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Für Presseanfragen stehen wir gern zur Verfügung und vermitteln zu medienbezogenen Themen die passenden Expertinnen und Experten. Hier finden Sie das Downloadmaterial und aktuelle Pressemitteilungen der Hamburg Media School. Sprechen Sie uns an.

Pressemitteilungen

14.08.2018 - Der Hoeneß Effekt

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Der Hoeneß-Effekt: Wie der Fiskus von prominenten Steuersündern profitiert

Medienberichte über Steuerdelikte berühmter Persönlichkeiten inspirieren gewöhnliche Steuerzahler zu mehr Ehrlichkeit. Die Finanzämter registrieren deutlich mehr Selbstanzeigen, wenn sich Promis wie Uli Hoeneß, Nadja Auermann oder Thomas Middelhoff vor Gericht wegen Steuerhinterziehung verantworten müssen. Eine Studie der Hamburg Media School (HMS) und der Universität Hamburg liefert erstmals wissenschaftliche Belege für diesen sogenannten Hoeneß-Effekt.

Hamburg, 14. August 2018. Laut der Studie: „Cautionary Tales – Celebrities, the News Media, and Participation in Tax Amnesties“ ist die Berichterstattung über Gerichtsprozesse prominenter Steuersünder von entscheidender Bedeutung für die Anzahl der Selbstanzeigen insgesamt. Für die Untersuchung haben der Forscher, Dr. Marcel Garz von der Hamburg Media School und die Forscherin Verena Pagels von der Universität Hamburg, die Berichterstattung über prominente Steuersünder in 60 deutschen Tageszeitungen seit 2010 ausgewertet.

„Es hat uns sehr überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen dem Umfang dieser Berichterstattung und der Anzahl der Selbstanzeigen ist. Der sogenannte Hoeneß-Effekt lässt sich regelmäßig auch bei anderen prominenten Fällen von Steuerhinterziehung messen, sofern die Öffentlichkeit zum Zeitpunkt der Prozesseröffnung oder Urteilsverkündung nicht durch andere Ereignisse abgelenkt ist“, erläutert Dr. Marcel Garz, Leiter der Media Bias Forschungsgruppe an der HMS. Das Besondere an der Studie ist, dass sie nicht nur den statistischen Zusammenhang von Berichterstattung und Selbstanzeigen aufdeckt, sondern klare Aussagen zur Kausalität ermöglicht. Dazu erläutert Garz: „Wir sind durch eine sogenannte Instrumenten-Variablen-Schätzung sehr sicher, dass es tatsächlich die Berichterstattung ist, die Steuerhinterzieher zum Umdenken bewegt. Berichten Medien nicht oder nur wenig über prominente Steuerhinterzieher, weil ihre Aufmerksamkeit und Ressourcen durch zeitgleich stattfindende Geschehnisse gebunden ist – sie also mehr über eine Naturkatastrophe oder einen Terroranschlag berichten – steigt die Zahl der Selbstanzeigen nicht an.“

Das Ausmaß der Beeinflussung ist erheblich. Vergleicht man Quartale ohne Berichterstattung über prominente Steuersünder mit der durchschnittlich gemessenen Berichterstattung, lässt sich ein Anstieg der Selbstanzeigen von rund 32% feststellen. „Unsere Studie verdeutlicht, dass Prominente und Medien eine wichtige Rolle für die Steuerehrlichkeit der Bürger spielen“, so Garz. „Für den Fiskus lohnt es sich, wenn Prominente vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass Staatsanwälte und Richter berühmte Persönlichkeiten strenger verfolgen und bestrafen als gewöhnliche Steuerhinterzieher.“

05.03.2018 - Ganz großes Kino – auch ohne Oscar

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In diesem Jahr geht der Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" nach Großbritannien und nicht an die Elbe. Die Hamburg Media School gratuliert den Gewinnern Chris Overton und Rachel Shenton und das Film-Team dankt der Academy für die großartige Zeit mit vielen inspirierenden Begegnungen in Hollywood.

Hamburg, 5. März 2018. Bei der 90. Verleihung der Academy Awards wurde der HMS-Film "Watu Wote - All of us" von Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) nicht mit dem Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" ausgezeichnet. Das Absolvententeam hat aber dank der Nominierung eine unvergessliche Oscar-Reise erlebt und in Hollywood einige der einflussreichsten Filmschaffenden persönlich getroffen.

Das Team um Regisseurin Katja Benrath, das 2016 mit dem Film das Masterstudium an der HMS abgeschlossen hat und bereits im Oktober 2017 mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, feierte auch ohne die große goldene Statue im legendären Dolby Theatre in Hollywood: "Wir fühlen uns keineswegs als Verlierer, sondern freuen uns von Herzen mit dem Gewinner-Team aus Großbritannien. Wir sind dankbar, dass unser Film weltweit Menschen berührt hat. Durch die Oscar-Nominierung haben wir so viele inspirierende Menschen kennenlernen dürfen und nach fast zwei Jahren voller Preise und Festivals rund um den Globus waren die letzten Tage in Hollywood ein unvergessliches Erlebnis", so Benrath.

Das Master-Filmstudium der Hamburg Media School ist die kleinste - und im Verhältnis zur Zahl der Studierenden die erfolgreichste - Filmschule im deutschsprachigen Raum. Die von den Studierenden produzierten Filme erhalten jährlich über 50 nationale und internationale Auszeichnungen. Insgesamt sind bereits fünf HMS-Film-Teams mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden. Die Nominierung von "Watu Wote" ist die vierte Kurzfilm-Oscar-Nominierung für einen HMS-Film.

Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS: Den Oscar zu gewinnen ist der ultimative Traum aller Filmschaffenden. Wir haben ihn bis zur letzten Sekunde geträumt, auch wenn er dieses Mal nicht wahr geworden ist. Trotzdem sind wir glücklich über die Nominierung und dass wir diese große Reise erleben durften. Wir danken der Freien und Hansestadt Hamburg und der Filmförderung sowie mehr als 50 anderen Förderern vom NDR über Studio Hamburg über die großen Zeitungsverlage bis zur HFBK und der Uni Hamburg, dass sie für unser kleines, aber konzentriertes Filmstudium die Möglichkeit schaffen, immer wieder Filme zu drehen, die zu den besten ihrer Art weltweit gehören.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Die Oscar-Nominierung für 'Watu Wote' ist und bleibt ein tolles Signal für den Filmnachwuchs bei uns im Norden. Wir sind sehr stolz auf das Viererteam Katja Benrath, Tobias Rosen, Julia Drache und Felix Striegel. Ihre Oscar-Nominierung und der Golden Globe für Fatih Akin haben es geschafft, unsere Filmregion weltweit ins Rampenlicht zu rücken. Diesen Rückenwind wollen wir nutzen, um die Filmregion Hamburg Schleswig-Holstein international noch attraktiver zu machen."

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: "Auch wenn es jetzt nicht ganz für den großen Oscar gereicht hat, so ist der Erfolg von 'Watu Wote' beeindruckend: Oscar-Nominierung, Studio Hamburg Nachwuchspreis, Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises oder der Studenten-Oscar im letzten Jahr zeigen dies eindrucksvoll. Das gesamte Team von 'Watu Wote' der Hamburg Media School um Regisseurin Katja Benrath kann zu Recht stolz auf sich sein. 'Watu Wote' ist ein Film, der unter die Haut geht. Die Geschichte setzt ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt, Toleranz und Zivilcourage und macht gerade in der heutigen Zeit Mut."

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: "Schade, aber allein die Nominierung für den Kurzfilm-Oscar ist ein riesiger Erfolg für Katja Benrath und ihr Team, zu dem ich herzlich gratuliere! Mit 'Watu Wote' ist völlig zu Recht ein Film nominiert worden, der einen nicht loslässt. Der Film zeigt uns in fast schmerzhafter Intensität den Irrsinn des Terrors und die Kraft des menschlichen Zusammenhalts. Dieser Film ist ein weiterer Höhepunkt in einem außerordentlich erfolgreichen Filmjahr in Hamburg. Dieser unglaubliche Erfolg eines Nachwuchsteams der Hamburg Media School macht Mut."

"Watu Wote" basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Erzählt wird die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

Der Film ist bei dem Videoportal Vimeo erhältlich: https://vimeo.com/ondemand/watuwote

23.01.2018 - Die Hoffnung auf den großen Oscar für Hamburg steigt

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Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist für den Kurzfilm-Oscar nominiert. Das gab die Jury am Dienstag in Los Angeles bekannt. Damit gehört der Film zu den fünf Produktionen, die für diese Kategorie zur Preisverleihung am 4. März in Hollywood eingeladen sind.

Hamburg, 23. Januar 2018. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences hat am Dienstag die fünf Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Mit dabei ist der HMS-Abschlussfilm „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Ob das Team den Oscar tatsächlich nach Hamburg holt, erfährt es bei der Preisverleihung am 4. März in Hollywood.

Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab. Das Team und der Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger haben die Nominierung von Kenia aus verfolgt. Dorthin waren sie bereits am Freitag zur Premiere von „Watu Wote“ in Nairobi gereist.

Regisseurin Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und freut sich von der Nominierung in dem Land zu erfahren, in dem der Film spielt und gedreht wurde: „Es ist unfassbar und ich bin überglücklich. Dieser Erfolg ist für uns alle, also wirklich für „all of us“!“ Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren.“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind unglaublich stolz und dankbar über die Ehre und den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, ist die Nominierung für den großen Oscar die absolute Krönung. Wir freuen uns riesig mit dem Team und drücken weiter die Daumen!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

13.12.2017 - Hamburg Media School hofft auf den großen Oscar

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Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist unter den zehn Finalisten im Rennen um den Kurzfilm-Oscar. Fünf der Produktionen werden von einer Jury für die Verleihung in Hollywood ausgewählt, die im März 2018 stattfindet. Insgesamt hatten sich 165 Filme für die Kategorie qualifiziert.

Hamburg, 13. Dezember 2017. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences veröffentlichte am Montag die zehn Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung im kommenden Jahr. Mit dabei ist „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Am 23. Januar 2018 erfährt das Team, ob ihr Film zu den fünf Nominierten gehört und sie damit zu den 90. Academy Awards im März eingeladen werden.Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab.

Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und vor allem dankbar: „Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren. Diese Erfolge sind für uns alle, also wirklich für „all of us“!“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind sehr dankbar über den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, wäre der große Oscar natürlich die Krönung. Wir drücken unserem Team alle Daumen und freuen uns mit ihnen auf den nächsten Abschnitt dieser großen Reise!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

06.12.2017 - Oscarreife Filmproduktionen und die Medientrends der Zukunft

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Die Hamburg Media School (HMS) bietet eine einzigartige Kombination aus öffentlich und privat geförderter Medienbildung. Am 18. Januar 2018 öffnet die HMS ab 19 Uhr ihre Türen und lädt ein, die Vollzeit- und berufsbegleitenden Masterstudiengänge Medienmanagement, Digital Journalism und Film sowie das umfangreiche Weiterbildungsangebot kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher erhalten tiefe Einblicke in aktuelle Medientrends wie Virtual und Augmented Reality und treffen das Team des Studentenoscar gekrönten HMS-Films „Watu Wote“.

Hamburg, 6. Dezember 2017. Auf dem Programm des großen Studieninfoabends am 18. Januar stehen zum einen Informationen zu den Studien- und Weiterbildungsangeboten an der HMS, zum Bewerbungsprozess sowie zu Finanzierungs- und Stipendienmöglichkeiten. Zum anderen bilden die neuesten Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality und 360° Videos einen Programmschwerpunkt: Am Beispiel des „Urban Storytelling Labs“ wird gezeigt, wie diese aktuellen Themen in den Studiengang Digital Journalism eingebunden werden. Das Projekt erprobt neue Formen der Lokalberichterstattung durch die Verknüpfung von 360° Video, Virtual/ Augmented Reality und 3D-Visualisierungen mit datenjournalistischem Storytelling. Das HMS-InnoLab und der Studiengang Medienmanagement stellen weitere Trends und Innovationen aus den Bereichen Medien, Marketing und Management vor. Der M.A. Film zeigt seine aktuellen Abschlussfilme und die Alumni des HMS-Erfolgfilms „Watu Wote“ gewähren Einblicke in die abenteuerliche Entstehung ihrer Studentenoscar gekrönten Produktion. Auch im Weiterbildungsbereich der HMS spielen Virtual Reality und 360° Produktionen eine immer wichtigere Rolle. Einblicke gibt es hier in die erfolgreiche und innovative Bewegtbild-Kommunikation. Präsentiert wird außerdem das Weiterbildungsprogramm für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte.

Studieninteressierte können an dem Abend die Virtual Reality-Brillen verschiedener Hersteller und andere brandneue Gadgets selbst ausprobieren und die Medientrends der Zukunft hautnah erleben. Vorgestellt wird beispielsweise die Amazon Echo Show, eine Art Alexa mit Touchscreen und Videofunktion sowie der Sony Xperia Touch, der jede Oberfläche in einen Touchscreen verwandelt: Dadurch mutiert zum Beispiel ein Holztisch zu einer berührungssensiblen Computerspielfläche.

„Der Infoabend ist die ideale Gelegenheit für alle Interessierten, im persönlichen Gespräch einen Einblick in die vielfältigen Studienbereiche der Hamburg Media School zu erhalten und darüber hinaus in die Welt der zukünftigen Medientrends einzutauchen“, so Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS. Sowohl Schaefer als auch die Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger, Prof. Dr. Armin Rott, Prof. Dr. Stephan Weichert sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und Alumni freuen sich auf anregende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.

Termin: 18. Januar 2018, von 19 bis 21 Uhr Adresse: Finkenau 35, 22081 Hamburg Eintritt: kostenfrei

20.11.2017 - Bertelsmann fördert die Hamburg Media School

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Die Hamburg Media School (HMS) hat mit dem internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen Bertelsmann ein weiteres renommiertes Unternehmen als Förderer gewinnen können. Mit dem Engagement leistet der Gütersloher Konzern, der weltweit in rund 50 Ländern aktiv ist, einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Medienbereich. Bertelsmann wird der Hamburg Media School in den kommenden Jahren jeweils 50.000 Euro für den Ausbau ihres Ausbildungsangebots zur Verfügung stellen. Die neue Förderung ist auf die qualifizierte Ausbildung von Datenanalysten ausgerichtet.

„Wir sind hocherfreut, mit Bertelsmann einen Kooperationspartner an der Seite zu haben, mit dem wir die Spezialisierung im MBA Medienmanagement im Bereich Data und Business Analytics auf- und ausbauen können. In unserer Forschung arbeiten wir bereits sehr erfolgreich mit großen Datenmengen. Dass sich dank der Förderung durch Bertelsmann zukünftig auch unsere Studierenden intensiver mit den Analysemethoden von Big Data und den dazugehörigen Marketingmöglichkeiten beschäftigen, ist angesichts des großen Bedarfs auf Unternehmensseite für alle Beteiligten eine vielversprechende Investition“, so Prof. Dr. Armin Rott, Studiengangsleiter im Bereich Medienmanagement und wissenschaftlicher Leiter der HMS.

Immanuel Hermreck, Personalvorstand bei Bertelsmann, erklärt: „Bertelsmann bietet erstklassige Medienprodukte und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt begeistern. Um langfristig erfolgreich zu sein, brauchen wir erstklassig ausgebildete Mitarbeiter. Die Hamburg Media School steht für eine hervorragende Medienausbildung in Deutschland und ist für uns als Medienhaus ein natürlicher Partner. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, die HMS dabei zu unterstützen, ihr praxisorientiertes Ausbildungsangebot im Bereich der Datenanalyse auszubauen und die Nachwuchstalente der Medienbranche zu fördern.“

Auch Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS, freut sich über das Engagement von Bertelsmann und die damit verbundene Anerkennung und Unterstützung: „Das Besondere am Studium an der Hamburg Media School ist die Praxisintegration, die innovatives und branchenförderndes Denken ermöglicht. Durch den wachsenden Fördererkreis können die Qualität der Lehre und der besondere Praxisbezug an der HMS nachhaltig gesichert werden. Dass wir nun auch Bertelsmann von unserem Konzept überzeugen konnten, ist für uns eine großartige Bestätigung.“

Die Hamburg Media School ist eine Public-Private-Partnership, also ein Zusammenschluss öffentlicher sowie privater Institutionen und Unternehmen. Dazu gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für bildende Künste sowie zahlreiche nationale und internationale Partner aus der Medienbranche. Neben Bertelsmann sind weitere hochkarätige Verlagshäuser und Medienunternehmen wie Axel Springer SE, DIE ZEIT, das ZDF, der NDR, der Spiegel Verlag sowie Google, XING und Facebook Fördermitglieder der HMS.

Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen, das in rund 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum Konzernverbund gehören die Fernsehgruppe RTL Group, die Buchverlagsgruppe Penguin Random House, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister Arvato, die Bertelsmann Printing Group, die Bertelsmann Education Group sowie das internationale Fonds-Netzwerk Bertelsmann Investments.

14.09.2017 - Film der Hamburg Media School gewinnt Studenten-Oscar

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Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood gab bekannt, dass der HMS-Abschlussfilm “Watu Wote” zu den Gewinnern des Student Academy Award 2017 gehört. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober in Los Angeles statt. Hier erfährt das Team, welchen der drei Plätze sie belegen.

Hamburg, 14. September 2017. Der HMS-Film “Watu Wote” gehört zu den drei besten Filmen in der Foreign Category der 44th annual Student Academy Awards, dem sogenannten Studenten-Oscar. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 14. September bekannt. Julia Drache (Drehbuch), Katja Benrath (Regie), Felix Striegel (Kamera) und Tobias Rosen (Creative Producer) schlossen mit dem in Kenia gedrehten Film 2016 ihr Masterstudium an der Hamburg Media School erfolgreich ab.

„Wir sind überwältigt von dem Erfolg und freuen uns sehr über die Auszeichnungen und die Anerkennung für unsere Arbeit“, sagte die Regisseurin des Films Katja Benrath. Sie betont, dass der Erfolg auch auf der engen Zusammenarbeit mit dem kenianischen Team beruht. Der Film wurde mit der Serviceproduktionsfirma Lightbox Africa aus Nairobi realisiert und an Originalschauplätzen in Kenia gedreht. „Die Authentizität des Films war für uns kreativ und künstlerisch der entschiedene Anspruch“, so Tobias Rosen, Creative Producer des Films.

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

"Mit unserem Film wollten wir den realen Frauen und Männern, die in diesem Bus in Kenia reisten ein Denkmal setzen für ihren Mut und ihre Menschlichkeit. Verständigung zwischen Religionen und Kulturen ist jederzeit möglich und kann die ganze Welt inspirieren. Dass nun auch der Film über diesen Moment um die Welt geht und die Zuschauer und Jurys berührt, gibt uns immer wieder Hoffnung und macht uns glücklich“, sagt Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS und Leiter des Filmstudiums.

Für „Watu Wote“ ist der Studenten-Oscar nicht die erste renommierte Auszeichnung. Der Film wurde bereits mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis und dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet und ist in zwei Kategorien für den FIRST STEPS 2017 nominiert. Mit dem Preis für den Besten Kurzfilm beim Bermuda International Film Festival qualifizierte sich der Film außerdem für die Einreichung für den Kurzfilm Oscar.

Die Student Academy Awards wurden zuerst 1973 verliehen, seit 1975 findet die Preisverleihung jährlich statt. Ein Preis für die beste ausländische Arbeit wird seit 1981 vergeben. Der FIRST STEPS Award wird seit 2000 jährlich an herausragende Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen und gilt als einer der begehrtesten deutschen Nachwuchspreise. Der NO FEAR Award geht seit 2012 an Nachwuchsproduzenten, die ihre Projekte mit Vision, Engagement und Risikobereitschaft umsetzen.

Studenten-Oscar – Preise und Nominierungen der Hamburg Media School

2003 gewann „Die rote Jacke“ von Florian Baxmeyer (Regie), Elke Schuch (Drehbuch), Kai Lichtenauer (Creative Producer) und Marcus Kanter (Kamera) in der Kategorie Live Action Short Film. Zwei Jahre später erhielt die Regisseurin Ulrike Grote in derselben Kategorie den Studenten-Oscar für ihren Film „Ausreisser“, den sie zusammen mit Linus Foerster (Drehbuch), Constantin Castell (Creative Producer) und Ute Freund (Kamera) drehte. Mit ihrem Abschlussfilm „Land gewinnen“ war das Team Fabian Wiemker (Drehbuch) Yildiz Özcan (Creative Producer), Marc Brummund (Regie) und Bettina Herzner (Kamera) für die Kategorie Foreign Films im Jahr 2006 nominiert. 2011 nahmen Max Zähle (Drehbuch & Regie), Stefan Gieren (Creative Producer) und Sin Huh (Kamera) den Studenten-Oscar in Bronze für ihren Abschlussfilm „Raju“ entgegen, ein Jahr später waren sie für den Kurzfilm-Oscar nominiert. 2013 waren Marie-Therese Thill (Drehbuch), Matthias Zuder (Regie), Thomas Förster (Kamera) und Annika Steffens (Creative Producer) mit ihrem Abschlussfilm „Erbgut“ für den Studenten-Oscar nominiert, im Jahr darauf gehörte „Wo wir sind“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Johannes Kreuser (Kamera) und Jakob Deutsch (Creative Producer) zu den Nominierten. 2015 gewann „Sadakat“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Florian Mag (Kamera) und Alexandra Staib (Creative Producer) bei den Academy Awards den Studenten-Oscar in Gold.

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