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Pressemitteilungen

24.11.22 – Senat und Hamburg Media School diskutieren gemeinsam mit führenden Vertreter:innen der Digital- und Medienwirtschaft Wege gegen den Fachkräftemangel der Branche

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Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien haben letzte Woche Donnerstag im Gästehaus des Senats gemeinsam mit der Hamburg Media School (HMS) sowie Vertreter:innen führender Medienunternehmen den Fachkräftemangel in der Digital- und Medienbranche diskutiert. Der Hamburger Senat dankte gleichermaßen der HMS und den Förderern der HMS für ihr Engagement.

Hamburg, 24. November 2022: Mit der Einladung hat der Senat die besondere Bedeutung der Hamburg Media School für den Wissenschafts- und Medienstandort Hamburg hervorgehoben. „Die Hamburg Media School schlägt seit fast 20 Jahren eine wichtige Brücke zwischen den Hamburger Hochschulen und der Digital- und Medienwirtschaft: Als deutschlandweit einzigartiges Projekt wird die enge Kooperation von Medienwirtschaft und Hochschullehre hier tagtäglich gelebt. Die Absolvent:innen sind hochqualifiziert und stärken Hamburg als Medienstandort“, betont die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin Katharina Fegebank.

Hamburgs Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda hob die gute Zusammenarbeit von HMS und Medienwirtschaft hervor: „Mit der Hamburg Media School haben Medienunternehmen eine kompetente Begleiterin, die wichtige Impulse bei der Gestaltung der laufenden Innovations- und Transformationsprozesse gibt. Damit stärkt die HMS auch den Medienstandort Hamburg erheblich. Neben ihrer wissenschaftlichen Exzellenz verfügt sie durch ihre Nähe zu Unternehmen auch über einen ausgeprägten Praxisbezug. Hamburg Media School und Medienwirtschaft sind somit wichtige Partnerinnen am Medienstandort Hamburg.

Gut ausgebildete Fachkräfte fehlen der Branche


Ziel der Veranstaltung war es gemeinsam mit der der Digital- und Medienwirtschaft in einen Dialog über den Fachkräftemangel in der Branche zu treten. Rund 20 hochrangige Vertreter und Vertreterinnen führender Medienunternehmen nahmen an dem Frühstück teil, unter anderem von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Die Zeit, Handelsblatt, Der Spiegel, Meta, Google, About You und OMR. Senator Dr. Carsten Brosda und Senatorin Katharina Fegebank eröffneten zusammen mit Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS, die Diskussionsrunde.

Aus dem Gespräch ging hervor, dass sich die Digital- und Medienbranche gut ausgebildete Kräfte wünscht, die sich zum einen durch schnelle Anpassungsfähigkeit an die Anforderungen des Marktes, Gesellschaft und Technik, als auch durch Diversität in kulturellen und politischen Hintergründen auszeichnen. Welche Möglichkeiten hier insbesondere die akademische und praktische Ausbildung bieten kann um Unternehmen dabei zu helfen, war Teil der Debatte. „Die Hamburg Media School hat viel für den Standort Hamburg bewirkt, nun kann sie ihre Wirkung auch über die klassische Medienbranche hinaus entfalten.“, so Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer Die Zeit und Vorsitzender des Aufsichtsrates der HMS.

Zusammenarbeit von Unternehmen und Bildungseinrichtungen für den Medienstandort Hamburg


Die 2003 gegründete Hamburg Media School GmbH ist als Public-private-Partnership der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung Gleichstellung und Bezirke (BWFGB), der Universität Hamburg, der Hochschule für bildende Künste Hamburg und den Unternehmen aus der Hamburg Media School Stiftung organisiert. Auf diesem Wege dient die HMS als Verbindungsglied zwischen Forschung und Wirtschaft und kann über Praxisprojekte oder das berufsbegleitende Studium Wissenschaft für die Transformation von Unternehmen zur Verfügung stellen.

Digitales Produktmanagement und Innovation durch Lehre


Dass die HMS als Digital- und Medieninstitution gut gerüstet ist, um mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Medien und Mediengesellschaft Schritt zu halten und darüber hinaus das Potenzial hat, das Studienangebot zusammen mit und für den Markt passgenau auszuweiten, betonte die Geschäftsführerin der HMS, Dr. Katharina Schaefer: Das digitale Produktmanagement werde für Medien- und Digitalunternehmen immer wichtiger. Gerade hier könnten die Studiengänge Digital- und Medienmanagement sowie Digitaler Journalismus Abhilfe verschaffen, denn sie bringen schon im Studium Produktentwicklung und Inhalte mit Informationstechnologie und Data Science zusammen. Mit Projekten wie Get On Set und dem Journalism Innovators Program seien zudem Weiterbildungsprogramme geschaffen worden, die konkret den Fachkräftemangel bekämpfen und Innovation fördern. Die HMS stehe damit für die Verbindung von akademischer Exzellenz mit praktischer Relevanz, für interdisziplinäre Zusammenarbeit von Studierenden mit Unternehmen und die Förderung der individuellen Leistungen der Studierenden, erläutert Dr. Katharina Schaefer weiter: „Unternehmen und Hamburg Media School haben das Potenzial gemeinsam dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und gemeinsam noch mehr Menschen für die Digital- und Medienbranche zu begeistern. Wir möchten in Zusammenarbeit mit Stadt und Unternehmen in Studium und Weiterbildung Angebote schaffen, um an dieser Stelle den Fachkräftemangel zu bewältigen und den Standtort Hamburg noch attraktiver zu machen“.

Über die Hamburg Media School (HMS)

Die Hamburg Media School bildet seit 2003 Studierende zu Medienmanagerinnen und -managern, Journalistinnen und Journalistinnen sowie Filmschaffenden aus. Neben den fünf Masterstudiengängen in den Bereichen Journalismus, Film sowie Digital- und Medienwirtschaft bietet die HMS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg den Bachelorstudiengang „Digital Media“ sowie ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm – vor allem im Online Marketing, Journalismus und Film. Träger der HMS ist eine Public-private-Partnership – bestehend aus der Stiftung mit zahlreichen renommierten Verlagen, Sendern sowie Digital- und Medienunternehmen, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg sowie der Hochschule für bildende Künste. Wichtige Aspekte der HMS sind die Wissenschaftlichkeit bei gleichzeitigem Praxisanteil und die Internationalität der Ausbildung. Ein hochkarätiges Team aus Dozentinnen und Dozenten der Wissenschaft und Praxis bereitet die Studierenden exzellent und umfassend auf die Herausforderungen einer immer globaler agierenden Branche vor.

19.10.22 – Was Journalismus in Krisenzeiten leisten kann: Fünfter Constructive Journalism Day von NDR Info und Hamburg Media School

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Krisen und Kriege erschüttern die Welt. Das Bedürfnis nach glaubwürdigen Informationen und hintergründigen Recherchen steigt – und zugleich versuchen viele Menschen, die Negativschlagzeilen nicht zu nah an sich heran zu lassen. Was kann und muss Journalismus in Krisenzeiten leisten? Und welche besondere Bedeutung hat gerade in solchen Zeiten Konstruktiver Journalismus? Darüber diskutieren Expertinnen und Experten beim fünften „Constructive Journalism Day“ von NDR Info und Hamburg Media School.

Termin: Dienstag, 29. November, 10.00 bis 17.00 Uhr, Veranstaltungsort: NDR, Rolf-Liebermann-Studio, Oberstraße 120, 20149 Hamburg

Hamburg, 19. Oktober 2022. Für Journalistinnen und Journalisten ist es gerade in diesem Jahr ein wichtiges Thema: Das Spannungsverhältnis zwischen Informationsbedürfnis und „News Fatigue“. Angesichts von Krieg, Klimawandel und Corona verzeichnen viele Informationsangebote eine Rekordnutzung – und zugleich wird in Studien deutlich, dass es auch einen gegenteiligen Effekt gibt und mehr Menschen versuchen, Nachrichten aus dem Weg zu gehen.

Wie können Redaktionen damit umgehen? Welche Chancen gibt es, welche Risiken? Damit befasst sich am Dienstag, den 29. November, in Hamburg der „Constructive Journalism Day“. Der #cjd22 ist ein eintägiger Fachkongress von NDR Info und der Hamburg Media School, der spannende Keynotes, kontroverse Diskussionen und exklusive Werkstattgespräche bietet. Zu der Tagung, die beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg stattfindet, sind Journalistinnen und Journalisten aller Medien willkommen.

Gastgeber des #cjd22, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfindet, sind Adrian Feuerbacher, NDR Chefredakteur und Programmchef von NDR Info, und Prof. Alexandra Borchardt, Journalistin und Leiterin des Journalism Innovators Program an der Hamburg Media School sowie Mitglied im Constructive Foundation Board des Constructive Institute. Unterstützt wird der #cjd22 von der Schöpflin Stiftung und dem Bonn Institute.

Adrian Feuerbacher: „Guter Journalismus will bessere Debatten, informierteren Streit. Aber entmutigte Menschen streiten nicht. Deshalb ist es unerlässlich, dass wir uns mit Reizüberflutung und Resignation auseinandersetzen.

Prof. Alexandra Borchardt betont die Herausforderungen, vor denen Journalismus in einer krisengetriebenen Zeit wie der heutigen steht: „Es zeichnet sich immer stärker ab, dass eine konstruktive, also nuancierte und lösungsorientierte Berichterstattung gerade in Zeiten großer Unsicherheit gefragt ist. Menschen brauchen Perspektiven. Das gilt insbesondere für die jüngeren Generationen.

Über „Klima, Corona und Krieg – was Journalismus in Krisenzeiten leisten kann“ diskutieren die beiden Gastgeber am Vormittag u.a. mit Ellen Heinrichs vom Bonn Institute und der Krisenreporterin Birgitta Schülke von der Deutschen Welle. Am Nachmittag gibt Anne Lagercrantz vom Sveriges Televion einen Impuls zu Newsroom-Kultur im Wandel. Zwei Werkstattgespräche widmen sich zudem den Fragen, ob und wie konstruktive Kriegsberichterstattung gelingen kann und welche Chancen, aber auch Grenzen es für den lösungsorientierten Journalismus im Redaktionsalltag gibt.

Präsentiert wird der #cjd22 von NDR Info Moderatorin Birgit Langhammer. Ein zweistündiger Ausschnitt ist ab 10.00 Uhr auch auf NDR.de live zu sehen und im Digitalradio auf NDR Info Spezial zu hören.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung auf der Website der Hamburg Media School: https://www.hamburgmediaschool.com/aktuelles/cjd22. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung beträgt 39,- €


Pressekontakt der Hamburg Media School
Jennifer Vix
Tel. 040 413 468 35
E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt NDR

Bettina Brinker
Tel. 040 41 56 2805 2302
E-Mail: b.brinker@ndr.de


Über NDR Info
NDR Info gehört zu den Pionieren des Konstruktiven Journalismus in Deutschland. Das Radioprogramm erreicht täglich fast 870.000 Menschen und ist damit der meistgenutzte deutsche Infosender. Unter dem Titel „Perspektiven“ berichtet NDR Info über Menschen und Initiativen, die sich mit Lösungsmöglichkeiten für gesellschaftliche, soziale oder wirtschaftliche Probleme beschäftigen. Aus der NDR Info Redaktion stammt auch der konstruktive Klima-Podcast „Mission Klima – Lösungen für die Krise“.


Über die Hamburg Media School (HMS)
Die Hamburg Media School bildet seit 2003 Studierende zu Medienmanagerinnen und-managern, Journalistinnen und Journalistinnen sowie Filmschaffenden aus. Neben den fünf Masterstudiengängen in den Bereichen Journalismus, Film sowie Digital-und Medienwirtschaft bietet die HMS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg den Bachelorstudiengang „Digital Media“ sowie ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm – vor allem im Online Marketing. Träger der HMS ist eine Public-private-Partnership bestehend aus der Stiftung mit zahlreichen renommierten Verlagen, Sendern und Medienunternehmen, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg sowie der Hochschule für bildende Künste. Wichtige Aspekte der HMS sind die Wissenschaftlichkeit bei gleichzeitigem Praxisanteil und die Internationalität der Ausbildung. Ein hochkarätiges Team aus Dozentinnen und Dozenten der Wissenschaft und Praxis bereitet die Studierenden exzellent und umfassend auf die Herausforderungen einer immer globaler agierenden Branche vor.

18.10.22 – Startschuss für den zweiten Jahrgang des Journalism Innovators Program

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Europawahl, Alzheimer und Pflege von Angehörigen, afrikanische Fashion oder Inklusion – die Themen der 15 neuen Fellows des Journalism Innovators Program (JIP) sind vielfältig. Das von Meta geförderte Programm der Hamburg Media School beginnt Ende Oktober. Die 15 Teilnehmenden kommen aus der deutschen und österreichischen Medien- und Creator-Branche.

Hamburg, 18. Oktober 2022. Am 27. Oktober 2022 startet der neue Jahrgang des Journalism Innovators Program (JIP) an der Hamburg Media School. Das durch das Meta Journalism Project geförderte Programm geht damit in die zweite Runde. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Gründung. Mit dabei sind neben Journalist*innen und Content-Creator*innen aus Deutschland auch zwei Teilnehmerinnen aus Wien, sowie eine Ärztin, die einen Podcast hostet.

Interessierte konnten sich bis Mitte August bewerben. Nun stehen die Teilnehmenden, die durch den unabhängigen Beirat ausgewählt wurden, fest:

- Ilyass Alaoui, freier Journalist, ehemals Rocket Beans TV
- Peggy Elfmann, freie Journalistin und Bloggerin „Alzheimer und wir“
- Franca Fischer, Redakteurin und Formatentwicklerin, DRIVE Beta
- Franziska Hilfenhaus, freie Journalistin, Co-Gründerin Kooperative W
- Lisa-Marie Idowu, freie Journalistin und Content-Creatorin (Wien)
- Nermin Ismail, Redakteurin SWR X-Lab
- Tibor Martini, Teamleiter Social Media stern.de
- Franziska Müller, Gründerin LAYERS Online Magazin
- Beatrace Oola, Content-Creatorin und Gründerin „Fashion Africa Now“
- Sonja Pham, Gründerin + stellv. Chefredakteurin „Grafikmagazin“
- Clara Porák, Geschäftsführerin „andererseits“ (Wien)
- Pia Schüler, Ärztin und Podcasterin „Heile Welt“
- Jasper Steinlein, stellv. Leiter Ressort Ausland bei tagesschau.de
- Iris Völlnagel, freie Journalistin
- Lilly Wagner, freie Journalistin, Moderatorin, Expertin für digitale Formatentwicklung

Stéphanie Barsch, Strategic Partner Manager, News Partnerships Central Europe bei Meta: „Wir freuen uns, das Journalism Innovators Program der HMS und damit auch den Werdegang dieser Gruppe vielfältiger, beeindruckender Talente begleiten zu dürfen. Immer mehr Medienschaffende streben danach, in einem Umfeld wachsender unternehmerischer Herausforderungen eigene Ideen einzubringen und umzusetzen, dabei unterstützt dieses Programm. Ich bin gespannt darauf, wie die Fellows – angetreten um den Journalismus neu zu denken – ihre Projekte miteinander und mit den Expert*innen der HMS und der JIP-Coaches weiterentwickeln werden.”

Die Projekt-Themen der Teilnehmenden sind breit gefächert: von Gamification (Ilyass Alaoui), afrikanischer Fashion (Beatrace Oola) über Alzheimer und Pflege (Peggy Elfmann) bis hin zum Podcast-Projekt für marginalisierte Gruppen (Lisa-Marie Idowu). Neben einigen Nischen-Themen sind in diesem Jahr viele Themen von gesellschaftlicher Relevanz dabei, u.a. ein Europa-Projekt, ein gesundheitspolitischer Podcast und das Thema Inklusion (Clara Porák). „Wir freuen uns über eine sehr diverse Gruppe mit vielen spannenden Projekten“, sagt Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Weiterbildung und gemeinsam mit Prof. Dr. Alexandra Borchardt Leiterin des Journalism Innovators Program an der HMS. „Der Einfluss der Creator-Economy auf den Journalismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir sehen es als große Bereicherung, in diesem Jahr zusätzlich zu vielen Journalist*innen auch Content-Creator*innen im JIP begrüßen zu dürfen.“

Nach dem zweitägigen Kick-Off in Hamburg am 27. und 28.10.22, startet das Curriculum am 02.11.22 um 17:00 Uhr mit einer Open auch für Interessierte außerhalb des Programms. Speaker der Open Session ist Toan Nguyen – Founder & Managing Director Jung von Matt NERD. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


Kontakt Journalism Innovators Program

Kristina Kaba, Koordinatorin JIP
Tel.: 040 413 468 76
E-Mail: k.kaba@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt der Hamburg Media School

Jennifer Vix
Tel. 040 413 468 35
E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com


Über die Hamburg Media School (HMS)
Die Hamburg Media School bildet seit 2003 Studierende zu Medienmanagerinnen und-managern, Journalistinnen und Journalistinnen sowie Filmschaffenden aus. Neben den fünf Masterstudiengängen in den Bereichen Journalismus, Film sowie Digital-und Medienwirtschaft bietet die HMS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg den Bachelorstudiengang „Digital Media“ sowie ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm – vor allem im Online Marketing. Träger der HMS ist eine Public-private-Partnership bestehend aus der Stiftung mit zahlreichen renommierten Verlagen, Sendern und Medienunternehmen, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg sowie der Hochschule für bildende Künste. Wichtige Aspekte der HMS sind die Wissenschaftlichkeit bei gleichzeitigem Praxisanteil und die Internationalität der Ausbildung. Ein hochkarätiges Team aus Dozentinnen und Dozenten der Wissenschaft und Praxis bereitet die Studierenden exzellent und umfassend auf die Herausforderungen einer immer globaler agierenden Branche vor.

Über das Meta Journalism Project (MJP)

Meta arbeitet eng mit Verlagen und Medien auf der ganzen Welt zusammen, um deren Ziele und Bedürfnisse besser zu verstehen. Im Rahmen des Meta Journalism Project werden kollaborativ neue Produkte entwickelt, Medienkompetenz gefördert und Trainings für Journalist*innen angeboten. Weltweit unterstützt Meta so eine Vielzahl von Initiativen und Projekten zusammen mit Nachrichtenanbietern. Die Partnerschaft mit der Hamburg Media School unterstreicht die Vision des MJP, in Organisationen und Programme zu investieren, die die Zukunft des Qualitätsjournalismus und einer informierten Gesellschaft stärken.

Über das Journalism Innovators Program (JIP)

Das Journalism Innovators Program der Hamburg Media School ist eine sechsmonatige, kostenlose Weiterbildung für innovative Content-Creator*innen, Journalist*innen und Medienschaffende. Ziel des Programms ist es, Journalismus und Publishing neu zu denken, Projekte und Geschäftsmodelle (weiter-) zu entwickeln und umzusetzen – ob als Entrepreneur*innen eines Start-ups oder als Intrapreneur*innen im Unternehmen. Teilnehmende können im Rahmen von Workshops und Einzel-Coachings journalistische Projekte weiterdenken und erhalten das nötige Know-how. Das JIP wird durch das Meta Journalism Project gefördert. Die HMS garantiert die inhaltliche Unabhängigkeit des Programms durch einen ehrenamtlichen Beirat. Dieser begleitet unter anderem das Auswahlverfahren der Teilnehmenden und kümmert sich aktiv um die Ausgestaltung des Curriculums. Er ist essentiell für die Unabhängigkeit, Qualität und Umsetzung des JIP verantwortlich. Ulrike Dobelstein-Lüthe leitet das Programm gemeinsam mit Prof. Dr. Alexandra Borchardt.

11.10.2022 – Professorin Kathrin Lemme leitet den Bereich Film an der Hamburg Media School

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Hamburg, 11. Oktober 2022 – Die Juristin und Filmproduzentin Kathrin Lemme übernimmt ab dem Wintersemester 2022 die Leitung des Bereichs Film an der Hamburg Media School (HMS).
Die mehrfach national und international ausgezeichnete Filmproduzentin und langjährige Professorin Kathrin Lemme wird die neue Studiengangsleitung für den Bereich Film an der Hamburg Media School auf dem Campus Finkenau.


“Ich freue mich sehr, dass wir mit Kathrin Lemme eine so erfahrene Persönlichkeit für die Position begeistern konnten, der die Weiterentwicklung der Studierenden und deren Einstieg in die Branche ein echtes Anliegen sind.“
freut sich Dr. Katharina Schaefer über die neue Besetzung.

Filmproduzentin, Professorin und Volljuristin


Nach ihrem Jura-Studium und Referendariat studierte Kathrin Lemme an der heutigen Hamburg Media School Produktionsmanagement. Anschließend konnte sie mit Produktionen wie „Eisenfresser“ (Grimme-Preis) und „Die Blumen von Gestern“ (Grand Prix, Tokio International Filmfestival) national und international überzeugen. Seit 2006 ist sie zudem als Professorin für Medienwirtschaft tätig und wurde in 2018 mit dem Forschungspreis der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ausgezeichnet, wo sie bis zu ihrem Wechsel nach Hamburg auch als Vizepräsidentin der Hochschule tätig war. Nach langjähriger Erfahrung im Bereich Filmproduktion und in der akademischen Lehre übernimmt sie nun von ihrem Vorgänger Prof. Richard Reitinger nach dessen Eintritt in den Ruhestand die Bereichsleitung des Studiengangs Film an der HMS ab dem Wintersemester 2022.

Relevante und politische Filme für den Diskurs unserer Zeit


„Die HMS kann mittlerweile auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken“, sagt Kathrin Lemme. „Das einzigartige, kompakte Studium, das von vielen Kolleginnen und Kollegen aus der Filmbranche getragen wird, ist hierfür zentral und befähigt die Absolvent*innen der HMS zu einem erfolgreichen Eintritt ins Berufsleben.“ Wie auch ihr Vorgänger Richard Reitinger legt Kathrin Lemme Wert darauf, dass die Filme der Studierenden relevant und politisch bleiben, zum Diskurs unserer Zeit beitragen und dabei gut unterhalten. Für ihre Tätigkeit an der HMS wurde Frau Professorin Lemme auf eine künstlerische Professur für Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) berufen.

Film an der Hamburg Media School


Die Filme der Hamburg Media School haben in der Vergangenheit weltweit renommierte Preise gewonnen, darunter fünf Studierenden-Oscars für die Filme „Die rote Jacke" (2002), Ausreisser (2005), „Raju“ (2012), „Sadakat“ (2015) und „Watu Wote“ (2017). Zuletzt war der Film „I AM“ (2021) unter den Finalisten für den Studierenden-Oscar. Das Studium Film bildet mit jedem Jahrgang jeweils sechs Studierende aus den Fachbereichen Drehbuch, Regie, Produktion und Kamera aus. Der Beirat Film unterstützt das Filmstudium aktiv durch konstruktive Beratung, Koordination und Begleitung des Studiums. Zum Wintersemester 2022 beginnt eine neue Kohorte an Filmschaffenden ihr Studium an der HMS.

06.07.2022 – Film von der Hamburg Media School und Ärzte ohne Grenzen zu unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen

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Hamburg den, 6. Juli 2022: Mit „A FORGOTTEN EMERGENCY“ plädiert Franziska Heinemann in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen (MSF) für sichere Schwangerschaftsabbrüche als grundlegende Gesundheitsversorgung. Der Film entstand im Rahmen des Masterstudiengangs Werteorientierter Werbefilm an der Hamburg Media School.

Alle 23 Minuten stirbt eine Frau an den Folgen eines unsicheren Schwangerschaftsabbruchs. Diese werden z. B. durch die unsachgemäße Einnahme von Kräutern oder Medikamenten oder das Einführen scharfer Gegenstände vorgenommen. Unsichere Schwangerschaftsabbrüche sind einer der fünf Hauptgründe für Müttersterblichkeit weltweit und durch medizinische Intervention vermeidbar.

Dr. Miguel de Sousa Mendes, Gynäkologe bei Ärzte ohne Grenzen setzt sich seit Jahren für Frauengesundheit ein: "Wenn eine Frau ungewollt schwanger ist und abtreiben möchte, dann wird sie es tun. Die Frage ist nur, unter welchen Bedingungen diese Abtreibung stattfindet. Unsere Aufgabe als Ärzt*innen, als Pflegepersonal, als Gesellschaft ist immer, diese Frau so gut wie möglich zu begleiten."

Regie führte Juliane Taudt, die vor einem Jahr bereits mit ihrem Film „In Stille“ über Fehlgeburten, Adaption und unerfüllte Kinderwünsche einfühlsam auf ein oft verschwiegenes Leid aufmerksam machte. Ebenso an Bord war der Kameramann Josua Stäbler, der gemeinsam mit dem britischen Umweltaktivisten Jack Harris erst kürzlich eine YouTube-Dokumentation
zum Klimawandel veröffentlicht hat. Dank Sponsorings von Kodak, Vantage, Cinegate und Cinegrell hatte das junge Team u. A. die Möglichkeit, auf einer Arri235 Kamera 35mm zu drehen. Die Entscheidung analog zu drehen, wurde hierbei ganz bewusst getroffen, um das Schicksal der gezeigten Schauspielerinnen, als Repräsentantinnen für Schwangere weltweit, noch nahbarer zu machen. Im Vorfeld führten die Filmemacherinnen Interviews mit Ärzt*innen, Hebammen und Schwangeren, um die Gefühle und Gedanken der Betroffenen, aber auch die medizinischen Hintergründe möglichst gut nachvollziehen zu können.

„Ursprünglich sollte der Film, wie der Titel bereits andeutet, auf ein vergessenes Leid hinweisen. Dass wir nun wenige Tage vor der Supreme Court Entscheidung in Amerika veröffentlich haben, passt zwar thematisch sehr gut, macht mich aber umso nachdenklicher und bestärkt darin, noch vehementer für Frauenrechte- und Gesundheit einzustehen – wie es Ärzte ohne Grenzen bereits weltweit vormacht.“ – so die Creative Producerin Franziska Heinemann, welche das Projekt initiiert hat.

Der künstlerische Leiter der HMS, Prof. Richard Reitinger, hebt hervor: „In unserem Studiengang geht es immer darum, die Wirkkräfte der Werbung zielgerichtet und konstruktiv einzusetzen. Das ist Franziska in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen perfekt gelungen. Der Film dramatisiert ein reales Leid und trifft damit mitten ins Herz. Das Thema Abtreibung wird im Kontext von MSF und deren breitem medizinischem Angebot sowie Programmen zu Frauen-Empowerment und Frauengesundheit medizinisch und humanitär passend eingebettet.“

Ärzte ohne Grenzen behandelt die medizinischen Folgen unsachgemäßer Abbrüche täglich in ihren Projekten. Auch wenn Abbrüche stigmatisiert oder kriminalisiert sind, verhindert dies nicht, dass Menschen diese vornehmen. Vielmehr sind unsichere Abbrüche eine Folge des gesellschaftlichen Umgangs mit der Thematik. Ärzte ohne Grenzen setzt sich daher für den Zugang zu sicheren und kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen als grundlegende Gesundheitsversorgung ein.

Der Film kann auf der Website der Hamburg Media School angesehen werden, weitere Informationen zum Thema der unsicheren Schwangerschaftsabbrüche bei Ärzte ohne Grenzen.

Viele weitere Personen und Unternehmen, wie z. B. die Werbefilmproduktionen ANQER und EASYdoesit unterstützten den Film, um mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema sowie die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zu lenken. Das Projekt wurde nach den Empfehlungen des Grünen Drehpasses der Film Commission Hamburg Schleswig-Holstein umgesetzt.

10.06.2022 – Music Business Summer School 2022: Inhalte und Referent*innen stehen fest – Bewerbungen noch bis 30. Juni möglich

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Die Programminhalte für die Music Business Summer School, die vom 15. - 20. September in Hamburg stattfindet, stehen fest: Zahlreiche Spezialist*innen aus der deutschsprachigen und internationalen Musikbranche vermitteln ihr Praxiswissen in eigenständigen Formaten für das Verlagswesen, die Veranstaltungswirtschaft sowie das Label- und Vertriebsmanagement. Noch bis zum 30.06. können sich Interessierte für die begrenzten Plätze der einzelnen Seminare der Music Business Summer School bewerben.


In der Vorwoche des Reeperbahn Festivals findet wieder die Music Business Summer School an der Hamburg Media School statt, die sich aus den Formaten Music Publishing, Live Entertainment und Recorded Music zusammensetzt. Renommierte Expert*innen kuratieren die Inhalte der parallel laufenden Seminare, wobei auf eine bewährte Mischung aus praktischem, theoretischem sowie rechtlichem Knowhow gesetzt wird. In Kooperation mit den Bundesmusikverbänden BDKV, BVMI, DMV und VUT sowie den Verwertungsgesellschaften GEMA und GVL konnten wieder renommierte Dozent*innen für die neue Ausgabe gewonnen werden.


Im Rahmen der Music Publishing Summer School gibt u. a. Chris Bornefeld-Ettmann (zebralution) einen Überblick über den digitalen Musikmarkt und dessen Herausforderungen für Verlage. Amely Riley (Universal Music Publishing) vermittelt Kenntnisse für die Administration im Musikverlag. Die Schnittstellen zu den Teilbranchen Veranstaltungswirtschaft und Labelmanagement werden von Joerg Fukking (Songs United Publishing und Tracks United Recordings) aufgezeigt. Justé Survilaité (Le Tigre Noir) gibt zudem einen Exkurs in Marketing & Promotion. Darüber hinaus werden Vertragliche Grundlagen sowie Themen wie Urheberrecht, Synch Business / Lizenzen für audiovisuelle Medien und A&R Management behandelt.


Prof. Jens Michow (BDKV, Michow und Partner) gibt innerhalb der Live Entertainment Summer School wichtige Hinweise für die Abschlüsse von Verkaufsund Arrangementdeals. Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio) und Marie-Christine Scheffold (Selective Artists) vermitteln Praxiswissen aus dem Bereich des Festival- und Tourneebookings. Weiterhin doziert Kathrin Adolph (Live Nation) zum Thema Sponsoring. Aissata Hartmann-Sylla (Mercedes-Benz Arena Berlin & Verti Music Hall) erarbeitet zusammen mit Ulrich Böhner (Buback) und den Teilnehmer*innen exemplarisch eine Veranstaltungskalkulation. Außerdem wird das Programm durch Themen wie Sustainable Touring, Veranstaltungsmarketing, Versicherungsoptionen und Haftung abgerundet.


Im Rahmen der Recorded Music Summer School vermittelt Katharina Köhler (Management Deichkind und Mitbegründerin female force mgmt) Einblicke in Marketing und Kampagnenplanung. Verena Bößmann (Dunstan Music) beleuchtet Strategien für die gezielte Nutzung von Online-Marketing / Social Media. Der Themenkomplex Synch / Brand Cooperation wird von Patrick Joest (musicwise) behandelt. Simon Semrau (The Orchard) vermittelt Kenntnisse zum Thema Streaming und widmet sich dem Playlist-Marketing und der Playlist-Kuration. In einem weiteren Workshop öffnet Jovanka von Wilsdorf die Tür zum Metaverse und zeigt u.a. wie nachhaltiges Fan binding in Web3 funktionieren kann. Weitere Themen sind Influencer Marketing und Community Management, Vertriebsmanagement, Urheberrecht, Verwertungsgesellschaften, VÖ-Planung, Merchandise und Vertragswesen.


Seminarübergreifend sprechen Katrin Wipper und Sarah Lüngen (The Changency) zusammen mit Karl Kobs (K7!) über Nachhaltigkeit im Musikbusiness. Mit Robert Levine (Billboard Magazine) und weiteren Gästen wird mit den Teilnehmer*innen aller Sparten über Trends und digitale Innovationen diskutiert.


Interessierte können sich auf der Webseite der Music Business Summer School einen Überblick über die einzelnen Seminarinhalte verschaffen und anmelden. Für die Teilnahme an der 6-tägigen Music Business Summer School fällt eine reduzierte Gebühr von 450,00 € (zzgl. MwSt.) an. Arbeitnehmer*innen aus Hamburg können unter bestimmten Bedingungen eine finanzielle Förderung durch den Hamburger Weiterbildungsbonus in Höhe von 50-100% der Seminarkosten beantragen. Individuelle Förderungen für Teilnehmer*innen aus anderen Bundesländern sind ebenfalls möglich. Mehr Informationen dazu hier. Bei weiteren Fragen zur Förderung gibt unser Bildungspartner Hamburg Media School gern Auskunft.


Die Music Business Summer School wird durch den Bund sowie die Stadt Hamburg gefördert. Enger Partner ist seit Beginn das Reeperbahn Festival. Die Teilnahmegebühren pro Seminar verstehen sich inklusive Verpflegung und Rahmenprogramm. Alle Teilnehmer*innen erhalten Zugang zu rabattierten Reeperbahn Festival- & Conference-Tickets.


Eine Bewerbung für die begrenzten Seminarplätze ist noch bis zum 30.06.2022 möglich unter: www.musicbusinesssummerschool.com

Kontakt Music Business Summer School

Ulrike Dobelstein-Lüthe

Tel.: 040 413 468 69

E-Mail: u.dobelstein-luethe@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt der Hamburg Media School
Jennifer Vix

Tel. 040 413 468 35

E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com

16.05.2022 – GetOnSet! Hamburger Pilotprojekt gegen Fachkräftemangel beim Film

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Hamburg, 16.05.2022 Die Hamburg Media School, die MOIN Filmförderung und die Freie und Hansestadt Hamburg starten im Mai gemeinsam ein Pilotprojekt gegen den Fachkräftemangel im Film- und Serienbereich. Das praxisnahe, 12-monatige Traineeprogramm „GetOnSet“ soll Quereinsteiger*innen fit machen für Berufe wie beispielsweise Aufnahmeleiter*in, Tonassistent*in oder Regieassistent*in.

Die Liste der Menschen, die für eine Film- oder Serienproduktion benötigt werden, ist lang. Schauspieler*innen, Regie und Kamera machen da den kleinsten Prozentsatz aus. Aufnahmeleiter*innen halten den Laden auch in stressigen Zeiten zusammen, Beleuchter*innen sorgen für das richtige Licht – und Maskenbilder*innen geben dem Cast vor der Kamera erst ihren markanten Look.

Qualifiziertes Personal für Film- und Seriendrehs ist händeringend gesucht


Genau solche Jobs sind gefragt wie nie: Allein durch die neuen Streaming-Plattformen ist das Produktionsvolumen in Deutschland in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Produzent*innen haben große Probleme, ausreichend qualifiziertes und verfügbares Personal für ihre Film- oder Seriendrehs zu finden. Zudem gibt es im Filmbereich nur wenig klassische Ausbildungsberufe. Die meisten Filmschaffenden haben sich über Praktika und Assistenzjobs ihr Wissen und ihre Qualifikation angeeignet.

Neues Traineeprogramm der MOIN Filmförderung und Hamburg Media School bildet in 12-Monaten aus


Gemeinsam mit der Film- und TV-Branche im Norden haben die MOIN Filmförderung und die Hamburg Media School darum ein 12-monatiges Traineeprogramm entwickelt, bei dem interessierte Menschen aus anderen Branchen sowohl ein theoretisches Fundament bekommen, als auch praktisch am Kinofilmset arbeiten. Der schulische Teil wird in der Hamburg Media School stattfinden – auf dem Lehrplan stehen allgemeine Module wie „Filmgeschichte“, „Filmrecht“ oder „Kalkulation“ aber auch spezifische Themen, die sich den einzelnen Berufsfeldern explizit widmen. Der praktische Teil findet in Hamburger Filmunternehmen wie Produktionsfirmen, Kostümfundi, Kameraverleih oder Tonstudios statt. Die Trainees sollen im Rahmen der Praxisphasen einen umfassenden Einblick in ihr jeweiliges Berufsbild bekommen und werden dabei von Mentor*innen begleitet. Die Vergütung der Trainees übernehmen die Filmunternehmen, das Programm wird von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien, der Sozialbehörde und der MOIN Filmförderung finanziell unterstützt, wie Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, erklärt: „Attraktiver Arbeitsmarkt sucht Nachwuchs. Gut ausgebildete Fachkräfte sind Voraussetzung für gute Filme. Mit diesem Pilotprojekt im Schulterschluss mit der Sozialbehörde wollen wir dringend benötigte Fachkräfte ausbilden und der Filmbrache gute Entwicklungschancen geben.“

Neue Perspektiven für Fachkräfte aus fernen Branchen


„GetOnSet“ richtet sich vor allem an Fachkräfte aus anderen Branchen, die Lust auf einen Wechsel in die Filmbranche haben, wie Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration, betont: „Mit diesem Modellangebot wollen wir die Hamburger Filmbranche dabei unterstützen, Fachkräfte zu gewinnen. Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt haben viele Menschen den Wunsch, sich beruflich neu zu orientieren. Das Projekt soll auch für sie eine Möglichkeit bieten, neue Perspektiven zu entwickeln.“

Helge Albers, Geschäftsführer der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, ergänzt: „Egal ob du im Friseursalon, in der Schneiderei oder im kaufmännischen Bereich arbeitest – mit ‘GetOnSet‘ wollen wir genau dich für einen Job am Filmset begeistern und den Einstieg in die Branche deutlich erleichtern.“

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis bereitet Menschen mit verschiedenen beruflichen Backgrounds auf den Einstieg vor


Durch die Verzahnung von Theoriemodulen und praktischer Arbeit können die Nachwuchskräfte nach 12 Monaten bei nahezu jeder Filmproduktion einsteigen und arbeiten. Um an dem Programm teilzunehmen, benötigt man keine Vorerfahrung im Filmbereich – und auch keine perfekten Deutschkenntnisse, wie Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Weiterbildung an der Hamburg Media School, hervorhebt: „Der Einstieg in das Traineeprogramm soll möglichst einfach gestaltet werden und das aus mehreren Gründen: Wir möchten Menschen mit verschiedenen Backgrounds und Erfahrungen motivieren, sich für neue Perspektiven zu interessieren, ihnen den Einstieg in ein neues Berufsfeld leicht zugänglich machen und zeigen, dass ein (Quer-)Einstieg – auch in die Filmbranche – möglich ist.“

Mein großer Dank geht an die Hamburger Filmunternehmen, die ihre Betriebe für das Programm öffnen, die Hamburg Media School, die den filmtheoretischen Unterbau liefert, und die Freie und Hansestadt Hamburg, die das Programm finanziell unterstützt.“, so der MOIN Filmförderung-Chef Helge Albers.

Wie kann man sich bewerben?


Die Bewerbungsphase für Interessierte startet ab Ende Mai, die Ausbildung beginnt im Oktober. Mehr Infos auf www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/getonset

Alle Filmunternehmen, die Interesse am Programm „GetOnSet“ haben, können sich bis zum 20. Mai 2022 bei der Hamburg Media School bei Ulrike Dobelstein-Lüthe melden.

Langfristig sollen pro Jahrgang bis zu 15 Fachkräfte ausgebildet werden.

Neben „GetOnSet“ bietet die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein zudem ein Info-Format für interessierte Berufseinsteiger*innen an. Mit der Online-Veranstaltungsreihe „Let’s Talk About Filmjobs“ geben Filmschaffende aus verschiedensten Bereichen Einblicke in ihre Arbeit. Mehr auf www.moin-filmfoerderung.de/filmjobs

Kontakt für das Programm „GetOnSet“ an der Hamburg Media School
Ulrike Dobelstein-Lüthe
Tel.: 040 413 468 69
E-Mail: u.dobelstein-luethe@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt der Hamburg Media School

Jennifer Vix
Tel. 040 413 468 35
E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com

09.05.2022 - Großer Pitch vor der Medienbranche: Erster Batch des Journalism Innovators Program erfolgreich beendet

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Der erste Jahrgang des Journalism Innovators Program der Hamburg Media School fand diese Woche im JIP: Final Pitch seinen Abschluss. Nach der sechsmonatigen Entwicklung von neuen journalistischen Formaten und Konzepten, stellten die Intra- und Entrepreneur*innen ihre Projekte Expert*innen aus der Branche vor.

Hamburg, 5. Mai 2022 – Auf die Plätze, fertig, Pitch! Das war das Motto, des JIP: Final Pitch am vergangenen Donnerstag in der Factory Hammerbrooklyn. Bei dem Branchenevent der Hamburg Media School (HMS) präsentierten die Fellows des Journalism Innovators Program (JIP) erstmalig ihre ausgearbeiteten Konzepte zu Innovation in Journalismus und Publishing. Sechs Monate lang hatten die Teilnehmenden, bestehend aus 15 festen und freien Journalist*innen (u.a. AMAL!, SZ, BR, ZDF, funk, heute-show Online u.v.m.), an ihren Ideen im JIP gearbeitet. Das JIP wird durch das Meta Journalism Project (MJP) finanziert. „Angesichts zunehmender Anforderungen an den Journalismus, in einer oftmals wirtschaftlich unsicheren Lage, streben immer mehr Medienschaffende danach, eigene journalistische Projekte umzusetzen – ob im Unternehmen oder selbstständig. Gleichzeitig stehen sie vor unternehmerischen Herausforderungen wie Finanz- und Marketingplänen. Mit dem Journalism Innovators Program möchten wir Journalist*innen mit Know-how und Coachings dabei unterstützen, ihre Innovationen gewinnbringend umzusetzen“, sagt Jesper Doub (Director International News Partnerships at Meta) über die Notwendigkeit von Programmen dieser Art.

Die Spannung am Tag selbst war groß: Bereits vormittags wurde in einem Vorentscheid ausgewählt, wer am Abend pitchen sollte. Sechs Projekte bekamen die Chance, ihre Ideen einem breiten Publikum vorzustellen. Die Gäste – darunter Vertreter*innen der Medienbranche, u.a. Juliane von Schwerin (Büroleiterin d. Intendanz, NDR), Artist von Harpe (Verleger Morgenpost Verlag), Lena Marbacher (Neue Narrative) und Ingo Klinge (CEO Publishing Germany Bauer Media Group) – hatten im Anschluss an die Präsentationen die Aufgabe, die besten Pitches des Abends zu küren.Die Gewinner*innen in den drei Kategorien lauteten wie folgt:

1. Bester Pitch:
Heba Alkadri und Zoe Bunje (freie Journalist*innen) mit ihrem TikTok-Kanal „Labneh und Brezel“
2. Nutzerzentrierung:
Martin Langeder (Redakteur SZ) mit dem Format „Mein Blick auf Österreich“ für den Österreich-Newsletter der SZ
3. Gesellschaftliche Relevanz:
Heba Alkadri und Zoe Bunje (freie Journa-list*innen) mit ihrem TikTok-Kanal „Labneh und Brezel“


Gründen im Journalismus gewinnt immer mehr an Bedeutung – das wurde auch durch das Gespräch mit Journalist und Papertrail Media-Gründer Frederik Obermaier deutlich, der sich via Video dazu schaltete und live Fragen rund um die gemeinsame Gründung mit SZ-Kollege Bastian Obermayer beantwortete, die jüngst in der Branche für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Moderiert wurde die Veranstaltung von Yared Dibaba, Musik gab es vom Hamburger Musiker Schmiddlfinga. Weitere Impressionen des Abends und eine Zusammenfassung der Pitches können im HMS-Blogbeitrag des Journalism Innovators Program nachgelesen werden unter: https://www.hamburgmediaschool...

„Im JIP haben Journalist*innen und Content-Creator*innen die Möglichkeit, intensiv an innovativen Ideen zu arbeiten“, erklärt Ulrike Dobelstein-Lüthe (Leitung JIP). „Die HMS unterstützt die Fellows auf ihrer Reise von der Idee zum Produkt mit Seminaren wie Product Field, Design Thinking und Businessplanung – aber auch mit individuellem Coaching und Expert*innenwissen innerhalb und außerhalb der Medienbubble.“ Die Einzelprojekte der insgesamt 15 Fellows des JIP#1 umfassten eine Vielfalt von Themen, darunter journalistische Projekte zu gesellschaftlichem und interkulturellen Austausch (TikTok-Kanal „Labneh & Brezel“ von Heba Alkadri und Zoe Bunje), Einbindung von Nutzer*innen in die redaktionelle Produktion und Medienkonzepte für Opfer von Falschinformation und Verschwörungstheorien (Instagram-Kanal „miteinander.reden“, Nicolas Friedrich), sowie Lokalnachrichten für arabisch/afghanische Communities (AMAL!, Cornelia Gerlach).

Ende Oktober startet die nächste Runde des Journalism Innovators Program an der HMS. Bewerbungen sind bis zum 15. August 2022 möglich. Die sechsmonatige, kostenlose Weiterbildung richtet sich an Content-Creator*innen, Publisher*innen und Entrepreneur*innen eines Start-ups oder Intrapreneur*innen in Unternehmen, die bereits eigene Inhalte veröffentlichen und aus ihrer Idee ein skalierbares Geschäftsmodell machen wollen. Eine klassische journalistische Ausbildung ist keine Voraussetzung. Weiterführende Informationen rund um die Bewerbungen für das JIP#2 gibt es hier unter www.hamburgmediaschool.com/weiterbildung/jip.


Kontakt Journalism Innovators Program

Kristina Kaba, Koordinatorin JIP
Tel.: 040 413 468 76
E-Mail: k.kaba@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt Hamburg Media School


Jennifer Vix
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com

13.04.2022 – Partnerschaft im Studiengang Digitaler Journalismus zwischen TU Hamburg und Hamburg Media School

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Der Digitale Journalismus verändert sich rasant. Neue Tools und Darstellungsformen sowie ein größerer Fokus auf den Bereich Tech sind die Zukunft. Daher gestalten die Technische Universität Hamburg und die Hamburg Media School den Studiengang Digitaler Journalismus ab Oktober 2022 gemeinsam, um diesen noch stärker auf den Bereich Technologie sowie Digitalisierung auszurichten.

Für die beiden Partnerinstitutionen birgt die Kooperation vielfältige Möglichkeiten: Insbesondere die gewünschte stärkere Verbindung von digitaler Contententwicklung und IT sowie digitalem Journalismus entspricht den Anforderungen der Zeit und wird insbesondere von den Partnern und Studierenden der Hamburg Media School stark nachgefragt. Gleichzeitig kann die TU Hamburg ihre Expertise im Bereich Technologie in den Digitalen Journalismus einbringen und die an der TU erforschten Zusammenhänge stärker in die Öffentlichkeit tragen.

Andreas Timm-Giel, Präsident der TU Hamburg: „Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eines unserer Gründungsprinzipien. Daher freue ich mich sehr, dass unsere Expertise im Bereich von IT und Digitalisierung dazu beiträgt, die Zukunft des Journalismus mitzugestalten. Die gemeinsame Partnerschaft unterstreicht einmal mehr, dass wir an der TU Hamburg Technik für die Menschen entwickeln.“

Dr. Katharina Schaefer, die Geschäftsführerin der Hamburg Media School, freut sich ebenfalls über die neuen Möglichkeiten: „Die Verbindung von universitärer Lehre und Praxis bleibt für uns weiterhin wichtig. Aber nun haben wir die Chance, den Studiengang noch digitaler zu gestalten und den Bedürfnissen der Studierenden und der Digital- und Medienunternehmen Rechnung zu tragen. Damit richten wir die Hamburg Media School noch zukunftsfähiger aus und verbessern die beruflichen Chancen unserer Studierenden immer weiter.“

Die Stadt Hamburg, die zusammen mit der gemeinnützigen Hamburg Media School Stiftung Trägerin der Hamburg Media School ist, begrüßt die Zusammenarbeit. Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin, erklärt: „Ich freue mich, dass die Hamburg Media School nun die Möglichkeit bekommt, sich noch besser für die Zukunft zu rüsten. Die enge Verzahnung von Medienpraxis und universitärer Lehre ist ein Markenzeichen der HMS. Die TU Hamburg ist dafür die optimale Partnerin.“

Pressekontakt

Jennifer Vix
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: j.vix@hamburgmediaschool.com

27.01.2022 – HMS hat mit dem Bahn-Media Verlag einen neuen Förderer gewonnen.

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27. Januar 2022 – Die Hamburg Media School (HMS) hat mit dem Bahn-Media Verlag einen neuen Förderer gewonnen. Der Fachverlag für Bahnthemen unterstützt damit die Förderung und Ausbildung von Nachwuchs- und Führungskräften im Medienbereich. ________________________________________________________________________________________

„Unser Verlag engagiert sich für klimafreundliche Mobilität“, sagt Christian Wiechel-Kramüller, Geschäftsführer des Bahn-Media Verlags. „Unsere Publikationen begleiten die große Transformation, in der wir uns befinden, mit transparentem, kritischem Journalismus. Die Hamburg Media School ist für uns
der ideale Partner für unsere nächsten Schritte Richtung Digitalisierung.“

„Wir freuen uns sehr, dass der Bahn-Media Verlag uns dabei unterstützt, jungen Journalist*innen und Führungskräften digitales Know-how zu vermitteln und diese gezielt zu fördern. Die Transformation der Medienbranche gelingt nur mit sehr gut ausgebildeten Journalist*innen, die die Chancen der Digitalisierung für sich und ihr Unternehmen nutzen“, sagt Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School.

30.11.2021 - HMS gewinnt Wort & Bild als neuen Förderer.

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Ab sofort ist der Wort & Bild Verlag Teil des Fördererkreises der Hamburg Media School (HMS). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der untenstehenden Pressemitteilung. Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Hamburg, 30. November 2021 – Die Hamburg Media School (HMS) hat mit der Wort & Bild Verlagsgruppe aus Baierbrunn bei München einen neuen Förderer gewonnen. Der
namhafte Herausgeber von Gesundheitsmedien in Deutschland (u. a. Apotheken
Umschau) wird sich damit bei der Förderung und Ausbildung von Nachwuchs- und
Führungskräften im Digital- und Medienbereich engagieren.

„Redaktionelle Qualität – in Print wie im Digitalen - ist die Basis unseres Selbstverständnisses. Wir freuen uns sehr, dank der Kooperation mit der Hamburg Media School einen kleinen Beitrag in die professionelle Ausbildung junger, engagierter Kolleg*innen zu leisten“, sagt Dr. Dennis Ballwieser, Geschäftsführer und
Chefredakteur bei Wort & Bild.

„Die Hamburg Media School und der Wort & Bild Verlag verbindet das Engagement für die Transformation und Digitalisierung der Medienbranche. Deshalb freuen wir uns
sehr, dass uns der Wort & Bild Verlag bei dieser Herausforderung unterstützt, jungen Journalist*innen und Führungskräften digitales Know-how zu vermitteln und zu fördern“, sagt Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School.

„Wort & Bild und die HMS haben gemeinsam, dass wir in der Digitalisierung des
Journalismus die große Chance sehen, auch künftig Qualitätsjournalismus zu
finanzieren. Denn es ist doch heute schon so: Nie war der Journalismus so
informiert, klug, unterhaltsam und transparent wie heute mit den Möglichkeiten
des digitalen Publizierens“, sagt Thilo Knott, Leiter Innovation und Studium
für den Masterstudiengang Digitaler Journalismus.

Pressekontakt
der Hamburg Media School
Julia Jordan
Tel.: 040 413 468 34
E-Mail: presse@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt
des Wort & Bild Verlags
Gudrun Kreutner
Leitung Unternehmenskommunikation
Dr. Judith Pöverlein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089 744 33-343
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de

09.11.2021 - Die Hamburg Media School (HMS) hat mit der Handelsblatt Media Group einen neuen Förderer gewonnen.

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Ab sofort ist die Handelsblatt Media Group Teil des Fördererkreises der Hamburg Media School (HMS).Weitere Informationen entnehmen Sie der untenstehenden Pressemitteilung. Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Hamburg, 09. November 2021 – Die Handelsblatt Media Group wird Förderer der Hamburg Media School (HMS). Das führende Medienhaus für Wirtschafts- und Finanzinformationen in Deutschland (u. a. „Handelsblatt“, „WirtschaftsWoche“) wird sich so bei der Ausbildung von Nachwuchs- und Führungskräften im Medienbereich engagieren.

„Wir sind überzeugt: Nur wer sich stetig weiterentwickelt, kann langfristig erfolgreich sein. Deshalb freue ich mich ganz besonders über die Zusammenarbeit mit der Hamburg Media School und darauf, noch mehr junge Talente fördern und gleichzeitig in die Zukunft des Journalismus investieren zu können.“, sagt Andrea Wasmuth, Geschäftsführerin der Handelsblatt Media Group.

„Ich freue mich sehr, dass die Handelsblatt Media Group Förderer der Hamburg Media School wird, weil wir mit diesem Engagement gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit unserer Medienlandschaft arbeiten. Ein Garant für die Zukunft ist, dass wir alle an einer hervorragenden Ausbildung und Weiterbildung von hochqualifizierten Mitarbeiter*innen in Verlagen wie Redaktionen arbeiten“, sagt Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School.

„Die Digitalisierung ist eine große Chance für den Journalismus. Er nutzt sie auch schon ganz hervorragend. Wir müssen uns aber noch stärker um den journalistischen Nachwuchs, die Aus- und Weiterbildung kümmern – deshalb freue ich mich sehr, dass die Handelsblatt Media Group hier an Bord ist“, sagt Thilo Knott, Leiter Innovation und Studium für den Masterstudiengang „Digitaler Journalismus“ an der HMS.

19.10.2021 - Startschuss für das Journalism Innovators Program

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Das von Facebook geförderte Journalism Innovators Program der Hamburg Media School beginnt Anfang November. Die 15 Teilnehmenden aus der Medienbranche werden mithilfe hochkarätiger Coaches und Referent*innen eigene innovative Projekte im Unternehmen oder selbstständig entwickeln. Der Fokus liegt auf einem innovativen und zukunftsfähigen Journalismus.

Hamburg, 19. Oktober 2021. Am 4. November 2021 geht es los: das von Facebook geförderte Journalism Innovators Program der Hamburg Media School. In der sechsmonatigen Weiterbildung werden 15 Teilnehmende aus der Medienbranche Ideen für einen innovativen Journalismus entwickeln und umsetzen – inklusive Geschäftsmodell. Zur Seite stehen ihnen 16 Coaches, darunter Dr. Kerstin Fröhlich (Leiterin Innovationsmanagement der SPIEGEL-Gruppe), Sham Jaff („What happened last week“), Ph.D. Lena Marbacher (Co-Founderin „Neue Narrative“) und Kemi Fatoba (Co-Founder DADDY Magazine und freiberufliche Journalistin).

Ein externer Beirat namhafter Expert*innen aus dem Journalismus, der Medienbranche und der Gründerszene garantiert die Unabhängigkeit und Qualität des Angebots. Dazu gehören u.a. Düzen Tekkal (Fernsehjournalistin, Autorin, Kriegsberichterstatterin, Aktivistin und Gründerin der Initiative „German Dream“), Juliane Leopold (Chefredakteurin Digitales bei ARD-aktuell) und Lina Timm (Gründerin und Managing Director des Media Lab Bayern).

Interessierte konnten sich bis Mitte August bewerben. Nun stehen die Teilnehmenden fest. Beispielsweise sind Cornelia Gerlach (Projektleiterin bei Amal, Berlin!), Eva Limmer (Teamleiterin Digital bei Bayerischer Rundfunk) und Nikolas Friedrich (Leiter Social Media ZDF heute-show) mit dabei. Mit Heba Alkadri (freiberufliche Journalistin, u.a. für taz) und Zoe Bunje (freie Autorin für ZEIT Campus) sind zudem zwei hoch motivierte Nachwuchsjournalistinnen dabei.

„Die Teilnehmenden haben verschiedene Backgrounds, sowohl beruflich als auch privat,“ erzählt Ulrike Dobelstein-Lüthe, die Leiterin der Weiterbildung an der HMS. „Was aber alle gemeinsam haben und was uns bei der Auswahl besonders wichtig war, ist die Liebe zum Journalismus und der Antrieb, diesen innovativ mit ihren verschiedenen Ansätzen weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr über die vielfältige Gruppe und bin gespannt, was für Projekte im Laufe des JIPs entstehen.“

Auch Stéphanie Barsch, Strategic Partner Manager, News Partnerships Central Europe bei Facebook, sieht dem Start des JIP mit Spannung entgegen: „Wir freuen uns sehr, dieses Programm zu unterstützen, das Medienschaffende dazu befähigen soll, Journalismus und Publishing neu zu denken und innovative Projekte als Entrepreneure oder Intrapreneure zu entwickeln und umzusetzen. Dass die ausgewählten Fellows genau das mitbringen – das Potential, den Journalismus neu zu denken – daran besteht kein Zweifel. Wir sind gespannt, was diese vielfältige Gruppe aus freischaffenden Journalist*innen und Talenten vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ebenso wie von traditionellen Verlagshäusern voneinander lernen und mit Unterstützung der Expert*innen der HMS und der JIP-Coaches entwickeln wird.”

Die Teilnehmenden bekommen Einblicke in die verschiedenen Prozesse der Innovationsentwicklung und durchlaufen dafür die inhaltlichen Stationen Innovation, Idea, Strategy, Strategy Entrepreneur und das „Go for it! – Bootcamp“. Nach den sechs Monaten sind sie so weit, dass sie ihre neuen Produkte auf dem Markt positionieren, eine Firma gründen oder sich für eine Anschlussfinanzierung oder ein Accelerator-Programm bewerben können. Mit Referent*innen wie Renée Kaplan, Dmitry Shishkin, Claudius Senst und Prof. Alexandra Borchardt bekommen die Teilnehmenden Input aus der journalistischen Praxis, der Wissenschaft und der Kreativszene.

Das Journalism Innovators Program wird durch das Facebook Journalism Project gefördert und ist für die Teilnehmenden kostenlos.


Pressekontakte

Kristina Kaba
Koordinatorin Journalism Innovators Program
Tel.: 040 413 468 76
E-Mail: k.kaba@hamburgmediaschool.com


Ulrike Dobelstein-Lüthe
Leiterin Weiterbildung
Tel.: 040 413 468 69
E-Mail: u.dobelstein-luethe@hamburgmediaschool.com

13.10.2021 - Journalismus mit Perspektive: Vierter Constructive Journalism Day von NDR Info und Hamburg Media School

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Nicht nur über Probleme und Krisen berichten, sondern auch über positive Entwicklungen: Der Wunsch nach einem Journalismus, der Lösungsansätzen und Fortschritten breiteren Raum gibt, ist groß. Wie können Journalist*innen mit diesem Wunsch umgehen? Welche Chancen stecken in konstruktivem, lösungsorientierten Journalismus – und welche Risiken? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Constructive Journalism Day (#CJD21) von NDR Info und der Hamburg Media School.

Hamburg, 13. Oktober 2021. Der eintägige Fachkongress findet am Dienstag, 16. November, als Online-Event statt. Der #cjd21 bietet Keynotes, Diskussionsrunden, Werkstattgespräche und Workshops. Host der Tagung, die auf NDR.de live zu sehen und im Digitalradio auf NDR Info Spezial zu hören ist, wird Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni sein.

Hinter dem Constructive Journalism Day, der in diesem Jahr bereits zum vierten Mail stattfindet, stehen Adrian Feuerbacher, NDR Chefredakteur und Programmchef von NDR Info, und Prof. Alexandra Borchardt, Journalistin und Leiterin des Journalism Innovators Program an der Hamburg Media School sowie Mitglied im Constructive Foundation Bord des Constructive Institute. Unterstützt wird der #CJD21 von der Schöpflin Stiftung und der Deutschen Welle.

„Die Wirklichkeit beschreiben – für manche Menschen, die keine Journalist*innen sind, klingt das recht simpel. Tatsächlich ist es eine Sisyphusarbeit, die nie fertig ist, die nie perfekt bewältigt werden kann. Wie es noch besser gelingt? Der #cjd21 bietet wertvolle Inspiration!“, so Adrian Feuerbacher. Prof. Alexandra Borchardt sieht gerade aktuell eine große Relevanz für das Thema: „Viele Menschen können sich mit dem ständig auf Alarm gestellten Ton der Medien nicht mehr anfreunden. Sie fühlen sich ohnmächtig und überfordert – und schalten ab. Aber eine Welt voller komplexer Herausforderungen wie Klimawandel und Pandemie braucht tatkräftige Bürgerinnen und Bürger, die informiert und verantwortungsbewusst handeln. Es ist eine Aufgabe von Journalismus, sie dabei konstruktiv mit Perspektiven zu unterstützen. Ich freue mich deshalb auf den Austausch auf dem Constructive Journalism Day.“

Am Vormittag präsentieren Ellen Heinrichs (Deutsche Welle) und Sham Jaff („What happened last week?“) Keynotes zum aktuellen Forschungsstand und geben Einblicke in die journalistische Praxis. Anschließend diskutieren sie mit weiteren Gästen wie Jens Schröder (GEO) und Georg Mascolo (NDR, WDR, SZ) über konstruktiven Journalismus, Kritikpunkte und Entwicklungschancen. Am Nachmittag geht es schließlich in die Workshops und Werkstattgespräche: Interessierte können zwischen verschiedenen Themen und Coaches wie Mara Bierbach (Deutsche Welle) und Johannes Meyer (freier Journalist, u.a. RTL, n-tv und WDR) auswählen. Der Livestream der Keynotes und Diskussionen von 10.00 bis 12.00 Uhr auf NDR.de und NDR Info Spezial ist kostenlos, für die Workshops und Werkstattgespräche am Nachmittag wird eine Teilnahmegebühr von 25,- € erhoben. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.


Pressekontakt Hamburg Media School
Farah Forootan
Tel.: 040 413 468 35
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25.05.2021 - Neuer Antrieb für ideenreiche Journalist*innen und Medienschaffende – Hamburg Media School beginnt das von Facebook geförderte Journalism Innovators Program

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Im Herbst startet das Journalism Innovators Program. Die kostenlose, sechsmonatige Fortbildung richtet sich an festangestellte/freie Journalist*innen und Medienschaffende, die eigene innovative Projekte im Unternehmen oder selbstständig entwickeln möchten. Interessierte können sich ab sofort bewerben.

Die Frage lautet nicht: Wie sieht der Journalismus von morgen aus? Um Qualitätsjournalismus in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit und einer zunehmend undurchsichtigeren Nachrichtenlage gewährleisten zu können, braucht es Antworten – heute. Eine unabhängige Berichterstattung ist angesichts einer globalen Pandemie wichtiger denn je. Auf die Frage, wie dies gelingen kann, braucht es neue Ideen in der Medienbranche.

Diese dringend benötigte Innovationskraft liefern immer mehr Journalist*innen und Medienschaffende selbst. Entrepreneurial, also unternehmerischer, Journalismus ist in den USA längst verbreitet. Journalist*innen entwickeln nicht nur innovative Projekte, sondern denken ein Geschäftsmodell gleich mit. Plattformen, Media Labs und Acceleratoren, die ihnen bei der Verwirklichung helfen, gibt es auch bereits in Deutschland. Das Journalism Innovators Program versteht sich als eine weitere Alternative. Teilnehmende brauchen kein fertiges Projekt oder ausgearbeiteten Finanzplan. Vielmehr geht es darum, Ideen für einen innovativen Journalismus zu entwickeln und umzusetzen.

In der sechsmonatigen Weiterbildung erhalten Teilnehmende in Workshops und Einzel-Coachings einen Einblick in die verschiedenen Prozesse der Innovationsentwicklung. Sie lernen nicht nur ihre Idee in Hinsicht auf Zielgruppe und Marksituation abzuklopfen, sondern auch einen Businessplan zu erstellen, Produkte zu designen und zu pitchen. Am Ende sind die Innovators fit, um diese neuen Produkte auf dem Markt zu positionieren, eine Firma zu gründen oder um sich für eine Anschlussfinanzierung oder ein Accelerator-Programm zu bewerben. Das Programm richtet sich dabei nicht nur an Journalist*innen, die sich mit einem Start-up selbständig machen möchten. Auch festangestellte Teilnehmende können in diesem Rahmen innovative Projekte für ihr Unternehmen vorantreiben und umsetzen, denn die großen Medienhäuser leben ebenfalls von frischen Ideen. Deren Implementierung in oftmals feste Unternehmensstrukturen muss durchdacht sein und wird im Programm mitberücksichtigt.

Das Journalism Innovators Program wird durch das Facebook Journalism Project gefördert und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Ein externer Beirat aus namhaften Expert*innen aus dem Journalismus, der Medienbranche und der Gründerszene wird die Unabhängigkeit und Qualität des Angebots gewährleisten. Prof. Dr. Alexandra Borchardt übernimmt erneut die akademische Leitung. Die langjährige Journalistin leitet derzeit das Digital Journalism Fellowhip gemeinsam mit Ulrike Dobelstein-Lüthe. Beide entwickeln und setzen auch wieder das neue Programm um.

Zitate zum Journalism Innovators Program:

„Wir freuen uns sehr, dass das Facebook Journalism Project erneut ein Programm an der HMS fördert“, erklärt Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin des Journalism Innovators Program. „Wir haben viel Aufwand in die Entwicklung dieses vollständig neuen Programms gesteckt. So werden wir in kleineren Gruppen noch individueller mit den Teilnehmenden arbeiten, um ihre Ideen und deren Umsetzung schneller zu starten und marktfähig werden zu lassen. Entstehen soll ein Pre-Accelerator-Programm für die Medienbranche, welches den Innovators eine Anschlussfinanzierung oder die Teilnahme an einem Accelerator ermöglicht.“

„Der ständige Wandel der Medienbranche wurde zuletzt durch die Corona-Krise noch beschleunigt“, sagt Stéphanie Barsch, Strategic Partner Manager, News Partnerships Central Europe. „Journalist*innen befinden sich oft im Spagat zwischen redaktionellen Anforderungen, digitaler Transformation und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Oft, wie wir hören, ohne die Möglichkeit, genügend Zeit und Ressourcen in neue Ideen und Zukunftsprojekte zu investieren. Wir freuen uns sehr, dieses Programm zu unterstützen, das Journalist*innen dabei helfen soll, Journalismus und Publishing neu zu denken und eigene innovative Projekte unterschiedlicher Größe und Geschäftsmodelle (weiter) zu entwickeln und umzusetzen – als Entrepreneure oder Intrapreneure."

Interessierte können sich bis zum 15. August 2021 in einem offenen Verfahren bewerben. Fortlaufend aktualisierte Informationen sind hier einsehbar.

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10.05.2021 - HMS-Werbefilm für deutschen Werbefilmpreis nominiert

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#TheOtherVulva – so heißt der Werbefilm, den Sarah Fürstenberg im Rahmen ihres Studiums an der Hamburg Media School im Studiengang Werteorientierter Werbefilm produziert hat. Der Film macht auf die weibliche Genitialverstümmelung aufmerksam und ist nun als einer der elf besten Nachwuchsfilme für den Deutschen Werbefilmpreis 2021 nominiert.

Hamburg, 10. Mai 2021. Der deutsche Werbefilmpreis hat am Mittwoch, den 05. Mai 2021 die Nominierungen für die Preisverleihung 2021 bekannt gegeben. Diese findet vom 30. Mai bis zum 05. Juni 2021 statt und beinhaltet erstmals die Kategorie „Bester Nachwuchswerbefilm“. Unter den elf nominierten Spots: #TheOtherVulva von Sarah Fürstenberg.

Die HMS-Absolventin hat für NALA e.V. und die Kinderrechtsorganisation Plan International einen zweiminütigen Kurzfilm produziert. Thema ist die weibliche Genitialverstümmelung, die immer noch praktiziert wird – auch in Deutschland. In dem Film erklärt die Aktivistin Angelina Akpovo den Prozess der Beschneidung. Statt grausamer Bilder setzt Sarah dabei ästhetische Früchte ein, die der Vulva ähneln und an das Kopf-Kino appellieren. Der Film ist ihr Abschlussprojekt im Studiengang Werteorientierter Werbefilm an der Hamburg Media School, welchen sie im November 2020 mit dem Master abschloss.

„Ich wollte mit dem Film aufklären, sensibilisieren und ein stärkeres Bewusstsein für das Thema schaffen,“ erzählt die Filmemacherin Sarah. „Dass ich nun für den Deutschen Werbefilmpreis nominiert bin, macht mich extrem glücklich, denn das heißt, dass das Thema gesellschaftlich wahrgenommen wird.“

Genau das ist das Ziel des Studiengangs: Werbefilme drehen, die auf gesellschaftliche Entwicklungen und Missstände aufmerksam machen, zum Nachdenken anregen und Menschenrechte weiterentwickeln sollen. Außerdem steht die nachhaltige Produktion im Fokus.

Prof. Richard Reitinger, Künstlerischer Leiter an der HMS, ist besonders stolz auf seine Absolventin: „Für den Deutschen Werbefilmpreis nominiert zu sein, ist eine große Anerkennung. Sarah hat die Auszeichnung in unseren Augen wirklich verdient – sie ist eine schwere Menschenrechtsverletzung auf eine Art angegangen, die es hoffentlich auch dem Umfeld der betroffenen Mädchen und Frauen möglich macht, sich damit bewusster auseinanderzusetzen.“

Den nominierten Werbefilm können Sie auf unserem YouTube-Kanal anschauen.

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Farah Forootan
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E-Mail: f.forootan@hamburgmediaschool.com

04.05.2021 - Wechsel an der Spitze der Hamburg Media School Stiftung: Dr. Alexander Schmid-Lossberg übergibt Staffelstab an Michael Grahl

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2016 wurde Dr. Alexander Schmid-Lossberg Vorsitzender des Vorstands der Hamburg Media School Stiftung. Nach vielen erfolgreichen Jahren übergibt er sein Amt nun an Michael Grahl, der die gute Entwicklung der Hamburg Media School Stiftung fortführen wird.

Hamburg, 04.05.2021. Die Hamburg Media School verabschiedete ihren Stiftungsvorsitzenden Dr. Alexander Schmid-Lossberg, der sich nach zwei erfolgreichen Amtszeiten nicht zur Wiederwahl stellt. Dr. Schmid-Lossberg war seit 2011 im Kuratorium der Hamburg Media School Stiftung und seit 2016 Vorsitzender des Vorstands der Stiftung. Hauptberuflich ist er Rechtsanwalt und Partner bei SKW Schwarz, nachdem er fast zehn Jahre Head of Corporate Human Resources bei Axel Springer war.

„Dr. Alexander Schmid-Lossberg ist eine wirkliche Bereicherung für die Stiftung gewesen. Dank seiner vielen Kontakte in die Branche und herausragender Kenntnisse hat er die Hamburg Media School Stiftung optimal für die Zukunft aufgestellt“ erklärt Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School.

Dr. Schmid-Lossberg möchte sich wieder stärker seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt widmen. Er gibt seinen Posten weiter an Michael Grahl, Geschäftsführer von Sat.1 Norddeutschland. Dieser ist bereits langjähriges Mitglied im Beirat des Studiengangs "Digital Journalism" (EMAJ) an der Hamburg Media School sowie auch im Vorstand der Stiftung. Er blickt mit viel Elan in die Zukunft: „Trotz Corona schreitet die HMS Stiftung weiter voran, Projekte werden ausgeweitet und die Förderer stehen hinter uns. Ich freue mich sehr, den Vorstandvorsitz einer so starken Stiftung zu übernehmen, und bin sehr bestrebt, sie noch weiter nach vorne zu bringen.“

Im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens ist die Hamburg Media School Stiftung optimal für die Zukunft aufgestellt. Die namhaften Förderunternehmen aus dem Medien- und Digitalbereich wie unter anderem Bertelsmann, die ZEIT, der Spiegel, Gruner+Jahr, Facebook, New Work und Google aber auch kleinere Unternehmen wie Mack Media machen es möglich, dass die Hamburg Media School Stiftung wächst und ihren Stiftungszweck – die Förderung der Hamburg Media School – optimal verwirklicht.

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19.04.2021 - 17 Stationen in fünf Tagen – Hamburg Media School veranstaltet digitale Medienreise

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Workshops mit globalen Medienunternehmen wie ProSiebenSat1, Tinder und Warner Bros. und Vorträge von den internationalen Medien-Experten Thomas Hayo, Philipp Jessen und Christoph Röckerath – der Innovation Field Trip des Digital- und Medienmanagement-Studiengangs an der Hamburg Media School bot den Studierenden auch in diesem Jahr vielfältige Einblicke in die Medienwelt.

Hamburg, 19. April 2021. Am Montag, den 12. April 2021 ging es los: Die digitale Medienreise des Digital- und Medienmanagement-Studiengangs an der Hamburg Media School hatte ihren Auftakt. Was folgte, waren fünf Tage voller informativer Workshops und Vorträge. InnoGames startete mit einem kleinen Quiz über die Gaming-Industrie, die OttoGroup sprach über aktuelle Trends, Pulse Advertising gab Insights zum Thema Influencer Marketing und Xing erklärt, dass heute vor allem Jobs mit Purpose gefragt seien. ZDF-Korrespondent Südamerika Christoph Röckerath berichtete live aus Rio de Janeiro und Creative Director Thomas Hayo sprach in entspannter Atmosphäre über seinen Werdegang und gab Tipps zur Entscheidungsfindung beim Thema Karriere. Außerdem hörten die Studierenden von Vertreterinnen und Vertretern bekannter Unternehmen wie Tinder, Warner Bros. oder Storymachine und nahmen an Workshops von nextMedia und G+J teil.

„Uns ist ein großer Praxisbezug enorm wichtig. Die Studierenden lernen nicht nur viel, sondern kommen auch in Kontakt mit großen internationalen Medien- und Digitalunternehmen und erweitern ihr Netzwerk. Der Innovation Field Trip ist daher fest im Curriculum verankert“, erklärt Dr. Christian Wellbrock, Leiter Innovation und Studium im Bereich Digital- und Medienmanagement an der HMS.

Den Studierenden gefielen der Einblick in die Medienbranche, die Möglichkeit, Fragen an die Medienexpert*innen zu stellen und vor allem die Chance, Kontakte zu knüpfen, sehr. Marion Frank, Jahrgangssprecherin und Teilnehmerin, erzählt: „Wir haben uns alle sehr auf die Woche gefreut und wurden nicht enttäuscht: Wir haben spannende Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen und sehr interessante Menschen kennengelernt. Wir waren in 17 verschiedenen Stationen in Deutschland, Dänemark, den USA und Brasilien – und das alles von zu Hause aus!“

Die Medienreise, auch Innovation Field Trip genannt, findet traditionell im zweiten Studienjahr statt. In Nicht-Pandemiezeiten erkunden die Studierenden eine internationale Metropole, entwickeln ein Verständnis für das Funktionieren internationaler Medienmärkte und knüpfen Kontakte. So ging es in der Vergangenheit beispielsweise nach Tokio, New York City oder Johannesburg. Dr. Christian Wellbrock sieht in der digitalen Medienreise auch Vorteile: „Zwar konnten wir dieses Jahr nicht selbst reisen, dafür haben wir digital doppelt so viele Unternehmen aus verschiedenen Ländern eingebunden, wie bei dem Besuch einer einzelnen Stadt möglich gewesen wäre. Und gleichzeitig haben wir einiges an CO2 eingespart.“


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26.01.2021 - Hören ist das neue Sehen – Hamburg Media School startet Podcast Academy

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Ob Interviews, Unterhaltung oder Information – Podcasts und Audio erleben einen Boom. Ende April beginnt daher eine neue Seminarreihe in der Weiterbildung an der Hamburg Media School: die Podcast Academy. Teilnehmende lernen hier, selbst Podcasts umzusetzen und zu vermarkten. Die Academy findet in drei Teilen statt.

Hamburg, 26. Januar 2021. Am 27. April 2021 ist es soweit: Die Podcast Academy der Hamburg Media School startet mit den ersten Seminaren. Experten aus der Praxis erklären, wie ein Podcast entwickelt und konzeptioniert wird, wie die notwendige Technik funktioniert und was bei der Vermarktung des eigenen Formats zu beachten ist. Die Mischung aus Theorie und Praxis soll Teilnehmende befähigen, selbstständig Podcasts aufzunehmen und zu veröffentlichen.

Nachdem jahrelang vor allem Bewegtbild gefragt war, werden Podcasts und Audio immer relevanter und erfreuen sich stetig wachsender Nutzungszahlen – und das nicht erst seit Corona. Längst sind es nicht nur die Medienhäuser, die Podcasts aufnehmen. Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin der Weiterbildung an der HMS, erwartet eine hohe Nachfrage: „Die Podcast Academy vermittelt das notwendige Wissen, um einen eigenen Podcast auf die Beine zu stellen. Jede*r kann heutzutage, Inhalte über Audioformate weitergeben und gehört werden. Wir geben dafür das notwendige Know-how.“

Los geht es im ersten Teil an zwei Tagen mit der Strategie und Veröffentlichung mit Dozent Richard Gutjahr. Formatentwicklung, Interviewführung und Themenauswahl sind hier nur einige Themen. Im zweiten, eintägigen Teil geht es um das richtige technische Set-up mit den Dozenten Rainer Blank und Matthais Sdun. Sie erklären, was bei der Technikauswahl zu beachten ist, üben mit den Teilnehmenden die Aufnahme sowie den Schnitt und die Vertonung und stellen Tools für die Postproduktion vor. Der dritte Teil findet in mehreren Terminen statt und findet in Kooperation mit OMR statt. Inhalte sind da vor allem die Vermarktung und Sichtbarkeit von Podcasts. Alle drei Teile sind auch einzeln buchbar.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Farah Forootan
Tel.: 040 413 468 35
E-Mail: f.forootan@hamburgmediaschool.com

14.12.2020 - Abschlussfeier trotz Pandemie – die erste digitale Zeugnisverleihung der Hamburg Media School mit Star-Gästen wie Otto Waalkes, Johannes B. Kerner und Fatih Akin

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Wie kann es Bildungseinrichtungen gelingen, Absolventinnen und Absolventen im Corona-Jahr 2020 gebührend zu verabschieden? Die Hamburg Media School zeigte mit einem Livestream und interaktiven Zoom-Meetings zum ersten Mal wie auch eine digitale Zeugnisverleihung zu einem gelungenen Event für Studierende und deren Familie und Freunde werden kann. Besondere Momente waren die Auftritte einiger Hamburger Prominente.

Hamburg, 14. Dezember 2020. Am Freitag, den 11. Dezember 2020 hat sie stattgefunden: die erste digitale Zeugnisverleihung der Hamburg Media School. Die Idee entstand relativ kurzfristig, denn Anfang Herbst herrschte noch die Hoffnung, dass die Zeugnisverleihung in Präsenz stattfinden könnte. Im November verkündete die Bundesregierung dann aber die verschärften Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und für die Hamburg Media School war klar: Die Veranstaltung wird digital stattfinden. Denn dass die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen – in welcher Form auch immer – gebührend verabschiedet werden sollten, stand außer Frage.

Die Geschäftsführerin der HMS, Dr. Katharina Schaefer, betont, dass die Pandemie nicht nur die Art der Verleihung beeinflusst habe, sondern auch die Studien-Bedingungen. „Unsere Absolvent*innen hatten es dieses Jahr mit Corona natürlich nicht leicht. Von digitaler Lehre über digitale Gruppenarbeit bis hin zu digitalen Praxisprojekten war dieses Jahr vieles neu. Umso stolzer sind wir, wie super es alle gemeistert haben“, erklärt sie. Neben Stolz ist die Freude groß, dass die Feier nicht ausfallen muss. Digitale Veranstaltungen hätten zudem auch Vorteile: „Das war das erste Jahr, in dem wir niemanden ausladen mussten. Unsere Absolvent*innen können ihre Feier virtuell mit so vielen Familienmitgliedern und Freunden erleben, wie sie möchten.“

Los ging es im ersten Teil der Veranstaltung mit einem Livestream auf YouTube, in dem zahlreiche prominente Gesichter eine große Überraschung für die Absolvent*innen darstellten. Gratulationen und Grußworte gab es von Katharina Fegebank (zweite Bürgermeisterin von Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke), Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien), Prof. Dr. Michael Göring (Vorsitzender des Vorstands der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius) sowie den aus der Film- und Fernsehwelt bekannten Star-Gästen Fatih Akin und Otto Waalkes. Fatih Akin verteilte vor allem für die Film-Absolvent*innen inspirierende Ratschläge und Otto Waalkes, der selbst einen Abschluss von der HfBK hat, mit der die HMS kooperiert, appellierte an die Absolvent*innen: „Sie haben eine hervorragende Ausbildung bekommen, machen Sie jetzt etwas daraus oder machen Sie etwas ganz Anderes. Aber vor allen Dingen machen Sie etwas!“

Auch der Sänger Oliver Petszokat, bekannt als Oli P., hatte für die Absolvent*innen ein Video mit Glückwünschen aufgenommen, in dem er außerdem einen seiner bekanntesten Hits „Flugzeuge im Bauch“ exklusiv performte. Ein weiteres Highlight war ein Interview mit Johannes B. Kerner, in dem der bekannte Fernsehmoderator und Journalist Fragen über die deutsche Medienlandschaft und den Medienstandort Hamburg beantwortete. Auch von ihm gab es persönliche Worte an die Absolvent*innen.

Den Auftakt moderierte ein Alumnus der HMS: Malte Riken (stellvertretender Verlagsleiter der Magazine im ZEIT-Verlag). Auch Philipp Westermeyer, Gründer der OMR und selbst Absolvent der Hamburg Media School, ließ es sich nicht nehmen, dem diesjährigen Abschlussjahrgang zu gratulieren und ihnen einige Ratschläge mit auf den Weg zu geben – gerade was den Einstieg in den Arbeitsmarkt in Zeiten von Corona angeht.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es für die drei Fachbereiche Digital- und Medienmanagement, Digitaler Journalismus und Film in ihre eigenen Veranstaltungen, die in Zoom-Meetings stattfanden. Neben Reden der Studiengangsleiter, der Studierenden selbst und Gratulationen von Dozierenden kam es dann zur eigentlichen Verleihung der Zeugnisse. Diese hatten die Absolvent*innen vorab per Post erhalten und bekamen sie nun auch virtuell überreicht. Besonderes Highlight: Die Absolvent*innen hatten außerdem im Vorfeld der Veranstaltung Päckchen empfangen, die neben Luftschlangen und Sekt richtige Abschlusshüte enthielten, die nun aufgesetzt werden konnten und das Ganze noch offizieller und feierlicher machten.

Für die Mitarbeitenden war die Planung und Durchführung des Events eine Herausforderung, denn eine digitale Veranstaltung dieser Art hatte es an der HMS zuvor nicht gegeben. Umso glücklicher sind nun alle Beteiligten, dass die diesjährige Zeugnisverleihung ihren analogen Vorgängern absolut das Wasser reichen konnte.


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07.12.2020 - Wie funktioniert guter digitaler Journalismus? Antworten gibt’s in der News Publishing Masterclass der Hamburg Media School, Facebook und dem Next Media Accelerator

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Die Medienbranche ist im Wandel, nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise. Das macht Weiterbildung im Bereich des digitalen Journalismus relevant wie nie zuvor, denn Medienschaffende müssen sich zahlreichen Herausforderungen stellen. Wie schaffen es die Medien, näher am Publikum zu sein? Welche Inhalte interessieren? Welche technischen Innovationen sind notwendig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich die im Dezember startende Webinar-Reihe der Hamburg Media School in Zusammenarbeit mit Facebook und dem Next Media Accelerator. Die digitalen Masterclasses finden auf Englisch statt und sind insbesondere für Publisher*innen, Redakteur*innen und Medienmanager*innen interessant.

Hamburg, 07. Dezember 2020. Von Dezember 2020 bis April 2021 finden die insgesamt zehn Webinare der Hamburg Media School zusammen mit Facebook und dem Next Media Accelerator im Rahmen der „News Publishing Masterclass“ statt. Das Projekt beschäftigt sich mit den Herausforderungen, mit denen die Medienbranche aktuell zu kämpfen hat, und wie man diesen begegnen kann. Jedes Webinar fokussiert sich auf ein hoch aktuelles Thema wie beispielsweise „Change Managament“ oder „User Engagegement“. Die 60-minütigen Masterclasses werden von international erfahrenen Referent*innen wie Prof. Dr. Alexandra Borchardt oder Dmitry Shishkin gehalten. Sie finden ausschließlich digital und auf Englisch statt, sodass sie nicht nur deutsche Medienschaffende, sondern auch Akteurinnen und Akteure internationaler Medien- und Verlagshäuser ansprechen.

„Wir haben beobachtet, dass seit dem Beginn der Pandemie innovative Prozesse, agiles Arbeiten und digitales Know-how für die Nachrichtenbranche essentieller waren als je zuvor. Mit der Masterclass möchten wir hier einen Teil beitragen und Journalist*innen bei der Etablierung nachhaltiger Geschäftsmodelle unterstützen“, erklärt Stéphanie Barsch, Strategic Partner Manager, Central Europe bei Facebook. „Die Masterclass unterstreicht unser Ziel, die Zukunft des Qualitätsjournalismus und damit auch eine informierte Öffentlichkeit zu stärken.”

Nico Lumma, Managing Partner bei Next Media Accelerator, betont: „Ob Datenvisualisierung oder innovative Online-Formate – wir sind überzeugt, dass es für die Zukunft des Journalismus digitale Lösungen braucht. Gemeinsam mit Facebook und der Hamburg Media School möchten wir sicherstellen, dass Nachrichtenredaktionen praxisnahe Erfahrungen zu den derzeit wichtigsten Themen der Branche machen können."

Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin der Weiterbildung an der Hamburg Media School, ist ebenfalls der Meinung, dass Weiterbildung im digitalen Journalismus gerade jetzt relevant ist: „Die meisten Verlags- und Medienhäuser stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Zu den finanziellen kommen häufig auch Kultur-, Innovations- und Managementfragen. Wie muss ein Medienunternehmen jetzt und zukünftig geführt und aufgebaut werden? Wie können Leser und User gefunden und gehalten werden? Wie können Produkte entwickelt und in den Markt eingeführt werden? All diesen Fragen widmen sich die Webinare innerhalb unserer gemeinsam mit Facebook und dem Next Media Accelerator durchgeführten Masterclass. Ein tolles Format zur richtigen Zeit.“


Aktuelle Termin- und Themenübersicht:


Session 1: "Change Management"
Prof. Dr. Alexandra Borchardt
16.12.2020 - 12-13 Uhr

Session 2: "Lateral Leadership"
Dr. Christian Sauer
13.01.2021, 12-13 Uhr

Session 3: "Innovation Management"
Dmitry Shishkin
20.01.2021, 12 - 13 Uhr

Session 4: "Audience Research"
Prof. Dr. Alexandra Borchardt
27.01.2021, 12-13 Uhr


Weitere geplante Themen:

Lateral Leadership
Product Development
User Engagement
Newsletters
Podcasts
UX Design
Data Insights


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11.11.2020 - Konstruktiver Journalismus muss mit dem Publikum entstehen – der dritte Constructive Journalism Day von NDR Info und der Hamburg Media School

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Zum dritten Mal fand der Constructive Journalism Day statt – erneut mit anregenden Diskussionen, spannenden Experten-Insights und zum ersten Mal mit einem interaktiven Idea Sprint Tasting. Die eintägige Fachveranstaltung der Hamburg Media School und NDR Info, unterstützt durch die Schöpflin-Stiftung, fand in diesem Jahr erstmals digital statt, der Wissensaustausch war aber so intensiv wie gewohnt. Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen machen das Thema noch wichtiger als je zuvor.

Hamburg, 11. November 2020. Am Dienstag, den 10. November 2020 fand im dritten Jahr in Folge der Constructive Journalism Day statt. Rund um das Thema „Konstruktiver Journalismus“ gab es Keynotes und Diskussionen mit renommierten Expertinnen und Experten aus der Branche sowie Gruppen-Workshops mit einem Idea Sprint Tasting. 2018 fand die Fachtagung zum ersten Mal statt, ins Leben gerufen vom berufsbegleitenden Masterstudiengang "Digitaler Journalismus" der Hamburg Media School und NDR Info.

Los ging es im ersten Teil der Veranstaltung via Videostream aus dem Rolf-Liebermann-Studio des NDR. Adrian Feuerbacher (Programmchef von NDR Info und Chefredakteur beim NDR Hörfunk) moderierte und diskutierte zunächst mit Prof. Dr. Alexandra Borchardt (Journalistin und Beraterin sowie journalistische Leiterin für das Digital Journalism Fellowship an der HMS) über das Thema. Sie erläuterte ihre Sicht auf das Thema und die Relevanz anhand des Beispiels US-Wahl: „Das Thema ist extrem wichtig; die Menschen wollen nicht nur wissen, wie die Wahl ausgegangen ist, sondern auch, wie es jetzt weitergeht, und wie diese polarisierte Gesellschaft in den USA wieder zusammenfindet.“ Auch Corona sei eine aktuelle Herausforderung, die Menschen bräuchten Perspektive und Hoffnung. Adrian Feuerbacher nahm zudem das Feedback der NDR-Hörer mit in die Diskussion auf, die beklagten, dass die Berichterstattung immer weniger mit ihrem Alltag zu tun habe und es nur noch um Krisen und Probleme in der Welt gehe. Der Wunsch nach Lösungen sei also groß.

Bastian Berbner (Redakteur bei der Zeit und Macher des preisgekrönten Podcast „180 GRAD: Geschichten gegen den Hass“) hielt die erste Keynote-Rede. Er erklärte, dass die Menschen ihre Informationen aus den Leitmedien erhielten. Diese fokussierten sich allerdings auf das Negative, das Spannendere, sodass die Menschen die Welt dann als für gefährlicher hielten, als sie eigentlich sei. Er appellierte an die Verantwortung der Journalisten, keine Ängste zu schüren, wo keine seien, und konstruktiven Journalismus im Redaktionsalltag so selbstverständlich wie investigativen Journalismus einzusetzen. Nina Fasciaux (Solutions Journalism Network) erklärte in ihrer Keynote, dass der Hauptgrund, warum sich das Publikum von den Nachrichten abwendet, die Negativität der Berichterstattung sei. Sie rät Medienschaffenden dazu, mehr mit dem Publikum zu interagieren, Probleme zu identifizieren, Lösungen vorzuschlagen und anschließend mit den Rezipient*innen zu diskutieren.

In der gemeinsamen Podiumsdiskussion kamen noch Ellen Heinrichs (Leiterin des Digital Programing bei der Deutschen Welle) und Johannes Meyer (Journalist u.a. für Das Erste, n-tv und RTL) dazu. Unter anderem ging es darum, wie schwierig es sei, die Macht der Gewohnheit zu durchbrechen, so auch für Journalist*innen. Strukturelle Gründe in Redaktionen führten ebenfalls dazu, dass es erst einmal einen Fokus auf negative Geschichten gebe. Allerdings steige vor allem in digitalen Redaktionen, in denen Nutzungszahlen eine wichtige Rolle spielen, der Gebrauch von konstruktivem Journalismus, denn dieser fördere notwendige Diskussionen mit den Rezipient*innen. Das Publikum dürfe keineswegs unterschätzt werden, es möchte inspiriert werden – das muss in Redaktionen mitgedacht werden. Gehe es in einem Artikel um Lösungen und Perspektiven, steige auch die Nutzungsdauer, Kommentare seien qualitativ hochwertiger und Nutzer*innen seien gewillter, für Journalismus zu zahlen.

Der zweite Teil der Fachveranstaltung am Nachmittag fand als ein Idea Sprint Tasting statt. Etwa 25 Journalist*innen hatten sich angemeldet, um innerhalb kürzester Zeit, neue Konzepte zum konstruktiven Journalismus zu entwickeln. Sie fanden sich in divers zusammengesetzten Gruppen via Videokonferenz zusammen und entwickelten zusammen mit den Coaches Johannes Meyer, Barbara Maas (Journalistin, Trainerin und Workshop-Moderatorin) sowie Eva Werner (Expertin für Storytelling) mithilfe agiler Design-Thinking-Methoden in verschiedenen thematischen Bereichen Lösungsansätze. Am Ende zeigte sich vor allem eines: Konstruktiver Journalismus muss mit dem Publikum entstehen. Ein Austausch auf allen Ebenen ist wichtig, um Themen und Theorien zu identifizieren, die das Publikum wirklich interessieren, diese einzuordnen und mit weiteren Informationen zu versehen, und das Publikum nicht ohne Perspektive alleine zu lassen.

Der erste Teil des Constructive Journalism Day wurde live im Radio auf NDR Info Spezial übertragen und kann auf der NDR-Website auch nachträglich angeschaut werden. Die Verantwortlichen blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück.


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02.11.2020 - Dritter Constructive Journalism Day von NDR Info und der Hamburg Media School: Diskussionen und Idea Sprint für Medienschaffende

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„Konstruktiver Journalismus“ ist im Corona-Jahr aktueller und gesellschaftlich relevanter denn je. Medienmacherinnen und -macher fragen sich wie auch Nutzerinnen und Nutzer: Könnten neben den Berichten über Krisen, Streit und Probleme auch Lösungsansätze oder positive Entwicklungen häufiger Thema sein? Beim „Constructive Journalism Day“, der bereits zum dritten Mal in Folge von NDR Info und der Hamburg Media School durchgeführt und von der Schöpflin-Stiftung unterstützt wird, geht es um Strategien, Chancen und Fallstricke.

Hamburg, 02. November 2020. Der eintägige Fachkongress findet in diesem Jahr am Dienstag, 10. November, online via Livestream und Videokonferenz statt und bietet spannende Vorträge und interaktive Praxis-Workshops. Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr diskutieren Fachleute über konstruktiven Journalismus und seine Entwicklungsmöglichkeiten.

Hinter dem „Constructive Journalism Day“ stehen Adrian Feuerbacher, Programmchef von NDR Info und Chefredakteur des NDR Hörfunks, und Prof. Alexandra Borchardt, Journalistin und Leiterin des Digital Journalism Fellowship an der Hamburg Media School.

„Ist das Corona-Jahr eine gelungene Bewährungsprobe des konstruktiven Journalismus oder in seiner jungen Geschichte die größte Krise?“ – das ist für Adrian Feuerbacher, der den Fachkongress auch moderieren wird, eine der spannenden Fragen. Prof. Alexandra Borchardt misst dem Thema große Bedeutung bei: „Viele Menschen, vor allem jüngere, empfinden klassische Nachrichten als zu negativ. Man erfährt viel über Probleme, aber viel zu wenig über Lösungen. Jede*r Dritte macht deshalb häufig einen Bogen um journalistische Produkte. Dem kann konstruktiver Journalismus entgegenwirken. Aber wie setzt man ihn um und was bringt er wirklich? Am ‚Constructive Journalism Day‘ möchten wir Denkimpulse setzen, um die journalistische Berichterstattung reicher an Perspektiven zu machen.“

Der „Constructive Journalism Day“ beginnt mit Keynotes von Nina Fasciaux (Solutions Journalism Network) und Bastian Berbner (Redakteur Die Zeit, Autor des preisgekrönten NDR Info Podcasts „Hundertachtzig Grad – Geschichten gegen den Hass“). Anschließend diskutieren beide mit den Branchenexpertinnen Ellen Heinrichs (Leiterin des Digital Programming bei der Deutschen Welle sowie Fellow am Constructive Institute in Aarhus/Dänemark) und Prof. Alexandra Borchardt über die Weiterentwicklung des konstruktiven Journalismus. Keynotes und Diskussionsrunde werden live und kostenlos als Videostream auf NDR.de/info sowie im Digitalradio auf NDR Info Spezial angeboten.

Der Nachmittag ist als ein „Idea Sprint Tasting“ konzipiert. Die Teilnehmenden entwickeln interaktiv mithilfe agiler Design-Thinking-Methoden Umsetzungsideen für konstruktiven Journalismus. Als Coaches unterstützen Johannes Meyer (Journalist Das Erste und RTL), Barbara Maas (Journalistin und Trainerin) sowie Eva Werner (Expertin für Storytelling). Das Workshop-Format richtet sich an journalistisch Interessierte aus Medien und Technologieunternehmen, Softwareentwicklerinnen und -entwickler sowie Studierende.


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20.10.2020 - Abschlussfilme drehen unter Corona-Bedingungen? Ja, das geht!

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Abstands-Regeln, Masken, umfassende Hygiene-Konzepte – all das macht die ohnehin schon sehr komplexe Kunst des Filmemachens noch ein wenig herausfordernder. Das haben auch die Studierenden der Film-Studiengänge der Hamburg Media School erfahren, die in diesem Jahr ihr Studium beenden und dafür ihre Abschlussfilme fertigstellen mussten. Heute ist alles abgedreht.

Hamburg, 20. Oktober 2020. Ende September haben die Studierenden der Studiengänge Film und Werteorientierter Werbefilm der Hamburg Media School ihr Studium beendet. Ob sie im Sommer 2020 ihre Abschlussfilme drehen würden können, war wochenlang unklar. Im Juli konnten sie dann mit den Drehs beginnen – jedoch mit vielen Auflagen. Jede der sechs Gruppen musste ein neues, an Corona-Bedingungen angepasstes Drehbuch entwickeln, in dem möglichst wenige Figuren mitspielen und welches kaum Szenen enthält, in denen die Schauspieler*innen den Abstand von 1,50 Metern unterschreiten. Zudem mussten die Dreharbeiten in großen Räumen oder draußen stattfinden.

Die Arbeit am Filmset hat sich durch Corona sehr verändert. Was bereits in der Vorbereitung bei Castings, Kostümproben und Vorbesprechungen zu spüren war, machte sich dann vor Ort umso mehr bemerkbar. Stella Flicker, eine der Studierenden aus dem Fachbereich Produktion, hat selbst gemerkt, wie die Bedingungen auch an den Kräften der Beteiligten gezerrt haben: „Die Distanz, die durch jegliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen gewahrt werden muss, geht weit über den 1,50 Meter-Abstand hinaus. Während das Filmset normalerweise von Kreativität, Teamarbeit, Geselligkeit, Spontanität, Humor und Zusammengehörigkeit lebt, ja sich manchmal sogar wie eine Art familiäre Klassenfahrt anfühlen kann, wird es unter Corona zu einem Ort voller zurückhaltender, vorsichtiger Abstandswahrung.“

Umso glücklicher ist Stella, dass sie und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen in den letzten Wochen ihre Filme abdrehen konnten und nun in der Postproduktion die erlebten Bilder Revue passieren lassen können. Besonders dankbar ist sie, dass sich alle Beteiligten diesen besonderen Umständen angepasst haben und die Drehs reibungslos ablaufen konnten. Auch Prof. Richard Reitinger, Künstlerischer Leiter sowie Studiengangsleiter an der HMS, weiß, wie schwierig diese Zeit vor allem für seine Studierenden war: „Wir sind stolz auf unsere jungen Filmschaffenden, die sich der Lähmung durch die weltweite Pandemie entgegengestellt und mit neuen Geschichten, aufwändig abgesicherten Drehs, permanenten Testungen, Masken aller Art und sehr viel Mut und guter Laune Filme gedreht haben, die weltweit gesehen werden. Und wir sind sehr froh, dass wir keine Infektion hatten.“

Mittlerweile sind alle sechs Filme der Film-Studierenden erfolgreich abgeschlossen, genauso wie die sechs Werbefilme des Studiengangs Werteorientierter Werbefilm, u.a. für Target, Viva con Agua und der Bundesinitiative für Opferschutz (BIOS). Alle Filme wurden nach dem Schutzkonzept der zuständigen Berufsgenossenschaft (BG ETEM) sowie mit Grünem Drehpass (nachhaltige Filmproduktion) abgedreht.

Film-Festivals können aktuell nicht wie gewohnt stattfinden, die Filmschaffenden der HMS sind aber weiterhin sehr erfolgreich. Der Kurzfilm „Kippa“ wurde beim SENSUS Film Festival in St. Petersburg mit den Preisen „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bestes Kostüm“ „Bester Schauspieler“ sowie „Bestes Schauspiel-Ensemble“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt er im Rahmen des „kontrast 2020“ in Bayreuth den dritten Platz des Publikumspreises. Der Kurzfilm „Mall“ war beim L’Hospitalet de Llobregat Internation Film Festival in Spanien ebenfalls in verschiedenen Kategorien nominiert und bekam zudem den Publikumspreis der Filmtage Friedrichshafen.

Der aktuelle Film-Jahrgang beendete das Studium am 30. September, am 1. Oktober startete der nächste Jahrgang. Alle 24 neuen Studierenden wurden digital mit aufwendigen Zusatzprüfungen aufgenommen. Da sich der Studiengang auf die vier Fachbereiche Regie, Drehbuch, Kamera und Produktion aufteilt und daher kleine Gruppen entstehen, ist seit Oktober Präsenzunterricht in weiten Teilen wieder möglich.

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13.10.2020 - HMS-Film gegen Antisemitismus nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2020

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Hamburg, 13. Oktober 2020. Fast genau ein Jahr nach dem rechtsextremen Anschlag auf eine Synagoge in Halle wurde Anfang Oktober ein jüdischer Student vor einer Hamburger Synagoge schwer verletzt. Die Polizei geht auch hier von einem antisemitischen Hintergrund aus. Wie allgegenwärtig das Thema Antisemitismus ist, erzählt auch „Kippa“ – ein Abschlussfilm von Studierenden der Hamburg Media School nach wahren Begebenheiten und nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2020.

Ende Oktober wird der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2020 verliehen. Unter den Nominierten in der Kategorie Hochschule: „Kippa“ – ein Film von Lukas Nathrath (Regie und Drehbuch), Leonard Lokai (Kamera) und Henriette Ahrens (Creative Producer). Die heutigen Alumni haben den Film im Rahmen ihres Filmstudiums an der Hamburg Media School gedreht.

Prof. Richard Reitinger, Künstlerischer Leiter und Studiengangsleiter Film, ist es wichtig, dass seine Studierenden mit ihren Filmen auch ein Statement setzen: „Die Filme, die an der Hamburg Media School entstehen, sind immer von aktuellen Geschehnissen inspiriert. Sie haben das Ziel, in der Welt etwas zu bewegen. Dass 'Kippa' nun für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert ist, macht das deutlich.“

Der Film erzählt von Oskar, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihn seine Mitschüler an der neuen Schule mögen und akzeptieren. Nachdem diese aber erfahren, dass er jüdisch ist, wird Oskar Opfer von Gewalt und Drohungen. Seine Eltern setzen sich beim Schulleiter für ihn ein, dieser ignoriert die Tatsachen jedoch. Also muss Oskar selbst versuchen, mit den Demütigungen fertigzuwerden. Der Film gibt wahre Begebenheiten wieder. Hintergrund ist ein Vorfall an einer Berliner Gesamtschule, wo ein jüdischer Jugendlicher von seinen Mitschülern körperlich angegriffen wurde. Bei der Recherche hat das Team gemerkt, dass es sich dabei keineswegs um einen Einzelfall handelte. Lukas Nathrath hat das tief bewegt: „Daher war es mir ein dringendes Anliegen, diese Geschichte — gerade in Deutschland – zu erzählen: weil es für mich unfassbar ist, dass jüdische Jugendliche nicht mehr, oder wieder nicht, überall in diesem Land zur Schule gehen können.“

Die Hamburg Media School setzt sich gegen Judenfeindlichkeit ein und verurteilt Gewalttaten genauso wie Mobbing. Die Anschläge in Halle sowie nun in Hamburg zeigen, dass es mehr Einsatz gegen solche Taten bedarf.

Neben „Kippa“ ist mit „Aus den Fugen“ zudem ein Zweitsemesterfilm von Alumni der Hamburg Media School in der Kategorie Bildungspreis für die Shortlist des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2020 nominiert.

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07.10.2020 - Ein etwas anderer Studienstart an der Hamburg Media School

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Hamburg, 7. Oktober 2020. Anfang Oktober begrüßte die Hamburg Media School ihre neuen Studierenden zum Wintersemester 2020/21 – erstmals nicht in einer großen Veranstaltung mit allen Neuankömmlingen. Der Corona-Virus hat zu einigen Veränderungen geführt. Dennoch möchte die HMS den Studienbetrieb so normal wie möglich gestalten. Virtuelle Seminare, hybride Veranstaltungen sowie auch Präsenz-Unterricht sind hier wieder an der Tagesordnung.

Am Montag, den 5. Oktober 2020 hat die Hamburg Media School die Türen für ihre neuen Studierenden geöffnet. In der vorherigen Woche sind bereits die berufsbegleitenden Studiengänge erfolgreich gestartet. Die Weiterbildungsseminare laufen schon seit Juni wieder und finden je nach Möglichkeit in Präsenz, virtuell oder in einer Kombination beider Formen statt.

In diesem Jahr sieht Corona-bedingt alles ein wenig anders aus. Statt in einer großen Begrüßungsveranstaltung für alle Erstsemester hat die Hochschule die neuen HMS-ler dieses Mal via Zoom oder in kleinen Gruppen willkommen geheißen. Natürlich stehen Schutz-Maßnahmen und die Einhaltung von Hygiene-Auflagen dabei an oberster Stelle. Um das Corona-Infektionsrisiko möglichst gering zu halten und auch Studierenden aus Risiko-Gebieten die Teilnahme zu ermöglichen, findet der Studienstart in weiten Teilen virtuell statt. Seminare mit kleiner Teilnehmenden-Zahl können hingegen – mit ordentlichem Abstand – auch in Präsenz stattfinden.

Die Geschäftsführerin der Hamburg Media School Dr. Katharina Schaefer ist glücklich, dass die HMS den Studienbetrieb trotz Covid-19 aufrechterhalten kann: „Wir freuen uns sehr, dass der Studienstart trotz weltweiter Pandemie reibungslos geklappt hat und unsere neuen Studierenden gut bei uns angekommen sind, ob virtuell oder in Person. Nun geben wir alles, das neue Studienjahr so gut wie möglich zu starten und das Studium an der HMS so normal, wie es in diesen Zeiten eben geht, zu gestalten.“

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15.01.2020 - Dr. Alexandra Borchardt ist ab sofort neue journalistische Leiterin des Digital Journalism Fellowships

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Dr. Alexandra Borchardt ist ab sofort neue journalistische Leiterin des von Facebook geförderten Weiterbildungsprogramms der Hamburg Media School

Hamburg, 15. Januar 2020 – Die Journalistin, Dozentin und Beraterin übernimmt die journalistische Leitung des Digital Journalism Fellowship. Die administrative Leiterin des Programms bleibt Ulrike Dobelstein-Lüthe. Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot vermittelt wichtige Kernkompetenzen im Bereich des Digitalen Journalismus.


Der Einfluss der Digitalisierung auf die Medien, die Demokratie, unsere Arbeitswelt und unser menschliches Verhalten ist nicht zu leugnen. Dr. Alexandra Borchardt beschäftigt sich in ihrer journalistischen Arbeit genau mit diesen Themen: Sie ist Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford und betreut als Coach im Table Stakes Europe Projekt die digitale Transformation von lokalen und regionalen Medienhäusern. Sie ist außerdem als Dozentin tätig, zum Beispiel an der TU München, wo sie „Leadership and Strategy in the 21st Century“ unterrichtet. An der Universität der Künste in Berlin lehrt sie Journalismus. Dr. Alexandra Borchardt ist außerdem Kolumnistin für Medien und Digitales beim Think Tank Zentrum Liberale Moderne und war bis Herbst 2019 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Qualitätsjournalismus im Digital-Zeitalter beim Europarat. Sie blickt auf mehr als 15 Jahre Erfahrung in Führungspositionen zurück, unter anderem als Leiterin der Leadership Programme am Reuters Institute und als Chefin vom Dienst der Süddeutschen Zeitung. Ihr neuestes Buch ist „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“. Im März erscheint „Mehr Wahrheit wagen – Warum die Demokratie einen starken Journalismus braucht“.

„Wir freuen uns sehr über so eine versierte inhaltliche Leiterin“, betont Dr. Katharina Schaefer, die Geschäftsführerin der Hamburg Media School. „Dr. Alexandra Borchardt wird mit ihrer Erfahrung dazu beitragen, dass auch der zweite Jahrgang des Digital Journalism Fellowship wieder ein voller Erfolg wird und die teilnehmenden Journalistinnen und Journalisten neue Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation erhalten.“

„Mit Dr. Alexandra Borchardt sowie den Erfahrungen aus dem ersten Durchgang werden wir die Inhalte sowie Abläufe des Fellowship weiterentwickeln und wieder sämtliche Schlüsselkompetenzen des Digitalen Journalismus abdecken. Genau in diesen Bereichen hat Dr. Alexandra Borchardt wertvolle Kenntnisse und ein umfangreiches internationales Netzwerk – davon werden unsere Fellows ganz sicher stark profitieren“
, erklärt Ulrike Dobelstein-Lüthe, die administrative Leiterin des Digital Journalism Fellowship.

Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Digital Journalism Fellowship ist Teil der Weiterbildung an der HMS im Bereich Digitaler Journalismus. Das Fellowship-Programm wird durch das Facebook Journalism Project (FJP) finanziert und ist für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Ein externer Beirat aus namhaften Expertinnen und Experten aus der Medienbranche gewährleistet dabei unter anderem die Qualität des Angebots. Der Beirat wird im zweiten Durchlauf des Programms unter anderem durch die Moderatorin Tijen Onaran und die Journalistinnen Clare Devlin sowie Astrid Frohloff ergänzt.

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20.11.2019 - Digital Journalism Fellowship: Hamburg Media School verlängert von Facebook geförderte Weiterbildung

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Hamburg, 20. November 2019. Die Hamburg Media School (HMS) und Facebook setzen das Digital Journalism Fellowship, ein berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot für Digitalen Journalismus, um ein weiteres Jahr fort. Das von Facebook geförderte Stipendienprogramm wurde im November 2018 als Pilotprojekt gestartet. Die Absolventinnen und Absolventen des ersten Jahrgangs haben das Programm im Oktober 2019 mit einer zehntägigen Studienreise nach New York City sowie ins Silicon Valley für Journalistinnen und Journalisten erfolgreich abgeschlossen.

Das im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Digital Journalism Fellowship ist Teil der Weiterbildung an der HMS im Bereich Digitaler Journalismus. Die inhaltliche Ausgestaltung des Curriculums sowie die Umsetzung der 40 Schulungstage verantwortet die HMS. Auf dem Lehrplan stehen neun verschiedene Module, die sämtliche Schlüsselkompetenzen des Digitalen Journalismus – von Mobile Storytelling über Datenjournalismus und Design Thinking hin zu digitaler Medienethik und News Literacy – abdecken.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das Digital Journalism Fellowship fortsetzen und weiteren 20 Journalistinnen und Journalisten die Chance auf eine fundierte Weiterbildung für die digitale Transformation anbieten können,“
meint Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leiterin Weiterbildung an der HMS. „Mit den Erfahrungen aus dem ersten Durchgang werden wir die Inhalte und Abläufe entsprechend weiterentwickeln und hoffentlich wieder eine tolle Gruppe aus Fellows zusammenstellen können, die neben den Seminarinhalten auch erneut von dem Netzwerk untereinander profitieren. Wie groß der Bedarf für ein solches Weiterbildungsformat ist, hat sich bereits im letzten Jahr mit über 260 Bewerbungen gezeigt. Auch dieses Mal freuen wir uns auf eine Vielzahl an neuen qualifizierten Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet.“

Das für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlose Fellowship-Programm wird durch das Facebook Journalism Project (FJP) finanziert. Die Unabhängigkeit des Angebots gewährleistet ein wieder externer Beirat aus namhaften Expertinnen und Experten der Medienbranche. Der Beirat steuert unter anderem das Auswahlverfahren der Fellows und beteiligt sich aktiv an der Ausgestaltung des Curriculums sowie an der Auswahl der Lehrenden.

„Die Aus- und Weiterbildung von Journalisten spielt eine wichtige Rolle, denn sie stellen die Basis für eine funktionierende Medienlandschaft dar. Daher freuen wir uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Hamburg Media School zu verlängern. Mit der HMS haben wir einen starken, unabhängigen Partner gefunden, um in die digitale Transformation und damit die Zukunft des Journalismus zu investieren“
, betont Guido Bülow, Strategic Partnerships Development Manager bei Facebook.

Interessenten können sich ab dem 01.12.19 in einem offenen Verfahren bewerben. Fortlaufend aktualisierte Informationen finden Sie hier.

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Stephan Burghardt
Tel.: 040 79 755 78 23
E-Mail: herrburghardt@guteleudefabrik.de

26.08.2019 - Wir laden zur Veranstaltung „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ ein

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Täglich berichten Medien über den Klimawandel. Die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ hinterfragt, welche Herausforderungen und Verantwortlichkeiten sich hieraus für Journalistinnen und Journalisten ergeben. Die Veranstaltung der Hamburg Media School (HMS) findet im Rahmen des Weiterbildungsprogramm Digital Journalism Fellowship am 29. August 2019 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Forum Finkenau statt.

Hamburg, 26. August 2019. Die Hamburg Media School lädt Interessierte zur Podiumsdiskussion „Die Klima-Macher. Medien zwischen Hype, Personenkult und Aktivismus“ ein. Die Veranstaltung widmet sich der Thematik des Klimawandels aus einer medienbezogenen Perspektive und diskutiert, welche Konsequenzen die hohe mediale Aufmerksamkeit für Journalist_innen hat.

„Der Klimawandel ist eines der Top-Themen unserer Zeit“ sagt Ulrike Dobelstein-Lüthe, Leitung Weiterbildung und des Digital Journalism Fellowships an der HMS. “Ein Thema ist aber nur solange aktuell und wichtig, solange die Medien darüber berichten. Eine große Verantwortung für Medienmacher und Journalisten und ein Grund für uns, die Thematik und die dabei entstehenden Herausforderungen in einer Podiumsdiskussion genauer zu beleuchten.“

„Gerade in der Klimadebatte zeigt sich, dass es den Medien nicht immer leichtfällt, zwischen Haltung und Hype zu trennen.“ sagt Professor Stephan Weichert, Studiengangsleiter und Programmleiter des Digital Journalism Fellowships an der HMS. „Für eine professionelle Berichterstattung ist es zwingend, Journalismus nicht mit Aktivismus zu vermischen.“

Der Abend startet mit einer Bühnenperformance der Klimashow „vollehalle“. Im Anschluss folgt die Diskussionsrunde, die von der Journalistin und Fernsehmoderatorin Astrid Frohloff moderiert wird.

Es diskutieren Benjamin Adrion (Initiator „Viva con Agua“), Nele Brebeck (Pressesprecherin „Fridays for Future“), Louisa Dellert (Bloggerin), Jutta Ditfurth (Sozialwissenschaftlerin, Politikerin und Aktivistin), Jan Fleischhauer (Journalist und Autor) und Kai Schächtele (Journalist, Buchautor und Moderator).

Wann:
Donnerstag, 29. August 2019, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Wo:
Forum Finkenau, Finkenau 35, 22081 Hamburg

Interessierte sind herzlich eingeladen. Das Event ist öffentlich und kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt. Tickets gibt es hier.

25.07.2019 - Die Hamburger Sparkasse (Haspa) fördert die Hamburg Media School (HMS)

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Die Hamburg Media School (HMS) hat mit der Hamburger Sparkasse (Haspa) einen neuen Förderer gewonnen. Die führende Bank der Metropolregion Hamburg möchte mit diesem Engagement gründungswilligen Absolventen und Absolventinnen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern und somit den Medienstandort Hamburg stärken.


Hamburg, 25. Juli 2019. Die Hamburger Sparkasse wird künftig als Förderer der Hamburg Media School dazu beitragen, dass innovative Geschäftsideen professionell unterstützt werden. Das Haspa Startup-Center hat bereits mehr als 12.000 Unternehmensgründungen auf den Weg gebracht und ist damit nicht nur ein zentraler Player in der Hamburger Gründerszene, sondern auch ein idealer Kooperationspartner der HMS, für die die Unterstützung ihrer gründungswilligen Studierenden inner- und außerhalb des Curriculums einen hohen Stellenwert einnimmt.

„Viele erfolgreiche Gründungen haben ihre Wurzeln an einer Hochschule“, so Stefanie Huppmann, Leiterin des Haspa-StartUp-Centers. „Dieses Potenzial wollen wir durch unsere Kontakte und unser Knowhow bestmöglich unterstützen".

„Die Hamburg Media School und die Haspa verbindet das Engagement für Hamburg und das Bestreben die Region zu stärken. Daher freuen wir uns sehr, dass die Haspa gemeinsam mit uns Hamburg nun auch als Digital- und Medienstandort fördert und sich für die entsprechende Aus- und Weiterbildung in der Digital- und Medienbranche einsetzt.“, begrüßt Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der Hamburg Media School, die Förderung.

Die Hamburg Media School ist ein Zusammenschluss öffentlicher sowie privater Institutionen und Unternehmen. Zu dieser sog. Public-Private-Partnership gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für bildende Künste sowie zahlreiche nationale und internationale Partner aus der Medienbranche. Da die Praxisintegration, die innovatives und branchenförderndes Denken ermöglicht, ein wesentlicher Teil des Studiums an der Hamburg Media School ist, profitieren die Studierenden von einem wachsenden Fördererkreis, insbesondere auch dann, wenn dieser, wie in diesem Fall, über die Medienbranche hinaus erweitert wird.

Neben der Hamburger Sparkasse konnte die Hamburg Media School bislang viele weitere hochkarätige Förderer von ihrem Konzept überzeugen. Dazu zählen unter anderem bekannte Verlagshäuser und Medienunternehmen wie Axel Springer SE, DIE ZEIT, der Spiegel Verlag sowie Google, XING und Facebook.

Pressekontakt der Hamburg Media School

Michelle Lucas
Tel.: 040 413 468 52
E-Mail: m.lucas@hamburgmediaschool.com

Pressekontakt der Hamburger Sparkasse

Marcus-Andree Schoene
Tel.: 040 3579 3626
E-Mail: marcus-andree.schoene@haspa.de

18.02.2019 - Neuer Werbefilmstudiengang an der Hamburg Media School

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Zum kommenden Wintersemester startet an der Hamburg Media School (HMS) der erste Werbefilmstudiengang in Hamburg. Mit dem einjährigen Studium erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den M. A. Creative Producer Werteorientierter Werbefilm (WoW). Das Studium ist gebührenfrei und wird inhaltlich und finanziell von renommierten Werbeunternehmen, Agenturen und Filmproduktionen gefördert. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Hamburg, 18. Februar 2019. Das Filmstudium der HMS hat mit drei Studenten-Oscars, zwei Kurzfilm-Oscar-Nominierungen und mehr als 600 Preisen in den letzten zehn Jahren gezeigt, dass sich ein Filmschaffen, das auf gesellschaftlich relevante Themen baut, weltweit durchsetzen kann.

„Diesen Impact wollen wir mit dem Studium zum Creative Producer für werteorientierten Werbefilm erweitern. Wir werden schon während des Studiums mit und an neuen, intelligenten, emotionalen, freiheitlichen Formaten, Bewegungen, Kampagnen, Produkten und Unternehmen arbeiten und die Wirkungskräfte der Werbung nachhaltig ausrichten“, erläutert Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS sowie Studiengangsleiter der beiden Masterstudiengänge Film und Werteorientierter Werbefilm. „Wir zeigen Unternehmen, was in ihnen steckt: Menschen. Geschichten. Unsere Zukunft.“

Das Studium wird finanziell gefördert und praktisch begleitet durch 27 Km Film, Czar Film, Jung von Matt, Kolle Rebbe, Markenfilm, Sterntag Film, The Marmalade, Tony Petersen Film, TWF Verwertungsgesellschaft und Werbeweischer. Dank dieser Finanziers kann das zwölfmonatige Studium ohne Studiengebühren angeboten werden. Tony Petersen, stellvertretender Vorstandssprecher in der Sektion Werbung der Produzentenallianz, freut sich auf den Studienstart im Oktober: „Auf die Einrichtung eines solchen Studiengangs im Epizentrum des deutschen Werbefilms wartet die Branche schon lange.“

Der Studienplan des Masterprogramms umfasst Lehrveranstaltungen und Projekte zu den Bereichen Entrepreneurship, Storytelling, Produktion und Marketing, digitale Transformation sowie Werbe- und Marketingpsychologie. Im Laufe des Studiums werden insgesamt zwölf reale Werbefilme gedreht und Kampagnen konzipiert. Studienvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Erststudium, eine besondere künstlerische Eignung und eine mehrjährige fachliche Tätigkeit in der Filmbranche, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie die erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren, bestehend aus der schriftlichen Bewerbung und einer Aufnahmeprüfung an der HMS. Der M.A. Werteorientierter Werbefilm kooperiert mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. Mai möglich.

31.01.2019 - Nachrichten mit Perspektive „Constructive Journalism Day“

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Es ist eine der spannendsten und meistdiskutierten Entwicklungen in der Medienbranche: Weltweit setzen immer mehr Radiosender, Zeitungen, TV-Sendungen oder Onlineformate gezielt auf „konstruktiven Journalismus“. Worum geht es – und worum nicht? Wo liegen die Chancen? Und warum ist das Thema gerade für kritische, unabhängige Redaktionen interessant? Zu diesen Fragen bieten der Radiosender NDR Info und die Hamburg Media School (HMS) am 14. Februar erneut einen hochkarätig besetzten Fachkongress mit Vorträgen und Praxis-Workshops an.

Hamburg, 31. Januar 2019. Zu den Gästen des zweiten „Constructive Journalism Day“ zählt unter anderen die New York Times Autorin Tina Rosenberg, die in den USA das Solutions Journalism Network gegründet hat. Ins Leben gerufen wurde der „Constructive Journalism Day" im vergangenen Jahr von Claudia Spiewak, der Chefredakteurin des NDR Hörfunks, und von Prof. Dr. Stephan Weichert, der an der HMS den Studiengang Digital Journalism leitet.

„Konstruktiver Journalismus ist kein Trend, sondern eine Haltung“, so Weichert. „Es geht um Nachhaltigkeit im Publikumsdialog, Lösungsorientierung in der journalistischen Berichterstattung und konstruktive Ansätze des Storytellings. Die Hamburg Media School möchte mit dem ‚Constructive Journalism Day‘ gemeinsam mit NDR Info anhand von funktionierenden Praxisbeispielen Denkimpulse in die Branche geben und Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen darüber anstoßen, wie wir im redaktionellen Tagesgeschäft ‚Nachrichten mit Perspektive‘ implementieren können.“

NDR Info gehört in Deutschland zu den Vorreitern von konstruktivem Journalismus. Bereits seit 2016 läuft im Frühprogramm des Radiosenders, den täglich fast 700.000 Hörerinnen und Hörer einschalten, die Rubrik „Perspektiven“. Darin werden Menschen, Initiativen und Projekte vorgestellt, die nach Lösungsmöglichkeiten für gesellschaftliche, soziale oder wirtschaftliche Probleme suchen. Ende 2018 kam der Podcast „Perspektiven – Menschen mit Ideen“ hinzu.

„Konstruktiver Journalismus zwingt zum Perspektivwechsel. Das Ergebnis ist im besten Fall ein facettenreicheres und damit wahrhaftigeres Bild von der Wirklichkeit,“ so Claudia Spiewak, die als Chefredakteurin des Norddeutschen Rundfunks auch das Informationsprogramm NDR Info leitet. „Bei unserem Publikum stoßen die NDR Info Perspektiven auf ungewöhnlich positive Resonanz. Und für uns Medienmacher lohnt es sich, eingeübte Routinen bei der Themenauswahl auf den Prüfstand zu stellen – ein Beitrag zu einem besseren Journalismus. “

Neben Tina Rosenberg bieten beim „Constructive Journalism Day“ unter anderen Oliver Reinhard (stellv. Leiter des Feuilletons der Sächsischen Zeitung), Ellen Schuster (Head of Digital Programming der Deutschen Welle), Marcus Bornheim (Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell) und Marina Riester (Moderationstrainerin und Dozentin an der Universität der Künste Berlin) Vorträge und Workshops an. NDR Info wird Einblicke in die Entwicklung des „Perspektiven“-Podcasts geben. Moderiert wird der Fachkongress von Adrian Feuerbacher (Leiter Politik und Aktuelles NDR Info). Unterstützt wird der „Constructive Journalism Day“ von der Schöpflin Stiftung.

Der Auftakt des „Constructive Journalism Day“ wird von 10.05 Uhr bis 12.45 Uhr live im Digitalradio auf NDR Info Spezial übertragen. Ein Video-Livestream ist auf NDR.de/info zu sehen.

04.12.2018 - Zweite große Produzentenstudie veröffentlicht

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Heute wird die Produzentenstudie 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die nach 2012 zweite große Studie zur deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft gibt nicht nur einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Situation der deutschen Produzenten, sondern beleuchtet auch die Folgen der gerade stattfindenden Umwälzung von linearem hin zu non-linearem Medienkonsum für die deutsche audiovisuelle Produktionswirtschaft.


Hamburg, 4. Dezember 2018
. Durchgeführt wurde die Studie vom Forschungs- und Kompetenzzentrum Audiovisuelle Produktion (FoKo) der Hamburg Media School (HMS) in Kooperation mit Goldmedia unter finanzieller Beteiligung der Filmförderinstitutionen aus Bund und Ländern – FFA Filmförderungsanstalt, FilmFörderFond Bayern, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm und Medien, Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung und nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen – sowie der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Ergebnisse:
Größe des Produktionsmarktes in Deutschland

Laut der Studie gehören von den ca. 2.000 Unternehmen aus Deutschland, die Umsätze überwiegend mit der Produktion audiovisueller Programme erzielt haben, ca. 900 Unternehmen zum klassischen Produktionsmarkt, der sich wiederum in ca. zwei Drittel TV- und ein Drittel Kinofilmproduzenten aufteilt. Die deutsche Filmproduktionsbranche hatte im Juni 2017 rund 28.000 Mitarbeiter, von denen 88 % sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Der Gesamtnettoumsatz (ohne Förderung) der Hersteller audiovisueller Produktionen lag 2017 in Deutschland bei rund 4,9 Mrd. EUR. Die klassischen Produzenten (Kinofilm- und TV-Produzenten) haben 2017 rund 3,14 Mrd. EUR erwirtschaftet.

Der Gesamtumsatz ist von 2016 auf 2017 um fast 10 % gestiegen. In den letzten sieben Jahren war die Wachstumsdynamik im TV-Produktionsbereich stärker als im stagnierenden deutschen Kinofilmproduktionsmarkt. Hingegen wuchs der Kinoproduktionsmarkt z.B. in Großbritannien, dessen Umsatzvolumen sich in den letzten sechs Jahren – unterstützt von Steuervorteilen – verdreifachte.

Top 10

Bei den zehn umsatzstärksten Produktionsunternehmen hat sich im Vergleich zu 2012 die Rangfolge bei den ersten fünf Plätzen nicht geändert. Von den Top 10 sind sieben Unternehmen mit Sendern verflochten; im Falle der Constantin, der ITV-Gruppe und der Beta Film allerdings nur mit Rundfunkveranstaltern, die keine nennenswerten Nachfrager auf dem deutschen TV-Produktionsmarkt sind. Die Marktkonzentration ist insofern größer geworden, als der Umsatzmarktanteil der Top-25-Unternehmen seit 2010 von 49 % auf 55 % gestiegen ist. Sie ist aber im Vergleich zu anderen Märkten noch gering.

Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft

Der wichtigste Partner der deutschen TV- und Filmproduktionsunternehmen sind nach wie vor die Degeto und die Landesrundfunkanstalten, gefolgt von ZDF und RTL-Gruppe. Die Bedeutung der privaten TV-Sender als Auftraggeber ist jedoch seit 2011 gewachsen; ihr Anteil am Gesamtumsatz ist von 38 % auf 43 % gestiegen.

Trotz der Pole Position als wichtigster Auftraggeber der deutschen Produktionswirtschaft ist bei der ARD der Anteil der Eigenproduktionen am Gesamterstausstrahlungsvolumen des deutschen Programms traditionell sehr hoch. Er liegt zwischen 98 % (HR) und 64 % (WDR).

Der deutsche audiovisuelle Produktionsmarkt ist im Kern ein nationaler Markt. Die über die Auswertung der Programme im Ausland oder mit ausländischen Tochterunternehmen erzielten Umsätze sind sowohl bei Kinofilm- als auch bei TV-Produktionen immer noch gering.

Gewinnsituation

Die Gewinnsituation der deutschen Produktionsunternehmen hat sich verbessert. Der Anteil von Unternehmen mit einer negativen und prekären Umsatzrendite hat sich verringert, der Anteil der Unternehmen mit einer Umsatzrendite zwischen 5 % und 10 % hat sich vergrößert. Bei den großen Betrieben (mit Umsätzen von mehr als 25 Mio. EUR) liegen allerdings die Umsätze überwiegend unterhalb von 5 %. Nach wie vor liegen die durchschnittlichen Renditen der privaten TV-Sender weit vor denen ihrer produzentischen Auftragnehmer.

Finanzierung

Bei den geförderten Kinoproduktionen in der Stichprobe hat sich der durchschnittliche Förderanteil mit 45 % gegenüber 2012 um 5 % leicht erhöht. Der Finanzierungsanteil der TV-Sender am gesamten deutschen Kinofilmproduktionsvolumen blieb mit 11 % im Jahr 2017 seit 2011 fast unverändert.

Im TV-Produktionsbereich ist der Anteil der teilfinanzierten Produktionen, bei denen sich ihnen eigene Refinanzierungsmöglichkeiten eröffnen, bei der ARD gestiegen. Im Hinblick auf die realitätsnahe Kostenkalkulation gaben mehr Produzenten an, bei den vollfinanzierten Auftragsproduktionen für die öffentlich-rechtlichen Sender einen Teil der Produktionskosten selbst getragen zu haben als bei den Auftraggebern aus der RTL- und der ProSiebenSat.1- Gruppe.

Rechte- und Erlösverteilung

Was die Rechte- und Erlösverteilung angeht, so ist der Buy-Out im TV-Bereich zwar immer noch der Normalfall. Verglichen mit 2011, ist er aber bei den privaten und den öffentlich-rechtlichen Sendern auf dem Rückzug. Häufiger als 2012 erhalten Produzenten Erlösansprüche aus der kommerziellen Verwertung ihrer Produktionen. Dabei ist vor allem der Anteil bei den öffentlich-rechtlichen Auftraggebern gestiegen.

Marktumwälzung durch VoD und SVoD

Insbesondere durch den in allen Dimensionen – Umsatz, Abonnentenzahlen, Reichweiten, Zeitanteilen täglicher Nutzung etc. – stark wachsenden Video-on-Demand-Markt und die veränderten Sehgewohnheiten erfährt der TV- und Kinoproduktionsmarkt profunde Veränderungen.

Der boomende SVoD-Markt führte für die deutsche Produktionswirtschaft im Jahr 2017 zu einem zusätzlichen Auftrags- und Lizenzvolumen von geschätzten 150 Mio. EUR.; 2018 ist das Auftragsvolumen weiter gewachsen. Die kurz- und mittelfristigen Marktchancen für deutsche Produktionsunternehmen, die sich im Segment hochwertiger Programme erfolgreich positionieren konnten, sind also gut. Zum Gesamtbild gehört auch, dass die Vertragsbedingungen der SVoD-Anbieter (z.B. mit Bezug auf den Total-Buy-Out und Zahlungsraten) von den befragten Marktteilnehmern als durchaus kritisch angesehen werden.

Neue benachbarte Märkte

Näher beleuchtet wird in der Studie auch eine besondere Form der Vermarktung: das Influencer-Marketing, also die Bewerbung mit Hilfe einflussreicher Online-Persönlichkeiten über die Sozialen Medien, dem ein sehr hohes Entwicklungspotenzial zugeschrieben wird.

Informationen zur Studie

Die Produzentenstudie 2018 basiert zum wesentlichen Teil auf Ergebnissen einer bundesweiten quantitativen Befragung der Film- und Fernsehproduzenten. Die Erhebung mittels Online-Fragebogen wurde durchgeführt von April bis Juni 2018 und hat Daten für die Jahre 2017/2018 abgefragt. Insgesamt haben 329 Unternehmen an der Umfrage teilgenommen.

Die vollständige Studie kann in Buchform erworben werden beim Vistas-Verlag oder digital heruntergeladen werden auf der Website der HMS.

13.11.2018 - Studie weist positive Effekte von Markenumfeldern nach

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Eine neue Studie, an der auch das NeuroLab-Forschungsteam der Hamburg Media School (HMS) beteiligt war, weist Steigerungseffekte von journalistischen Qualitätsmedienumfeldern auf die Werbewirkung um 28 Prozent nach. Der von der Hamburg Media School mit modernen Methoden der Consumer Neuroscience durchgeführte Rezeptionstest zeigt, dass Qualitätsmedien stärker aktivieren als neutrale Umfelder.

Hamburg, 13. November 2018. Unter dem Titel „Quality Alliance 2018 – Unsere Qualitätsmedien wirken“ legen vier führende deutsche Qualitätsmarken eine Grundlagenstudie vor, die sich mit der Wirkung der Qualität des Umfeldes beschäftigt. Die „Quality Alliance“ – bestehend aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Die Zeit – untersuchte darin die Frage, ob das Umfeld einer Qualitätsmedienmarke sowie die Nutzungsart (on- oder offline) die User Experience beeinflusst.

Die Studie basiert auf zwei Forschungs-Modulen: Zum einen auf einem quantitativen Werbemitteltest zur Wahrnehmung von Werbung, zum anderen auf dem Rezeptionstest, der an der Hamburg Media School unter Leitung von Dr. Lisa-Charlotte Wolter mit modernen Methoden der Consumer Neuroscience durchgeführt wurde. „Unser Rezeptionstest zeigt, dass Umfelder von Medienmarken physiologisch messbar sowohl in den getesteten Print- als auch mobilen Medien stärker aktivieren als neutrale Umfelder,“ so Wolter, die an der HMS das NeuroLab und den Bereich Brand & Consumer Research leitet.

In einem über implizite Messwerte wie Augenbewegung, Herzfrequenz, Hautwiderstand und Hirnaktivitäten zusammengefassten Gesamtindex ergeben die getesteten gebrandeten Texte ein um 13 Prozent höheres Aktivierungsniveau. „Unsere Messungen helfen dabei, nicht offensichtliche Faktoren bei Konsumentenentscheidungen und Nutzungsprozessen besser zu verstehen. Mit den Methoden der Consumer Neuroscience können Werbungtreibende besser nachvollziehen, welche Rolle Emotionen und unbewusste Entscheidungsprozesse bei der Wahrnehmung von Content über verschiedene Plattformen hinweg – und beim Konsum generell – spielen“, erläutert Wolter.

Im Einzelnen schenkten die Probandinnen und Probanden im Labortest den Inhalten im Markenumfeld länger ihre Aufmerksamkeit als den Inhalten ohne Marke im Umfeld. Außerdem fällt die auf ein höheres Engagement hinweisende Hirnaktivität bei der Rezeption gebrandeter Inhalte höher aus als in Umfeldern ohne Branding. Das spricht für eine intensivere Auseinandersetzung und höheres Engagement während der Nutzung von Medienmarken.

Der quantitative Werbemitteltest, den das IFAK-Institut im Auftrag der vier Medien der „Quality Alliance“ durchführte, ergab darüber hinaus folgende grundlegende Erkenntnisse:

  • Qualitätsmedien beeinflussen die Beurteilung von Werbung positiv.
  • Qualitäts-Medienmarken erhöhen die Beurteilungssicherheit.
  • Qualitäts-Medienmarken erhöhen Wirkung auf allen Kanälen.

„Zusammenfassend zeigt sich, dass das hochwertige journalistische Umfeld, das Qualitätsmedien bieten, sich unmittelbar positiv auf die Wahrnehmung von Markenkommunikation auswirkt. Über alle Marken, Branchen und Kanäle hinweg beträgt der Werbe-Wirkungs-Uplift 28 Prozent. Die hohen Qualitätsansprüche der Quality Alliance-Medien zahlen sich damit auch für Werbungtreibende aus“, so fassen die Initiatoren der Studie die Ergebnisse zusammen.

Weitere Ergebnisse und Hintergründe zu der Studie finden Sie im beiliegenden Fact Sheet und unter www.quality-alliance.de

Einen detaillierten Einblick in die theoretischen und methodischen Hintergründe, praktischen Anwendungsmöglichkeiten und aktuellen Trends des Neuromarketings bietet Dr. Lisa-Charlotte Wolter in den 2,5 tägigen Neuromarketing Camps an der HMS. Das nächste Camp findet vom 15. bis 17. Mai 2019 statt.
Fragen zur Studie beantwortet Dr. Lisa-Charlotte Wolter gerne persönlich:

Dr. Lisa-Charlotte Wolter
Leiterin Brand & Consumer Research/NeuroLab
Tel.: 040 413 468 32
E-Mail: l.wolter@hamburgmediaschool.com

15.10.2018 - 15 Jahre Hamburg Media School

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Hamburg Media School feiert 15-jährige Erfolgsgeschichte

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, würdigt Hamburg Media School (HMS) mit einem Senatsempfang

Rund 450 Gäste aus Film- und Medienwirtschaft, Politik und Journalismus feiern im Rathaus die bundesweit einzigartige Bildungsinstitution: Auf Basis einer Kooperation von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der Medien- und Digitalwirtschaft bildet die HMS seit 2003 Nachwuchstalente in Medienmanagement, Journalismus und Film aus.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Hamburg Media School ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Medienwirtschaft und Staat gemeinsam Verantwortung für das Gelingen öffentlicher Kommunikation übernehmen können. In Zeiten, in denen viele ein schwieriges Marktumfeld und eine zunehmend unübersichtlichere mediale Öffentlichkeit beklagen, zeigt dieser einzigartige Hamburger Weg, wie es auch gehen kann: Gemeinsame Initiative für besseren Journalismus, für kreative Filme, für digitale Kompetenz und für ökonomische Strategie – dafür stehen die Hamburg Media School und ihre Absolventinnen und Absolventen. Gerade in Zeiten des Umbruchs brauchen Branchen die Experimentier- und Innovationsräume, die Wissenschaft öffnen kann. Ich danke allen Partnern, die zum Erfolg beigetragen haben und gratuliere den Verantwortlichen zum 15. Jubiläum. Ich bin sicher: Auch in der Zukunft wird es viele Gründe geben, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für den Medienstandort Hamburg und für die demokratischen Medien unseres Landes.“

Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer DIE ZEIT und Vorsitzender des Aufsichtsrats der HMS: „Das Besondere an der HMS ist das intensive Studium und die hervorragende Verknüpfung von theoretischer und praktischer Bildung. In nur 15 Jahren hat sich die HMS zu einer bundesweit renommierten Aus- und Weiterbildungsstätte für Medientalente entwickelt. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch viele talentierte Absolventinnen und Absolventen nicht nur bei der ZEIT arbeiten, sondern überall in der nationalen und internationalen Medienlandschaft ihre Spuren hinterlassen.“

Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS: „In einer Zeit, in der die Digital- und Medienwelt sich dynamisch entwickelt, gehört gut ausgebildeten Menschen die Zukunft, wenn sie praktische Fähigkeiten, Umsetzungsstärke, aber auch den nötigen wissenschaftlichen Tiefgang miteinander verbinden. Daher setzt die Hamburg Media School weiterhin auf die optimale Kombination aus Wissenschaft und Praxis. Wir freuen uns auf eine Zukunft, die noch bunter, internationaler und inspirierender wird!“

Den Senatsempfang im Festsaal des Rathauses nutzen viele eingeladene Studierende, Alumni, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Weggefährten und Dozenten, Förderer und Unterstützerinnen aus Politik und Medienbranche aus Hamburg und ganz Deutschland zum persönlichen Austausch. Im späteren Verlauf des Abends feiern Studierende und Ehemalige in den Räumlichkeiten der HMS an der Finkenau weiter.

Neben der Freien und Hansestadt Hamburg, der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg engagieren sich über 50 Unternehmen, vorrangig aus dem Digital- und Medienbereich, als Stifter und Förderer der HMS. Die enge Verzahnung mit der Medienwirtschaft sowie Kooperationen mit Ausbildungs- und Forschungspartnern gewährleisten eine interdisziplinäre, wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Lehre. Das Angebot der HMS konzentriert sich auf die Fachgebiete Medienmanagement, Journalismus und Film und reicht von staatlich anerkannten universitären Masterstudiengängen bis zu berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten. Zudem begleitet die HMS in Zusammenarbeit mit renommierten Kooperationspartnern die digitale Transformation durch vielfältige Forschungsprojekte in Form von Trendreports, wissenschaftlichen Fachaufsätzen und anwendungsorientierten Auftragsstudien.

Rückfragen der Medien
Enno Isermann | Pressestelle Behörde für Kultur und Medien
Telefon: 040/428 24-207
E-Mail: enno.isermann@bkm.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bkmbkm | Twitter: @hh_bkm

14.08.2018 - Der Hoeneß Effekt

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Der Hoeneß-Effekt: Wie der Fiskus von prominenten Steuersündern profitiert

Medienberichte über Steuerdelikte berühmter Persönlichkeiten inspirieren gewöhnliche Steuerzahler zu mehr Ehrlichkeit. Die Finanzämter registrieren deutlich mehr Selbstanzeigen, wenn sich Promis wie Uli Hoeneß, Nadja Auermann oder Thomas Middelhoff vor Gericht wegen Steuerhinterziehung verantworten müssen. Eine Studie der Hamburg Media School (HMS) und der Universität Hamburg liefert erstmals wissenschaftliche Belege für diesen sogenannten Hoeneß-Effekt.

Hamburg, 14. August 2018. Laut der Studie: „Cautionary Tales – Celebrities, the News Media, and Participation in Tax Amnesties“ ist die Berichterstattung über Gerichtsprozesse prominenter Steuersünder von entscheidender Bedeutung für die Anzahl der Selbstanzeigen insgesamt. Für die Untersuchung haben der Forscher, Dr. Marcel Garz von der Hamburg Media School und die Forscherin Verena Pagels von der Universität Hamburg, die Berichterstattung über prominente Steuersünder in 60 deutschen Tageszeitungen seit 2010 ausgewertet.

„Es hat uns sehr überrascht, wie stark der Zusammenhang zwischen dem Umfang dieser Berichterstattung und der Anzahl der Selbstanzeigen ist. Der sogenannte Hoeneß-Effekt lässt sich regelmäßig auch bei anderen prominenten Fällen von Steuerhinterziehung messen, sofern die Öffentlichkeit zum Zeitpunkt der Prozesseröffnung oder Urteilsverkündung nicht durch andere Ereignisse abgelenkt ist“, erläutert Dr. Marcel Garz, Leiter der Media Bias Forschungsgruppe an der HMS. Das Besondere an der Studie ist, dass sie nicht nur den statistischen Zusammenhang von Berichterstattung und Selbstanzeigen aufdeckt, sondern klare Aussagen zur Kausalität ermöglicht. Dazu erläutert Garz: „Wir sind durch eine sogenannte Instrumenten-Variablen-Schätzung sehr sicher, dass es tatsächlich die Berichterstattung ist, die Steuerhinterzieher zum Umdenken bewegt. Berichten Medien nicht oder nur wenig über prominente Steuerhinterzieher, weil ihre Aufmerksamkeit und Ressourcen durch zeitgleich stattfindende Geschehnisse gebunden ist – sie also mehr über eine Naturkatastrophe oder einen Terroranschlag berichten – steigt die Zahl der Selbstanzeigen nicht an.“

Das Ausmaß der Beeinflussung ist erheblich. Vergleicht man Quartale ohne Berichterstattung über prominente Steuersünder mit der durchschnittlich gemessenen Berichterstattung, lässt sich ein Anstieg der Selbstanzeigen von rund 32% feststellen. „Unsere Studie verdeutlicht, dass Prominente und Medien eine wichtige Rolle für die Steuerehrlichkeit der Bürger spielen“, so Garz. „Für den Fiskus lohnt es sich, wenn Prominente vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass Staatsanwälte und Richter berühmte Persönlichkeiten strenger verfolgen und bestrafen als gewöhnliche Steuerhinterzieher.“

05.03.2018 - Ganz großes Kino – auch ohne Oscar

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In diesem Jahr geht der Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" nach Großbritannien und nicht an die Elbe. Die Hamburg Media School gratuliert den Gewinnern Chris Overton und Rachel Shenton und das Film-Team dankt der Academy für die großartige Zeit mit vielen inspirierenden Begegnungen in Hollywood.

Hamburg, 5. März 2018. Bei der 90. Verleihung der Academy Awards wurde der HMS-Film "Watu Wote - All of us" von Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) nicht mit dem Oscar in der Kategorie "Live-Action-Kurzfilm" ausgezeichnet. Das Absolvententeam hat aber dank der Nominierung eine unvergessliche Oscar-Reise erlebt und in Hollywood einige der einflussreichsten Filmschaffenden persönlich getroffen.

Das Team um Regisseurin Katja Benrath, das 2016 mit dem Film das Masterstudium an der HMS abgeschlossen hat und bereits im Oktober 2017 mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, feierte auch ohne die große goldene Statue im legendären Dolby Theatre in Hollywood: "Wir fühlen uns keineswegs als Verlierer, sondern freuen uns von Herzen mit dem Gewinner-Team aus Großbritannien. Wir sind dankbar, dass unser Film weltweit Menschen berührt hat. Durch die Oscar-Nominierung haben wir so viele inspirierende Menschen kennenlernen dürfen und nach fast zwei Jahren voller Preise und Festivals rund um den Globus waren die letzten Tage in Hollywood ein unvergessliches Erlebnis", so Benrath.

Das Master-Filmstudium der Hamburg Media School ist die kleinste - und im Verhältnis zur Zahl der Studierenden die erfolgreichste - Filmschule im deutschsprachigen Raum. Die von den Studierenden produzierten Filme erhalten jährlich über 50 nationale und internationale Auszeichnungen. Insgesamt sind bereits fünf HMS-Film-Teams mit einem Studenten-Oscar ausgezeichnet worden. Die Nominierung von "Watu Wote" ist die vierte Kurzfilm-Oscar-Nominierung für einen HMS-Film.

Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS: Den Oscar zu gewinnen ist der ultimative Traum aller Filmschaffenden. Wir haben ihn bis zur letzten Sekunde geträumt, auch wenn er dieses Mal nicht wahr geworden ist. Trotzdem sind wir glücklich über die Nominierung und dass wir diese große Reise erleben durften. Wir danken der Freien und Hansestadt Hamburg und der Filmförderung sowie mehr als 50 anderen Förderern vom NDR über Studio Hamburg über die großen Zeitungsverlage bis zur HFBK und der Uni Hamburg, dass sie für unser kleines, aber konzentriertes Filmstudium die Möglichkeit schaffen, immer wieder Filme zu drehen, die zu den besten ihrer Art weltweit gehören.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein: "Die Oscar-Nominierung für 'Watu Wote' ist und bleibt ein tolles Signal für den Filmnachwuchs bei uns im Norden. Wir sind sehr stolz auf das Viererteam Katja Benrath, Tobias Rosen, Julia Drache und Felix Striegel. Ihre Oscar-Nominierung und der Golden Globe für Fatih Akin haben es geschafft, unsere Filmregion weltweit ins Rampenlicht zu rücken. Diesen Rückenwind wollen wir nutzen, um die Filmregion Hamburg Schleswig-Holstein international noch attraktiver zu machen."

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: "Auch wenn es jetzt nicht ganz für den großen Oscar gereicht hat, so ist der Erfolg von 'Watu Wote' beeindruckend: Oscar-Nominierung, Studio Hamburg Nachwuchspreis, Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises oder der Studenten-Oscar im letzten Jahr zeigen dies eindrucksvoll. Das gesamte Team von 'Watu Wote' der Hamburg Media School um Regisseurin Katja Benrath kann zu Recht stolz auf sich sein. 'Watu Wote' ist ein Film, der unter die Haut geht. Die Geschichte setzt ein eindrucksvolles Zeichen für Zusammenhalt, Toleranz und Zivilcourage und macht gerade in der heutigen Zeit Mut."

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: "Schade, aber allein die Nominierung für den Kurzfilm-Oscar ist ein riesiger Erfolg für Katja Benrath und ihr Team, zu dem ich herzlich gratuliere! Mit 'Watu Wote' ist völlig zu Recht ein Film nominiert worden, der einen nicht loslässt. Der Film zeigt uns in fast schmerzhafter Intensität den Irrsinn des Terrors und die Kraft des menschlichen Zusammenhalts. Dieser Film ist ein weiterer Höhepunkt in einem außerordentlich erfolgreichen Filmjahr in Hamburg. Dieser unglaubliche Erfolg eines Nachwuchsteams der Hamburg Media School macht Mut."

"Watu Wote" basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Erzählt wird die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

Der Film ist bei dem Videoportal Vimeo erhältlich: https://vimeo.com/ondemand/watuwote

23.01.2018 - Die Hoffnung auf den großen Oscar für Hamburg steigt

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Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist für den Kurzfilm-Oscar nominiert. Das gab die Jury am Dienstag in Los Angeles bekannt. Damit gehört der Film zu den fünf Produktionen, die für diese Kategorie zur Preisverleihung am 4. März in Hollywood eingeladen sind.

Hamburg, 23. Januar 2018. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences hat am Dienstag die fünf Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Mit dabei ist der HMS-Abschlussfilm „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Ob das Team den Oscar tatsächlich nach Hamburg holt, erfährt es bei der Preisverleihung am 4. März in Hollywood.

Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab. Das Team und der Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger haben die Nominierung von Kenia aus verfolgt. Dorthin waren sie bereits am Freitag zur Premiere von „Watu Wote“ in Nairobi gereist.

Regisseurin Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und freut sich von der Nominierung in dem Land zu erfahren, in dem der Film spielt und gedreht wurde: „Es ist unfassbar und ich bin überglücklich. Dieser Erfolg ist für uns alle, also wirklich für „all of us“!“ Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren.“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind unglaublich stolz und dankbar über die Ehre und den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, ist die Nominierung für den großen Oscar die absolute Krönung. Wir freuen uns riesig mit dem Team und drücken weiter die Daumen!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

13.12.2017 - Hamburg Media School hofft auf den großen Oscar

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Der Film „Watu Wote – All of us“ der Hamburg Media School (HMS) ist unter den zehn Finalisten im Rennen um den Kurzfilm-Oscar. Fünf der Produktionen werden von einer Jury für die Verleihung in Hollywood ausgewählt, die im März 2018 stattfindet. Insgesamt hatten sich 165 Filme für die Kategorie qualifiziert.

Hamburg, 13. Dezember 2017. Die Academy for Motion Picture Arts and Sciences veröffentlichte am Montag die zehn Finalisten in der Kategorie „Live Action Short Films“ für die 90. Oscar-Verleihung im kommenden Jahr. Mit dabei ist „Watu Wote – All of us“, der im Oktober bereits mit dem goldenen Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde. Am 23. Januar 2018 erfährt das Team, ob ihr Film zu den fünf Nominierten gehört und sie damit zu den 90. Academy Awards im März eingeladen werden.Katja Benrath (Regie), Julia Drache (Drehbuch), Tobias Rosen (Produktion) und Felix Striegel (Kamera) schlossen 2016 mit dem Film ihr Masterstudium an der HMS ab.

Benrath ist überwältigt von dem Erfolg und vor allem dankbar: „Dass der Film so ein Erfolg geworden ist, verdanken wir allen Beteiligten. Angefangen bei den Menschen unseres Filmstudiums, die uns gefordert und gefördert haben bis natürlich hin zu allen Menschen, die beim Dreh in Kenia dabei waren. Diese Erfolge sind für uns alle, also wirklich für „all of us“!“

Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger: „Wir sind sehr dankbar über den internationalen Zuspruch, den unser Film erfährt. Nach dem Studio Hamburg Nachwuchspreis, dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises, dem zweimaligen First Steps Award und dem Studenten-Oscar, wäre der große Oscar natürlich die Krönung. Wir drücken unserem Team alle Daumen und freuen uns mit ihnen auf den nächsten Abschnitt dieser großen Reise!“

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

06.12.2017 - Oscarreife Filmproduktionen und die Medientrends der Zukunft

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Die Hamburg Media School (HMS) bietet eine einzigartige Kombination aus öffentlich und privat geförderter Medienbildung. Am 18. Januar 2018 öffnet die HMS ab 19 Uhr ihre Türen und lädt ein, die Vollzeit- und berufsbegleitenden Masterstudiengänge Medienmanagement, Digital Journalism und Film sowie das umfangreiche Weiterbildungsangebot kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher erhalten tiefe Einblicke in aktuelle Medientrends wie Virtual und Augmented Reality und treffen das Team des Studentenoscar gekrönten HMS-Films „Watu Wote“.

Hamburg, 6. Dezember 2017. Auf dem Programm des großen Studieninfoabends am 18. Januar stehen zum einen Informationen zu den Studien- und Weiterbildungsangeboten an der HMS, zum Bewerbungsprozess sowie zu Finanzierungs- und Stipendienmöglichkeiten. Zum anderen bilden die neuesten Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality und 360° Videos einen Programmschwerpunkt: Am Beispiel des „Urban Storytelling Labs“ wird gezeigt, wie diese aktuellen Themen in den Studiengang Digital Journalism eingebunden werden. Das Projekt erprobt neue Formen der Lokalberichterstattung durch die Verknüpfung von 360° Video, Virtual/ Augmented Reality und 3D-Visualisierungen mit datenjournalistischem Storytelling. Das HMS-InnoLab und der Studiengang Medienmanagement stellen weitere Trends und Innovationen aus den Bereichen Medien, Marketing und Management vor. Der M.A. Film zeigt seine aktuellen Abschlussfilme und die Alumni des HMS-Erfolgfilms „Watu Wote“ gewähren Einblicke in die abenteuerliche Entstehung ihrer Studentenoscar gekrönten Produktion. Auch im Weiterbildungsbereich der HMS spielen Virtual Reality und 360° Produktionen eine immer wichtigere Rolle. Einblicke gibt es hier in die erfolgreiche und innovative Bewegtbild-Kommunikation. Präsentiert wird außerdem das Weiterbildungsprogramm für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte.

Studieninteressierte können an dem Abend die Virtual Reality-Brillen verschiedener Hersteller und andere brandneue Gadgets selbst ausprobieren und die Medientrends der Zukunft hautnah erleben. Vorgestellt wird beispielsweise die Amazon Echo Show, eine Art Alexa mit Touchscreen und Videofunktion sowie der Sony Xperia Touch, der jede Oberfläche in einen Touchscreen verwandelt: Dadurch mutiert zum Beispiel ein Holztisch zu einer berührungssensiblen Computerspielfläche.

„Der Infoabend ist die ideale Gelegenheit für alle Interessierten, im persönlichen Gespräch einen Einblick in die vielfältigen Studienbereiche der Hamburg Media School zu erhalten und darüber hinaus in die Welt der zukünftigen Medientrends einzutauchen“, so Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS. Sowohl Schaefer als auch die Studiengangsleiter Prof. Richard Reitinger, Prof. Dr. Armin Rott, Prof. Dr. Stephan Weichert sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und Alumni freuen sich auf anregende Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.

Termin: 18. Januar 2018, von 19 bis 21 Uhr Adresse: Finkenau 35, 22081 Hamburg Eintritt: kostenfrei

20.11.2017 - Bertelsmann fördert die Hamburg Media School

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Die Hamburg Media School (HMS) hat mit dem internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen Bertelsmann ein weiteres renommiertes Unternehmen als Förderer gewinnen können. Mit dem Engagement leistet der Gütersloher Konzern, der weltweit in rund 50 Ländern aktiv ist, einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Medienbereich. Bertelsmann wird der Hamburg Media School in den kommenden Jahren jeweils 50.000 Euro für den Ausbau ihres Ausbildungsangebots zur Verfügung stellen. Die neue Förderung ist auf die qualifizierte Ausbildung von Datenanalysten ausgerichtet.

„Wir sind hocherfreut, mit Bertelsmann einen Kooperationspartner an der Seite zu haben, mit dem wir die Spezialisierung im MBA Medienmanagement im Bereich Data und Business Analytics auf- und ausbauen können. In unserer Forschung arbeiten wir bereits sehr erfolgreich mit großen Datenmengen. Dass sich dank der Förderung durch Bertelsmann zukünftig auch unsere Studierenden intensiver mit den Analysemethoden von Big Data und den dazugehörigen Marketingmöglichkeiten beschäftigen, ist angesichts des großen Bedarfs auf Unternehmensseite für alle Beteiligten eine vielversprechende Investition“, so Prof. Dr. Armin Rott, Studiengangsleiter im Bereich Medienmanagement und wissenschaftlicher Leiter der HMS.

Immanuel Hermreck, Personalvorstand bei Bertelsmann, erklärt: „Bertelsmann bietet erstklassige Medienprodukte und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt begeistern. Um langfristig erfolgreich zu sein, brauchen wir erstklassig ausgebildete Mitarbeiter. Die Hamburg Media School steht für eine hervorragende Medienausbildung in Deutschland und ist für uns als Medienhaus ein natürlicher Partner. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, die HMS dabei zu unterstützen, ihr praxisorientiertes Ausbildungsangebot im Bereich der Datenanalyse auszubauen und die Nachwuchstalente der Medienbranche zu fördern.“

Auch Dr. Katharina Schaefer, Geschäftsführerin der HMS, freut sich über das Engagement von Bertelsmann und die damit verbundene Anerkennung und Unterstützung: „Das Besondere am Studium an der Hamburg Media School ist die Praxisintegration, die innovatives und branchenförderndes Denken ermöglicht. Durch den wachsenden Fördererkreis können die Qualität der Lehre und der besondere Praxisbezug an der HMS nachhaltig gesichert werden. Dass wir nun auch Bertelsmann von unserem Konzept überzeugen konnten, ist für uns eine großartige Bestätigung.“

Die Hamburg Media School ist eine Public-Private-Partnership, also ein Zusammenschluss öffentlicher sowie privater Institutionen und Unternehmen. Dazu gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die Universität Hamburg, die Hochschule für bildende Künste sowie zahlreiche nationale und internationale Partner aus der Medienbranche. Neben Bertelsmann sind weitere hochkarätige Verlagshäuser und Medienunternehmen wie Axel Springer SE, DIE ZEIT, das ZDF, der NDR, der Spiegel Verlag sowie Google, XING und Facebook Fördermitglieder der HMS.

Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen, das in rund 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum Konzernverbund gehören die Fernsehgruppe RTL Group, die Buchverlagsgruppe Penguin Random House, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister Arvato, die Bertelsmann Printing Group, die Bertelsmann Education Group sowie das internationale Fonds-Netzwerk Bertelsmann Investments.

14.09.2017 - Film der Hamburg Media School gewinnt Studenten-Oscar

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Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood gab bekannt, dass der HMS-Abschlussfilm “Watu Wote” zu den Gewinnern des Student Academy Award 2017 gehört. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober in Los Angeles statt. Hier erfährt das Team, welchen der drei Plätze sie belegen.

Hamburg, 14. September 2017. Der HMS-Film “Watu Wote” gehört zu den drei besten Filmen in der Foreign Category der 44th annual Student Academy Awards, dem sogenannten Studenten-Oscar. Dies gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 14. September bekannt. Julia Drache (Drehbuch), Katja Benrath (Regie), Felix Striegel (Kamera) und Tobias Rosen (Creative Producer) schlossen mit dem in Kenia gedrehten Film 2016 ihr Masterstudium an der Hamburg Media School erfolgreich ab.

„Wir sind überwältigt von dem Erfolg und freuen uns sehr über die Auszeichnungen und die Anerkennung für unsere Arbeit“, sagte die Regisseurin des Films Katja Benrath. Sie betont, dass der Erfolg auch auf der engen Zusammenarbeit mit dem kenianischen Team beruht. Der Film wurde mit der Serviceproduktionsfirma Lightbox Africa aus Nairobi realisiert und an Originalschauplätzen in Kenia gedreht. „Die Authentizität des Films war für uns kreativ und künstlerisch der entschiedene Anspruch“, so Tobias Rosen, Creative Producer des Films.

„Watu Wote“ spielt im Norden Kenias, in einer Region, die seit Jahrzehnten von Terroranschlägen der islamischen Al-Shabaab erschüttert wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise begibt. Als Al-Shabaab Milizen den Bus überfallen und einige Insassen erschießen, schützen die muslimischen Mitreisenden die christliche Frau und fordern die Terroristen heraus. Die Christin und die meisten anderen Reisenden überleben und der Bus entkommt. Der Film zeigt zum einen auf eindrückliche Weise die von Misstrauen, Vorurteilen und Angst geprägte Atmosphäre zwischen Christen und Muslimen im Norden Kenias. Zum anderen zeugt die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, von einem überkonfessionellen menschlichen Zusammenhalt und weist über den Einzelfall hinaus.

"Mit unserem Film wollten wir den realen Frauen und Männern, die in diesem Bus in Kenia reisten ein Denkmal setzen für ihren Mut und ihre Menschlichkeit. Verständigung zwischen Religionen und Kulturen ist jederzeit möglich und kann die ganze Welt inspirieren. Dass nun auch der Film über diesen Moment um die Welt geht und die Zuschauer und Jurys berührt, gibt uns immer wieder Hoffnung und macht uns glücklich“, sagt Prof. Richard Reitinger, künstlerischer Leiter der HMS und Leiter des Filmstudiums.

Für „Watu Wote“ ist der Studenten-Oscar nicht die erste renommierte Auszeichnung. Der Film wurde bereits mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis und dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet und ist in zwei Kategorien für den FIRST STEPS 2017 nominiert. Mit dem Preis für den Besten Kurzfilm beim Bermuda International Film Festival qualifizierte sich der Film außerdem für die Einreichung für den Kurzfilm Oscar.

Die Student Academy Awards wurden zuerst 1973 verliehen, seit 1975 findet die Preisverleihung jährlich statt. Ein Preis für die beste ausländische Arbeit wird seit 1981 vergeben. Der FIRST STEPS Award wird seit 2000 jährlich an herausragende Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen und gilt als einer der begehrtesten deutschen Nachwuchspreise. Der NO FEAR Award geht seit 2012 an Nachwuchsproduzenten, die ihre Projekte mit Vision, Engagement und Risikobereitschaft umsetzen.

Studenten-Oscar – Preise und Nominierungen der Hamburg Media School

2003 gewann „Die rote Jacke“ von Florian Baxmeyer (Regie), Elke Schuch (Drehbuch), Kai Lichtenauer (Creative Producer) und Marcus Kanter (Kamera) in der Kategorie Live Action Short Film. Zwei Jahre später erhielt die Regisseurin Ulrike Grote in derselben Kategorie den Studenten-Oscar für ihren Film „Ausreisser“, den sie zusammen mit Linus Foerster (Drehbuch), Constantin Castell (Creative Producer) und Ute Freund (Kamera) drehte. Mit ihrem Abschlussfilm „Land gewinnen“ war das Team Fabian Wiemker (Drehbuch) Yildiz Özcan (Creative Producer), Marc Brummund (Regie) und Bettina Herzner (Kamera) für die Kategorie Foreign Films im Jahr 2006 nominiert. 2011 nahmen Max Zähle (Drehbuch & Regie), Stefan Gieren (Creative Producer) und Sin Huh (Kamera) den Studenten-Oscar in Bronze für ihren Abschlussfilm „Raju“ entgegen, ein Jahr später waren sie für den Kurzfilm-Oscar nominiert. 2013 waren Marie-Therese Thill (Drehbuch), Matthias Zuder (Regie), Thomas Förster (Kamera) und Annika Steffens (Creative Producer) mit ihrem Abschlussfilm „Erbgut“ für den Studenten-Oscar nominiert, im Jahr darauf gehörte „Wo wir sind“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Johannes Kreuser (Kamera) und Jakob Deutsch (Creative Producer) zu den Nominierten. 2015 gewann „Sadakat“ von Georg Lippert (Drehbuch), Ilker Çatak (Regie), Florian Mag (Kamera) und Alexandra Staib (Creative Producer) bei den Academy Awards den Studenten-Oscar in Gold.

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