bereich Social Media: Die Bedeutung von Twitter, Facebook & Co. für die Suchmaschinenoptimierung steigt stetig. Hier könnte die HMS Studenten wie Absolventen als Botschafter aktivieren, beispielsweise über eine Facebook-Fanpage, und so Reichweite erzeugen, die wiederum für Links sorgt.
Im Land der Superlativen
08.12.2010 – Indien ist ein fernes Reiseziel, das auch kulturell große Herausforderungen an seine Besucher stellt. Wie haben Sie die Studierenden auf die Exkursion vorbereitet?
Die Vorbereitung findet zum größten Teil während des Studiums statt. Die Reise ist Teil des zweiten Studienjahrs. Die Inhalte der Exkursion können von den Studierenden deshalb so gut nachvollzogen werden, weil die fachliche Kompetenz bereits im ersten Studienjahr aufgebaut worden ist. Eine Vorbereitung auf die kulturellen Unterschiede ist nur bedingt möglich. Die Studierenden haben freiwillig kleine Themen zu indischen Besonderheiten erarbeitet, beispielsweise zur indischen Etiquette. In Indien hilft aber meiner Meinung nach allein der Sprung ins kalte Wasser. Denn dieses Land muss man selber erleben.
Das von Ihnen organisierte Programm beinhaltet sowohl Seminare vor Ort als auch Besuche indischer Medienunternehmen. Was waren die Highlights der zweiwöchigen Reise?
Da hat sicherlich jeder seine eigene Liste. Die Veranstaltungen unseres indischen Projektkoordinators Professor Sanjeeb Kakoty gehören zu meinen Highlights. Er hat es hervorragend verstanden, die Themen der dreizehn Dozenten in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. So haben wir nicht nur die Marktstruktur, die Marktteilnehmer und deren Strategien kennengelernt. Auch die aktuellen Trends und Schwierigkeiten auf dem Markt konnten durch seine Hilfe leicht nachvollzogen werden.
Zwei weitere Höhepunkte waren unser Besuch beim deutschen Botschafter und unsere Exkursion durch Old Delhi. In der Botschaft wurden wir über den Umfang der deutsch-indischen Beziehungen und die Gemeinsamkeiten der beiden Länder informiert. Bei unserem Streifzug durch Old Delhi wurden vor allem die Unterschiede zur Heimat ersichtlich. Unsere Eindrücke dort waren so stark, vielschichtig und nachhaltig. Das hätte kein Lehrbuch vermitteln können.
Was war die größte Überraschung?
Mich überrascht immer wieder die Größe dieses Landes. Wenn man durch Indien reist und beispielsweise die Vielzahl an Medienprodukten sieht, fragt man sich, wie all die Unternehmen am Markt bestehen können. Rechnet man aber mal nach, wird einem schnell klar, dass ein relativ kleiner Marktanteil schon eine sehr große Wirkung erzielen kann. Als Kaufmann komme ich hier immer wieder ins Staunen.
Was sollen die Studierenden in Ihren Augen mitgenommen haben?
Ich wünsche mir, dass Sie Indien mit einem guten Gefühl verlassen haben und wieder dorthin reisen möchten. Ich denke, die Reise hat ihnen gezeigt, dass die Ausbildung zwar in Hamburg stattfindet, sie aber auf einen Einsatz in der ganzen Welt vorbereitet. Wer in Indien zurechtkommt, schafft es auch ohne Probleme in einem anderen Land. Wenn dann auch noch ein Delegationsteilnehmer eine tolle Geschäftsidee in Indien hatte, dann haben wir alles richtig gemacht.
Was können die angehenden Medienmanager vom indischen Medienmarkt lernen?
Indien zeigt, dass auf allen Medienteilmärkten Wachstum möglich ist. Es zeigt, dass deutsche und indische redaktionelle Inhalte häufig nah beieinander sind. Vor allem aber kann man in Indien lernen, welche Verantwortung Medien für die Gesellschaft übernehmen. Indische Medienmärkte sind verhältnismäßig gering reguliert, weisen eine hohe Vielfalt auf und sowohl die Anbieter als auch die Nachfrager von Medienprodukten setzen sich sehr kritisch mit den Inhalten auseinander. Angehende Medienmanager lernen in Indien, dass Nischenmärkte attraktiv sein können und Innovationen vor allem dann nachhaltig sind, wenn sie, über die reine Unterhaltung hinaus, Meinungen bilden.
Bieder und böse: Der Untermieter
06.12.2010 – Jens und Birthe sind ein junges Paar. Sie wohnen in einer Hamburger Altbauwohnung. Abends sitzen sie zusammen bei einem Glas Wein, als das Telefon klingelt. Es meldet sich Harald. Er ist der neue Untermieter und steht bereits vor der Wohnungstür. Harald wird das Leben von Birthe und Jens verändern – nachhaltig. Auf Arte läuft der Film „Der Untermieter“, mit dem sich HMS-Absolvent Max Zähle erfolgreich um das Filmstudium an der Hamburg Media School beworben hatte. Sendetermin: Donnerstag, 9. Dezember 2010 um 16.35 Uhr.
Kameramann Alexander du Prel nominiert zusammen mit den ganz Großen
29.11.2010 – Wie kam es zu der Nominierung?
Wir wurden vorgeschlagen.
Daraufhin haben wir den Film eingereicht. Das bedeutete zunächst nur, dass
unser Film gesichtet wird und dann haben wir die Nachricht bekommen, daß er auf
dem Festival laufen wird. Beim „Plus Camerimage“ gibt es viele unterschiedliche
Kategorien, wie Kurz-, Dokumentarfilm oder Musikvideos. Und vor einer Woche
haben wir dann plötzlich erfahren, daß Swansong im Hauptwettbewerb läuft. Das
hat mich unglaublich gefreut.
Das „Plus Camerimage“ gilt als die Kamera-Berlinale. Was ist
das Besondere an der Kamera des Films „Swansong“?
"Swansong" ist eine sehr emotionale Geschichte eines jungen Außenseiters, der zur Gewalt neigt. Wichtig war uns auf der einen Seite die eigentlich unsympatische Figur dem Publikum nahezubringen und auf der anderen Seite seine Situation begreiflich zu machen, da hat uns die Entscheidung auf Cinemascope zu drehen sehr geholfen, weil wir seine Ausgeschlossenheit und die Weite Irlands besser darstellen konnten. Da wir aber nicht die Mittel für 35mm Film hatten und nicht digital drehen wollten, habe ich ein 16mm Scope Objektiv entwickelt, daß die Kamerawerkstatt von Studio Hamburg mir dann gebaut hat. Wir haben den Film mit meiner Eclair ACL von 1968 gedreht, die sehr klein ist, was uns unter den mitunter schwierigen und zeitlich sehr knappen Drehbedingungen sehr geholfen hat. Auch auf Film zu drehen war eine gute Entscheidung, da wir dank des hohen Kontrstumfangs schneller mit dem Licht sein konnten.
Michael Ballhaus ist seit 2009 Bereichsleiter Kamera an der Hamburg Media School. Wie hat Dich seine Arbeit beeinflusst?
Ein Teil des Filmstudiums war Michael Ballhaus in den USA zu besuchen und ihm dort beim Drehen zuzuschauen. Das war eine tolle Erfahrung. Eine Woche Michael Ballhaus zugucken ist wie ein halbes Jahr zu studieren. Er versteht wie kaum ein Anderer die Emotionen durch seine Bilder darzustellen. Ich hatte diesen Sommer das Vergnügen auch bei dem Film „Unser Franken“, der kürzlich im Fernsehen lief, als zweiter Kameramann mitzuarbeiten. Morgen fahre ich übrigens mit ihm zusammen zum Festival nach Polen.
HMS-Kurzfilm „Heim“ ist bis 3.1.2011 bei ZEIT ONLINE zu sehen. Weitere Filme folgen.
24.11.2010 – Drei ausgezeichnete Filme von HMS-Absolventen sind bis Januar auf ZEIT ONLINE zu sehen. Zurzeit läuft „Heim“ von Marc Brummund, Christina Töllner, Thomas Vollmar und Katharina Dufner. In dem Schwarzweißfilm versucht ein alter Mann sein Haus gegen Einbrecher zu verteidigen und erlebt ein böses Erwachen. Außerdem wird „Anker werfen“ vom 29.11.2010 bis zum 10.1.2011 zusehen sein und der 2006er Abschlussfilm „Rabenmutter“ läuft im Zeitraum vom 6.12.2010 bis 17.1.2011.
Marc Brummund ist Absolvent der Meisterklasse Regie 2006 am Filmstudium der Hamburg Media School. Alle seine hier entstandenen Filme wurden von der AG Kurzfilm & German Films zu den jeweils besten 100 deutschen Kurzfilmen ihres Jahres gewählt. Er nahm zahlreiche Auszeichnungen für „HEIM“, „DRAUSSEN“, „KÜHE SCHUBSEN“ und „LAND GEWINNEN“ entgegen, u.a. auf der Berlinale 2007, beim Cannes Film Festival 2006, beim Deutschen Kurzfilmpreis des BKM 2005 und 2007, beim First Steps Award 2007, inklusive „Beste Regie“ beim Studio Hamburg Nachwuchspreis 2007 und der Nominierung zum Studenten Oscar 2007. Außerdem hatte er Regieaufträge für die Primetime TV-Serien „DIE 25. STUNDE“ (RTL) 2008 und „DER DICKE“ (ARD) 2009.
Hier geht’s zum aktuellen Film: http://www.zeit.de/kultur/film/2010-11/kurzfilm-heim
„Early-Admission-Verfahren“: Noch bis 15. Februar bewerben und Studienchancen steigern! 23.11.2010 – Für Frühentschlossene bietet die Hamburg Media School ab dem 1. November 2010 ein gesondertes Bewerbungsverfahren für die Studiengänge Medienmanagement und Journalismus an. Studienstart ist Herbst 2011. Eine frühe Bewerbung steigert die Chancen auf einen der Studienplätze und bietet den Interessenten auch Planungs-sicherheit für das kommende Jahr.
Im „Early-Admission-Verfahren“ können sich Frühentschlossene in der Zeit vom 1. November 2010 bis zum 15. Februar 2011 um einen Platz im Studiengang „MBA in Media Management“ oder „Master of Arts in Journalism“ bewerben. Die Kandidaten durchlaufen bereits im Februar/März 2011 das jeweilige Auswahlverfahren. Dadurch haben sie nicht nur größere Chancen, für einen der begrenzten Studienplätze zugelassen zu werden, sie erfahren auch frühzeitig verbindlich, ob sie im kommenden Herbst ihr Studium an der Hamburg Media School aufnehmen können. Diese Planungssicherheit eröffnet beispielsweise die Möglichkeit, vor dem Studienstart in Ruhe ein Praktikum zu absolvieren oder sich auf das Studium vorzubereiten.
Die reguläre Bewerbungsfrist beginnt Mitte Februar 2011.
Journalismus oder Medienmanagement – erfolgreich bewerben
Voraussetzung
für die Zulassung ist ein überdurchschnittlicher Abschluss eines
Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule,
ausgezeichnete Sprachkenntnisse sowie unternehmenspraktische
Erfahrungen bzw. sechs Monate Praxis im Bereich Journalismus.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt über ein mehrstufiges Verfahren, bestehend aus der Einreichung der Bewerbungsunterlagen, der Bearbeitung eines Online-Tests bzw. einer Praxisaufgabe und der Teilnahme an einem Assessment-Center.
Mehr über das Bewerbungsverfahren und einen detaillierten Überblick über das Curriculum bietet die Homepage der Hamburg Media School unter www.hamburgmediaschool.com oder das Büro für Studienorganisation:
Medienmanagement:
Christine Goetze , Tel.: +49 (0) 40 – 413 468 – 18
E-Mail: c.goetze@hamburgmediaschool.com
Christine Sänger, Tel.: +49 (0) 40 – 413 468 – 18
E-Mail: c.saenger@hamburgmediaschool.com
Journalismus:
Katja Eidenberg, Tel.: +49 (0) 40 – 413 468 - 40
E-Mail: k.eidenberg@hamburgmediaschool.com
Viele Stationen - noch mehr lernen
12.11.2010 – Wie bist Du zu dem Job gekommen?
Zwischen dem dritten und vierten Trimester an der Hamburg Media School war ich Praktikant bei Gruner+Jahr im Bereich New Media Ventures. Nach dem Master an der HMS habe ich dann zuerst bei einer kleinen Werbeagentur in Hannover gearbeitet, aber schnell gemerkt, dass ich lieber im Verlagswesen arbeiten möchte, das ich durch das Praktikum ja schon kennengelernt hatte. Durch die Teilnahme an dem Recruiting-Programm „Talent meets Media“ von Bertelsmann kam der Kontakt zu meinem jetzigen Job zustande.
Welche Inhalte des Studiums sind Dir schon wieder begegnet und in
welchem Bereich fühlst Du Dich besonders gut vorbereitet?
Fragen des Zeitschriftenvertriebs wurden thematisiert, auch das Verhältnis von Redaktion und Verlag und dass der Verlag der Redaktion den Rücken frei hält, sich also zum Beispiel um Vermarktungsfragen kümmert, während die Redaktion sich auf Recherche und Schreiben konzentrieren kann - das begegnet mir hier wieder. Außerdem werden Aspekte des Projektmanagements an der HMS gut abgedeckt, sodass ich gelernt habe, meine Überlegungen schnell zu strukturieren, auf Zack zu sein und ein Team erfolgreich nach vorne zu bringen. Durch die curricularen Inhalte sind mir die klassischen wirtschaftlichen Kennzahlen bekannt, die im Verlagswesen wichtig sind. Das sind schon bedeutende Werkzeuge, mit denen ich bei meinem Job regelmäßig zu tun habe. Da hat mich die HMS inhaltlich gut vorbereitet.
Worin bestehen die größten kommenden Herausforderungen?
Den sich zurzeit stark wandelnden Medienmarkt zu beobachten und richtig einzuschätzen, ist schon eine große Herausforderung. Dazu kommt, die nötigen Entscheidungen zu treffen, um am Markt mitzuhalten. Bei meiner nächsten Station in dem Traineeship werde ich in der Anzeigenvermarktung sein. Das wird nochmal ein ganz neues Arbeitsumfeld – der Außendienst im Bereich Media Sales - den ich vorher noch nicht kennengelernt habe. Ich bin gespannt, wie es so ist auf der Vermarkterseite und wie solche Verhandlungen ablaufen werden. Aber ich freue mich auf diese Aufgabe. Und als Trainee ist eines gewiss: es gibt in jeder Station unzählige neue Möglichkeiten, viel zu lernen.
Literatur für den Samstagabend - im Fernsehen bei TIDE-TV
29.10.2010 – "Zwischen den Zeilen" ist ein junges Literaturformat, das Studierende des Journalismus-Studiengangs an der Hamburg Media School entwickelt haben. Aufgezeichnet wurde der Literatur-Talk im Studio von TIDE-TV.
Die Sendung am Samstag widmet sich dem Genre "Fantasy", welches mit "Herr der Ringe", der "Twighlight-Saga" oder "Harry Potter" große Erfolge feiert und in Buchhandlungen und Kinos prominent platziert ist.
Kai Meyer spricht über das erfolgreiche Genre und seine Rolle als Autor und esgeht natürlich um sein neues Buch "Arkadien brennt", das beim Carlsen-Verlag erschienen ist.
Weitere Sendetermine sind: So. 31.10. 14:00Uhr, Mi. 03.11. 18:30Uhr und So. 07.11. 20:30Uhr.
Auf ein gutes Gespräch
21.10.2010 – Beim vergangenen Abendgespräch der Medienmanager war Stefan Aust an die HMS gekommen. Der langjährige Chefredakteur des SPIEGEL und Gründer von Spiegel-TV ist Jahrgang 1946. Von 1966 bis 1969 war er Redakteur bei der Zeitschrift „konkret“. 1970 bis 1985 arbeitete er beim Norddeutschen Rundfunk und war vor allem für das Fernsehmagazin „Panorama“ verantwortlich. Zahlreiche Buchveröffentlichungen und TV-Dokumentationen. Drehbuch des Spielfilms „Stammheim“ (1986), der mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Er ist Autor des Buches „Der Baader Meinhof Komplex“ und hat an der gleichnamigen Verfilmung mitgearbeitet (Der Baader Meinhof Komplex, 2008, Produzent: Bernd Eichinger, Regie: Uli Edel).
Mein Avatar und ich
13.10.2010 – Die Bedeutung von Avataren für das Leben im Netz wird künftig zunehmen - in dieser Erwartung sind am Dienstag in Hamburg rund 40 Avatar-Forscher aus 15 Ländern zu einem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch zusammen-gekommen. Ein Avatar ist ein grafischer Stellvertreter eines Nutzers in der virtuellen Welt von Internetforen oder Onlinegames.
"Die Beschäftigung mit Avataren ist wichtig, weil sie die Schnittstelle darstellen zwischen User und virtueller Welt", sagte die Hamburger Psychologieprofessorin Sabine Trepte, die zu den Mitveranstaltern der Konferenz gehörte. "Sobald man einen Avatar gestaltet und mit ihm kommuniziert, entwickelt man automatisch eine Bindung und diese bleibt nicht wirkungslos", sagte Trepte der Nachrichtenagentur dpa. "Menschen haben am liebsten Avatare, die ihnen ähnlich sind, solange die Spielbedingungen das erlauben. Wenn es das Spiel erfordert, gestalten sie eher einen Avatar, der stark, gemein und böse ist."
Die Konferenz an der Hamburg Media School zum Thema "Avatars and
Humans. Representing Users in Digital Games" (Avatare und Menschen. Die Verkörperung von Nutzern in digitalen Spielen) beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, ob Computerspiele die Art und Weise beeinflussen, wie wir die Welt betrachten. Das Treffen von Wissenschaftlern ging als "Pre-Conference" der Europäischen Kommunikationskonferenz voraus, die bis Freitag rund 1000 Wissenschaftler nach Hamburg führt.
Künstliche Brücken - Konferenz am 12.10. an der HMS beschäftigt sich mit den Avataren der virtuellen Welt
05.10.2010 – Im Vorfeld der Jahrestagung der European Communication Research and Education Association (ECREA) veranstaltet die Hamburg Media School zusammen mit dem Hans-Bredow-Institut und der Technischen Universität Ilmenau die Pre-Conference „Avatars and Humans“, in deren Rahmen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und den USA die komplexe Interaktion zwischen Avataren und ihren Nutzern beleuchten.
In den digitalen interaktiven Medienangeboten bilden Avatare - die computergenerierten, selbstkreierten Repräsentationen der Nutzer - eine bedeutende Brücke zwischen anderen Teilnehmern im Web 2.0. Dabei stammt der Begriff aus über 200 Jahre alten hinduistischen Schriften, den die Mehrspieler-Domain "Habitat" 1985 als menschliche Repräsentation in der virtuellen Welt einführte. Heute sind Avatare in Onlinespielen oder im E-Commerce-Bereich weit verbreitet, aber auch in Social Media-Angeboten, virtuellen Meetings und Konferenzen.
Hier geht es zur offiziellen Homepage der Konferenz.
Bürgerjournalismus in New York City - Ein Vorbild für Hamburg?
29.09.2010 – Er ist Dozent und Leiter des inter-nationalen Reporting-Programms an der
City University of New York und arbeitet seit 28 Jahren als Journalist
und Chefredakteur für führende amerikanische Tageszeitungen. Als
stellvertretender Chefredakteur von Newsday leitet er unter anderem die
Bereiche "National" und "International" und "State". 2006 wurde Isabel
zum Poynter Ethics Fellow ernannt.
USA Today ist eine Vortragsreihe der Hamburg Media School in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Hamburg. Die Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt und sind kostenfrei.
Bitte melden Sie sich unter presse@hamburgmediaschool.com an.
Veranstaltungsort
Hamburg Media School, Finkenau 35, 22081 Hamburg, Hörsaal Journalismus, 2. Obergeschoss.
Veranstaltungsprogramm USA Today
Am Sonntag, 26.9., läuft wieder der Tatort - die HMS-Dozentin Beate Langmaack schrieb das Drehbuch
23.09.2010 – Der Tote heißt Hanns Helge und ist Künstler von Weltrang. Erschlagen von Panzerglasplatten einer Kunstinstallation wird er in seinem Atelier aufgefunden. Unfall? Selbstmord? Oder doch Mord? Eine komplizierte Fragestellung für die Ermittler. Einerseits kokettierte der Künstler mit dem Tod als wahre Vollendung des Werkes, andererseits könnte auch seine Galeristin oder gar ein privater Sammler hinter der Tat stecken. Beide profitieren direkt vom Ableben des Künstlers.
Zudem nimmt sich ein enger Verwandter von Hauptkommissar Till Ritter das Leben. Ritter will das zunächst nicht hinnehmen und untersucht wie besessen die Möglichkeit eines gewaltsamen Todes.
Nicht nur im beruflichen, auch im privaten Umfeld des toten Künstlers treffen Kommissare Ritter und Stark auf viele Rätsel. Sagt sein persönlicher Assistent Markus die Wahrheit? Ist die ehemalige Muse Patty wirklich so ahnungslos, wie sie vorgibt? Warum weiß Hanns Helges Mutter kaum etwas über das Künstlerdasein ihres Sohnes? Und welche Rolle spielt die junge Kunstwissenschaftlerin Anna Linde, die ihre Doktorarbeit über den Tod im Werk des Verstorbenen geschrieben hat?
Die Hamburgerin Beate Langmaack, Dozentin für Film an der Hamburg Media School, schrieb das Drehbuch für diesen Berliner Tatort, der am 26. September zum ersten Mal in der ARD ausgestrahlt wird.
1987 verfasste sie ihr erstes 90-Minuten-Drehbuch: "Martha Jellneck", aus dem ein mehrfach preisgekrönter Spielfilm mit Heidemarie Hatheyer in der Hauptrolle entstand. Für ihr Drehbuch zu dem Fernsehfilm "Hat er Arbeit?", in dem es um einen jungen Schiffbauer geht, der mit seiner Arbeit auch seine Lebensperspektive verliert, erhielt Beate Langmaack 2002 den Deutschen Fernsehpreis für das Beste Buch sowie den Robert-Geisendörfer-Preis. Für die Gestaltung und Weiterentwicklung des "Polizeiruf 110" aus Schwerin bekam sie im Jahr 2005 den Adolf-Grimme-Preis Spezial. Für das Drama "Guten Morgen, Herr Grote" erhielt sie 2008 einen weiteren Grimme-Preis sowie die "Nymphe d'Or" (Goldene Nymphe) des internationalen TV-Filmfestivals in Monte Carlo für das 'Best Script'.
Das Fenster zum Zombie – Der Film “Rammbock“ gruselt im Kino 3001 15.09.2010 –
Noch bis 23. September ist der Film „Rammbock“ der beiden HMS-Absolventen Marvin Kren und Benjamin Hessler im Kino 3001 in der Hamburger Sternschanze zu sehen. Mitte Dezember zeigt das "Kleine Fernsehspiel" im ZDF eine gekürzte Fassung.
Europa ist von einem Virus infiziert, der die Menschen zu blutgeilen Zombies mutieren lässt. Von alldem ahnt Michael nichts, als er nach Berlin reist, um seine Ex-Freundin Gabi zu überraschen. Statt ihrer, trifft er auf eine Horde Untoter und verbarrikadiert sich mit noch lebenden Bewohnern in einem Berliner Mietshaus.
„Wir verstehen die hirntoten Halbwesen in Menschengestalt als sehr direkte, aber umso wirksamere Metapher für die hausgemachten Gefahren unserer Gesellschaft; das fasziniert uns als Filmemacher ebenso wie als Mitglieder dieser Gesellschaft“, sagen die beiden Gruselregisseure, „es geht uns um die fleischgewordene, irrationale Angst vor uns selbst.“
Das Zombiethema beschäftigt Marvin Kren und Benjamin Hessler seit Kindestagen. Sie verarbeiten in ihrem Streifen, der ohne technisch hochgepeitschtes Horror-Blut-Gesplatter daherkommt, Gruselfilmerfahrungen aus ihrer Jugend. Kein Zufall, dass der Protagonist Michael ein Wiener ist - wie Marvin Kren.
Hamburg Media School Absolventen weiter auf Erfolgskurs
06.08.2010 – Im Rahmen des 63. Filmfestivals in Locarno auf
der Piazza Grande wird der Debütfilm RAMMBOCK der HMS Absolventen Marvin Kren
(Regie), Benjamin Hessler (Drehbuch) und Moritz Schultheiß (Kamera) gezeigt.
Das Kino auf der Piazza Grande ist das größte Freiluftkino der Welt. Die
Leinwand umfasst 36x18 Meter und es werden pro Aufführung bis zu 5000 Zuschauer
erwartet.
In diesem Jahr konnte sich Marvin Kren und Benjamin Hessler schon den begehrten MAX
OPHÜLS PREIS sichern. Der erstmals vom Publikum verliehene Preis für den
„Besten mittellangen Film“ ging an RAMMBOCK.
Kren und Hessler erzählen die Geschichte von Michael, der
seine Ex-Freundin Gabi mit einem Besuch in Berlin überraschen will. Doch
Michael muss schnell feststellen, dass es dringlichere Probleme als seinen
Liebeskummer gibt: Immer mehr Menschen scheinen sich mit einem schrecklichen
Virus infiziert zu haben.
RAMMBOCK startet ab dem 9.September in den deutschen Kinos. In
Hamburg wird das Kino 3001 den Film zeigen.
Die jungen Filmemacher studierten von 2006 bis 2008 an der
Hamburg Media School unter der Leitung von Prof. Richard Reitinger und Prof.
Hubertus Meyer-Burckhardt. Sie konnten während Ihres Studiums zahlreiche
Erfolge verzeichnen. Unter anderem mit Ihrem Abschlussfilm Schautag, der auf
vielen nationalen und internationalen Festivals ausgezeichnet wurde.
Weitere Stipendien an der HMS: Jetzt informieren und bewerben! 23.06.2010 – Leidenschaft für Medien, Leistungsbereitschaft und Motivation – das sind die zentralen Voraussetzungen für ein erfolgreiches MBA-Studium an der HMS. Für diejenigen, die die Aufnahmekriterien für ein MBA-Studium an der HMS erfüllen, stehen jetzt neue Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Das breit gefächerte Förderprogramm aus Voll- und Teilstipendien wird ergänzt durch Unternehmensstipendien der langjährigen Förderer der HMS Gruner + Jahr, Studio Hamburg und Bauer Media Group. Chancen auf ein Stipendium haben alle, die neben ihrer Qualifikation durch Persönlichkeit, Leidenschaft, Engagement und Kreativität überzeugen.
Motivierte Bewerberinnen und Bewerbern, die die Studiengebühren nicht aufbringen können, können dadurch ihr Studium ohne finanzielle Hürden beginnen und erfolgreich absolvieren. Und nicht zuletzt ist ein Stipendium auch eine Auszeichnung mit positiver Signalfunktion für den beruflichen Einstieg nach dem Studium.
Katrin Schmidt, HMS-Stipendiatin: "Als ehemalige Lehramtsstudentin mit abgeschlossenem Staatsexamen war der Wechsel zum MBA in Medien-management für mich ein Schritt in eine unsichere Zukunft. Auch finanziell. Daher bin ich froh, dass mein Mut durch ein Teilstipendium belohnt wurde. Inzwischen bin ich überzeugt: Die Entscheidung zum Studium an der HMS war genau das Richtige für mich!"
Nutzen Sie den Stipendiencheck: Bis zum 15. Juli 2010 bietet die HMS eine persönliche Kurzberatung an, in der sich jede Interessentin/jeder Interessent vorab über ein Stipendium informieren kann. Erfahren Sie, wie der Weg in das MBA-Studium der HMS aussehen kann und welche Förderungsmöglichkeiten im Einzelfall offenstehen. Für den Studienstart im Herbst 2010 werden noch Stipendien vergeben!
FAQ's zu den Unternehmensstipendien
Kontakt:
Hamburg Media School
Prof. Dr. Armin Rott
Büro für Studienorganisation: 040/ 413 468-18 oder c.goetze@hamburgmediaschool.com
Ihre Stimme für Schautag
01.06.2010 – Der Abschlussfilm von Marvin Kren (Regie), Ben Hessler (Drehbuch), Carol Burandt von Kameke (Kamera) und Rike Steyer (Produktion) erhielt bereits 2009 den Max-Ophüls-Preis für den besten Kurzfilm und zahlreiche internationale Festivalpreise. In diesem Jahr ist er nominiert für den Nachwuchspreis von Studio Hamburg.
Geben Sie dem Film Ihre Stimme und voten Sie hier.
HMS-Kurzfilm „Stiller See“ gewinnt Jury- und Publikumspreis beim „KURZSUECHTIG Festival“ in Leipzig 03.05.2010 – Beim Kurzfilmfestival „KURZSUECHTIG“ (28. bis 30. April 2010) wurde der HMS-Kurzfilm „Stiller See“ mit dem Jury- und Publikumspreis in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet. Der Preisträger ist der Erstsemesterfilm des HMS-Teams mit Susanna Leu (Drehbuch), Lena Liberta (Regie), Timo Moritz (Kamera) und Katharina Rinderle (Produktion).
Zum siebten Mal präsentierte das Festival in Leipzig die besten aktuellen Kurzfilmproduktionen. Stiller See konnte sich gegen 21 herausragende Kurzfilme in drei Wettbewerben durchsetzen. Die lobende Erwähnung der Jury: „Der stilistische Ansatz in Stiller See wird konsequent durchgehalten. Lena Liberta erzählt eine sehr bewegende Geschichte, die perfekt ohne Dialoge funktioniert.“
Der Kurzfilm vermittelt mit eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern die Geschichte von Peter, der mit seinem autistischen Sohn Tobi noch immer im Haus an jenem See lebt, in dem seine Frau ums Leben kam. Peter kann den Tag des Unglücks nicht vergessen und macht nicht nur sich, sondern auch seinem Sohn Vorwürfe. Als Peter eine neue Frau mit nach Hause bringt, glaubt sein Sohn die Mutter wieder zu erkennen und die Situation eskaliert.
Weitere Auszeichnungen für “Stiller See”
6th Mise-en-Scene 2010 International Students Film Festival,
New Delhi / Indien - First in Short Fiction category
Cortisonici Shortfilms Festival, Varese / Italien - Lobende
Erwähnung
Kurzfilmfestival „cellu l'art“ in Jena, Hauptpreis
1.Preis beim BILDRAUSCH Film Festival, Dortmund
Studieninfotage 2010 29.04.2010 – „Exzellente Medienausbildung – Erfolgreicher Berufseinstieg! Im Juni öffnet die Hamburg Media School ihre Pforten für alle, die sich für eine berufliche Weiterbildung im Medienmanagement interessieren.Am Samstag, den 12. Juni 2010 von 10-14 Uhr präsentiert sich der Master-Studiengang Medienmanagement im Rahmen eines Studieninfotages. Der akademische Leiter Prof. Dr. Armin Rott wird den Studiengang vorstellen, Ihnen Rede und Antwort stehen, Sie durch unser Haus führen und berät Sie gerne persönlich. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich ausgiebig zu informieren!
Keine vorherige Anmeldung erforderlich.
Interessierte sind herzlich eingeladen!
Studieninformationstag für den Masterstudiengang
Medienmanagement
Termin: 12. Juni 2010, Beginn: 10.00 Uhr
Ort: HMS, Hörsaal Medienmanagement, 3. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
„Was muss der Journalist von morgen können?“ – Der Journalismus bietet viele spannende und umfassende Berufsfelder. Wie sieht die journalistische Ausbildung aus, die mit den aktuellen Entwicklungen Schritt halten kann?
Am Dienstag, den 15. Juni 2010 von 17-21 Uhr werden neben einer kleinen journalistischen Praxisübung vor allem gesellschaftliche Trends und Entwicklungen in den Medien diskutiert, die einen Einfluss auf den praktischen Journalismus haben und damit auch die journalistische Ausbildung vor neue Herausforderungen stellen.
Dr. Michael Beuthner von der HMS steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Um eine verbindliche Anmeldung per Mail wird bis zum 14. Juni 2010 unter m.beuthner@hamburgmediaschool.com gebeten.
Interessierte sind herzlich eingeladen!
Studieninformationstag für den Masterstudiengang
Journalismus
Termin: 15. Juni 2010, Beginn: 17.00 Uhr
Ort: HMS, Hörsaal Journalismus, 2. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
HMS-Kurzfilm „Uwe+Uwe“ als deutscher Bewerber im Rennen um den „Studenten-Oscar“ 2010
22.04.2010 – Sieben Bewerber deutscher
Filmhochschulen gehen dieses Jahr ins Rennen um den „Studenten-Oscar“ als
bester fremdsprachiger Beitrag. Unter ihnen die HMS-Studierenden Lena Liberta, (Drehbuch/Regie),
Miriam Kolesnyk (Kamera) und Stefan Gieren (Produktion) mit ihrem Kurzfilm „Uwe+Uwe“.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gab am 20. April
in Beverly Hills bekannt, dass insgesamt 61 Beiträge aus 36 Ländern in dieser
Kategorie eingereicht wurden. Die Preisverleihung findet am 12. Juni in Beverly
Hills statt.
Das Team des HMS-Kurzfilms Uwe+Uwe wurde bereits für das
begehrte Internationale Studentenfestival sehsüchte nominiert. Lena Libertas Erstsemesterfilm
Stiller See wurde gerade auf dem 11.
Jenaer Kurzfilmfestival cellu l'art als Bester Film ausgezeichnet.
Die jungen Filmemacher studieren von 2008 bis 2010 an der
Hamburg Media School unter der Leitung von Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt und
Prof. Richard Reitinger.
Die Absolventen der Hamburg Media School waren in der
Vergangenheit bereits mehrfach bei den weltweit renommiertesten Awards
erfolgreich: 2003 wurde der Abschlussfilm Die rote Jacke von Florian Baxmeyer (Regie),
Elke Schuch (Drehbuch), Marcus Kanter (Kamera) und Kai Lichtenauer (Creative
Producer) sowie 2005 Ausreisser von Ulrike Grote (Regie), Linus Foerster
(Drehbuch), Ute Freund (Kamera) und Constantin Castell (Creative Producer) von
der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit dem „Studenten-Oscar“
ausgezeichnet. Beide Filme wurden jeweils im Folgejahr außerdem für den Oscar
in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. 2007 war der Abschlussfilm Land
gewinnen von Marc Brummund (Regie), Fabian Wiemker (Drehbuch), Bettina Herzner
(Kamera) und Yildiz Özcan (Creative Producer) für den „Studenten-Oscar“
nominiert.
Cinematographic Art Forum Programm
20.04.2010 – Unter dem Titel "Cinematographic Art Forum" lädt Ute Janssen, Filmschaffende,
Lehrende, Cineasten und Filmexperten ein, Studierende und einem interessierten
Publikum Einblick in die Arbeit des Filmemachens, zu geben. Dies schließt
sämtliche Facetten des Metiers ein.
Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe ist der international bekannte
Kameramann Michael Ballhaus zu Gast an der HFBK. Der Künstler Michael Ballhaus wurde 1935 in Berlin geboren und kam durch
seinen Onkel, den Regisseur Max Ophüls, zum Film. 1970 begann er seine
Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder, mit dem er fünfzehn Filme dreht.
Mitte der achtziger Jahre ging er in die USA, wo sich eine intensive
Zusammenarbeit mit dem Regisseur Martin Scorsese entwickelte. Sie drehten unter
anderem die Filme GOODFELLAS, GANGS OF NEW YORK und THE DEPARTED miteinander.
Weitere große Arbeiten gestaltete Ballhaus mit Francis Ford Coppola (BRAM
STOKER'S DRACULA), Mike Nichols (MIT ALLER MACHT), Barry Levinson (SLEEPERS) und
Wolfgang Petersen (AIR FORCE ONE).
Den cinematografischen Art Forum Beitrag stellen Darius Estemadi
(Schauspieler, Autor) und Ralf Spiess, (Filmwissenschaftler, Ethnologe) mit
ihrem jüngsten Filmprojekt; Vater eines Filmemachers (2010 ) über Rainer Werner
Fassbinder, in einer Uraufführung.
Veranstaltungsreihe an der Hochschule für bildende Künste
Hamburg
Datum: Montag 26.4.2010 - 17:30-19:30
Ort:
HfBK,
Kino, Finkenau 35, 22081 Hamburg U-Bahn Mundsburg
Thank God it´s Friday! Am 30. April an der HMS 20.04.2010 –
Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School - abseits von
formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der Alumni-Verein der Hamburg
Media School macht´s möglich: Jeden dritten Freitag im Monat treffen sich
Studierende und Absolventen des MBA in Media Management an der HMS zum
Erfahrungsaustausch. Informationen aus erster Hand - zum Studiengang,
Praktikumsplätzen, Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang
der Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast den HMS-Absolvent
Markus Drühe, Projektleiter Online bei der Kolle Rebbe Werbeagentur,
eingeladen.
Interessenten melden sich bitte bei c.saenger@hamburgmediaschool.com zu der offenen
Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Nächster Termin:
30. April 2010 um 18 Uhr
Ort:
HMS, Seminarraum MM, 3. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
HMS-Kurzfilm „Stiller See“ gewinnt Hauptpreis beim internationalen Kurzfilmfestival „cellu l'art“ in Jena 20.04.2010 – Beim 11. Jenaer Kurzfilmfestival cellu l'art (14. bis 18. April 2010) wurde der HMS-Kurzfilm Stiller See als Bester Film ausgezeichnet. Der Preisträger ist der Erstsemesterfilm des HMS-Teams mit Susanna Leu (Drehbuch), Lena Liberta (Regie), Timo Moritz (Kamera) und Katharina Rinderle (Produktion).
Stiller See erzählt in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern die Geschichte von Peter, der mit seinem autistischen Sohn Tobi noch immer im Haus an jenem See lebt, in dem seine Frau ums Leben kam. Peter kann den Tag des Unglücks nicht vergessen und macht nicht nur sich, sondern auch seinem Sohn Vorwürfe. Als Peter eine neue Frau mit nach Hause bringt, glaubt sein Sohn die Mutter wieder zu erkennen und die Situation eskaliert.
Bereits im vergangenen Jahr konnten sich die HMS-Abschlussfilme Schautag den 1. Platz sowie Freies Land den 3. Platz des Internationalen Wettbewerbs des Festivals sichern.
Weitere
Auszeichnungen für “Stiller See”
- 6th Mise-en-Scene 2010 International Students Film Festival, New Delhi / Indien - First in Short Fiction category
- Cortisonici Shortfilms Festival, Varese / Italien - Lobende Erwähnung
Gesprächsreihe USA TODAY
12.04.2010 – Im
Mai startet die Hamburg Media School die Gesprächsreihe USA TODAY in
Zusammenarbeit mit dem Amerikanischen Generalkonsulat Hamburg.
Hierzu
möchten wir Sie herzlich einladen.
Die Generalkonsulin
der Vereinigten Staaten von Amerika in Hamburg, Karen E. Johnson,
eröffnet die Veranstaltungsreihe am 6. Mai 2010 um 18 Uhr mit ihrem
Vortrag „Deutsch-amerikanische
Beziehungen und die Rolle der Medien“.
Bitte
merken Sie sich auch weitere Termine vor:
8. Juni
2010, 18 Uhr: „Terrorbekämpfung und internationale Sicherheitspolitik“ / Souad
Mekhennet (freie Journalistin u.a. New York Times, Frankfurter Allgemeine
Zeitung, ZDF).
15.
Oktober 2010, 18 Uhr: „Bürgerjournalismus
in New York City – Ein Vorbild für Hamburg?“ / Lonnie Isabel (Dozent und
Leiter des internationalen Reporting-Programms, City University of New York)
15.
Dezember 2010, 18 Uhr: „Migration,
Diversity und sozialer Wandel“ / Macarena Del Rocio Hernandez
(Journalistin und Professorin an der University of Houston-Victoria)
Veranstaltungsort:
Hamburg Media
School, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Hörsaal Journalismus, 2. Obergeschoss
Anmeldung bitte unter d.kreuzkam@hamburgmediaschool.com
„Zwischen den Zeilen – HMS Autorengespräche“ 31.03.2010 – Das HMS-Autorengespräch findet am Freitag, 02.04.2010 um 20:30 Uhr auf TIDE TV, statt.
Fünfmal im Jahr unterhalten sich zwei Studierende des Masterstudiengangs Journalismus der Hamburg Media School mit erstklassigen Buchautoren über gesellschaftsrelevante Themen.
In der der ersten Ausgabe von „Zwischen den Zeilen“ stellt Roman Maria Koidl sein Buch „Scheißkerle – Warum es immer die Falschen sind“ vor.
Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit TIDE und wechselnden Hamburger Verlagen statt.
Über den Autor:
Roman Maria Koidl wurde 1967 geboren. Er ist neben seiner
Tätigkeit als Unternehmer Publizist und lehrte an der Universität Kommunikation
und Wissenstransfer. Außerdem betreibt er in Berlin die gemeinnützige
Kunsthalle Koidl für zeitgenössische Kunst. Neben zahlreichen Publikationen und
drei Sachbüchern ist Scheißkerle sein erstes erzählerisches Sachbuch.
HMS-Kurzfilm „Wattwanderer“ für Produzentenpreis des größten europäischen Studentenfestivals „Sehsüchte“ nominiert 17.03.2010 – Die Produzentin des HMS-Zweitsemesterfilms Wattwanderer, Andrea Karkut, ist für den Produzentenpreis des größten europäischen Studentenfestivals nominiert worden. Ausgewählt für den Wettbewerb wurden außerdem die HMS-Kurzfilme Weiter laufen, Uwe + Uwe und Zwei Wurzeln viel Moos. Das 39. Internationale Studentenfilmfestival sehsüchte findet vom 20. bis 25. April in Potsdam statt. Im vergangenen Jahr wurde der HMS-Absolventenfilm Sores und Sîrîn mit dem Produzentenpreis ausgezeichnet. Die HMS-Absolventin Stephanie Blum (Creative Producer) konnte sich 2009 im Wettbewerb gegen alle Langfilmproduzenten durchsetzen und den höchstdotierten Preis des Festivals für sich entscheiden.
Sendung der HMS-Tochter TIDE für Grimme-Preis nominiert 04.02.2010 – Die Hamburg Media School, Träger und hundertprozentige Mutter von TIDE, gratuliert zu der Nominierung, die die bundesweite Bedeutung von TIDE als innovativer Bürger- und Ausbildungskanal belegt.
TIDE TV strahlt die „Konspirativen KüchenKonzerte“ seit ihrem Start im Mai 2009 aus: Die Erstausstrahlung jeder Folge gibt es jeweils am 1. Samstag im Monat um 20 Uhr.
Die nächste Sendung der „Konspirativen KüchenKonzerte“ läuft am 6. Februar 2010, 20 Uhr auf TIDE TV
„TIDE - immer anders." Mit diesem Slogan ging der Hamburger Bürger- und Ausbildungskanal im April 2004 auf Sendung.
Thank God it´s Friday
16.12.2009 – Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School -
abseits von formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der
Alumni-Verein der Hamburg Media School macht´s möglich: Jeden dritten
Freitag im Monat treffen sich Studierende und Absolventen des MBA in
Media Management an der HMS zum Erfahrungsaustausch. Informationen aus
erster Hand - zum Studiengang, Praktikumsplätzen,
Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang der
Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast die HMS-Absolventin Eeva Reumann, Head Mediaplanung bei der Initiative Media,
eingeladen.
Interessenten melden sich bitte bei c.saenger@hamburgmediaschool.com zu der offenen Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Nächster Termin: 22. Januar 2010 um 18 Uhr
Ort: HMS, Seminarraum MM, 3. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
HMS-Medienpreis 2009: Die Fachjury hat entschieden 16.11.2009 – Nach der Sitzung der hochkarätigen HMS-Medienpreisjury am 12. November stehen die drei Gewinner des HMS-Medienpreises 2009 fest. Aus insgesamt 19 Einreichungen wurden in einer Vorauswahl zunächst sechs Finalisten und Finalistinnen ausgewählt - je drei Masterarbeiten aus den Masterstudiengängen Medienmanagement und Journalismus, die von den Studierenden präsentiert wurden.
Die Fachjury, bestehend aus Prof. Dr. Volker Lilienthal, Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Hamburg, Karl Dietrich Seikel, Medienkoordinator der Freien und Hansestadt Hamburg, Hans-Jürgen Börner, TV-Produzent, freier Autor, Medienberater und Prof. Dr. Sabine Trepte, Juniorprofessorin für Medienpsychologie an der Hamburg Media School, war beeindruckt von der hohen Qualität aller eingereichten Arbeiten.
Die Gewinner:
Christine Käppeler: „Auf einen Korn mit Heiner Müller – Eine Analyse fiktiver Interviews mit historischen Personen in journalistischen Publikationen“
Markus Foos: „Von der Medien- zur Nutzerkonvergenz – Neue Zielgruppen durch den transmedialen Nutzungsstil und deren Einfluss auf die Nutzung von Bewegtbildangeboten im Internet“
Sören Ziems: „Der deutsche TV-Produktionsmarkt – Marktakteure, Strategien, Effizienzen und ihre Implikationen für Endemol“
Die feierliche Übergabe der Urkunden mit Laudatio und die Bekanntmachung der Platzierung werden im Rahmen des HMS-Jahresfests am 20. November stattfinden.
Die 3. Nacht des Wissens: Ein voller Erfolg für die Hamburg Media School 09.11.2009 – Über 700 Besucher kamen am vergangenen Samstag zur Nacht des Wissens an die Hamburg Media School, die unter dem Motto Medien erleben, verstehen und mitgestalten zahlreiche Veranstaltungen für Interessierte anbot. Die Mitmach-Aktionen Wie entsteht eine Zeitung?, Wie werden Filme gemacht? und Mein Profil im Internet erlebten geradezu einen Besucheransturm. Auch die Vorträge aus dem Bereich Medienmanagement Was sind Facebook, Twitter & Co? und Selbstdarstellung im Internet begeisterten zahlreiche Besucher, darunter auch die Hamburger Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Herlind Gundelach, die der Hamburg Media School gegen 20 Uhr einen Besuch abstattete.
Viele nutzten die Gelegenheit auch zu einer Beratung über die einzelnen Masterstudiengänge Medienmanagement, Journalismus und Film.
Der nächste Studieninfotag ist für das Frühjahr 2010 geplant, eine individuelle Studienberatung ist jederzeit über die Büros für Studienberatung möglich.
Thank God it´s Friday! Am 27. November in der Hamburg Media School
02.11.2009 – Der Alumni-Verein der Hamburg Media School lädt ein– auf ein
Feierabendgetränk mit Studenten und Absolventen des MBA in Media
Management!
Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School
- abseits von formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der
Alumni-Verein der Hamburg Media School macht´s möglich: Jeden dritten
Freitag im Monat treffen sich Studierende und Absolventen des MBA in
Media Management an der HMS zum Erfahrungsaustausch. Informationen aus
erster Hand - zum Studiengang, Praktikumsplätzen,
Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang der
Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast den HMS-Absolventen Philipp Westermeyer, Geschäftsführer von http://adyard.de,
eingeladen.
Interessenten melden sich bitte bei c.saenger@hamburgmediaschool.com zu der offenen Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Termin: 27. November 2009, Beginn: 18.00 Uhr
Ort: HMS, Seminarraum MM11, 2. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Thank God it´s Friday! Am 23. Oktober in der Hamburg Media School
14.09.2009 – Der Alumni-Verein der Hamburg Media School lädt ein– auf ein
Feierabendgetränk mit Studenten und Absolventen des MBA in Media
Management!
Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School
- abseits von formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der
Alumni-Verein der Hamburg Media School macht´s möglich: Jeden dritten
Freitag im Monat treffen sich Studierende und Absolventen des MBA in
Media Management an der HMS zum Erfahrungsaustausch. Informationen aus
erster Hand - zum Studiengang, Praktikumsplätzen,
Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang der
Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast den HMS-Absolventen Anina Bahr, Junior Marketing Consultant bei der Trakken GmbH,
eingeladen.
Interessenten melden sich bitte bei c.saenger@hamburgmediaschool.com zu der offenen Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Termin: 23. Oktober 2009, Beginn: 18.00 Uhr
Ort: HMS, Seminarraum MM09, 2. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
HMS-Absolvent Marc Brummund als Regisseur des ARD Erfolgsformats „Der Dicke“
31.08.2009 – Nach
seinem Seriendebüt 2008 als Regisseur bei DIE 25. STUNDE für RTL
mit Claudia Michelsen, Thomas Sarbacher, Leslie Malton, Markus Boysen,
Arndt Klawitter, Lars Gärtner und Heikko Deutschmann hat sich
der HMS-Absolvent Marc Brummund erneut als Regisseur einer
Primetime-Serie profiliert.
Er führte Regie
bei zwei Folgen der ARD Primetime-Serie
DER DICKE
mit Dieter Pfaff, Sabine Postel, Katrin Pollitt, Josef
Heynert, SophieDal, Michael Wittenborn und Werner Wölbern. Die ARD zeigt am Dienstag, den 1. September um
20:15 Uhr DER DICKE „Hinter verschlossenen Türen“ (Wh. 2. Sep 10:25 Uhr) und am Dienstag,
den 8. September um 20:15 Uhr DER DICKE
"Unter falscher Flagge".
Bereits die dritte Staffel der Studio Hamburg Produktion DER DICKE ist am 7. Juli 2009 mit 4,91 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,5% erfolgreich an den Start gegangen. Die Serie hat sich inzwischen als feste Größe im Hauptabendprogramm der ARD etabliert.
Von 2004 bis 2006 absolviert Marc Brummund das Regie-Studium an der Hamburg Media School. Die Kurzfilme "Heim" und "Kühe schubsen", bei denen er Regie führt, erhalten zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Next Generation Cannes 2006, Bestes Int. Debüt IFF St. Petersburg 2006, Deutscher Kurzfilmpreis Nominierung 2005. Sein Abschlussfilm "Land gewinnen" wird bei der Berlinale 2007 im Wettbewerb "Generation KPlus" als bester Kurzfilm ausgezeichnet. In der Kategorie "Beste Regie" gewinnt "Land gewinnen" den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2007 und wird im Mai 2007 für den Studenten-Oscar nominiert. Das von Marc Brummund geschriebene Buch zur Langfassung wird 2008 von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gefördert. Am 19. September 2009 wird „Land gewinnen“ (Sendetermin: NDR16.09.2009, 00:45 - 01:05 Uhr) beim angesehenen Angelus Student Film Festival in Hollywood seine 35. internationale Auszeichnung erhalten.
HMS-Kurzfilme im Hamburger Abaton-Kino
31.08.2009 – Zwei Absolventenfilme der
Hamburg Media School, der MAX OPHÜLS-Preisträger „Schautag“ und „Anker werfen“
werden am Sonntag, den 6. September 2009 um 11
Uhr im Rahmen einer Kurzfilm-Vorführung der diesjährigen WENDLAND
SHORTS-Preisträger im Abaton gezeigt.
Benjamin
Hessler (Drehbuch „Schautag“) und Benjamin Bayer (Kamera „Anker werfen“) wurden
im Juli bei dem diesjährigen Kurzfilmfestival „Wendland Shorts“ jeweils mit dem
„Goldenen Zollstock" ausgezeichnet. Dieser ist eine symbolische
Auszeichnung für das Maß der Dinge in einem einzelnen Filmgewerk.
Der Masterstudiengang Film
an der Hamburg Media School bildet erfolgreiche Kreative in den Bereichen
Regie, Produktion, Kamera/Bildgestaltung und Drehbuch aus. Leiter des
Studiengangs sind Prof. Richard Reitinger und Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt,
die Dozenten sind zahlreiche renommierte Persönlichkeiten der deutschen Film-
und Fernsehlandschaft.
Abschlussfilm der Hamburg Media School, „Abendlied“ gewinnt den STUDIO HAMBURG Nachwuchspreis
04.06.2009 – Das Publikum konnte unter www.tvspielfilm.de zwischen fünf
nominierten Kurzfilmen in zwei Kategorien auswählen. Zuvor wurden alle Filme in
der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm und der „NDR Kurzfilmnacht“ am 23. Mai vorgestellt.
Als Favorit des Publikums konnte Abendlied die begehrte Auszeichnung für sich
entscheiden.
Stellvertretend für das Team von Abendlied (Drehbuch: Florian
Öller, Regie: Frauke Thielecke, Creative Producer: Nicolas Reichelt, Kamera:
Julia Lohmann) nahm Frauke Thielecke auf der Gala des Studio Hamburg
Nachwuchspreises den Preis entgegen.
STUDIO HAMBURG ist einer der wichtigsten deutschen Film- und
Fernsehproduzenten und vergibt bereits im zwölften Jahr die STUDIO HAMBURG
Nachwuchspreise an junge Talente des deutschen Filmnachwuchses.
Die Hamburg Media School gratuliert: Bereichsleiterin Produktion des Masterstudiengangs Film gewinnt Goldene Palme in Cannes 27.05.2009 – „Das weiße Band“, eine Erzählung über ein deutsches Kinderschicksal in der Zeit von 1913/1914, ist ein Schwarz-Weiß-Film des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2009.
Manuela Stehr studierte Medienrecht in Berlin, seit 2000 ist sie Mitgeschäftsführerin der Berliner Firma X Filme GmbH und produzierte "Heidi M." (2001), "Heaven" (2001), "Väter" (2001), "Was nützt die Liebe in Gedanken" (2003), "Alles auf Zucker" (2004), "Der rote Kakadu" (2005). Seit Oktober 2005 leitet sie gemeinsam mit Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt den Bereich Produktion des Studiengangs Film.
Seit 15 Jahren bildet das Hamburger Filmstudium erfolgreiche Kreative in den Bereichen Regie, Produktion, Kamera/Bildgestaltung und Drehbuch aus. Leiter des Studiengangs an der Hamburg Media School sind Prof. Richard Reitinger und Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt, die Dozenten sind zahlreiche renommierte Persönlichkeiten der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.
Die Hamburg Media School gratuliert: Dozentin gewinnt Henri-Nannen-Preis 2009
18.05.2009 – Ausgezeichnet wurde die SPIEGEL-Reportage „Rolf, ich und
Alzheimer“ vom 23. Juni 2008 über zwei Paare, die mit einer Alzheimer-Diagnose
leben und einen vergeblichen Kampf gegen den fortschreitenden Verfall führen. „Rolf,
ich und Alzheimer“ ist nach Ansicht der Jury eine „tragische
Entwicklungsgeschichte, welche die Autorin über anderthalb Jahre aus der Nähe
verfolgt und dann sehr berührend aber völlig unsentimental, mit größter Sensibilität
und Authentizität und hohem Informationswert glänzend geschrieben hat.“ Katja
Thimm arbeitet seit 2001 beim SPIEGEL im Wissenschaftsressort. Sie befasst sich
unter anderem mit Medizin- und Bildungsthemen.
Sie studierte Neuere Geschichte, Politikwissenschaft
und Romanistik in Bonn, Paris und Hamburg. Im Anschluss an ihr Studium
absolvierte sie ein Hörfunk- und Fernsehvolontariat beim Norddeutschen
Rundfunk. Sie besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und
arbeitete als freie Mitarbeiterin der Kultur und Wissenschaftsredaktion des
NDR-Fernsehen.
HMS-Absolvent übernimmt Regie bei „Gonger 2“ auf Pro 7 15.05.2009 – Die win win Film-und Mediaproduktion GmbH hat Philipp Osthus beauftragt, Regie für Gonger 2 zu führen. Im Auftrag von Pro 7 realisiert die win win Film- und Mediaproduktion GmbH den zweiten Teil über den mordenden Geist aus dem Watt. Auch die Hauptdarsteller des ersten Thrillers sind bei Gonger II – Das Böse kehrt zurück (Arbeitstitel) wieder dabei: Sebastian Ströbel, Theresa Weißbach und Dario Stankewitz als Geist mit den eiskalten Augen.
Philipp Osthus, dessen HMS-Abschlussfilm Der Mungo im April 2007 mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis in der Kategorie "Bester Kurzfilm" ausgezeichnet wurde, hat bereits bei der renommierten Studio-Hamburg Produktion Großstadtrevier“ und auch bei „112 – Sie retten Dein Leben“ mehrfach Regie geführt.
Seit 15 Jahren bildet das Hamburger Filmstudium erfolgreiche Kreative in den Bereichen Regie, Produktion, Kamera/Bildgestaltung und Drehbuch aus. Leiter des Studiengangs an der Hamburg Media School sind Prof. Richard Reitinger und Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt, die Dozenten sind zahlreiche renommierte Persönlichkeiten der deutschen Film- und Fernsehlandschaft.
Filmschule Hamburg Berlin lädt ein!
05.05.2009 – Kino, Stadt und soziale Kommunikation. Das Kino der
Zukunft - wo werden wir uns 2015 Filme anschauen?
Ein Gespräch zwischen Prof. Dieter Kosslick, Intendant
Internationale Filmfestspiele Berlin, und Prof. Volkwin Marg, Gründungspartner
gmp Architekten, moderiert von Prof. Dr. Lisa Kosok, Vorstandsvorsitzende
Stiftung Historische Museen Hamburg.
Am Freitag, 19. Juni 2009, um 18 Uhr - Ort: Hörsaal des Hamburg Museums, Holstenwall 24
HMS-Kurzfilm „Schautag“ als deutscher Bewerber im Rennen um den „Studenten-Oscar“ 2009
15.04.2009 – Fünf Filme deutscher
Filmhochschulen gehen dieses Jahr ins Rennen um den „Studenten-Oscar“ als
bester fremdsprachiger Beitrag. Unter ihnen die HMS-Absolventen Marvin Kren
(Regie), Benjamin Hessler (Drehbuch), Carol Burandt von Kameke (Kamera) und
Rike Steyer ( Creative Producer) mit
ihrem Abschlussfilm „Schautag“.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gab am 8. April
in Beverly Hills bekannt, dass insgesamt 57 Beiträge aus 39 Ländern in dieser
Kategorie eingereicht wurden. Die Preisverleihung findet am 13. Juni in Los
Angeles statt.
Das Team des HMS-Kurzfilms Schautag konnte sich bereits im
Februar den begehrten MAX OPHÜLS PREIS für den besten Kurzfilm sichern. Marvin
Kren wurde als östereichischer Regisseur außerdem mit dem Diagonale-Preis für
den besten Nachwuchsfilm 2008/2009 ausgezeichnet und erhielt eine lobende
Erwähnung der Jury Diözese Graz-Seckau.
Die jungen Filmemacher studierten von 2006 bis 2008 an der
Hamburg Media School unter der Leitung von Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt und
Prof. Richard Reitinger.
Die Absolventen der Hamburg Media School waren in der Vergangenheit bereits mehrfach bei den weltweit renommiertesten Awards erfolgreich: 2003 wurde der Abschlussfilm Die rote Jacke von Florian Baxmeyer (Regie), Elke Schuch (Drehbuch), Marcus Kanter (Kamera) und Kai Lichtenauer (Creative Producer) sowie 2005 Ausreisser von Ulrike Grote (Regie), Linus Foerster (Drehbuch), Ute Freund (Kamera) und Constantin Castell (Creative Producer) von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit dem „Studenten-Oscar“ ausgezeichnet. Beide Filme wurden jeweils im Folgejahr außerdem für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert. 2007 war der Abschlussfilm Land gewinnen von Marc Brummund (Regie), Fabian Wiemker (Drehbuch), Bettina Herzner (Kamera) und Yildiz Özcan (Creative Producer) ebenfalls für den „Studenten-Oscar“ nominiert.
Ole von Beust live zu Gast im TIDE-Studio
06.04.2009 – Hamburgs erster Bürgermeister Ole von Beust stellte sich in der
Sendung "Günaydin Hamburg" auf TIDE 96.0 live den Fragen der
Moderatoren Murat Yildirim und Serdal Zeynel. Themen waren unter
anderem die Stimmung in der Schwarz-Grünen Koalition, Bildungspolitik
und der Stellenwert von Migranten in Hamburg.
Die Moderatoren Yildirim und Serdal befragten von Beust eine halbe
Stunde lang. Der Bürgermeister verriet, dass die Stimmung im Rathaus
gut sei und er aus dem letzten Jahr als Bürgermeister eine positive
Bilanz ziehe. Er sprach sich für kleinere Schulklassen sowie einen
garantierten Kindertagesstättenplatz ab dem zweiten Lebensjahr aus. Den
Migrantengruppen der Hansestadt misst von Beust eine hohe Bedeutung zu
– und outete sich außerdem als Tarkan-Fan.
Im Laufe des Interviews bezeichnete von Beust, der bereits zum
dritten Mal Gast bei "Günaydin Hamburg" war, TIDE TV und TIDE 96.0 als
"Bereicherung des gesamten Medien-Angebots in Hamburg".
Absolvent der Hamburg Media School und MAX-OPHÜLS-PREISTRÄGER, Marvin Kren, gewinnt Diagonale-Preis der Jugendjury 2009
24.03.2009 – Für seinen Abschlussfilm "Schautag" wurde der HMS-Absolvent und Regisseur Marvin Kren mit dem
Diagonale-Preis für den besten Nachwuchsfilm 2008/2009 ausgezeichnet. Der Preis
ist mit € 4.000,– dotiert. Außerdem erhielt der Film eine lobende Erwähnung der Jury
Diözese Graz-Seckau. In die Auswahl kamen alle bei der Diagonale 2009 gezeigten
Filme von jungen österreichischen Regisseurinnen und Regisseuren.
Aus der Begründung der Jury:
„Die sehr gut verwobenen Erzählstränge des
Films lassen uns als Zuschauer lange glauben, alles geschähe in der
Gegenwart. Doch der Regisseur bricht auf unkonventionelle Weise
die Erwartungen des Publikums am Punkt des schrecklichen Unfalls, an dem
er gleichzeitig die Zeit- und Beziehungsstrukturen auflöst. Auf sehr berührende
Art und Weise setzt sich die Geschichte mit Schuld und Vergebung
auseinander und wird durch geschickt eingesetzte Musik wunderbar untermalt…“.
Das Team des HMS-Kurzfilms "Schautag", bestehend aus Benjamin Hessler (Drehbuch), Marvin Kren (Regie), Carol Burandt von Kameke (Kamera) und Rike Steyer (Creative Producer) konnte sich bereits im Februar den begehrten MAX OPHÜLS PREIS für den besten Kurzfilm sichern. Die jungen Filmemacher studierten von 2006 bis 2008 an der Hamburg Media School unter der Leitung von Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt und Prof. Richard Reitinger.
Die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, versteht sich als die zentrale Präsentations- und Diskussionsplattform des österreichischen Filmschaffens. Seit 1998 findet das Festival im Frühjahr in Graz statt. Das Auswahlprogramm wird aus über 500 Einreichungen aller Genres, Formate und Längen zusammengestellt – vom Spiel- und Dokumentarfilm bis hin zu experimentellen Arbeiten.
Thank God it´s Friday! Am 20. März in der Hamburg Media School 16.03.2009 – Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School - abseits von formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der Alumni-Verein der Hamburg Media School macht´s möglich: Jeden dritten Freitag im Monat treffen sich Studierende und Absolventen des MBA in Media Management an der HMS zum Erfahrungsaustausch. Informationen aus erster Hand - zum Studiengang, Praktikumsplätzen, Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang der Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast den HMS-Absolventen Christian Müller eingeladen. Er wird über seine Erfahrungen zum Thema Internationalisierungsstrategien bei Gruner + Jahr berichten.
Interessenten melden sich bitte bei c.beck@hamburgmediaschool.com zu der offenen Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Termin: 20. März 2009, Beginn: 18.30 Uhr
Ort: HMS, Seminarraum MM09, 2. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Neue Tidenet.de-Homepage online
06.03.2009 – Hamburger Bürger- und
Ausbildungskanal TIDE baut seine Präsenz im Web weiter aus und hat eine frische
Homepage online gestellt.
Tidenet.de steht seit dieser Woche in neuem Design im Netz
und stellt sich den multimedialen Anforderungen der Zukunft: Podcast und
RSS-Feed Service sind selbstverständlich Teil der neuen Internetpräsenz, ebenso
der Live-Stream für das Radioprogramm von TIDE 96.0. „Mit dem Relaunch hat TIDE
einen Grundstein gelegt, auf dem wir unser Angebot auch im Web 2.0 etablieren
und ausbauen wollen“, sagt TIDE-Geschäftsführer Werner Eggert.
Damit der Mitmachsender bald auch ein Mitmach-Internetportal hat, werkeln die Projektleiter Peter Gehlsdorf und Christian Meyer sowie Web-Koordinatorin Vanessa Just schon am weiteren Ausbau. Für den ist TIDE bestens gerüstet: „Als nächsten Schritt werden wir das Programm von TIDE TV als Live-Stream auf der Seite bringen“, sagt Gehlsdorf. Eingebundene Webvideos werden folgen.
Mit dem Relaunch hat sich TIDE für die Zukunft im Web 2.0 aufgestellt und wird auch im Netz sein attraktives Angebot stetig erweitern.
Kontakt:
TIDE Online-Redaktion
www.tidenet.de
HMS-Absolventen erhalten Förderstipendium der Berenberg Bank Stiftung für "Sores & Sîrîn“
25.02.2009 – Vier Absolventen des Studiengangs Film 2006-2008 der Hamburg Media School, Katrin Gebbe (Regie), Moritz Schultheiß (Kamera), Serkal Kus (Drehbuch) und Stephanie Blum (Creativ Producer) haben für Ihren Abschlussfilm "Sores & Sîrîn“ ein Förderstipendium der Berenberg Bank Stiftung erhalten.
Der Vorstand der Berenberg Bank Stiftung in seiner Begründung: „Wir haben beschlossen, ihre vielversprechende künstlerische Karriere durch die Vergabe eines Stipendiums zu fördern. Wir würdigen damit ihren Abschlussfilm SORES & SÎRÎN an der Hamburg Media School.“ Dotiert ist das Stipendium mit 2.500 Euro pro Absolvent.
"Sores & Sîrîn“ handelt von einem kurdischen Geschwisterpaar, das den Irakkrieg mit schweren Verletzungen überlebt hat. Von einer Hilfsorganisation nach Deutschland gebracht, finden die Waisen bei der Pflegemutter Silke ein neues Zuhause. Doch plötzlich droht ihr Leben ein weiteres Mal zu zerbrechen.
Im Januar dieses Jahres lief der HMS-Abschlussfilm im Kurzfilm-Wettbewerb des 30. Filmfestivals MAX OPHÜLS PREIS, das als eines der profiliertesten Nachwuchsfestivals im deutschsprachigen Raum gilt.
Die Übergabe an die Stipendiaten findet am Donnerstag den 5. März 2009 in der Berenberg Bank, Neuer Jungfernstieg 20, in Hamburg statt.
Lunch Date 19.02.2009 – Studierende des MBA in Media Management der Hamburg Media School freuen sich, Sie zu einem lockeren Lunch einzuladen. Erfahren Sie dabei mehr zum MBA-Programm aus studentischer Perspektive. Ob Fragen zur Bewerbung, Studieninhalten, Stipendien oder Auslandspraktika – unsere Studierenden stehen Ihnen Rede und Antwort. Und wenn Sie möchten, können Sie im Anschluss das Studentenleben an der HMS hautnah erleben: Besuchen Sie eine Vorlesung und lassen Sie sich den Campus zeigen.
Das Lunch-Programm findet während der gesamten Vorlesungszeit statt. Kontaktieren Sie das Büro für Studienorganisation für Ihren Termin im Lunch-Programm.
Bereichsleiterin des Filmstudiums der Hamburg Media School, Beate Langmaack, wird mit dem Polizeistern der Stadt Hamburg ausgezeichnet 06.02.2009 – In diesem Jahr geht der Polizeistern an die Hamburgerin, die sich um die Darstellung der Polizei und ihrer Themen in der Öffentlichkeit verdient gemacht hat (z.B. Polizeiruf 110, Krimireihe Bella Block). Die Hamburger Polizei in ihrer Begründung: „Es gelingt ihr, dem Zuschauer den teilweise ungewöhnlichen Polizeialltag in seriösen Geschichten mit viel Tiefgang zu vermitteln. Sie gibt dabei keine einfachen Antworten, sondern trifft mit intelligenten Plots den Nerv der Zeit.“
Beate Langmaack gehört zum Leitungsteam des Filmstudiums der Hamburg Media School, neben Prof. Richard Reitinger (Drehbuch), Manuela Stehr und Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt (Produktion), Wedigo von Schultzendorff (Kamera), Friedemann Fromm und Stefan Krohmer (Regie).
Der Polizeistern 2009 wird am 6. Februar im Rahmen eines feierlichen Empfangs während des „Klönschnacks“ der Polizeipressestelle im Polizeipräsidium Hamburg durch die Schauspielerin Hannelore Hoger überreicht.
Erfolgreicher HMS-Kurzfilm „Dunkelrot“ gewinnt den Kurzfilmpreis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
29.01.2009 – Die
Reihe von Erfolgen für das HMS-Team von „Dunkelrot“ reißt nicht ab: Die Jury
der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
hat am 23. Januar den
Kurzfilmpreis 2009 an „Dunkelrot“ vergeben. Die offizielle
Preisverleihung wird am 8. Mai in Wiesbaden stattfinden.
Der
HMS-Kurzfilm ‘Dunkelrot’ thematisiert einfühlsam den Alltag einer
Alzheimer-Kranken und den ihres Mannes. Dabei geht es nicht nur um die
Krankheit, sondern vor allem um die Liebe.
Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung leistet mit ihrem Kurzfilmpreis, den sie seit 1994 vergibt, „einen Beitrag zur Zukunft der Filmkultur und damit auch zur Förderung junger Talente. Idee des Kurzfilmpreises ist es, die Herstellung von publikumswirksamen deutschen Kurzfilmen mit besonderer Kinoeignung und einer Laufdauer von 3 bis 15 Minuten zu fördern.“
Im vergangenen Jahr wurde das „Dunkelrot“-Team mit Florian Öller (Drehbuch), Frauke Thielecke (Regie), Marius von Felbert (Kamera), Andrea Schütte (Producer) bereits mit dem MAX OPHÜLS PREIS "Bester Kurzfilm" ausgezeichnet. Im Januar dieses Jahres konnte sich „Dunkelrot“ auf den 19. Bamberger Kurzfilmtagen durchsetzen und gewann den 1. Jurypreis des Festivals.
Thank God it´s Friday! Am 23. Januar in der Hamburg Media School 19.01.2009 – Der Alumni-Verein der Hamburg Media School lädt ein– auf ein Feierabendgetränk mit Studenten und Absolventen des MBA in Media Management!
Erfahren Sie mehr über das MBA-Studium der Hamburg Media School - abseits von formellen Gesprächen und dem Bewerbungsverfahren. Der Alumni-Verein der Hamburg Media School macht´s möglich: Jeden dritten Freitag im Monat treffen sich Studierende und Absolventen des MBA in Media Management an der HMS zum Erfahrungsaustausch. Informationen aus erster Hand - zum Studiengang, Praktikumsplätzen, Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch zum Werdegang der Absolventen.
Diesmal haben wir als Gast den HMS-Absolventen Tim Nedden, Projektleiter bei Gruner und Jahr, eingeladen. Er wird über seine Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung des Online-Gesundheitsratgebers auf dem Stern Gesundheitsportal berichten.
Interessenten melden sich bitte bei c.saenger@hamburgmediaschool.com zu der offenen Veranstaltung an.
Thank God it´s Friday
Termin: 23. Januar 2009, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: HMS, Seminarraum MM09, 2. Etage, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Digitale Netzwerke
09.01.2009 – Im Rahmen der Globalisierung und der technischen Entwicklung des Web
2.0 gewinnen digitale Netzwerke, sogenannte Social Communities, an
Bedeutung. Kontakteknüpfen im Internet wird schneller, einfacher und
vereinzelt persönlicher als in der realen Welt.
Im Gegensatz zum Web 1.0 kann das Internet aktiv mitgestaltet werden. Web2.0-Angebote sind beliebt, weil sie von den Nutzern so gestaltet werden können, dass sie gezielt auf ihre eigenen Interessen eingehen. Vor allem Onlinenetzwerke gewinnen immer neue Mitglieder. Viele junge Menschen bewegen sich in mehreren virtuellen Welten: Sie kommunizieren über studiVZ und facebook mit ihren Freunden oder lernen dort neue Menschen kennen. Aber auch die Jobsuche ist über das Internet durchführbar: Portale wie Xing bieten die Möglichkeit, ein Bewerberprofil zu erstellen, Businesskontakte zu pflegen oder diese zu generieren. Alumni-Vereine von Schulen, Universitäten und Stiftungen bemühen sich ebenfalls um den Einstieg ins virtuelle Leben. Eine Teilhabe an der Gesellschaft, die nur noch offline stattfindet, scheint zukünftig nicht mehr möglich. Wer sich jedoch in der Landschaft verschiedener Netzwerke auskennt und ihren Sinn versteht, hat die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden, an welchem er partizipieren will.
Die Veranstaltung widmet sich Fragen wie: Welche Web2.0-Angebote gibt es? Wie viele virtuelle Kontakte sind gesund? Wächst die Bereitschaft zur Selbstentblößung? Werden Kontakte oberflächlicher, wenn sie über das Internet gepflegt werden? Wer verbirgt sich hinter den Communities? Wie wird sich die virtuelle Welt entwickeln? Welche Trends lassen sich erkennen?
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Hamburg Media School laden Sie herzlich zu Vortrag und Diskussion ein.
Mittwoch, 28. Januar 2009, 19.30 Uhr
Hamburg Media School, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Hamburg Media School begrüßt neue Studierende 09.10.2008 – Semesterstart an der Hamburg Media School: zwölf Medienmanagement-, elf Journalismus- und 24 Filmstudierende haben ihr Aufbaustudium begonnen. Außerdem wurden sechs Studierende des MAZ – Die Schweizer Journalistenschule in Luzern auf dem Kunst- und Mediencampus Finkenau Willkommen geheißen. Für die Studierenden des Jahrgangs 2010 beginnen nun zwei spannende und arbeitsintensive Jahre. Die HMS wünscht ihnen allen viel Erfolg!
Einladung zur Podiumsdiskussion: Der Konflikt in Georgien 02.09.2008 – Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und die Hamburg Media School laden ein zu Vortrag und Podiumsdiskussion.
Donnerstag, 11. September 2008, 18.30 Uhr
Hamburg Media School, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Die Südkaukasusregion ist seit Jahren ein Krisengebiet. Nach der Staatsgründung Georgiens 1991 sagten sich Abchasien und Süd-Ossetien von Georgien los beziehungsweise forderten ihre Eingliederung in die Russische Förderation.
Das führte von 1990 bis 1994 zum Krieg. Zur Friedenssicherung wurde unter anderem eine russisch-georgisch-nordossetische Truppe in Süd-Ossetien stationiert.
Der so genannte „eingefrorene Konflikt“ eskalierte, als die georgische Armee Anfang August 2008 die südossetische Hauptstadt Zchinwali angriff, gefolgt vom Einmarsch russischer Truppen nach Georgien und Kämpfen.
Wie ist der „eingefrorene Konflikt“ entstanden? Wie ist der aktuelle Angriff Georgiens auf die abtrünnige Republik zu bewerten? Was will Russland: Zu alter Macht gelangen wie in sowjetischen Zeiten? Sich Georgien einverleiben? Wie sind die Bestrebungen Georgiens, in NATO und EU aufgenommen werden zu wollen, grundsätzlich und vor diesen Ereignissen zu sehen? Wie werden sich die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen in Zukunft gestalten? Stehen wir vor einem neuen Kalten Krieg?
Auf dem Podium:
Dr. Stefan Meister, Programmmitarbeiter Russland/Eurasien, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin
Dr. Wolfgang John, Leiter des Projektes Südkaukasus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Tiflis
Marietta König, Wiss. Mitarbeiterin und Doktorandin am Zentrum für OSZE-Forschung, Hamburg
Barbara Oertel, Auslandsredakteurin der taz Berlin
Moderation: Dr. Petra Beckmann-Schulz, Politikwissenschaftlerin und Redakteurin, Hamburg
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Standortanalyse der Film- und Fernsehstandorte Hamburg/Schleswig-Holstein
04.07.2008 – Der Film- und Fernsehstandort Hamburg/Schleswig-Holstein ist das Thema einer empirischen Untersuchung, die Prof. Dr. Insa Sjurts zurzeit gemeinsam mit der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein durchführt.
Analysiert werden soll, welche Faktoren die beiden Standorte aus Sicht der Entscheider in Produktionsbetrieben und in Film- und Fernsehunternehmen auszeichnen und in welchen Aspekten sie sich von den anderen wesentlichen Standorten in Deutschland unterscheiden. Die Studie stützt sich auf eine Befragung von rund 1.000 Branchenunternehmen in Deutschland, die im Sommer 2008 durchgeführt wird. Auf der Basis der Befunde sollen Handlungsempfehlungen für Medienwirtschaft und Medienpolitik generiert werden.
Die Ergebnisse der Standortanalyse werden Anfang 2009 veröffentlicht.
Marc Brummund führt Regie bei RTL-Serie
03.07.2008 – HMS-Filmabsolvent Marc Brummund, der 2007 mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis in der Kategorie "Beste Regie" für den Film "Land gewinnen" ausgezeichnet wurde, erhält nun seinen ersten Regie-Auftrag von Studio Hamburg. Der Nachwuchspreisgewinner inszeniert für RTL die Folge "Zeitreise" der Drama-Serie DIE 25. STUNDE. Die Dreharbeiten beginnen am 23. Juli 2008 in Berlin. Zum Hauptcast gehören Claudia Michelsen, Thomas Sarbacher, Arndt Klawitter, Leslie Malton sowie Laura Io Zito.
HMS-Filme mit eigener Programm-Sektion beim Filmfestival in Seoul 30.05.2008 – Vier Filme der Hamburg Media School laufen im Wettbewerb „Internationaler Kurzfilm“ beim 9. Internationalen Film Festival in Seoul. Vom 5. bis 11. Juni 2008 treten „Dunkelrot“, „Lost Lovers“, „Ein Abend außer Haus“ und „Abschiedslied“ in der „Net Section“ gegen 32 weitere nominierte Kurzfilme an.
Im Spezial-Programm „Perspective“ zeigt das Festival zusätzlich die HMS-Filme „Trio“, „Nicht nah genug“, „Narzissen“, „Tembûr“, „Einladung“, „Wilderer“, „Dealer“ und „Amnesie“ vom 5. Juni bis 15. August 2008 außer Konkurrenz.
Das renommierte Film Festival in Seoul nimmt in diesem Jahr Online- und mobile Technologien in den Wettbewerb auf, da sie wichtige neue Plattformen für die Präsentation von Filmen darstellen.
Weitere Informationen zum 9th Seoul International Film Festival
TV-Tipp: Horst Janson spricht über "Dunkelrot" 29.05.2008 – Am Freitag, 29. Mai 2008, ist der Schauspieler Horst Janson im WDR Fernsehen bei Bettina Böttinger zu Gast. In der Talkrunde "Kölner Treff" spricht er unter anderem über den HMS-Film "Dunkelrot", in dem er eine der Hauptrollen spielt. "Dunkelrot" ist eine Produktion der Hamburg Media School (Regie: Frauke Thielecke, Kamera: Marius von Felbert, Drehbuch: Florian Öller, Produktion: Andrea Schütte).
Einschalten:
Kölner Treff, WDR Fernsehen, Freitag, 21.45 - 23.10 Uhr. Wiederholung am Sonntag, 1. Juni 2008, 8.05 bis 9.30 Uhr.
HMS-Filmstudent nominiert für den Deutschen Kamerapreis 2008 25.04.2008 – Der HMS-Filmstudent Marius von Felbert wurde für den diesjährigen DEUTSCHEN KAMERAPREIS nominiert. In sieben Kategorien konkurrieren 38 Bildgestalter und Cutterinnen um die Auszeichnung, die am 8. Juni zum 18. Mal in Köln verliehen wird. Moderiert wird die Preisverleihung von Sandra Maischberger.
Marius von Felbert studiert an der Hamburg Media School im Bereich Kamera. Für seine Kameraarbeit im Kurzfilm "Dunkelrot" (Max Ophüls Preis 2008) wurde er nun für den Deutschen Kamerapreis 2008 nominiert. Die meisten Nominierungen aus den insgesamt rund 420 Wettbewerbsbeiträgen gab es in der Kategorie „Kinospielfilm“, darunter für das Sozialdrama „Chiko“ von Regisseur Özgür Yildirim. Yildirim und der nominierte Kameramann Matthias Bolliger sind ebenfalls Absolventen des Hamburger Filmstudiums.
Der Deutsche Kamerapreis gilt seit nunmehr 25 Jahren als die renommierteste Auszeichnung in den Bereichen Kameraarbeit und Schnitt in Deutschland. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Verein DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e.V.. Vereinsmitglieder sind die Stadt Köln, der Bayerische Rundfunk, die Colonia Media Filmproduktions GmbH, die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH, die Landesanstalt für Medien Nordrhein- Westfalen, nobeo GmbH, Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG, der Südwestrundfunk, die Studio Hamburg GmbH, die tv productioncenter zürich ag, der Westdeutsche Rundfunk Köln und das Zweite Deutsche Fernsehen.
Die zwei mit je 5.000 Euro dotierten Förderpreise werden von der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH und der ND SatCom AG gestellt. Die diesjährigen Sponsoren des Preises sind RTL Television GmbH, Panasonic Deutschland GmbH, ND SatCom AG, ARRI AG, Kodak GmbH, Avid Technology GmbH, MEDIA BROADCAST GmbH sowie das medienforum.nrw.
Nominierte Wettbewerbsbeiträge werden in Kooperation mit dem Festival „Großes Fernsehen“ am 7./8. Juni 2008 einem breiten Publikum im Kölner Cinedom präsentiert. Außerdem wird im Rahmen des Internationalen Filmkongresses der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen GmbH der Gewinner in der Kategorie Kinospielfilm gezeigt.
Die 90-minütige Zusammenfassung der Preisverleihung wird am 10. Juni 2008 um 23.45 Uhr in WDR Fernsehen übertragen. Ebenfalls ausgestrahlt wird die festliche Gala im Bayerischen Fernsehen und im SWR Fernsehen (am 16.06.2008 um 00.15 Uhr). Der digitale Kulturkanal der ARD EinsFestival überträgt das Ereignis am 8. Juni 2008 am Abend außerdem in voller Länge.
Ungesehene Filmschätze aus der Veranstaltungsreihe "Family & Friends"
25.04.2008 – Die monatliche Veranstaltungsreihe von Hamburg Media School, 3001 Kino und Filmfest Hamburg geht im Mai in die nächste Runde.
Am Donnerstag, 08. Mai um 21 Uhr präsentieren wir die deutsche Erstaufführung von: ‚Wasted’ von Nurit Kedar, Israel 2007, 55 Minuten, hebräisch mit englischen Untertiteln.
Zu Gast: Nurit Kedar (Regie). ‚Wasted’ ist Teil einer Trilogie über den Ersten Libanonkrieg. Kedar präsentiert dazu Ausschnitte aus den vorangehenden Filmen ‚Borders’ (2000) und ‚Lebanon Dream’ (2001). Im Kino 3001, Schanzenstrasse 75, Eintritt 5 Euro. Wir empfehlen eine telefonische Kartenreservierungen unter 43 76 79!
Der Film:
‚Wasted’ (basierend auf Ron Leshems Roman „Wenn es ein Paradies gibt“) ist ein offenherziger Blick auf jene israelischen Soldaten, die in der Festung von Beaufort im Süd-Libanon vor Israels Rückzug im Jahr 2000 stationiert waren. Diese jungen Männer gehen in den Krieg und kommen als andere Menschen zurück. Ihre Erinnerungen greifen manchmal tief, manchmal sind sie banal: der Geruch von gebratenem Schnitzel, der Geruch ihrer Freundin auf einem T-Shirt, der Geruch der Füße und der Geruch der eigenen Angst. In diesem ruhigen, eleganten Film über die Schrecken des Krieges, studiert die Kamera die Gesichter der jungen Soldaten, deren Gesichtszüge oft mehr als Worte erzählen.
Die Männer lebten jeden Tag auf dem Berg und bissen bei jeder Detonation die Zähne zusammen, in der Hoffnung, einen Treffer nicht zu überleben, da der Tod besser gewesen wäre als eine Amputation. Es war ein absurdes Theater des Krieges; ein Soldat bemerkt: "Ich sah nie jemanden, auf den ich hätte schießen können.“ Ein anderer fragt: "Wen oder was bewachten wir? Wir haben uns einfach nur selbst bewacht, so dass wir am Ende mit heiler Haut da raus kommen.“
Die Regisseurin:
Nurit Kedar ist Produzentin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Sie arbeitete als Senior Producerin für das CNN Bureau in Jerusalem und als Executive Producer für den israelischen Channel 2. Kedar ist eine renommierte Dokumentarfilmerin in Israel. International wurden Ihre Filme auf ARTE, ARD, Canal Plus, RAI etc. ausgestrahlt.
TV-Tipp: HMS-Absolvent führte Regie beim Großstadtrevier 24.04.2008 – Im vergangenen September führte der HMS-Filmabsolvent Philipp Osthus Regie bei der ARD-Serie "Großstadtrevier". Am 19.5.2008 ist die Folge "Das Erfolgsgeheimnis" um 18.55 Uhr in der ARD zu sehen.
Vereinzelt vergibt Studio Hamburg als verantwortliche Produktionsfirma die Regie einer Episode an ein Nachwuchstalent und damit auch eine Eintrittskarte in das Berufsleben. Philipp Osthus konnte bereits im vergangenen Jahr die Entscheider bei Studio Hamburg von seinem Können überzeugen. Sein Abschlussfilm "Der Mungo" erhielt den "Studio Hamburg Nachwuchspreis". Laudator war Jan Fedder, bekannt als Polizist Dirk Matthies aus dem Großstadtrevier. Da war klar, dass der ehemalige Regiestudent ganz oben auf der Liste derjenigen stand, die für die Regiearbeit in Frage kommen. "Diese Aufgabe ist eine Auszeichnung für meine bisherige Arbeit und eine schöne Herausforderung. Hier kann ich beweisen, dass ich im professionellen und kommerziellen Umfeld bestehen kann", freut sich Philipp Osthus, "normalerweise muss man erstmal einen erfolgreichen 90-minütigen Debütfilm vorlegen, bevor man an so eine Aufgabe herangelassen wird."
Er ist nicht der erste HMS-Absolvent, dem diese Chance geboten wird. Auch Florian Baxmeyer, Oscar-Nominierter und Preisträger des Studenten-Oscar, hatte ebenfalls kurz nach seinem Studium an der HMS die Regiearbeit einer Episode des "Großstadtrevier" übernommen.
Einschalten am 19. Mai um 18.55 Uhr: Großstadtrevier "Das Erfolgsgeheimnis".
Hörtipp - Anja Würzberg moderiert "Klassik à la carte" auf NDR Kultur 09.04.2008 – Die Sendung "Klassik à la carte" auf NDR Kultur stellt an drei Tagen in der Woche, montags, mittwochs und freitags um 13 Uhr Gäste aus der weiten Welt der Kultur vor: Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Bildende Künstler, Filme- und Theatermacher, Unternehmer und Wissenschaftler.
Anja Würzberg, HMS-Studiengangsleiterin im Bereich Journalismus, gehört ab sofort zum Moderatorenteam bei "Klassik à la carte". In ihrer ersten Sendung am Montag, 14. April, hat sie den Hamburger Autor Friedrich Dönhoff zu Gast, der unter anderem seinen neuen Krimi "Savoy Blues. Ein Fall für Sebastian Fink" vorstellt. Die Sendung gibt es nach der Ausstrahlung auch als Podcast. Künftig moderiert Anja Würzberg einmal im Monat "Klassik à la carte". Auch vor ihrer Zeit an der HMS war sie bereits als Journalistin für den NDR tätig.
Filmseminar an der HMS zu gewinnen! 26.03.2008 – Die Hamburg Media School bietet Filminteressierten die Möglichkeit, an einem international besetzten Praxisseminar teilzunehmen. Die HMS verlost gemeinsam mit jetzt.de, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, ein dreitägiges dramaturgisches Seminar unter der Leitung des russischen Regisseurs Alexander Mitta.
Hier geht's zum Filmbilderrätsel auf jetzt.de und zur Verlosung!
Ungesehene Filmschätze 12.03.2008 – Das Filmfest Hamburg ist bekannt für seine herausragende Auswahl an internationalen Filmen. Dennoch kann nicht jeder Film gezeigt werden, der es verdient hätte. Sei es, weil keine Kopie zur Verfügung steht oder der Film keine deutsche Erstaufführung ist. Diese Filmschätze sollen nun in einer Kooperation mit der Hamburg Media School und dem Kino 3001 außerhalb des Filmfest das ganze Jahr über gezeigt werden. Das Besondere: Der Regisseur des jeweiligen Films wird am Abend ebenfalls anwesend sein und am folgenden Tag exklusiv für die Filmstudenten der HMS ein Seminar geben. Nächster Termin ist am Montag, den 17. März 2008:
"PVC - 1", Start: 21.00 Uhr im Kino 3001.
Spiros Stathoulopoulos revolutionärer Debüt Film "PVC - 1" sorgte bei den 60. Internationalen Filmfestspielen in Cannes für Aufsehen: 85 packende Minuten, in nur einer Einstellung an einem Stück gedreht! Eine fesselnde Tour de Force! PVC-1 erzählt die wahre Geschichte einer kolumbianischen Familie, die von Terroristen überfallen wurde.
Hier weitere Infos zum Kinoprogramm.
Berlinale II: Nachwuchsregisseur Özgür Yildirim präsentiert CHIKO 04.02.2008 –
CHIKO erzählt die Geschichte des jungen Türken Isa, genannt „Chiko“, der im Hamburger „Vorort-Ghetto“ Mümmelmannsberg aufwächst. Er lebt in einer Welt, die von Gewalt, Selbstbehauptung und Drogenkonsum bestimmt wird. Er hat nur ein Ziel: Er will sich, wo immer er hinkommt, Respekt verschaffen und gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet ganz nach oben.
Der von der Hamburger Produktionsfirma Corazón International (Fatih Akin und Klaus Maeck) und dem Norddeutschen Rundfunk produzierte Film wurde im Frühjahr 2007 in Hamburg und Hannover gedreht. Bekannte Darsteller wie Denis Moschitto (Chiko) und Moritz Bleibtreu spielen an der Seite begabter Debütschauspieler wie Volkan Özcan (Tibet) und Reyhan Sahin in einem leidenschaftlichen und authentischen Film aus Hamburg Mümmelmannsberg.
"CHIKO" läuft im Rahmen der Berlinale im Panorama am 9. März 2008 um 19.00 Uhr im Zoo Palast 1.
Am 17. April startet der Film bundesweit in den Kinos.
Berlinale I: HMS-Absolventen produzieren Episodenfilm "Die Helden aus der Nachbarschaft" 04.02.2008 –
HMS-Filmabsolvent Marc Brummund erhält Kreativ-Award 30.01.2008 – Marc Brummund, HMS-Filmabsolvent des Jahrgangs 2004-2006, erhält am 30. Januar 2008 im Thalia Theater den Kreativ-Award der Stadt Hamburg. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Die erfolgreichsten Hamburger Künstler und Kreativen des letzten Jahres zeigen ihre Arbeiten und werden für ihre prämierten Werke geehrt. Zu den ausgezeichneten Künstlern gehören u. a. Beate Langmaack, Bereichsleiterin Drehbuch an der HMS, Regisseur Fatih Akin, Ballettdirektor und Chefchoreograf des Hamburg Balletts John Neumeier sowie Niklas Frings-Rupp, Leiter der Miami Ad School Europe.
Marc Brummund hatte 2007 großen Erfolg mit seinem HMS-Abschlussfilm "Land gewinnen", mit dem er u. a. für den Studenten-Oscar und den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert wurde.
HMS on screen zeigt Erst- und Zweitsemesterfilme 28.01.2008 – Die Filmstudenten des Jahrgangs 2006 - 2008 präsentieren am 28. Januar um 18 Uhr ihre Erst- und Zweitsemesterfilme im Hamburger CinemaxX Dammtor. Die mittlerweile zur Tradition gewordene Veranstaltung "HMS on screen" findet im großen Kinosaal statt, der mit 1000 Plätzen in den vergangenen Jahren immer voll besetzt war. Der Abend bietet den Zuschauern die Möglichkeit, die Filme zum ersten Mal auf großer Leinwand zu sehen und den Studierenden, sich bei ihren Förderern, Schauspielern und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern zu bedanken. Gezeigt wird auch der Film "Dunkelrot" der gerade den begehrten Max Ophüls Preis in Saarbrücken gewonnen hat.
Einen Beitrag über die Veranstaltung "HMS on screen" sendet das Hamburg Journal am Dienstag, 29. Januar 2008 um 19.30 Uhr.
HMS-Filme beim Max Ophüls Filmfestival im Wettbewerb um Kurzfilmpreis 2008
15.01.2008 – Markus Beck und Frauke Thielecke, Studierende der Regieklasse des HMS-Filmstudiums, präsentieren ihre Filme „Abschiedslied“ und „Dunkelrot“ auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2008. Das Festival findet vom 14. bis 20. Januar 2008 in Saarbrücken statt. „Abschiedslied“ läuft zum ersten Mal am 15. Januar, „Dunkelrot“ wird am 16. Januar uraufgeführt.
Die HMS-Kurzfilme überzeugten den Auswahlbeirat für den Wettbewerb. Sie setzten sich gegen 420 Einsendungen durch und treten nun in Konkurrenz zu 12 deutschen Filmen und einer deutsch-amerikanischen Produktion. Der Kurzfilmpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 19. Januar 2008 um 20 Uhr im Saarländischen Staatstheater statt und wird von Peter Lohmeyer moderiert.
Das renommierte Filmfestival Max Ophüls Preis bietet Nachwuchsregisseuren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eine wichtige Plattform, sich und ihre Arbeiten zu präsentieren. In diesem Jahr wird der Max Ophüls Preis zum 29. Mal verliehen.
Termine:
Abschiedslied
Drehbuch: Susanna Mewe, Producer: Verena Gräfe, Regie: Markus Beck, Kamera: Julia Lohmann/ Marius von Felbert, Deutschland 2007, 35mm, s/w, 7 Min.
15. Januar, 16:00 Uhr, CineStar 1
17. Januar, 22:15 Uhr, CineStar 4
18. Januar, 20:15 Uhr, Filmhaus
20. Januar, 17:00 Uhr, CineStar 4
Dunkelrot
Drehbuch: Florian Öller, Regie: Frauke Thielecke, Kamera: Marius von Felbert, Producer: Andrea Schütte, Deutschland 2007, 35mm, Farbe, 13 Min., Uraufführung
16. Januar, 19:30 Uhr, CineStar 4
17. Januar, 11:00 Uhr, CineStar 1
18. Januar, 22:00 Uhr, CineStar 4
20. Januar, 15:30 Uhr, Filmhaus
Weitere Informationen zum Filmfestival Max Ophüls Preis
Auf nach Hollywood - Filmabsolventin Claudia Lehmann lernt von den ganz Großen 11.01.2008 – Im vergangenen Juni erhielt Claudia Lehmann für ihren HMS-Abschlussfilm „Memoryeffekt“ den Shocking Short Award 2007. Damit reiht sie sich zwischen prominente frühere Preisträger wie Florian Henckel von Donnersmarck ein und darf zwei Wochen am „Universal Studios Filmmasters Program“ in Hollywood teilnehmen. Jetzt löst sie ihr Ticket und startet am Wochenende, um von den Großen zu lernen. Mehr...
Studio Hamburg vergibt Stipendien für das "Haus der jungen Produzenten" 09.01.2008 –
Das "Haus der jungen Produzenten" bietet den Stipendiaten viele Möglichkeiten. Das Angebot reicht von der Bereitstellung der Infrastruktur, also Räume und Büroausstattung, Beratung und Unterstützung bezüglich Verwertung und Distribution, Rechts- und Finanzierungsbetreuung bis zur Bereitstellung von Produktionskapazitäten zu Sonderkonditionen.
Mit dem Einzug in die Trebitsch-Villa ebnen Studio Hamburg, die MA HSH (Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein) mit Unterstützung der Medienstiftung Hamburg jungen talentierten Produzenten einen Erfolg versprechenden Weg.
Nun sollen noch zwei weitere Stipendien vergeben werden. Gefördert werden außergewöhnliche Talente und junge Unternehmensgründer, die innovative und qualitativ hochwertige audiovisuelle Inhalte im Bereich Kinofilm, Fernsehfilm, Serienformat, Mobile TV oder IP TV entwickeln und produzieren möchten. Entscheidend ist ein überzeugendes Konzept. Die Bewerber dürfen nicht älter als 35 Jahre alt sein.
Einsendeschluß ist der 31. Januar 2008.
Weitere Informationen zur Bewerbung
Skandalforschung im Haus der Geschichte und an der HMS
05.12.2007 – Das Haus der Geschichte in Bonn zeigt vom 12. Dezember 2007 bis 24. März 2008 zwanzig ausgewählte Skandalfälle, die in ihrem politischen und gesellschaftlichen Kontext dargestellt werden. Die neue Wechselausstellung „Skandale in Deutschland nach 1945“ beleuchtet die Reaktionsweisen der Öffentlichkeit, das gesellschaftliche Wertesystem und die Rolle der Medien. Dr. Steffen Burkhardt, stellvertretender akademischer Leiter im Masterstudiengang Journalismus an der HMS, ist im Ausstellungskatalog mit einem Beitrag zu den Hitler-Tagebüchern vertreten. Er forscht selber intensiv zum Thema Medienskandale und hat dazu ein umfassendes Grundlagenwerk veröffentlicht. In seinem Buch „Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse“ analysiert er, mit welchen Erzählstrategien der Journalismus aktuelle Ereignisse als Medienskandale in den öffentlichen Diskurs überführt. An prominenten historischen und aktuellen Fällen erklärt seine Studie anschaulich die komplexen Diskurse, in denen Journalisten, PR-Berater und Skandalopfer aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien um öffentliche Inszenierungshoheit kämpfen. Das Grundlagenwerk schafft die Basis für eine interdisziplinäre Skandalforschung, die erstmals auch die journalistischen Produktionsprozesse sowie die Thematisierungs- und Politisierungsstrategien von Skandalen in der Medienöffentlichkeit integriert.
„Skandale in Deutschland nach 1945“
Haus der Geschichte der BRD
Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
12. Dezember 2007 bis 24. März 2008
Dienstag – Freitag, 9.00 – 19.00 Uhr, Eintritt frei
Burkhardt, Steffen: Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse, Köln: Halem, 2006. 486 S., kart., 34 €. ISBN-10 3938258276. ISBN-13: 978-3938258279
Ganz großes Kino 06.11.2007 – HMS-Absolvent Florian Baxmeyer hat den Sprung ins ganz große Kino geschafft: Er führte Regie bei dem Film "Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel". Deutschlandweiter Kinostart ist am 8. November 2007. Florian Baxmeyer konnte bereits mit seinem Abschlussfilm "Die rote Jacke" von sich reden machen, der 2003 den Studenten-Oscar bekam und 2004 für den Oscar in der Kategorie 'Bester Kurzfilm' nominiert wurde.
Seit 1964 lagen die Verfilmungsrechte für die Buchreihe über die Hobbydetektive Justus, Peter und Bob, kurz "Die drei ???", brach, die Studio Hamburg International Production schließlich erworben hat. Nach "Das Geheimnis der Geisterinsel" steckt Baxmeyer nun bereits in den Vorbereitungen für den Folgefilm "Die drei ??? - Das Gespensterschloss".
TV-Tipp:
"Die rote Jacke" von Florian Baxmeyer läuft am 14. November um 20 Uhr auf TIDE TV.
Computerspiele – Eine Branche zwischen Rekordmeldungen und Sinnkrise 29.10.2007 – Wie steht es um die Games-Industrie wirklich? Aus der Branche werden dazu unterschiedliche Stimmen laut. Ein Diskussionsforum, an dem auch Prof. Dr. Sabine Trepte von der HMS teilnimmt, soll Klarheit bringen: Sind neue Konzepte und Spielideen dringend erforderlich oder verstecken sie sich vielleicht schon fertig in den Schubladen der großen Entwickler? Und wie sieht die Zukunft der Spielekonsolen aus? Werden die grafisch hochgerüsteten High-Tech-Boliden Xbox 360 und PS3 nach dem Erfolg von Nintendos Wii schon bald zu elektronischen Dinosauriern?
Diese und viele andere Fragen über Stand und Entwicklung der Branche wird am Mittwoch, den 7. November, ein hochkarätig besetztes Podium diskutieren. Mit dabei sind:
Prof. Sabine Trepte (Medienpsychologie, Hamburg Media School).
Dr. Bernd Fakesch (General Manager Nintendo)
Uwe Bassendowski (Leitung Sony Computer Entertainment)
Martin Bachmayer (Sales Director Entertainment & Devices, Microsoft)
Thomas Zeitner (Geschäftsführer Electronic Arts und Vorstand BIU),
Carsten Fichtelmann (CEO Daedalic Entertainment)
Moderation: Stephan Freundorfer, Chefredakteur der “eGames”.
„Wir langweilen die Leute zu Tode.“ Computerspiele – Eine Branche zwischen Rekordmeldungen und Sinnkrise
7. November, 19 Uhr, Hamburg,“13. Stock“, (Max-Brauer-Allee 279)
Anmeldungen bitte per E-Mail an: hpc@hightech-presseclub.de oder Fax: 040 – 53 63 06 71.
Die Bibliothek der Hamburg Media School zieht um!
15.10.2007 – Die Bibliothek der Hamburg Media School kooperiert seit dem 1. Oktober 2007 mit der Bibliothek der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK). Im Rahmen dieses Kooperationsvertrags wird die HMS-Bibliothek in die bereits bestehende Bibliothek der HfbK umziehen. Aus diesem Grund ist die HMS-Bibliothek in der Zeit vom 15. bis 31. Oktober 2007 geschlossen. Ab Anfang November 2007 finden Sie unsere Bibliothek in der HfbK, Raum 217/218, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg.
Hamburg Media School verabschiedet die ersten EMBA-Absolventen
05.10.2007 – Endlich am Ziel! Am 21. September 2007 feierte die HMS die Pioniere
ihres berufsbegleitenden Medienmanagement-Studiengangs (EMBA).
Geschäftsführer Eckbrecht von Grone und Prof. Armin Rott,
stellvertretender akademischer Leiter der Studiengänge im Bereich
Medienmanagement, überreichten den Absolventen ihre Masterurkunden und
entließen sie zurück in den beruflichen Alltag.
Eckbrecht von Grone gratulierte den EMBA-Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und würdigte in seiner Rede ihre Leistungen während des Studiums an der HMS: „In 18 Monaten haben die Studierenden immer wieder die hohen Anforderungen des EMBA-Studiums neben ihrem beruflichen Engagement gemeistert und sind nun bestens für alle kommenden Herausforderungen gewappnet.“ Sichtlich stolz bedankte sich anschließend die Sprecherin der Absolventen, Petra Kaminsky, im Namen ihrer Kommilitonen bei der HMS und ihren Mitarbeitern für die inspirierende Zeit und betonte noch einmal die wertvollen Anregungen, die das Studium an der HMS für die EMBA-Studierenden des Jahrgangs 2005 mit sich gebracht hat.
Der Studiengang Executive Master of Business Administration in Media Management startete im Oktober 2005 an der HMS. Er richtet sich an junge Führungskräfte, die ihren Verantwortungsbereich im Medienmanagement erweitern wollen. Während des EMBA-Studiums an der HMS vervollständigen die Studierenden ihr berufliches Know-how mit fundierten Kenntnissen über die Strukturen und Funktionsweisen von Medienmärkten und Medienunternehmen. Sie profitieren von einem besonders nutzenorientierten Studium und dem Engagement hochkarätiger Dozenten. Mittlerweile hat der zweite Jahrgang das EMBA-Studium aufgenommen.
Hamburg Media School in St. Petersburg
10.09.2007 – Aus Anlass des 50. Jubiläums der Städtepartnerschaft Hamburg – St. Petersburg findet in St. Petersburg vom 1. bis 7. Oktober die 'Hamburg Woche' statt. In dieser Zeit präsentiert sich die Hansestadt mit Literatur, Film und Musik made in Hamburg.
Die Hamburg Media School zeigt in diesem Rahmen vom 4. bis 7. Oktober drei ihrer Filme: „Der Geist von St. Pauli“, „Ein Kinderspiel“ und „Dealer“ laufen jeweils im Vorfilmprogramm im St. Petersburger Domkino.
Auch beim Internationalen Filmschulfestival „Beginning“, das vom 8. bis 14. Oktober in St. Petersburg stattfindet, ist die Hamburg Media School mit mehreren Filmen dabei. Für den Internationalen Wettbewerb ausgewählt wurden „Der Mungo“, „Memoryeffekt“, „Einladung“ und „Wilderer“. Im Rahmen einer Filmschulpräsentation werden die Filme „Land gewinnen“, "Elsas Geburtstag“, und „Tembûr“ gezeigt. Maximilian Lips, Kameramann des Films „Der Mungo“ und HMS-Absolvent wird selber vor Ort sein und das Filmstudium der HMS vorstellen.
Sehen Sie hier die Trailer der Filme.
Neu in der Bibliothek 04.09.2007 – Die Bibliothek der Hamburg Media School erweitert regelmäßig ihren Bestand. Hier finden Sie die Neuerwerbungen zu den unterschiedlichen Fachbereichen aus dem August 2007.
Anja Würzberg übernimmt Studiengangsleitung Journalismus
07.08.2007 – Die Journalistin Anja Würzberg übernimmt ab 1. September 2007 die Studiengangsleitung Journalismus. (zur Pressemitteilung)