Daniel Dittmann hat im Herbst 2011 sein Studium an der HMS abgeschlossen und arbeitet seitdem beim Zeitverlag als Assistent der Geschäftsführung. Er hat während seines zweiten Studienjahrs das HMS-Stipendium erhalten. Christina Krogmann ist just aus Australien zurück, wo sie ein Trimester an der Bond University studiert hat, der Partneruniversität der HMS. Sie wird durch ein Unternehmensstipendium unterstützt.
Der eine von euch war Stipendiat, Christina ist es noch. Was bedeutet diese finanzielle Förderung für Euer Studium?
Christina Krogmann: Das Unternehmensstipendium hat mir das Studium an der HMS überhaupt erst ermöglicht. Ich hätte es mir sonst nicht leisten können, denn ich muss schon komplett für meinen Lebensunterhalt aufkommen.
Daniel Dittmann: Für mich war das Stipendium eine echte Erleichterung. Ich kann weder auf Ersparnisse noch auf familiäre Unterstützung zurückgreifen. Studiengebühren und Lebensunterhalt für zwei Jahre habe ich im Wesentlichen aus einem Bank-Darlehen finanziert, das ich fast bis zum Limit ausreizen musste. Durch das Stipendium konnte ich einen Teil meines Kredits schon während des Studiums tilgen und so die Belastung durch Raten und Zinsen in den nächsten Jahren reduzieren.
Christina, Du hast das Bauer Unternehmensstipendium. Was genau zeichnet die Patronage des Unternehmens aus?
Christina Krogmann: Es ist generell toll, dass Bauer bereit ist, Studenten zu unterstützen. Neben der Finanzierung bieten sie mir außerdem Hilfestellung in Bezug auf Karrierefragen. Dafür habe ich einen festen Ansprechpartner, an den ich mich jederzeit wenden kann.
Die HMS Stipendien ermöglichen es geeigneten Bewerbern, ungeachtet der finanziellen Möglichkeiten das Studium an der HMS aufnehmen zu können. Im zweiten Jahr zählen für das Stipendium die im Studium erbrachten Leistungen. Was muss man tun, um sich dafür bewerben zu können?
Daniel Dittmann: Der Bewerber muss die ausgeschriebenen Kriterien erfüllen: Neben der finanziellen Bedürftigkeit müssen die akademischen Leistungen stimmen. Es lohnt sich also, im ersten Jahr überdurchschnittliche Noten zu erzielen. Zusätzlich ist es erforderlich, sich außercurricular zu engagieren. Potenzielle Kandidaten sollten die Gelegenheiten nutzen, die eine oder andere freiwillige Aufgabe zu übernehmen. Ich habe mich in einer Arbeitsgruppe zur Analyse und Überarbeitung des Curriculums engagiert und Infoveranstaltungen der HMS unterstützt. Die Bewerbung selbst ist nicht aufwendig. Ich habe ein Schreiben aufgesetzt, in dem ich meine Bedürftigkeit sowie meine akademischen und außercurricularen Leistungen dargestellt habe.
Die Stipendien sind ja nur eine von vielen Möglichkeiten, das Studium an der HMS zu finanzieren. Individuelle Ratenzahlungen, der Bildungsfonds oder Studienkredite sind zusätzliche Möglichkeiten. Falls es mit dem Stipendium nicht geklappt hätte: Welche Finanzierungsmodelle hättet Ihr noch in Betracht gezogen und warum?
Christina Krogmann: Ich hätte das Studium dann entweder über eine individuelle Ratenzahlung oder höchstwahrscheinlich über einen Studienkredit finanziert.
Daniel Dittmann: Ohne das Stipendium hätte ich die Kosten des Studiums fast vollständig durch mein Darlehen decken müssen. Damit wäre die Zinsbelastung bei der Rückzahlung deutlich höher. In dem Fall hätte ich die HMS gebeten, mir einen Zahlungsaufschub für die Studiengebühren zu gewähren, um einen Teil durch meine ersten Gehälter nach dem Studium zu zahlen. Zusätzlich zu dem Kredit und dem Stipendium finanziere ich einen kleinen Teil des Studiums durch Hiwi-Jobs an der HMS.
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