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DIGITAL- UND MEDIENMANAGEMENT / STUDIERENDENLEBEN

24 Wege, ein MBA: Der Querschnitt des Jahrgangs DMM27

von MIRELL KERWAT am 29.01.2026

Wer beim Stichwort MBA sofort an eine Gruppe ehemaliger BWL‑Studierender mit sehr ähnlichen Lebensläufen denkt, sollte einen Blick auf den Jahrgang 2027 des MBA Digital- und Medienmanagement an der Hamburg Media School werfen. Denn hier passt dieses Bild ungefähr so gut wie ein Business-Anzug in die Mensa. Unser Jahrgang ist alles, nur nicht homogen. Und genau das merkt man vom ersten Tag an.

MM 27 Gruppenfoto web

Der MBA-Jahrgang, der 2027 den Abschluss macht (DMM27)

Wir sind 24 Studierende und bringen gefühlt 24 völlig unterschiedliche Wege mit. Von Sinologie über Publizistik, Game Design, Psychologie, Kulturwissenschaften, Deutsch-französische Studien bis hin zu Werbung, Medienmanagement oder klassischer BWL ist wirklich alles dabei. Das führt im Studienalltag regelmäßig zu Momenten, in denen man denkt: Ah, so kann man das also auch sehen. Diskussionen sind selten eindimensional, Gruppenarbeiten selten langweilig und man geht fast immer mit mehr Input raus, als man ursprünglich erwartet hat.

Auch beim Alter ist der Jahrgang bunt gemischt. Die Geburtsjahrgänge reichen von 1999 bis 2003, was bedeutet: unterschiedliche Lebensphasen, unterschiedliche Prioritäten und unterschiedliche Erfahrungen. Einige von uns haben schon mehrere Jahre Berufspraxis im Gepäck, andere kommen frisch aus dem Bachelor. Statt Trennung entsteht daraus aber vor allem eins: ein ziemlich ehrlicher Austausch auf Augenhöhe.

Für viele war der MBA gleichzeitig ein Ortswechsel. Ein Großteil des Jahrgangs ist extra für das Studium in die Hansestadt gezogen – mit Kisten, Kaffeetassen und der Hoffnung, dass Hamburg mindestens so gut wird wie erwartet. Fünf Studierende haben Hamburg allerdings schon vorher so sehr ins Herz geschlossen, dass sie einfach geblieben sind. Die meisten kommen aus der Metropolregion Stuttgart, aber auch das Ruhrgebiet, Österreich und sogar Venezuela sind vertreten. Spätestens beim Erzählen von Heimatgeschichten wird klar, wie unterschiedlich unsere Startpunkte eigentlich waren.

Dazu kommen jede Menge internationale Erfahrungen. Einige von uns haben bereits im Ausland gelebt oder studiert, andere planen genau das noch. Australien, Island, Italien, Kanada, die USA, England oder Indien: die Liste ist lang. Diese Erfahrungen tauchen immer wieder ganz selbstverständlich im Alltag auf, sei es in Diskussionen, Projektarbeiten oder einfach beim Kaffee zwischen zwei Vorlesungen.

Fast alle arbeiten neben dem Studium als Werkstudent:innen oder selbstständig. Auch hier zeigt sich wieder die volle Bandbreite: von Start-ups bis zu großen Namen wie Spiegel, Otto, OMR oder dem NDR. Theorie trifft dadurch ständig auf Praxis – und manchmal auch auf die ganz realen Herausforderungen des Arbeitsalltags.

Was den Jahrgang DMM27 am Ende wirklich ausmacht, ist diese Mischung. Unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Lebensrealitäten sorgen dafür, dass man nie auslernt. Man ergänzt sich, hinterfragt sich und wächst gemeinsam. Der Jahrgang ist der beste Beweis dafür, dass Vielfalt kein Buzzword ist, sondern etwas, das den Studienalltag lebendig, spannend und überraschend gut funktionieren lässt.