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Meet the family- Stefanie Wolf. Projektleiterin in der Geschäftsführung bei der FAZ

von CHRISTINE KREUZKAM am 13.12.2021

Stefanie Wolff hochkant

Stefanie Wolf, absolvierte nach ihrem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei der Mediengruppe Frankfurt (ehem. Frankfurter Societät GmbH). Ihr anschließendes berufsbegleitendes Studium schloss sie mit dem Bachelor of Arts für Verlags- und Medienmanagement an der Steinbeis-Hochschule in Berlin ab.
Danach fing sie als Leiterin der Corporate Services bei FRANKFURT BUSINESS MEDIA (– Der F.A.Z.-Fachverlag) an. Bei FRANKFURT BUSINESS MEDIA begann sie Anfang 2013 als Assistentin der Geschäftsführung und leitete seit 2015 die zentrale Verlagsorganisation. Seit 2014 ist sie zudem zertifizierte Datenschutzbeauftragte der FBM.
Heute ist sie Projektleiterin in der Geschäftsführung bei der FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Warum haben Sie sich für die HMS entschieden?
Ein Master an einer anderen Hochschule wäre für mich aus finanziellen und logistischen Gründen vermutlich nicht in Frage gekommen. Die Wahl auf die HMS ergab sich automatisch durch die Kooperation mit der F.A.Z.. Der Standort Hamburg ist sehr attraktiv und von Frankfurt aus gut zu erreichen.


Welche anderen Institute kamen für Sie in die engere Wahl?

Nach meinem Bachelor wollte ich ursprünglich keinen Masterstudiengang mehr absolvieren. Durch die Kooperation der F.A.Z. mit der HMS ergab sich die Wahl automatisch. Mir gefiel von Anfang an das Studienprogramm und die Kommunikation mit der HMS, sodass ich nicht zögerte und mich direkt für das Stipendium bewarb.


Was ist das Besondere an dem EMBA-Programm dort?

Die Dozenten haben eine überdurchschnittlich hohe Praxiserfahrung und -affinität. Das ganze Studium ist sehr praxisorientiert und verliert gleichzeitig nicht den wissenschaftlichen Bezug und notwendigen akademischen Hintergrund. Das HMS-Umfeld ist im Gegensatz zu anderen großen Universitäten sehr familiär und nahbar. Das ganze Studium ist durch die kleine Klassengröße sehr intensiv und ich habe für mich persönlich sehr viel mitgenommen.


Wie sind sie mit der Doppelbelastung aus Arbeit und Beruf zurechtgekommen?

Durch das Vollstipendium der F.A.Z. erhielt ich einen Teil der Vorlesungstage freigestellt, was mir sehr half, mit den Projekten an der Arbeit zurecht zu kommen. Ohne die Freistellungstage wäre es natürlich nochmal schwieriger gewesen. Da ich auch meinen Bachelor schon berufsbegleitend in meinem jeweiligen Urlaub durchlaufen habe, wusste ich, was stressige Zeiten sind. Ich bin aber weiterhin der Meinung, dass sich eine solche Initiative und Investition in die eigene Persönlichkeitsentwicklung jederzeit lohnt.


Wie würden Sie Ihre Kommilitonen beschreiben?

Meine Kommilitonen waren sehr aufgeschlossen, locker und wurden im Laufe der Zeit zu guten Freunden. Wir waren in den Klausurenphasen eine „Leidensgemeinschaft“ und halfen uns durch die Zeit der großen Doppelbelastung. Alle Kommilitonen wussten, was stressige Arbeitswochen bedeuten und brachten viele eigene Praxisbeispiele in den Vorlesungen und in den Pausen mit.


Wie hat sich der EMBA auf Ihre Karriere ausgewirkt?

Durch den EMBA konnte ich tiefer in das Produktmanagement der F.A.Z. einsteigen, verstand noch mehr von Unternehmensführung und durchstieg tiefer das Produktcontrolling. Inzwischen bin ich Projektleiterin in der Geschäftsführung und wirke an unternehmensübergreifenden Projekten mit, die großen Einfluss auf das Geschäft der F.A.Z. haben. Weiterbildung und Weiterentwicklung ist für meinen Chef sehr wichtig, sodass mein Studium an der HMS jederzeit sehr geschätzt und gefördert wurde.


Können Sie das Gelernte im Arbeitsalltag anwenden?

Viele Dinge wende ich automatisch an, ohne es bewusst wahrzunehmen. Diverse gelernte Analysemethoden helfen sehr zur besseren Einschätzung der eigenen Geschäftsentwicklung. Auch kommunikativ lernte ich viele Dinge, die in meinem (Arbeits-)alltag nützlich sind.


Was sollten Interessierte unbedingt über das Studium wissen?

Es kommt mehr Arbeit auf einen zu, als man vorher glaubt, aber es macht auch doppelt so viel Spaß, als man vorher denkt. Die Teilnehmer/-innen studieren in einer Gemeinschaft und nicht für sich alleine. Das kann natürlich jeder selbst entscheiden, aber ich rate dazu, sich den Kommilitonen gegenüber zu öffnen und aktiv mitzumachen.


Wem würden Sie zu dem Studium raten, wem eher nicht?

Ich rate jedem zu diesem Studium, der neugierig auf neue Methoden ist, wissbegierig und bereit ist, aus sich herauszugehen. Wer gerne in seiner Komfortzone bleiben möchte, für den ist das Studium eher nichts.