Praxisprojekt mit Kampnagel im Dezember 2015

2015 entstand in Zusammenarbeit der Studierenden mit Kampnagel ein Praxisprojekt zu dem Thema: 

Ein kosmos zum Verlieren und Entdecken

Thema:

Konzeption einer dynamischen Website-Erweiterung zur Darstellung von künstlerischen Strategien

Auftrag:  

Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte Kampnagel arbeitet mit Methoden, die spezifische künstlerische Strategien verfolgen. Diese sind komplex, assoziativ und chaotisch. Nur ein Bruchteil des Recherche- und Informationsmaterials findet sich schließlich in den Produktionen wieder. Die Kampnagel-Dramaturgen wünschten sich daher ein Online-Tool zur Darstellung von (und Auseinandersetzung mit) Inhalten, die im Rahmen der kreativen Prozesse entstehen. Dieses Tool sollte als eigenes Produkt erkennbar sein und gleichzeitig Anbindungen zur (hauptsächlich vertriebsorientierten) Website Kampnagel.de beinhalten. Die Methodik des HMS-Teams umfasste eine Analyse der aktuellen Website und des Wettbewerbsumfelds, die Untersuchung geeigneter Visualisierungsformen, die Konzeption und Evaluation eines umsetzungsfähigen Produkts (der kosmos) und die Erarbeitung eines Kosten- und Projektplans. Sämtliche Ergebnisse und Informationen wurden zusätzlich in einem Projekthandbuch festgehalten.

Ergebnis:

Die Untersuchung verschiedener Darstellungsformen der Informationsvisualisierung und die Recherche von Best-Practice-Beispielen im Netz dienten als Basis für die Entwicklung eines eigenen Konzepts: des Kampnagel-kosmos‘. Mittels SEO-Analyse der Website Kampnagel.de wurden Anknüpfungspunkte für Front- und Backend identifiziert und Handlungen zur Erhöhung der Sichtbarkeit erarbeitet. Durch eine Umfrage mit qualitativen und quantitativen Elementen wurden einzelne Funktionskriterien der Plattform evaluiert und konkrete Empfehlungen abgeleitet. Zur Einschätzung des Projektaufwands und der Kosten kontaktierte das Team mehrere unabhängige Experten aus der IT und leitete daraus einen Kosten- und Projektplan ab, wie von Kampnagel ausdrücklich gewünscht. Zur Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern wurden sämtliche Ergebnisse und Informationen in einem Projekthandbuch zusammengefasst. Dieses sollte ebenfalls Grundlage für die Erarbeitung eines Feinkonzepts durch die beauftragte Agentur sein. Schließlich formulierte das Team Vorschläge für weitere Maßnahmen zur Einrichtung und Pflege des Produkts, um eine optimale User Experience für sämtliche Nutzergruppen zu garantieren.