Hms Headerbilder 734  0000S 0008 Hms

Presse &

Kommunikation

News, News, News

Kommunikation

Für Presseanfragen stehen wir gern zur Verfügung und vermitteln zu medienbezogenen Themen die passenden Expertinnen und Experten. Hier finden Sie das Downloadmaterial und aktuelle Pressemitteilungen der Hamburg Media School. Sprechen Sie uns an.

Verpassen Sie keine Neuigkeiten!

Der HMS-Newsletter

Downloads

Pressematerial

Logo

Logo JPG

HMS

> Download
Logo

Logo PNG

HMS

> Download
Logo Nur Rand

Nur Logo

HMS

> Download
Logo Sw

Logo s/w

HMS

> Download
2009

Jahresbericht

2009

> Download
2010

Jahresbericht

2010

> Download
2012

Jahresbericht

2012

> Download
2013

Jahresbericht

2013 I 2014

> Download

Pressemitteilungen

20.10.2020 - Abschlussfilme drehen unter Corona-Bedingungen? Ja, das geht!

accordion open

Abstands-Regeln, Masken, umfassende Hygiene-Konzepte – all das macht die ohnehin schon sehr komplexe Kunst des Filmemachens noch ein wenig herausfordernder. Das haben auch die Studierenden der Film-Studiengänge der Hamburg Media School erfahren, die in diesem Jahr ihr Studium beenden und dafür ihre Abschlussfilme fertigstellen mussten. Heute ist alles abgedreht.

Hamburg, 20. Oktober 2020. Ende September haben die Studierenden der Studiengänge Film und Werteorientierter Werbefilm der Hamburg Media School ihr Studium beendet. Ob sie im Sommer 2020 ihre Abschlussfilme drehen würden können, war wochenlang unklar. Im Juli konnten sie dann mit den Drehs beginnen – jedoch mit vielen Auflagen. Jede der sechs Gruppen musste ein neues, an Corona-Bedingungen angepasstes Drehbuch entwickeln, in dem möglichst wenige Figuren mitspielen und welches kaum Szenen enthält, in denen die Schauspieler*innen den Abstand von 1,50 Metern unterschreiten. Zudem mussten die Dreharbeiten in großen Räumen oder draußen stattfinden.

Die Arbeit am Filmset hat sich durch Corona sehr verändert. Was bereits in der Vorbereitung bei Castings, Kostümproben und Vorbesprechungen zu spüren war, machte sich dann vor Ort umso mehr bemerkbar. Stella Flicker, eine der Studierenden aus dem Fachbereich Produktion, hat selbst gemerkt, wie die Bedingungen auch an den Kräften der Beteiligten gezerrt haben: „Die Distanz, die durch jegliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen gewahrt werden muss, geht weit über den 1,50 Meter-Abstand hinaus. Während das Filmset normalerweise von Kreativität, Teamarbeit, Geselligkeit, Spontanität, Humor und Zusammengehörigkeit lebt, ja sich manchmal sogar wie eine Art familiäre Klassenfahrt anfühlen kann, wird es unter Corona zu einem Ort voller zurückhaltender, vorsichtiger Abstandswahrung.“

Umso glücklicher ist Stella, dass sie und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in den letzten Wochen ihre Filme abdrehen konnten und nun in der Postproduktion die erlebten Bilder Revue passieren lassen können. Besonders dankbar ist sie, dass sich alle Beteiligten diesen besonderen Umständen angepasst haben und die Drehs reibungslos ablaufen konnten. Auch Prof. Richard Reitinger, Künstlerischer Leiter sowie Studiengangsleiter an der HMS, weiß, wie schwierig diese Zeit vor allem für seine Studierenden war: „Wir sind stolz auf unsere jungen Filmschaffenden, die sich der Lähmung durch die weltweite Pandemie entgegengestellt und mit neuen Geschichten, aufwändig abgesicherten Drehs, permanenten Testungen, Masken aller Art und sehr viel Mut und guter Laune Filme gedreht haben, die weltweit gesehen werden. Und wir sind sehr froh, dass wir keine Infektion hatten.“

Mittlerweile sind alle sechs Filme der Film-Studierenden erfolgreich abgeschlossen, genauso wie die sechs Werbefilme des Studiengangs Werteorientierter Werbefilm, u.a. für Target, Viva con Agua und der Bundesinitiative für Opferschutz (BIOS). Alle Filme wurden nach dem Schutzkonzept der zuständigen Berufsgenossenschaft (BG ETEM) sowie mit Grünem Drehpass (nachhaltige Filmproduktion) abgedreht.

Film-Festivals können aktuell nicht wie gewohnt stattfinden, die Filmschaffenden der HMS sind aber weiterhin sehr erfolgreich. Der Kurzfilm „Kippa“ wurde beim SENSUS Film Festival in St. Petersburg mit den Preisen „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Kostüm“ „Bester Schauspieler“ sowie „Bestes Schauspiel-Ensemble“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt er im Rahmen des „kontrast 2020“ in Bayreuth den dritten Platz des Publikumspreises. Der Kurzfilm „Mall“ war beim L’Hospitalet de Llobregat Internation Film Festival in Spanien ebenfalls in verschiedenen Kategorien nominiert und bekam zudem den Publikumspreis der Filmtage Friedrichshafen.

Der aktuelle Film-Jahrgang beendete das Studium am 30. September, am 1. Oktober startete der nächste Jahrgang. Alle 24 neuen Studierenden wurden digital mit aufwendigen Zusatzprüfungen aufgenommen. Da sich der Studiengang auf die vier Fachbereiche Regie, Drehbuch, Kamera und Produktion aufteilt und daher kleine Gruppen entstehen, ist seit Oktober Präsenzunterricht in weiten Teilen wieder möglich.

Pressekontakt
Farah Forootan
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: f.forootan@hamburgmediaschool.com

13.10.2020 - HMS-Film gegen Antisemitismus nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2020

accordion open

Hamburg, 13. Oktober 2020. Fast genau ein Jahr nach dem rechtsextremen Anschlag auf eine Synagoge in Halle wurde Anfang Oktober ein jüdischer Student vor einer Hamburger Synagoge schwer verletzt. Die Polizei geht auch hier von einem antisemitischen Hintergrund aus. Wie allgegenwärtig das Thema Antisemitismus ist, erzählt auch „Kippa“ – ein Abschlussfilm von Studierenden der Hamburg Media School nach wahren Begebenheiten und nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2020.

Ende Oktober wird der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2020 verliehen. Unter den Nominierten in der Kategorie Hochschule: „Kippa“ – ein Film von Lukas Nathrath (Regie und Drehbuch), Leonard Lokai (Kamera) und Henriette Ahrens (Creative Producer). Die heutigen Alumni haben den Film im Rahmen ihres Filmstudiums an der Hamburg Media School gedreht.

Prof. Richard Reitinger, Künstlerischer Leiter und Studiengangsleiter Film, ist es wichtig, dass seine Studierenden mit ihren Filmen auch ein Statement setzen: „Die Filme, die an der Hamburg Media School entstehen, sind immer von aktuellen Geschehnissen inspiriert. Sie haben das Ziel, in der Welt etwas zu bewegen. Dass 'Kippa' nun für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert ist, macht das deutlich.“

Der Film erzählt von Oskar, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihn seine Mitschüler an der neuen Schule mögen und akzeptieren. Nachdem diese aber erfahren, dass er jüdisch ist, wird Oskar Opfer von Gewalt und Drohungen. Seine Eltern setzen sich beim Schulleiter für ihn ein, dieser ignoriert die Tatsachen jedoch. Also muss Oskar selbst versuchen, mit den Demütigungen fertigzuwerden. Der Film gibt wahre Begebenheiten wieder. Hintergrund ist ein Vorfall an einer Berliner Gesamtschule, wo ein jüdischer Jugendlicher von seinen Mitschülern körperlich angegriffen wurde. Bei der Recherche hat das Team gemerkt, dass es sich dabei keineswegs um einen Einzelfall handelte. Lukas Nathrath hat das tief bewegt: „Daher war es mir ein dringendes Anliegen, diese Geschichte — gerade in Deutschland – zu erzählen: weil es für mich unfassbar ist, dass jüdische Jugendliche nicht mehr, oder wieder nicht, überall in diesem Land zur Schule gehen können.“

Die Hamburg Media School setzt sich gegen Judenfeindlichkeit ein und verurteilt Gewalttaten genauso wie Mobbing. Die Anschläge in Halle sowie nun in Hamburg zeigen, dass es mehr Einsatz gegen solche Taten bedarf.

Neben „Kippa“ ist mit „Aus den Fugen“ zudem ein Zweitsemesterfilm von Alumni der Hamburg Media School in der Kategorie Bildungspreis für die Shortlist des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2020 nominiert.

Pressekontakt
Farah Forootan
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: f.forootan@hamburgmediaschool.com

07.10.2020 - Ein etwas anderer Studienstart an der Hamburg Media School

accordion open

Hamburg, 7. Oktober 2020. Anfang Oktober begrüßte die Hamburg Media School ihre neuen Studierenden zum Wintersemester 2020/21 – erstmals nicht in einer großen Veranstaltung mit allen Neuankömmlingen. Der Corona-Virus hat zu einigen Veränderungen geführt. Dennoch möchte die HMS den Studienbetrieb so normal wie möglich gestalten. Virtuelle Seminare, hybride Veranstaltungen sowie auch Präsenz-Unterricht sind hier wieder an der Tagesordnung.

Am Montag, den 5. Oktober 2020 hat die Hamburg Media School die Türen für ihre neuen Studierenden geöffnet. In der vorherigen Woche sind bereits die berufsbegleitenden Studiengänge erfolgreich gestartet. Die Weiterbildungsseminare laufen schon seit Juni wieder und finden je nach Möglichkeit in Präsenz, virtuell oder in einer Kombination beider Formen statt.

In diesem Jahr sieht Corona-bedingt alles ein wenig anders aus. Statt in einer großen Begrüßungsveranstaltung für alle Erstsemester hat die Hochschule die neuen HMS-ler dieses Mal via Zoom oder in kleinen Gruppen willkommen geheißen. Natürlich stehen Schutz-Maßnahmen und die Einhaltung von Hygiene-Auflagen dabei an oberster Stelle. Um das Corona-Infektionsrisiko möglichst gering zu halten und auch Studierenden aus Risiko-Gebieten die Teilnahme zu ermöglichen, findet der Studienstart in weiten Teilen virtuell statt. Seminare mit kleiner Teilnehmenden-Zahl können hingegen – mit ordentlichem Abstand – auch in Präsenz stattfinden.

Die Geschäftsführerin der Hamburg Media School Dr. Katharina Schaefer ist glücklich, dass die HMS den Studienbetrieb trotz Covid-19 aufrechterhalten kann: „Wir freuen uns sehr, dass der Studienstart trotz weltweiter Pandemie reibungslos geklappt hat und unsere neuen Studierenden gut bei uns angekommen sind, ob virtuell oder in Person. Nun geben wir alles, das neue Studienjahr so gut wie möglich zu starten und das Studium an der HMS so normal, wie es in diesen Zeiten eben geht, zu gestalten.“

Pressekontakt

Farah Forootan
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: f.forootan@hamburgmediaschool.com

15.01.2020 - Dr. Alexandra Borchardt ist ab sofort neue journalistische Leiterin des Digital Journalism Fellowships

accordion open

Dr. Alexandra Borchardt ist ab sofort neue journalistische Leiterin des von Facebook geförderten Weiterbildungsprogramms der Hamburg Media School

Hamburg, 15. Januar 2020 – Die Journalistin, Dozentin und Beraterin übernimmt die journalistische Leitung des Digital Journalism Fellowship. Die administrative Leiterin des Programms bleibt Ulrike Dobelstein-Lüthe. Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot vermittelt wichtige Kernkompetenzen im Bereich des Digitalen Journalismus.


Der Einfluss der Digitalisierung auf die Medien, die Demokratie, unsere Arbeitswelt und unser menschliches Verhalten ist nicht zu leugnen. Dr. Alexandra Borchardt beschäftigt sich in ihrer journalistischen Arbeit genau mit diesen Themen: Sie ist Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford und betreut als Coach im Table Stakes Europe Projekt die digitale Transformation von lokalen und regionalen Medienhäusern. Sie ist außerdem als Dozentin tätig, zum Beispiel an der TU München, wo sie „Leadership and Strategy in the 21st Century“ unterrichtet. An der Universität der Künste in Berlin lehrt sie Journalismus. Dr. Alexandra Borchardt ist außerdem Kolumnistin für Medien und Digitales beim Think Tank Zentrum Liberale Moderne und war bis Herbst 2019 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Qualitätsjournalismus im Digital-Zeitalter beim Europarat. Sie blickt auf mehr als 15 Jahre Erfahrung in Führungspositionen zurück, unter anderem als Leiterin der Leadership Programme am Reuters Institute und als Chefin vom Dienst der Süddeutschen Zeitung. Ihr neuestes Buch ist „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“. Im März erscheint „Mehr Wahrheit wagen – Warum die Demokratie einen starken Journalismus braucht“.

„Wir freuen uns sehr über so eine versierte inhaltliche Leiterin“, betont Dr. Katharina Schaefer, die Geschäftsführerin der Hamburg Media School. „Dr. Alexandra Borchardt wird mit ihrer Erfahrung dazu beitragen, dass auch der zweite Jahrgang des Digital Journalism Fellowship wieder ein voller Erfolg wird und die teilnehmenden Journalistinnen und Journalisten neue Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation erhalten.“

„Mit Dr. Alexandra Borchardt sowie den Erfahrungen aus dem ersten Durchgang werden wir die Inhalte sowie Abläufe des Fellowship weiterentwickeln und wieder sämtliche Schlüsselkompetenzen des Digitalen Journalismus abdecken. Genau in diesen Bereichen hat Dr. Alexandra Borchardt wertvolle Kenntnisse und ein umfangreiches internationales Netzwerk – davon werden unsere Fellows ganz sicher stark profitieren“
, erklärt Ulrike Dobelstein-Lüthe, die administrative Leiterin des Digital Journalism Fellowship.

Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Digital Journalism Fellowship ist Teil der Weiterbildung an der HMS im Bereich Digitaler Journalismus. Das Fellowship-Programm wird durch das Facebook Journalism Project (FJP) finanziert und ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Ein externer Beirat aus namhaften Expertinnen und Experten aus der Medienbranche gewährleistet dabei unter anderem die Qualität des Angebots. Der Beirat wird im zweiten Durchlauf des Programms unter anderem durch die Moderatorin Tijen Onaran und die Journalistinnen Clare Devlin sowie Astrid Frohloff ergänzt.

Interessenten können sich noch bis zum 15.02.2020 in einem offenen Verfahren bewerben. Fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie hier:

https://www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/digitaljournalismfellowship


Pressekontakt Hamburg Media School
Anja Kollruß
Tel.: 040 413 468 76
E-Mail: a.kollruss@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt Gute Leude Fabrik
Stephan Burghardt
Tel.: 040 79 755 78 23
E-Mail: herrburghardt@guteleudefabrik.de

20.11.2019 - Digital Journalism Fellowship: Hamburg Media School verlängert von Facebook geförderte Weiterbildung

accordion open

Hamburg, 20. November 2019. Die Hamburg Media School (HMS) und Facebook setzen das Digital Journalism Fellowship, ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot für Digitalen Journalismus, um ein weiteres Jahr fort. Das von Facebook geförderte Stipendienprogramm wurde im November 2018 als Pilotprojekt gestartet. Die Absolventinnen und Absolventen des ersten Jahrgangs haben das Programm im Oktober 2019 mit einer zehntägigen Studienreise nach New York City sowie ins Silicon Valley für Journalistinnen und Journalisten erfolgreich abgeschlossen.

Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Digital Journalism Fellowship ist Teil der Weiterbildung an der HMS im Bereich Digitaler Journalismus. Die inhaltliche Ausgestaltung des Curriculums sowie die Umsetzung der 40 Schulungstage verantwortet die HMS. Auf dem Lehrplan stehen neun verschiedene Module, die sämtliche Schlüsselkompetenzen des Digitalen Journalismus – von Mobile Storytelling über Datenjournalismus und Design Thinking hin zu digitaler Medienethik und News Literacy – abdecken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Digital Journalism Fellowship fortsetzen und weiteren 20 Journalistinnen und Journalisten die Chance auf eine fundierte Weiterbildung für die digitale Transformation anbieten können,“
meint Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Weiterbildung an der HMS. „Mit den Erfahrungen aus dem ersten Durchgang werden wir die Inhalte und Abläufe entsprechend weiterentwickeln und hoffentlich wieder eine tolle Gruppe aus Fellows zusammenstellen können, die neben den Seminarinhalten auch erneut von dem Netzwerk untereinander profitieren. Wie groß der Bedarf für ein solches Weiterbildungsformat ist, hat sich bereits im letzten Jahr mit über 260 Bewerbungen gezeigt. Auch dieses Mal freuen wir uns auf eine Vielzahl an neuen qualifizierten Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet.“

Das für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlose Fellowship-Programm wird durch das Facebook Journalism Project (FJP) finanziert. Die Unabhängigkeit des Angebots gewährleistet ein wieder externer Beirat aus namhaften Expertinnen und Experten der Medienbranche. Der Beirat steuert unter anderem das Auswahlverfahren der Fellows und beteiligt sich aktiv an der Ausgestaltung des Curriculums sowie an der Auswahl der Lehrenden.

„Die Aus- und Weiterbildung von Journalisten spielt eine wichtige Rolle, denn sie stellen die Basis für eine funktionierende Medienlandschaft dar. Daher freuen wir uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hamburg Media School zu verlängern. Mit der HMS haben wir einen starken, unabhängigen Partner gefunden, um in die digitale Transformation und damit die Zukunft des Journalismus zu investieren“
, betont Guido Bülow, Strategic Partnerships Development Manager bei Facebook.

Interessenten können sich ab dem 01.12.19 in einem offenen Verfahren bewerben. Fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie hier.

Pressekontakt Hamburg Media School

Michelle Lucas
Tel.: 040 413 468 52
E-Mail: m.lucas@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt Gute Leude Fabrik

Stephan Burghardt
Tel.: 040 79 755 78 23
E-Mail: herrburghardt@guteleudefabrik.de

26.08.2019 - Wir laden zur Veranstaltung „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ ein

accordion open

Täglich berichten Medien über den Klimawandel. Die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ hinterfragt, welche Herausforderungen und Verantwortlichkeiten sich hieraus für Journalistinnen und Journalisten ergeben. Die Veranstaltung der Hamburg Media School (HMS) findet im Rahmen des Weiterbildungsprogramm Digital Journalism Fellowship am 29. August 2019 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Forum Finkenau statt.

Hamburg, 26. August 2019. Die Hamburg Media School lädt Interessierte zur Podiumsdiskussion „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ ein. Die Veranstaltung widmet sich der Thematik des Klimawandels aus einer medienbezogenen Perspektive und diskutiert, welche Konsequenzen die hohe mediale Aufmerksamkeit für Journalist_innen hat.

„Der Klimawandel ist eines der Top-Themen unserer Zeit“ sagt Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leitung Weiterbildung und des Digital Journalism Fellowships an der HMS. “Ein Thema ist aber nur solange aktuell und wichtig, solange die Medien darüber berichten. Eine große Verantwortung für Medienmacher und Journalisten und ein Grund für uns, die Thematik und die dabei entstehenden Herausforderungen in einer Podiumsdiskussion genauer zu beleuchten.“

„Gerade in der Klimadebatte zeigt sich, dass es den Medien nicht immer leichtfällt, zwischen Haltung und Hype zu trennen.“ sagt Professor Stephan Weichert, Studiengangsleiter und Programmleiter des Digital Journalism Fellowships an der HMS. „Für eine professionelle Berichterstattung ist es zwingend, Journalismus nicht mit Aktivismus zu vermischen.“

Der Abend startet mit einer Bühnenperformance der Klimashow „vollehalle“. Im Anschluss folgt die Diskussionsrunde, die von der Journalistin und Fernsehmoderatorin Astrid Frohloff moderiert wird.

Es diskutieren Benjamin Adrion (Initiator „Viva con Agua“), Nele Brebeck (Pressesprecherin „Fridays for Future“), Louisa Dellert (Bloggerin), Jutta Ditfurth (Sozialwissenschaftlerin, Politikerin und Aktivistin), Jan Fleischhauer (Journalist und Autor) und Kai Schächtele (Journalist, Buchautor und Moderator).

Wann:
Donnerstag, 29. August 2019, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Wo:
Forum Finkenau, Finkenau 35, 22081 Hamburg

Interessierte sind herzlich eingeladen. Das Event ist öffentlich und kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt. Tickets gibt es hier.

25.07.2019 - Die Hamburger Sparkasse (Haspa) fördert die Hamburg Media School (HMS)

accordion open

Die Hamburg Media School (HMS) hat mit der Hamburger Sparkasse (Haspa) einen neuen Förderer gewonnen. Die führende Bank der Metropolregion Hamburg möchte mit diesem Engagement gründungswilligen Absolventen und Absolventinnen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern und somit den Medienstandort Hamburg stärken.


Hamburg, 25. Juli 2019. Die Hamburger Sparkasse wird künftig als Förderer der Hamburg Media School dazu beitragen, dass innovative Geschäftsideen professionell unterstützt werden. Das Haspa Startup-Center hat bereits mehr als 12.000 Unternehmensgründungen auf den Weg gebracht und ist damit nicht nur ein zentraler Player in der Hamburger Gründerszene, sondern auch ein idealer Kooperationspartner der HMS, für die die Unterstützung ihrer gründungswilligen Studierenden inner- und außerhalb des Curriculums einen hohen Stellenwert einnimmt.

„Viele erfolgreiche Gründungen haben ihre Wurzeln an einer Hochschule“, so Stefanie Huppmann, Leiterin des Haspa-StartUp-Centers. „Dieses Potenzial wollen wir durch unsere Kontakte und unser Knowhow bestmöglich unterstützen".

„Die Hamburg Media School und die Haspa verbindet das Engagement für Hamburg und das Bestreben die Region zu stärken. Daher freuen wir uns sehr, dass die Haspa gemeinsam mit uns Hamburg nun auch als Digital- und Medienstandort fördert und sich für die entsprechende Aus- und Weiterbildung in der Digital- und Medienbranche einsetzt.“, begrüßt Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School, die Förderung.

Die Hamburg Media School ist ein Zusammenschluss öffentlicher sowie privater Institutionen und Unternehmen. Zu dieser sog. Public-Private-Partnership gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für bildende Künste sowie zahlreiche nationale und internationale Partner aus der Medienbranche. Da die Praxisintegration, die innovatives und branchenförderndes Denken ermöglicht, ein wesentlicher Teil des Studiums an der Hamburg Media School ist, profitieren die Studierenden von einem wachsenden Fördererkreis, insbesondere auch dann, wenn dieser, wie in diesem Fall, über die Medienbranche hinaus erweitert wird.

Neben der Hamburger Sparkasse konnte die Hamburg Media School bislang viele weitere hochkarätige Förderer von ihrem Konzept überzeugen. Dazu zählen unter anderem bekannte Verlagshäuser und Medienunternehmen wie Axel Springer SE, DIE ZEIT, der Spiegel Verlag sowie Google, XING und Facebook.

Pressekontakt der Hamburg Media School

Michelle Lucas
Tel.: 040 413 468 52
E-Mail: m.lucas@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt der Hamburger Sparkasse

Marcus-Andree Schoene
Tel.: 040 3579 3626
E-Mail: marcus-andree.schoene@haspa.de

18.02.2019 - Neuer Werbefilmstudiengang an der Hamburg Media School

accordion open

Zum kommenden Wintersemester startet an der Hamburg Media School (HMS) der erste Werbefilmstudiengang in Hamburg. Mit dem einjährigen Studium erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den M. A. Creative Producer Werteorientierter Werbefilm (WoW). Das Studium ist gebührenfrei und wird inhaltlich und finanziell von renommierten Werbeunternehmen, Agenturen und Filmproduktionen gefördert. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Hamburg, 18. Februar 2019. Das Filmstudium der HMS hat mit drei Studenten-Oscars, zwei Kurzfilm-Oscar-Nominierungen und mehr als 600 Preisen in den letzten zehn Jahren gezeigt, dass sich ein Filmschaffen, das auf gesellschaftlich relevante Themen baut, weltweit durchsetzen kann.

„Diesen Impact wollen wir mit dem Studium zum Creative Producer für werteorientierten Werbefilm erweitern. Wir werden schon während des Studiums mit und an neuen, intelligenten, emotionalen, freiheitlichen Formaten, Bewegungen, Kampagnen, Produkten und Unternehmen arbeiten und die Wirkungskräfte der Werbung nachhaltig ausrichten“, erläutert Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS sowie Studiengangsleiter der beiden Masterstudiengänge Film und Werteorientierter Werbefilm. „Wir zeigen Unternehmen, was in ihnen steckt: Menschen. Geschichten. Unsere Zukunft.“

Das Studium wird finanziell gefördert und praktisch begleitet durch 27 Km Film, Czar Film, Jung von Matt, Kolle Rebbe, Markenfilm, Sterntag Film, The Marmalade, Tony Petersen Film, TWF Verwertungsgesellschaft und Werbeweischer. Dank dieser Finanziers kann das zwölfmonatige Studium ohne Studiengebühren angeboten werden. Tony Petersen, stellvertretender Vorstandssprecher in der Sektion Werbung der Produzentenallianz, freut sich auf den Studienstart im Oktober: „Auf die Einrichtung eines solchen Studiengangs im Epizentrum des deutschen Werbefilms wartet die Branche schon lange.“

Der Studienplan des Masterprogramms umfasst Lehrveranstaltungen und Projekte zu den Bereichen Entrepreneurship, Storytelling, Produktion und Marketing, digitale Transformation sowie Werbe- und Marketingpsychologie. Im Laufe des Studiums werden insgesamt zwölf reale Werbefilme gedreht und Kampagnen konzipiert. Studienvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Erststudium, eine besondere künstlerische Eignung und eine mehrjährige fachliche Tätigkeit in der Filmbranche, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren, bestehend aus der schriftlichen Bewerbung und einer Aufnahmeprüfung an der HMS. Der M.A. Werteorientierter Werbefilm kooperiert mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. Mai möglich.

31.01.2019 - Nachrichten mit Perspektive „Constructive Journalism Day“

accordion open

Es ist eine der spannendsten und meistdiskutierten Entwicklungen in der Medienbranche: Weltweit setzen immer mehr Radiosender, Zeitungen, TV-Sendungen oder Onlineformate gezielt auf „konstruktiven Journalismus“. Worum geht es – und worum nicht? Wo liegen die Chancen? Und warum ist das Thema gerade für kritische, unabhängige Redaktionen interessant? Zu diesen Fragen bieten der Radiosender NDR Info und die Hamburg Media School (HMS) am 14. Februar erneut einen hochkarätig besetzten Fachkongress mit Vorträgen und Praxis-Workshops an.

Hamburg, 31. Januar 2019. Zu den Gästen des zweiten „Constructive Journalism Day“ zählt unter anderen die New York Times Autorin Tina Rosenberg, die in den USA das Solutions Journalism Network gegründet hat. Ins Leben gerufen wurde der „Constructive Journalism Day" im vergangenen Jahr von Claudia Spiewak, der Chefredakteurin des NDR Hörfunks, und von Prof. Dr. Stephan Weichert, der an der HMS den Studiengang Digital Journalism leitet.

„Konstruktiver Journalismus ist kein Trend, sondern eine Haltung“, so Weichert. „Es geht um Nachhaltigkeit im Publikumsdialog, Lösungsorientierung in der journalistischen Berichterstattung und konstruktive Ansätze des Storytellings. Die Hamburg Media School möchte mit dem ‚Constructive Journalism Day‘ gemeinsam mit NDR Info anhand von funktionierenden Praxisbeispielen Denkimpulse in die Branche geben und Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen darüber anstoßen, wie wir im redaktionellen Tagesgeschäft ‚Nachrichten mit Perspektive‘ implementieren können.“

NDR Info gehört in Deutschland zu den Vorreitern von konstruktivem Journalismus. Bereits seit 2016 läuft im Frühprogramm des Radiosenders, den täglich fast 700.000 Hörerinnen und Hörer einschalten, die Rubrik „Perspektiven“. Darin werden Menschen, Initiativen und Projekte vorgestellt, die nach Lösungsmöglichkeiten für gesellschaftliche, soziale oder wirtschaftliche Probleme suchen. Ende 2018 kam der Podcast „Perspektiven – Menschen mit Ideen“ hinzu.

„Konstruktiver Journalismus zwingt zum Perspektivwechsel. Das Ergebnis ist im besten Fall ein facettenreicheres und damit wahrhaftigeres Bild von der Wirklichkeit,“ so Claudia Spiewak, die als Chefredakteurin des Norddeutschen Rundfunks auch das Informationsprogramm NDR Info leitet. „Bei unserem Publikum stoßen die NDR Info Perspektiven auf ungewöhnlich positive Resonanz. Und für uns Medienmacher lohnt es sich, eingeübte Routinen bei der Themenauswahl auf den Prüfstand zu stellen – ein Beitrag zu einem besseren Journalismus. “

Neben Tina Rosenberg bieten beim „Constructive Journalism Day“ unter anderen Oliver Reinhard (stellv. Leiter des Feuilletons der Sächsischen Zeitung), Ellen Schuster (Head of Digital Programming der Deutschen Welle), Marcus Bornheim (Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell) und Marina Riester (Moderationstrainerin und Dozentin an der Universität der Künste Berlin) Vorträge und Workshops an. NDR Info wird Einblicke in die Entwicklung des „Perspektiven“-Podcasts geben. Moderiert wird der Fachkongress von Adrian Feuerbacher (Leiter Politik und Aktuelles NDR Info). Unterstützt wird der „Constructive Journalism Day“ von der Schöpflin Stiftung.

Der Auftakt des „Constructive Journalism Day“ wird von 10.05 Uhr bis 12.45 Uhr live im Digitalradio auf NDR Info Spezial übertragen. Ein Video-Livestream ist auf NDR.de/info zu sehen.

04.12.2018 - Zweite große Produzentenstudie veröffentlicht

accordion open

Heute wird die Produzentenstudie 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die nach 2012 zweite große Studie zur deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft gibt nicht nur einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation der deutschen Produzenten, sondern beleuchtet auch die Folgen der gerade stattfindenden Umwälzung von linearem hin zu non-linearem Medienkonsum für die deutsche audiovisuelle Produktionswirtschaft.


Hamburg, 4. Dezember 2018
. Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungs- und Kompetenzzentrum Audiovisuelle Produktion (FoKo) der Hamburg Media School (HMS) in Kooperation mit Goldmedia unter finanzieller Beteiligung der Filmförderinstitutionen aus Bund und Ländern – FFA Filmförderungsanstalt, FilmFörderFond Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung und nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen – sowie der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse:
Größe des Produktionsmarktes in Deutschland

Laut der Studie gehören von den ca. 2.000 Unternehmen aus Deutschland, die Umsätze überwiegend mit der Produktion audiovisueller Programme erzielt haben, ca. 900 Unternehmen zum klassischen Produktionsmarkt, der sich wiederum in ca. zwei Drittel TV- und ein Drittel Kinofilmproduzenten aufteilt. Die deutsche Filmproduktionsbranche hatte im Juni 2017 rund 28.000 Mitarbeiter, von denen 88 % sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Der Gesamtnettoumsatz (ohne Förderung) der Hersteller audiovisueller Produktionen lag 2017 in Deutschland bei rund 4,9 Mrd. EUR. Die klassischen Produzenten (Kinofilm- und TV-Produzenten) haben 2017 rund 3,14 Mrd. EUR erwirtschaftet.

Der Gesamtumsatz ist von 2016 auf 2017 um fast 10 % gestiegen. In den letzten sieben Jahren war die Wachstumsdynamik im TV-Produktionsbereich stärker als im stagnierenden deutschen Kinofilmproduktionsmarkt. Hingegen wuchs der Kinoproduktionsmarkt z.B. in Großbritannien, dessen Umsatzvolumen sich in den letzten sechs Jahren – unterstützt von Steuervorteilen – verdreifachte.

Top 10

Bei den zehn umsatzstärksten Produktionsunternehmen hat sich im Vergleich zu 2012 die Rangfolge bei den ersten fünf Plätzen nicht geändert. Von den Top 10 sind sieben Unternehmen mit Sendern verflochten; im Falle der Constantin, der ITV-Gruppe und der Beta Film allerdings nur mit Rundfunkveranstaltern, die keine nennenswerten Nachfrager auf dem deutschen TV-Produktionsmarkt sind. Die Marktkonzentration ist insofern größer geworden, als der Umsatzmarktanteil der Top-25-Unternehmen seit 2010 von 49 % auf 55 % gestiegen ist. Sie ist aber im Vergleich zu anderen Märkten noch gering.

Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft

Der wichtigste Partner der deutschen TV- und Filmproduktionsunternehmen sind nach wie vor die Degeto und die Landesrundfunkanstalten, gefolgt von ZDF und RTL-Gruppe. Die Bedeutung der privaten TV-Sender als Auftraggeber ist jedoch seit 2011 gewachsen; ihr Anteil am Gesamtumsatz ist von 38 % auf 43 % gestiegen.

Trotz der Pole Position als wichtigster Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft ist bei der ARD der Anteil der Eigenproduktionen am Gesamterstausstrahlungsvolumen des deutschen Programms traditionell sehr hoch. Er liegt zwischen 98 % (HR) und 64 % (WDR).

Der deutsche audiovisuelle Produktionsmarkt ist im Kern ein nationaler Markt. Die über die Auswertung der Programme im Ausland oder mit ausländischen Tochterunternehmen erzielten Umsätze sind sowohl bei Kinofilm- als auch bei TV-Produktionen immer noch gering.

Gewinnsituation

Die Gewinnsituation der deutschen Produktionsunternehmen hat sich verbessert. Der Anteil von Unternehmen mit einer negativen und prekären Umsatzrendite hat sich verringert, der Anteil der Unternehmen mit einer Umsatzrendite zwischen 5 % und 10 % hat sich vergrößert. Bei den großen Betrieben (mit Umsätzen von mehr als 25 Mio. EUR) liegen allerdings die Umsätze überwiegend unterhalb von 5 %. Nach wie vor liegen die durchschnittlichen Renditen der privaten TV-Sender weit vor denen ihrer produzentischen Auftragnehmer.

Finanzierung

Bei den geförderten Kinoproduktionen in der Stichprobe hat sich der durchschnittliche Förderanteil mit 45 % gegenüber 2012 um 5 % leicht erhöht. Der Finanzierungsanteil der TV-Sender am gesamten deutschen Kinofilmproduktionsvolumen blieb mit 11 % im Jahr 2017 seit 2011 fast unverändert.

Im TV-Produktionsbereich ist der Anteil der teilfinanzierten Produktionen, bei denen sich ihnen eigene Refinanzierungsmöglichkeiten eröffnen, bei der ARD gestiegen. Im Hinblick auf die realitätsnahe Kostenkalkulation gaben mehr Produzenten an, bei den vollfinanzierten Auftragsproduktionen für die öffentlich-rechtlichen Sender einen Teil der Produktionskosten selbst getragen zu haben als bei den Auftraggebern aus der RTL- und der ProSiebenSat.1- Gruppe.

Rechte- und Erlösverteilung

Was die Rechte- und Erlösverteilung angeht, so ist der Buy-Out im TV-Bereich zwar immer noch der Normalfall. Verglichen mit 2011, ist er aber bei den privaten und den öffentlich-rechtlichen Sendern auf dem Rückzug. Häufiger als 2012 erhalten Produzenten Erlösansprüche aus der kommerziellen Verwertung ihrer Produktionen. Dabei ist vor allem der Anteil bei den öffentlich-rechtlichen Auftraggebern gestiegen.

Marktumwälzung durch VoD und SVoD

Insbesondere durch den in allen Dimensionen – Umsatz, Abonnentenzahlen, Reichweiten, Zeitanteilen täglicher Nutzung etc. – stark wachsenden Video-on-Demand-Markt und die veränderten Sehgewohnheiten erfährt der TV- und Kinoproduktionsmarkt profunde Veränderungen.

Der boomende SVoD-Markt führte für die deutsche Produktionswirtschaft im Jahr 2017 zu einem zusätzlichen Auftrags- und Lizenzvolumen von geschätzten 150 Mio. EUR.; 2018 ist das Auftragsvolumen weiter gewachsen. Die kurz- und mittelfristigen Marktchancen für deutsche Produktionsunternehmen, die sich im Segment hochwertiger Programme erfolgreich positionieren konnten, sind also gut. Zum Gesamtbild gehört auch, dass die Vertragsbedingungen der SVoD-Anbieter (z.B. mit Bezug auf den Total-Buy-Out und Zahlungsraten) von den befragten Marktteilnehmern als durchaus kritisch angesehen werden.

Neue benachbarte Märkte

Näher beleuchtet wird in der Studie auch eine besondere Form der Vermarktung: das Influencer-Marketing, also die Bewerbung mit Hilfe einflussreicher Online-Persönlichkeiten über die Sozialen Medien, dem ein sehr hohes Entwicklungspotenzial zugeschrieben wird.

Informationen zur Studie

Die Produzentenstudie 2018 basiert zum wesentlichen Teil auf Ergebnissen einer bundesweiten quantitativen Befragung der Film- und Fernsehproduzenten. Die Erhebung mittels Online-Fragebogen wurde durchgeführt von April bis Juni 2018 und hat Daten für die Jahre 2017/2018 abgefragt. Insgesamt haben 329 Unternehmen an der Umfrage teilgenommen.

Die vollständige Studie kann in Buchform erworben werden beim Vistas-Verlag oder digital heruntergeladen werden auf der Website der HMS.

13.11.2018 - Studie weist positive Effekte von Markenumfeldern nach

accordion open

Eine neue Studie, an der auch das NeuroLab-Forschungsteam der Hamburg Media School (HMS) beteiligt war, weist Steigerungseffekte von journalistischen Qualitätsmedienumfeldern auf die Werbewirkung um 28 Prozent nach. Der von der Hamburg Media School mit modernen Methoden der Consumer Neuroscience durchgeführte Rezeptionstest zeigt, dass Qualitätsmedien stärker aktivieren als neutrale Umfelder.

Hamburg, 13. November 2018. Unter dem Titel „Quality Alliance 2018 – Unsere Qualitätsmedien wirken“ legen vier führende deutsche Qualitätsmarken eine Grundlagenstudie vor, die sich mit der Wirkung der Qualität des Umfeldes beschäftigt. Die „Quality Alliance“ – bestehend aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit – untersuchte darin die Frage, ob das Umfeld einer Qualitätsmedienmarke sowie die Nutzungsart (on- oder offline) die User Experience beeinflusst.

Die Studie basiert auf zwei Forschungs-Modulen: Zum einen auf einem quantitativen Werbemitteltest zur Wahrnehmung von Werbung, zum anderen auf dem Rezeptionstest, der an der Hamburg Media School unter Leitung von Dr. Lisa-Charlotte Wolter mit modernen Methoden der Consumer Neuroscience durchgeführt wurde. „Unser Rezeptionstest zeigt, dass Umfelder von Medienmarken physiologisch messbar sowohl in den getesteten Print- als auch mobilen Medien stärker aktivieren als neutrale Umfelder,“ so Wolter, die an der HMS das NeuroLab und den Bereich Brand & Consumer Research leitet.

In einem über implizite Messwerte wie Augenbewegung, Herzfrequenz, Hautwiderstand und Hirnaktivitäten zusammengefassten Gesamtindex ergeben die getesteten gebrandeten Texte ein um 13 Prozent höheres Aktivierungsniveau. „Unsere Messungen helfen dabei, nicht offensichtliche Faktoren bei Konsumentenentscheidungen und Nutzungsprozessen besser zu verstehen. Mit den Methoden der Consumer Neuroscience können Werbungtreibende besser nachvollziehen, welche Rolle Emotionen und unbewusste Entscheidungsprozesse bei der Wahrnehmung von Content über verschiedene Plattformen hinweg – und beim Konsum generell – spielen“, erläutert Wolter.

Im Einzelnen schenkten die Probandinnen und Probanden im Labortest den Inhalten im Markenumfeld länger ihre Aufmerksamkeit als den Inhalten ohne Marke im Umfeld. Außerdem fällt die auf ein höheres Engagement hinweisende Hirnaktivität bei der Rezeption gebrandeter Inhalte höher aus als in Umfeldern ohne Branding. Das spricht für eine intensivere Auseinandersetzung und höheres Engagement während der Nutzung von Medienmarken.

Der quantitative Werbemitteltest, den das IFAK-Institut im Auftrag der vier Medien der „Quality Alliance“ durchführte, ergab darüber hinaus folgende grundlegende Erkenntnisse:

  • Qualitätsmedien beeinflussen die Beurteilung von Werbung positiv.
  • Qualitäts-Medienmarken erhöhen die Beurteilungssicherheit.
  • Qualitäts-Medienmarken erhöhen Wirkung auf allen Kanälen.

„Zusammenfassend zeigt sich, dass das hochwertige journalistische Umfeld, das Qualitätsmedien bieten, sich unmittelbar positiv auf die Wahrnehmung von Markenkommunikation auswirkt. Über alle Marken, Branchen und Kanäle hinweg beträgt der Werbe-Wirkungs-Uplift 28 Prozent. Die hohen Qualitätsansprüche der Quality Alliance-Medien zahlen sich damit auch für Werbungtreibende aus“, so fassen die Initiatoren der Studie die Ergebnisse zusammen.

Weitere Ergebnisse und Hintergründe zu der Studie finden Sie im beiliegenden Fact Sheet und unter www.quality-alliance.de

Einen detaillierten Einblick in die theoretischen und methodischen Hintergründe, praktischen Anwendungsmöglichkeiten und aktuellen Trends des Neuromarketings bietet Dr. Lisa-Charlotte Wolter in den 2,5 tägigen Neuromarketing Camps an der HMS. Das nächste Camp findet vom 15. bis 17. Mai 2019 statt.
Fragen zur Studie beantwortet Dr. Lisa-Charlotte Wolter gerne persönlich:

Dr. Lisa-Charlotte Wolter
Leiterin Brand & Consumer Research/NeuroLab
Tel.: 040 413 468 32
E-Mail: l.wolter@hamburgmediaschool.com

15.10.2018 - 15 Jahre Hamburg Media School

accordion open

Hamburg Media School feiert 15-jährige Erfolgsgeschichte

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, würdigt Hamburg Media School (HMS) mit einem Senatsempfang

Rund 450 Gäste aus Film- und Medienwirtschaft, Politik und Journalismus feiern im Rathaus die bundesweit einzigartige Bildungsinstitution: Auf Basis einer Kooperation von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der Medien- und Digitalwirtschaft bildet die HMS seit 2003 Nachwuchstalente in Medienmanagement, Journalismus und Film aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Hamburg Media School ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Medienwirtschaft und Staat gemeinsam Verantwortung für das Gelingen öffentlicher Kommunikation übernehmen können. In Zeiten, in denen viele ein schwieriges Marktumfeld und eine zunehmend unübersichtlichere mediale Öffentlichkeit beklagen, zeigt dieser einzigartige Hamburger Weg, wie es auch gehen kann: Gemeinsame Initiative für besseren Journalismus, für kreative Filme, für digitale Kompetenz und für ökonomische Strategie – dafür stehen die Hamburg Media School und ihre Absolventinnen und Absolventen. Gerade in Zeiten des Umbruchs brauchen Branchen die Experimentier- und Innovationsräume, die Wissenschaft öffnen kann. Ich danke allen Partnern, die zum Erfolg beigetragen haben und gratuliere den Verantwortlichen zum 15. Jubiläum. Ich bin sicher: Auch in der Zukunft wird es viele Gründe geben, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für den Medienstandort Hamburg und für die demokratischen Medien unseres Landes.“

Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer DIE ZEIT und Vorsitzender des Aufsichtsrats der HMS: „Das Besondere an der HMS ist das intensive Studium und die hervorragende Verknüpfung von theoretischer und praktischer Bildung. In nur 15 Jahren hat sich die HMS zu einer bundesweit renommierten Aus- und Weiterbildungsstätte für Medientalente entwickelt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch viele talentierte Absolventinnen und Absolventen nicht nur bei der ZEIT arbeiten, sondern überall in der nationalen und internationalen Medienlandschaft ihre Spuren hinterlassen.“

Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS: „In einer Zeit, in der die Digital- und Medienwelt sich dynamisch entwickelt, gehört gut ausgebildeten Menschen die Zukunft, wenn sie praktische Fähigkeiten, Umsetzungsstärke, aber auch den nötigen wissenschaftlichen Tiefgang miteinander verbinden. Daher setzt die Hamburg Media School weiterhin auf die optimale Kombination aus Wissenschaft und Praxis. Wir freuen uns auf eine Zukunft, die noch bunter, internationaler und inspirierender wird!“

Den Senatsempfang im Festsaal des Rathauses nutzen viele eingeladene Studierende, Alumni, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Weggefährten und Dozenten, Förderer und Unterstützerinnen aus Politik und Medienbranche aus Hamburg und ganz Deutschland zum persönlichen Austausch. Im späteren Verlauf des Abends feiern Studierende und Ehemalige in den Räumlichkeiten der HMS an der Finkenau weiter.

Neben der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg engagieren sich über 50 Unternehmen, vorrangig aus dem Digital- und Medienbereich, als Stifter und Förderer der HMS. Die enge Verzahnung mit der Medienwirtschaft sowie Kooperationen mit Ausbildungs- und Forschungspartnern gewährleisten eine interdisziplinäre, wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Lehre. Das Angebot der HMS konzentriert sich auf die Fachgebiete Medienmanagement, Journalismus und Film und reicht von staatlich anerkannten universitären Masterstudiengängen bis zu berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten. Zudem begleitet die HMS in Zusammenarbeit mit renommierten Kooperationspartnern die digitale Transformation durch vielfältige Forschungsprojekte in Form von Trendreports, wissenschaftlichen Fachaufsätzen und anwendungsorientierten Auftragsstudien.

Rückfragen der Medien
Enno Isermann | Pressestelle Behörde für Kultur und Medien
Telefon: 040/428 24-207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bkmbkm | Twitter: @hh_bkm

14.08.2018 - Der Hoeneß Effekt

accordion open

Der Hoeneß-Effekt: Wie der Fiskus von prominenten Steuersündern profitiert

Medienberichte über Steuerdelikte berühmter Persönlichkeiten inspirieren gewöhnliche Steuerzahler zu mehr Ehrlichkeit. Die Finanzämter registrieren deutlich mehr Selbstanzeigen, wenn sich Promis wie Uli Hoeneß, Nadja Auermann oder Thomas Middelhoff vor Gericht wegen Steuerhinterziehung verantworten müssen. Eine Studie der Hamburg Media School (HMS) und der Universität Hamburg liefert erstmals wissenschaftliche Belege für diesen sogenannten Hoeneß-Effekt.

Hamburg, 14. August 2018. Laut der Studie: „Cautionary Tales – Celebrities, the News Media, and Participation in Tax Amnesties“ ist die Berichterstattung über Gerichtsprozesse prominenter Steuersünder von entscheidender Bedeutung für die Anzahl der Selbstanzeigen insgesamt. Für die Untersuchung haben der Forscher, Dr. Marcel Garz von der Hamburg Media School und die Forscherin Verena Pagels von der Universität Hamburg, die Berichterstattung über prominente Steuersünder in 60 deutschen Tageszeitungen seit 2010 ausgewertet.

„Es hat uns sehr überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen dem Umfang dieser Berichterstattung und der Anzahl der Selbstanzeigen ist. Der sogenannte Hoeneß-Effekt lässt sich regelmäßig auch bei anderen prominenten Fällen von Steuerhinterziehung messen, sofern die Öffentlichkeit zum Zeitpunkt der Prozesseröffnung oder Urteilsverkündung nicht durch andere Ereignisse abgelenkt ist“, erläutert Dr. Marcel Garz, Leiter der Media Bias Forschungsgruppe an der HMS. Das Besondere an der Studie ist, dass sie nicht nur den statistischen Zusammenhang von Berichterstattung und Selbstanzeigen aufdeckt, sondern klare Aussagen zur Kausalität ermöglicht. Dazu erläutert Garz: „Wir sind durch eine sogenannte Instrumenten-Variablen-Schätzung sehr sicher, dass es tatsächlich die Berichterstattung ist, die Steuerhinterzieher zum Umdenken bewegt. Berichten Medien nicht oder nur wenig über prominente Steuerhinterzieher, weil ihre Aufmerksamkeit und Ressourcen durch zeitgleich stattfindende Geschehnisse gebunden ist – sie also mehr über eine Naturkatastrophe oder einen Terroranschlag berichten – steigt die Zahl der Selbstanzeigen nicht an.“

Das Ausmaß der Beeinflussung ist erheblich. Vergleicht man Quartale ohne Berichterstattung über prominente Steuersünder mit der durchschnittlich gemessenen Berichterstattung, lässt sich ein Anstieg der Selbstanzeigen von rund 32% feststellen. „Unsere Studie verdeutlicht, dass Prominente und Medien eine wichtige Rolle für die Steuerehrlichkeit der Bürger spielen“, so Garz. „Für den Fiskus lohnt es sich, wenn Prominente vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass Staatsanwälte und Richter berühmte Persönlichkeiten strenger verfolgen und bestrafen als gewöhnliche Steuerhinterzieher.“

05.03.2018 - Ganz großes Kino – auch ohne Oscar

accordion open

In diesem Jahr geht der Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" nach Großbritannien und nicht an die Elbe. Die Hamburg Media School gratuliert den Gewinnern Chris Overton und Rachel Shenton und das Film-Team dankt der Academy für die großartige Zeit mit vielen inspirierenden Begegnungen in Hollywood.

Hamburg, 5. März 2018. Bei der 90. Verleihung der Academy Awards wurde der HMS-Film "Watu Wote - All of us" von Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) nicht mit dem Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" ausgezeichnet. Das Absolvententeam hat aber dank der Nominierung eine unvergessliche Oscar-Reise erlebt und in Hollywood einige der einflussreichsten Filmschaffenden persönlich getroffen.

Das Team um Regisseurin Katja Benrath, das 2016 mit dem Film das Masterstudium an der HMS abgeschlossen hat und bereits im Oktober 2017 mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, feierte auch ohne die große goldene Statue im legendären Dolby Theatre in Hollywood: "Wir fühlen uns keineswegs als Verlierer, sondern freuen uns von Herzen mit dem Gewinner-Team aus Großbritannien. Wir sind dankbar, dass unser Film weltweit Menschen berührt hat. Durch die Oscar-Nominierung haben wir so viele inspirierende Menschen kennenlernen dürfen und nach fast zwei Jahren voller Preise und Festivals rund um den Globus waren die letzten Tage in Hollywood ein unvergessliches Erlebnis", so Benrath.

Das Master-Filmstudium der Hamburg Media School ist die kleinste - und im Verhältnis zur Zahl der Studierenden die erfolgreichste - Filmschule im deutschsprachigen Raum. Die von den Studierenden produzierten Filme erhalten jährlich über 50 nationale und internationale Auszeichnungen. Insgesamt sind bereits fünf HMS-Film-Teams mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden. Die Nominierung von "Watu Wote" ist die vierte Kurzfilm-Oscar-Nominierung für einen HMS-Film.

Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS: Den Oscar zu gewinnen ist der ultimative Traum aller Filmschaffenden. Wir haben ihn bis zur letzten Sekunde geträumt, auch wenn er dieses Mal nicht wahr geworden ist. Trotzdem sind wir glücklich über die Nominierung und dass wir diese große Reise erleben durften. Wir danken der Freien und Hansestadt Hamburg und der Filmförderung sowie mehr als 50 anderen Förderern vom NDR über Studio Hamburg über die großen Zeitungsverlage bis zur HFBK und der Uni Hamburg, dass sie für unser kleines, aber konzentriertes Filmstudium die Möglichkeit schaffen, immer wieder Filme zu drehen, die zu den besten ihrer Art weltweit gehören.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Die Oscar-Nominierung für 'Watu Wote' ist und bleibt ein tolles Signal für den Filmnachwuchs bei uns im Norden. Wir sind sehr stolz auf das Viererteam Katja Benrath, Tobias Rosen, Julia Drache und Felix Striegel. Ihre Oscar-Nominierung und der Golden Globe für Fatih Akin haben es geschafft, unsere Filmregion weltweit ins Rampenlicht zu rücken. Diesen Rückenwind wollen wir nutzen, um die Filmregion Hamburg Schleswig-Holstein international noch attraktiver zu machen."

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: "Auch wenn es jetzt nicht ganz für den großen Oscar gereicht hat, so ist der Erfolg von 'Watu Wote' beeindruckend: Oscar-Nominierung, Studio Hamburg Nachwuchspreis, Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises oder der Studenten-Oscar im letzten Jahr zeigen dies eindrucksvoll. Das gesamte Team von 'Watu Wote' der Hamburg Media School um Regisseurin Katja Benrath kann zu Recht stolz auf sich sein. 'Watu Wote' ist ein Film, der unter die Haut geht. Die Geschichte setzt ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt, Toleranz und Zivilcourage und macht gerade in der heutigen Zeit Mut."

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: "Schade, aber allein die Nominierung für den Kurzfilm-Oscar ist ein riesiger Erfolg für Katja Benrath und ihr Team, zu dem ich herzlich gratuliere! Mit 'Watu Wote' ist völlig zu Recht ein Film nominiert worden, der einen nicht loslässt. Der Film zeigt uns in fast schmerzhafter Intensität den Irrsinn des Terrors und die Kraft des menschlichen Zusammenhalts. Dieser Film ist ein weiterer Höhepunkt in einem außerordentlich erfolgreichen Filmjahr in Hamburg. Dieser unglaubliche Erfolg eines Nachwuchsteams der Hamburg Media School macht Mut."

"Watu Wote" basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Erzählt wird die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

Der Film ist bei dem Videoportal Vimeo erhältlich: https://vimeo.com/ondemand/watuwote

23.01.2018 - Die Hoffnung auf den großen Oscar für Hamburg steigt

accordion open

Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist für den Kurzfilm-Oscar nominiert. Das gab die Jury am Dienstag in Los Angeles bekannt. Damit gehört der Film zu den fünf Produktionen, die für diese Kategorie zur Preisverleihung am 4. März in Hollywood eingeladen sind.

Hamburg, 23. Januar 2018. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences hat am Dienstag die fünf Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Mit dabei ist der HMS-Abschlussfilm „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Ob das Team den Oscar tatsächlich nach Hamburg holt, erfährt es bei der Preisverleihung am 4. März in Hollywood.

Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab. Das Team und der Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger haben die Nominierung von Kenia aus verfolgt. Dorthin waren sie bereits am Freitag zur Premiere von „Watu Wote“ in Nairobi gereist.

Regisseurin Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und freut sich von der Nominierung in dem Land zu erfahren, in dem der Film spielt und gedreht wurde: „Es ist unfassbar und ich bin überglücklich. Dieser Erfolg ist für uns alle, also wirklich für „all of us“!“ Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren.“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind unglaublich stolz und dankbar über die Ehre und den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, ist die Nominierung für den großen Oscar die absolute Krönung. Wir freuen uns riesig mit dem Team und drücken weiter die Daumen!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

13.12.2017 - Hamburg Media School hofft auf den großen Oscar

accordion open

Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist unter den zehn Finalisten im Rennen um den Kurzfilm-Oscar. Fünf der Produktionen werden von einer Jury für die Verleihung in Hollywood ausgewählt, die im März 2018 stattfindet. Insgesamt hatten sich 165 Filme für die Kategorie qualifiziert.

Hamburg, 13. Dezember 2017. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences veröffentlichte am Montag die zehn Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung im kommenden Jahr. Mit dabei ist „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Am 23. Januar 2018 erfährt das Team, ob ihr Film zu den fünf Nominierten gehört und sie damit zu den 90. Academy Awards im März eingeladen werden.Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab.

Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und vor allem dankbar: „Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren. Diese Erfolge sind für uns alle, also wirklich für „all of us“!“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind sehr dankbar über den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, wäre der große Oscar natürlich die Krönung. Wir drücken unserem Team alle Daumen und freuen uns mit ihnen auf den nächsten Abschnitt dieser großen Reise!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

06.12.2017 - Oscarreife Filmproduktionen und die Medientrends der Zukunft

accordion open

Die Hamburg Media School (HMS) bietet eine einzigartige Kombination aus öffentlich und privat geförderter Medienbildung. Am 18. Januar 2018 öffnet die HMS ab 19 Uhr ihre Türen und lädt ein, die Vollzeit- und berufsbegleitenden Masterstudiengänge Medienmanagement, Digital Journalism und Film sowie das umfangreiche Weiterbildungsangebot kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher erhalten tiefe Einblicke in aktuelle Medientrends wie Virtual und Augmented Reality und treffen das Team des Studentenoscar gekrönten HMS-Films „Watu Wote“.

Hamburg, 6. Dezember 2017. Auf dem Programm des großen Studieninfoabends am 18. Januar stehen zum einen Informationen zu den Studien- und Weiterbildungsangeboten an der HMS, zum Bewerbungsprozess sowie zu Finanzierungs- und Stipendienmöglichkeiten. Zum anderen bilden die neuesten Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality und 360° Videos einen Programmschwerpunkt: Am Beispiel des „Urban Storytelling Labs“ wird gezeigt, wie diese aktuellen Themen in den Studiengang Digital Journalism eingebunden werden. Das Projekt erprobt neue Formen der Lokalberichterstattung durch die Verknüpfung von 360° Video, Virtual/ Augmented Reality und 3D-Visualisierungen mit datenjournalistischem Storytelling. Das HMS-InnoLab und der Studiengang Medienmanagement stellen weitere Trends und Innovationen aus den Bereichen Medien, Marketing und Management vor. Der M.A. Film zeigt seine aktuellen Abschlussfilme und die Alumni des HMS-Erfolgfilms „Watu Wote“ gewähren Einblicke in die abenteuerliche Entstehung ihrer Studentenoscar gekrönten Produktion. Auch im Weiterbildungsbereich der HMS spielen Virtual Reality und 360° Produktionen eine immer wichtigere Rolle. Einblicke gibt es hier in die erfolgreiche und innovative Bewegtbild-Kommunikation. Präsentiert wird außerdem das Weiterbildungsprogramm für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte.

Studieninteressierte können an dem Abend die Virtual Reality-Brillen verschiedener Hersteller und andere brandneue Gadgets selbst ausprobieren und die Medientrends der Zukunft hautnah erleben. Vorgestellt wird beispielsweise die Amazon Echo Show, eine Art Alexa mit Touchscreen und Videofunktion sowie der Sony Xperia Touch, der jede Oberfläche in einen Touchscreen verwandelt: Dadurch mutiert zum Beispiel ein Holztisch zu einer berührungssensiblen Computerspielfläche.

„Der Infoabend ist die ideale Gelegenheit für alle Interessierten, im persönlichen Gespräch einen Einblick in die vielfältigen Studienbereiche der Hamburg Media School zu erhalten und darüber hinaus in die Welt der zukünftigen Medientrends einzutauchen“, so Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS. Sowohl Schaefer als auch die Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger, Prof. Dr. Armin Rott, Prof. Dr. Stephan Weichert sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und Alumni freuen sich auf anregende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.

Termin: 18. Januar 2018, von 19 bis 21 Uhr Adresse: Finkenau 35, 22081 Hamburg Eintritt: kostenfrei

20.11.2017 - Bertelsmann fördert die Hamburg Media School

accordion open

Die Hamburg Media School (HMS) hat mit dem internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen Bertelsmann ein weiteres renommiertes Unternehmen als Förderer gewinnen können. Mit dem Engagement leistet der Gütersloher Konzern, der weltweit in rund 50 Ländern aktiv ist, einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Medienbereich. Bertelsmann wird der Hamburg Media School in den kommenden Jahren jeweils 50.000 Euro für den Ausbau ihres Ausbildungsangebots zur Verfügung stellen. Die neue Förderung ist auf die qualifizierte Ausbildung von Datenanalysten ausgerichtet.

„Wir sind hocherfreut, mit Bertelsmann einen Kooperationspartner an der Seite zu haben, mit dem wir die Spezialisierung im MBA Medienmanagement im Bereich Data und Business Analytics auf- und ausbauen können. In unserer Forschung arbeiten wir bereits sehr erfolgreich mit großen Datenmengen. Dass sich dank der Förderung durch Bertelsmann zukünftig auch unsere Studierenden intensiver mit den Analysemethoden von Big Data und den dazugehörigen Marketingmöglichkeiten beschäftigen, ist angesichts des großen Bedarfs auf Unternehmensseite für alle Beteiligten eine vielversprechende Investition“, so Prof. Dr. Armin Rott, Studiengangsleiter im Bereich Medienmanagement und wissenschaftlicher Leiter der HMS.

Immanuel Hermreck, Personalvorstand bei Bertelsmann, erklärt: „Bertelsmann bietet erstklassige Medienprodukte und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt begeistern. Um langfristig erfolgreich zu sein, brauchen wir erstklassig ausgebildete Mitarbeiter. Die Hamburg Media School steht für eine hervorragende Medienausbildung in Deutschland und ist für uns als Medienhaus ein natürlicher Partner. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, die HMS dabei zu unterstützen, ihr praxisorientiertes Ausbildungsangebot im Bereich der Datenanalyse auszubauen und die Nachwuchstalente der Medienbranche zu fördern.“

Auch Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS, freut sich über das Engagement von Bertelsmann und die damit verbundene Anerkennung und Unterstützung: „Das Besondere am Studium an der Hamburg Media School ist die Praxisintegration, die innovatives und branchenförderndes Denken ermöglicht. Durch den wachsenden Fördererkreis können die Qualität der Lehre und der besondere Praxisbezug an der HMS nachhaltig gesichert werden. Dass wir nun auch Bertelsmann von unserem Konzept überzeugen konnten, ist für uns eine großartige Bestätigung.“

Die Hamburg Media School ist eine Public-Private-Partnership, also ein Zusammenschluss öffentlicher sowie privater Institutionen und Unternehmen. Dazu gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für bildende Künste sowie zahlreiche nationale und internationale Partner aus der Medienbranche. Neben Bertelsmann sind weitere hochkarätige Verlagshäuser und Medienunternehmen wie Axel Springer SE, DIE ZEIT, das ZDF, der NDR, der Spiegel Verlag sowie Google, XING und Facebook Fördermitglieder der HMS.

Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen, das in rund 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum Konzernverbund gehören die Fernsehgruppe RTL Group, die Buchverlagsgruppe Penguin Random House, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister Arvato, die Bertelsmann Printing Group, die Bertelsmann Education Group sowie das internationale Fonds-Netzwerk Bertelsmann Investments.

14.09.2017 - Film der Hamburg Media School gewinnt Studenten-Oscar

accordion open

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood gab bekannt, dass der HMS-Abschlussfilm “Watu Wote” zu den Gewinnern des Student Academy Award 2017 gehört. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober in Los Angeles statt. Hier erfährt das Team, welchen der drei Plätze sie belegen.

Hamburg, 14. September 2017. Der HMS-Film “Watu Wote” gehört zu den drei besten Filmen in der Foreign Category der 44th annual Student Academy Awards, dem sogenannten Studenten-Oscar. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 14. September bekannt. Julia Drache (Drehbuch), Katja Benrath (Regie), Felix Striegel (Kamera) und Tobias Rosen (Creative Producer) schlossen mit dem in Kenia gedrehten Film 2016 ihr Masterstudium an der Hamburg Media School erfolgreich ab.

„Wir sind überwältigt von dem Erfolg und freuen uns sehr über die Auszeichnungen und die Anerkennung für unsere Arbeit“, sagte die Regisseurin des Films Katja Benrath. Sie betont, dass der Erfolg auch auf der engen Zusammenarbeit mit dem kenianischen Team beruht. Der Film wurde mit der Serviceproduktionsfirma Lightbox Africa aus Nairobi realisiert und an Originalschauplätzen in Kenia gedreht. „Die Authentizität des Films war für uns kreativ und künstlerisch der entschiedene Anspruch“, so Tobias Rosen, Creative Producer des Films.

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

"Mit unserem Film wollten wir den realen Frauen und Männern, die in diesem Bus in Kenia reisten ein Denkmal setzen für ihren Mut und ihre Menschlichkeit. Verständigung zwischen Religionen und Kulturen ist jederzeit möglich und kann die ganze Welt inspirieren. Dass nun auch der Film über diesen Moment um die Welt geht und die Zuschauer und Jurys berührt, gibt uns immer wieder Hoffnung und macht uns glücklich“, sagt Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS und Leiter des Filmstudiums.

Für „Watu Wote“ ist der Studenten-Oscar nicht die erste renommierte Auszeichnung. Der Film wurde bereits mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis und dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet und ist in zwei Kategorien für den FIRST STEPS 2017 nominiert. Mit dem Preis für den Besten Kurzfilm beim Bermuda International Film Festival qualifizierte sich der Film außerdem für die Einreichung für den Kurzfilm Oscar.

Die Student Academy Awards wurden zuerst 1973 verliehen, seit 1975 findet die Preisverleihung jährlich statt. Ein Preis für die beste ausländische Arbeit wird seit 1981 vergeben. Der FIRST STEPS Award wird seit 2000 jährlich an herausragende Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen und gilt als einer der begehrtesten deutschen Nachwuchspreise. Der NO FEAR Award geht seit 2012 an Nachwuchsproduzenten, die ihre Projekte mit Vision, Engagement und Risikobereitschaft umsetzen.

Studenten-Oscar – Preise und Nominierungen der Hamburg Media School

2003 gewann „Die rote Jacke“ von Florian Baxmeyer (Regie), Elke Schuch (Drehbuch), Kai Lichtenauer (Creative Producer) und Marcus Kanter (Kamera) in der Kategorie Live Action Short Film. Zwei Jahre später erhielt die Regisseurin Ulrike Grote in derselben Kategorie den Studenten-Oscar für ihren Film „Ausreisser“, den sie zusammen mit Linus Foerster (Drehbuch), Constantin Castell (Creative Producer) und Ute Freund (Kamera) drehte. Mit ihrem Abschlussfilm „Land gewinnen“ war das Team Fabian Wiemker (Drehbuch) Yildiz Özcan (Creative Producer), Marc Brummund (Regie) und Bettina Herzner (Kamera) für die Kategorie Foreign Films im Jahr 2006 nominiert. 2011 nahmen Max Zähle (Drehbuch & Regie), Stefan Gieren (Creative Producer) und Sin Huh (Kamera) den Studenten-Oscar in Bronze für ihren Abschlussfilm „Raju“ entgegen, ein Jahr später waren sie für den Kurzfilm-Oscar nominiert. 2013 waren Marie-Therese Thill (Drehbuch), Matthias Zuder (Regie), Thomas Förster (Kamera) und Annika Steffens (Creative Producer) mit ihrem Abschlussfilm „Erbgut“ für den Studenten-Oscar nominiert, im Jahr darauf gehörte „Wo wir sind“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Johannes Kreuser (Kamera) und Jakob Deutsch (Creative Producer) zu den Nominierten. 2015 gewann „Sadakat“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Florian Mag (Kamera) und Alexandra Staib (Creative Producer) bei den Academy Awards den Studenten-Oscar in Gold.

kontakt

Ansprechpartnerin

Katharina Schaefer

Geschäftsführerin

Dr. Katharina Schaefer

telefon+49 (0)40 413 468 0

emailMail