Köpfe

Abdul Qayum Nawed

Filmemacher, Kameramann aus AFGHANISTAN

Nach seinem Film-Bachelorabschluss 2012 an der Universität Kabul in Afghanistan, versuchte der 30-Jährige seine Studienerfahrungen im praktischen Leben umzusetzen. Als Student hat er in Afghanistan den Dokumentarfilm „Colorless Valley“ gedreht. Thema des Filmes: Blinde Kinder in einer Familie. Qayum fing 2013 bei Ghaznawiyan Fernsehen in Ghazni Afghanistan als Kameramann, Soundeditor und Cutter an. Danach war er als Reporter bei dem politischen und gesellschaftlichen Medienunternehmen „Axor Service Kabul Afghanistan“ tätig. Bei „Axor…“ produzierte er Interviews, Talk Shows und berichtete über Sicherheit, Zufriedenheit vom/mit der Regierung und Gesundheit. Er drehte den Kurzfilm “ Mullah“ in welchem er sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinandersetzte Mit seinem Dokufilm war Qayum am 10. Oktober 2013 auf dem Human Rights Film Festival. Seine Art der Berichterstattung und Filme zu produzieren führte zu Lebensbedrohungen. Qayum musste fliehen. In Januar 2016 erreichte er Deutschland. Hier hat er ein Praktikum beim Kreisjugendring Stormarn e.V (KJR) Bad Oldesloe absolviert und gleichzeitig drehte er seinen Kurzfilm „After the Aegean“, wo er das Leben Geflüchteter schildert.

Qayum