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DIGITAL- UND MEDIENMANAGEMENT / ALUMNI INTERVIEWS

Zwischen Hörsaal und Nachrichten: Wie ein Umweg in die Medien zum Karrierestart wurde

von MIRELL KERWAT am 01.06.2026

Mirell und Ramona Jackele

Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht mit einem klaren Plan, sondern mit einem einfachen Gedanken: Das klingt interessant. So ging es auch Ramona Jaeckle.

Ihr Start war zunächst eindeutig: eine Ausbildung zur Bankkauffrau, danach ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Ein klassischer Weg, der in viele Richtungen führen kann, aber zunächst wenig mit Medien zu tun hat. Erst ein Marketingseminar brachte Bewegung in diese Richtung. Der Professor erzählte immer wieder aus seiner Zeit in der Medienbranche: von Projekten, Agenturen und dem Arbeitsalltag. Diese Einblicke stießen bei Ramona etwas an.

Es war kein plötzlicher Entschluss, sondern eher ein Prozess. Ihr Interesse wuchs, sie beschäftigte sich intensiver mit dem Thema und schrieb schließlich ihre Bachelorarbeit mit Medienbezug. Für sie war klar: In diesem Bereich möchte ich weitergehen.

Nach dem Bachelorstudium stand sie vor der Frage, wie dieser Einstieg gelingen kann. Ohne konkrete Kontakte oder Erfahrungen in der Branche ist das nicht immer einfach. Deshalb entschied sie sich, über Praktika erste Einblicke zu sammeln. Eines davon führte sie zu n-tv in den Bereich Digital Products. Dort arbeitete sie an Themen wie App-Entwicklung, Datenanalyse und Wettbewerbsbeobachtung. Zum ersten Mal bekam sie ein Gefühl dafür, wie Medienarbeit im Alltag aussieht und wie viele unterschiedliche Aufgaben dahinterstecken.

Gleichzeitig merkte sie, dass die Branche viel größer ist, als sie zunächst gedacht hatte. Neben klassischen Bereichen wie TV oder Radio gibt es zahlreiche weitere Felder, die sie zuvor nicht auf dem Schirm hatte.

Der nächste Schritt ergab sich dann eher zufällig: Während ihres Praktikums erfuhr sie über eine Kollegin von der Hamburg Media School. Im Gespräch entstand die Idee, sich dort zu bewerben. Für Ramona war dabei entscheidend, dass unterschiedliche Hintergründe ausdrücklich willkommen sind. Es ging nicht darum, schon alles zu können, sondern darum, Interesse und Motivation mitzubringen.

Ihr Weg zeigt, dass nicht jede Entscheidung von Anfang an feststehen muss. Oft entsteht Orientierung erst durch Erfahrungen, Gespräche und den Mut, etwas auszuprobieren. Gerade für Studierende oder alle, die über einen Wechsel in die Medienbranche nachdenken, kann genau das den entscheidenden Unterschied machen.

Wie es für Ramona an der Hamburg Media School weiterging und welche Erfahrungen sie dort gesammelt hat, erzählt sie in der neuesten Folge von HMS … und jetzt? ausführlich:

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