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Platte Füße, voller Kopf: Zwei HMS-Jahrgänge auf der OMR 2026

von JIL WRIEDEN am 28.05.2026

Zwei Tage. Kilometerlange Messehallen. 70.000 Menschen. Und wir mittendrin: mit Notizbuch, wachem Blick und Schuhen, die wir am Ende des zweiten Tages am liebsten ausgezogen hätten.

HMS Studis OMR26 1:1

Die HMS - Student:innen und Mitarbeiter:innen am HMS-Stand

OMR Masterclass 2026

Masterclass-Hosting

Das OMR Festival 2026 ist vorbei und wir, Digital- und Medienmanagement-Jahrgang 2026 (DMM26) und 2027 (DMM27) der Hamburg Media School, sind immer noch dabei, das alles zu verarbeiten.

Dabei war unsere Rolle in diesem Jahr eine, die man erst unterschätzt und dann sehr schnell zu schätzen weiß. Denn der Besuch der OMR ist im Rahmen des Studiums an der Hamburg Media School kein einmaliges Erlebnis, er ist Programm. Beide Jahrgänge besuchen das Festival zweimal: einmal im ersten Studienjahr, einmal im zweiten. Und das bewusst, mit unterschiedlichen Zielen. Im ersten Jahr geht es um Orientierung: die Branche kennenlernen, Formate erleben, ein Gefühl dafür entwickeln, was da draußen passiert. Im zweiten Jahr verändert sich der Blick: Man kommt nicht mehr als Neuling, sondern als jemand, der/die weiß, wonach er/sie sucht. Genau dieses Konzept haben DMM26 und DMM27 in diesem Jahr gelebt: DMM27 tauchte zum ersten Mal in die Welt der OMR ein, übernahm das Masterclass-Hosting und sammelte erste professionelle Eindrücke. DMM26 nutzte das Festival kurz vor dem Studienabschluss als das, was es in diesem Stadium sein kann: eine Netzwerkbühne. Zwei Jahrgänge, zwei Perspektiven und ein Konzept, das genau dafür gemacht ist.

HMS Buehne OMR26

Coffee, Connections & KI beim HMS Women in AI Breakfast

Was das OMR Festival aber wirklich ausmacht, passiert nicht auf den Bühnen. Es passiert in den Gängen, an den Ständen, beim zufälligen Gespräch mit jemandem aus einer Branche, die man morgens noch für völlig irrelevant gehalten hat. Und dann findet man den einen gemeinsamen Punkt und plötzlich ist daraus ein Kontakt geworden, der bleibt. Gerade für DMM26, die auf den Abschluss zugehen, hatte das Netzwerken dieses Jahr einen anderen Stellenwert. Weniger Nice-to-have, mehr Notwendigkeit. Und die OMR ist dafür ein außergewöhnlicher Ort, wenn man den Mut aufbringt, ihn zu nutzen.

Am Ende dieser zwei Tage standen wir also da: Köpfe voll, Akkus leer, Beine schwer. Und trotzdem - oder genau deswegen - dankbar. Dankbar für eine Hochschule, die solche Erfahrungen nicht als Bonus versteht, sondern als Bestandteil des Studiums. Dankbar für ein Festival, das 70.000 Menschen aus so unterschiedlichen Welten zusammenbringt und dabei eine Energie erzeugt, die sich nicht beschreiben lässt, die man einfach erlebt haben muss.

Bis zu OMR Festival 2027. Diesmal mit besserem Schuhwerk.