11.05.2009
Online-Werbung gewinnt bei den Werbetreibenden immer mehr an Bedeutung. Besonders Social Networks wie StudiVZ, facebook, XING und MySpace stehen im Fokus neuer Vermarktungskonzepte. Profildaten der User können zur zielgruppengerechten Werbung verwendet werden. Doch wie bewerten die User die Werbung auf diesen Plattformen? Akzeptieren sie die Verwendung persönlicher Daten? Eine jetzt veröffentlichte Studie der Hamburg Media School widmet sich diesen Fragen
User stehen der Verwendung Ihrer persönlicher Daten kritisch
gegenüber
Die Daten der User von Social Networking Sites (SNS) werden
für die Entwicklung von personalisierter Werbung (Targeting) benutzt. Ergebnisse
der HMS-Studie zeigen jedoch, dass die Anonymität den Usern sehr wichtig ist und
nahezu 70% der Nutzer Targeting als störend empfinden. Allein die kostenlose
Nutzung von SNS wird als Gegenwert von Targeting akzeptiert.
Online-Werbung ist generell unglaubwürdig, nur
Produktempfehlungen von Freunden werden akzeptiert.
Die Skepsis gegenüber Werbung zieht sich durch alle
Werbeformen. Neue Online-Werbeformen (wie z.B. Virals und Couponing) werden im
Vergleich zu herkömmlichen Werbeformen (wie z.B. Banner und Pop-Ups) zwar
positiver bewertet, doch gelten diese nicht automatisch als glaubwürdig. Produktempfehlungen
von Freunden genießen allerdings ein recht hohes Vertrauen bei den Usern.
Die Studie entstand im Rahmen einer Seminararbeit des MBA-Studiengangs Medienmanagement an der Hamburg Media School. Die Studierenden befragten in ihrer Studie 166 Studierende zu Werbung auf Social Network-Seiten.
Eine ausführliche Präsentation der Studienergebnisse ist erhältlich bei Jun.-Prof. Dr. Sabine Trepte, Hamburg Media School, Finkenau 35, 22081 Hamburg, Telefon: 040 - 413 468 - 26, E-Mail: sns@hamburgmediaschool.com