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STUDIUM / ALUMNI

"Auf ein Bier mit.." ...vier Women in Tech

von CLARA-MARLENE BERGER am 07.06.2019

Women in Tech – 05. Juni 2019
Janna, Fiona, Jenny, Uygar: Women in Tech – Wie arbeitet es sich in einer „Männerbranche“?
  • Der erste Job nach dem Studium
  • Die oft zitierte work-life-balance
  • Und: Muss man Tech schon „können“, um in den Beruf einzusteigen?
Fragen zu diesen Themen beschäftigen die angehenden Medienmanager aus MM19 und MM20 an einem warmen Juni-Abend zu Beginn des Gastgesprächs mit vier Alumnas.
Woman in Tech

Janna Howaldt, Esome Advertising. Fiona Brandes, Statista. Uygar Sönmez, XING SE. Jenny Wietholter, Dropbox.

Janna Howaldt (MM16) ist tätig als Specialist Media Solution bei Esome Advertising. Jenny Wietholter (MM15) arbeitet als PR-Managerin DACH für Dropbox. Fiona Brandes (MM14) ist als Teamleiterin im Produktmanagement bei Statista tätig. Und Uygar Sönmez (EMBA18) arbeitet als Director Engineering bei XING SE.
Die vier Frauen aus unterschiedlichen Unternehmen beschäftigen sich in ihrem Tagesgeschäft mit unterschiedlichen Aufgaben. Deutlich wird doch schnell: Man muss nicht Coden können, um in der Tech-Branche erfolgreich zu arbeiten. Ein Grundinteresse für Technologien und Entwicklungen sollte dennoch sicherlich vorhanden sein, um sich für die Prozesse in IT-Unternehmen begeistern zu können. Die Kommunikation mit IT-lern gehört dabei zum täglichen Brot.
Das Gastgespräch bestätigt durch die Rückfragen der Studenten und die Anekdoten der Alumnas: Viele Wege führen nach Rom, auch in der Tech-Branche. Die Lebenswege der vier Frauen sind sehr unterschiedlich und der erste Job nach dem Masterabschluss entscheidet mit Sicherheit nicht über eine mögliche Karriere in der Tech-Branche.
Die Diskussion um das Thema Startup vs. Konzern treibt die Unterhaltung mit den Gästen voran. Der Tipp, sich „hidden champions“ unter den Unternehmen zu suchen, wird in den Raum geworfen. Das heißt konkret, sich nicht ausschließlich bei den trendenden IT-Riesen zu bewerben, sondern Zeit in Recherche zu investieren und sich auch an noch wachsende Unternehmen zu wagen.
Interessant waren insbesondere die Impulse, die uns Studenten mit auf den Weg gegeben wurden und die ich jetzt versuchen werde, bestmöglich zusammenzufassen:
  • Folge bei der Jobsuche nicht spezifischen Jobprofilen, die du dir im Vorhinein im Kopf festlegst, sondern bewirb dich auch auf Ausschreibungen, die etwas Neues oder Fremdes für dich beinhalten.
  • Achte beim Kennenlernen im Bewerbungsgespräch auf den Vorgesetzten und hör auf dein Bauchgefühl, ob du auch gerne mit ihm zusammenarbeiten würdest. Der Chef der Abteilung sagt in seinem Verhalten viel über die Arbeitsatmosphäre in der Firma aus.
  • Hol dir im Interview mit einem potenziellen Arbeitgeber möglichst diverse Einblicke, indem du inhaltliche Fragen stellst, beispielsweise: Arbeitet ihr mit SCRUM? Wie definierst du die Unternehmenskultur und wie wird sie konkret gelebt?
  • Arbeite an deinem Netzwerk und das auch offline und nicht nur digital!
Das Fazit: Die vielen facettenreichen Einblicke haben mit Vorurteilen aufgeräumt, die Einige von uns doch im Hinterkopf hatten. Die Vier haben uns ermutigt, uns weiter bei großen und kleinen Tech-Firmen zu bewerben und sich auf die Branche einzulassen. Danke für das spannende Gespräch im Hochsommer!