Köpfe

Maximilian Schlehuber

1990 geboren, aufgewachsen in Hamburg, als Apfel, der nicht weit vom Stamm fiel und dort Wurzeln schlug: der Vater ist Dokumentarfilmer. Abi 2010. Als Tonmann u.A. für "GEO 360 Grad" in Brasilien und Kenia. Während der Arbeit am Reportageset träumte Max aber vom großen Spielfilm in Babelsberg. Gesagt, getan. Es folgten zwei Jahre unterschiedlichster Arbeiten in den Kameraabteilungen von UFA Fiction und Studio Hamburg. Anlässlich der Kritik von Hannelore Hoger an seiner "unempatischen Art", die Klappe zu schlagen, entschied sich Max für ein Kamerastudium an einer Dokumentarfilmschule.

Die „Zelig“ in Bozen entfachte seine Leidenschaft für die kleinen, persönlichen Dramen der Menschen. Es entstand ein dementsprechender Diplomfilm (Kamera und Co-Regie), der einige Festivalpreise gewann. Sie waren die Türöffner für Jobs als Reportage-Kameramann bei ARTE-Projekten. Zurück in Hamburg, fing er Angesichts der Mietpreise alsMaterialassistent in der Werbung an. Inzwischen ist Max zum stattlichen Apfelbaum herangewachsen und freut sich, seine eigenen Früchte in Form von Filmen in den ewigen Kreislauf des Kunstschaffens einbringen zu können.

Max Schlehuber T1