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Neuromarketing Camp

Überblick und Einstieg

Neuromarketing Camp

Unternehmen, die in der heutigen Aufmerksamkeitsökonomie erfolgreich sind, wissen, wie sie mit ihren Kunden Kontakt aufnehmen können. Daher finden neurowissenschaftliche Ansätze in der Medien- und Werbebranche mehr und mehr Beachtung.

Neuromarketing-Experten bieten vielversprechende Erkenntnisse zur Erfassung von Konsumenten. Um aber die richtige Strategie und Forschungspartner auswählen zu können, ist es hilfreich, die wichtigsten neurowissenschaftlichen Modelle zu kennen und sich einen Überblick über die bedeutendsten Akteure auf diesem Gebiet zu verschaffen.

Das 2-tägige Seminar bietet eine Einführung in die grundlegenden Methoden des Neuromarketings mit Fokus auf anwendbare Tools wie Eye-Tracking, EEG, Gesichtscodierung oder EDA.

Die Teilnehmenden erwerben Grundlagen der einzelnen Werkzeuge, befassen sich aber auch mit den Grenzen der Einsetzbarkeit und lernen die wichtigsten Neuromarketing-Trends und Entwicklungen kennen. Experten aus der Forschung und der Wirtschaft teilen exklusives Wissen und ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Tools.

MG_3745
  • Inhalte
  • Das Consumer Neuroscience Ecosystem im digitalen Zeitalter
  • Neurowissenschaftliche Ansätze im Marketing und Business nutzen
  • Skalierbare Online Emotionsmessung
  • Emotionale Performance von Werbung verstehen
  • Multiscreening und Context als emotionaler Treiber in der Marketingkommunikation
  • Future Technologies: Mobile fNIRS und VR Lösungen
  • Diverse Cases wie erfolgreiche Marken Consumer Neuroscience gezielt einsetzen

Detailliertes Programm

Donnerstag, 16. Mai 2019

accordion open

Das Consumer Neuroscience Ecosystem im digitalen Zeitalter
Dr. Lisa-Charlotte Wolter, Leitung Brand & Consumer Research/NeuroLab

Powerful Communication – Neuroscience im Business sinnvoll nutzen
Dr. Marcel Bartling, Nielsen Consumer Neuroscience

Neuro Consulting – Wie der Einsatz von Neurowissenschaft zu besseren Businessentscheidungen führen kann
Dr. Nadine Galandi, Dr. Benny Briesemeister / Deloitte

Emotionsmessung out of the Lab am Beispiel der Studie “Branded Video Context Effects” und “Multiscreening around the World mit Facebook”
Anne Seemann, eye square

Wie fühlt sich journalistische Qualität für Nutzer an? Einblicke in die emotionale Messung der Quality Alliance Studie

Dr. Imme Baumüller, IQ Media, Dr. Lisa-Charlotte Wolter


(live!) Messung des Unbewussten – Wie man die Emotionale Performance von Audio (und weiteren) Werbeformen vorhersagt und optimiert
Oliver Spitzer, September

Freitag, 17. Mai 2019

accordion open

Die Erforschung von Emotionen mit iMotions – Was Marken wie NBC, GSK oder P&G durch die Plattform lernen
Dr. Markus Plank, iMotions

From 38 Billion words to 1 effective phrase: Wie Volkswagen und andere starke Marken ihren Content mit Emotionsdaten erfolgreich steuern
Dr. Jonathan Mall, NeuroFlash

The future of Attention Measurement: Key Basics und Hands On Session with VR Eye Tracking Technologies
Alicia Weisener, tobii

Testing von Videokampagnen – klassische und moderne Marktforschungsmethoden für einen ganzheitlichen Überblick im Vergleich
Dr. Michael Fretschner, Unruly Media


Linking Success Metrics to Implicit Associations: Der kombinierte Einsatz von Reaktionszeitmessfahren und Machine Learning zur Optimierung des Markenauftritts
Dr. Steffen Schmidt, LINK Institut

Im Interview: Dozent Marcel Bartling

Warum uns Emotionen bei Konsum und Mediennutzung steuern?

Marcel, warum sollten Unternehmen sich mit Emotionen von Konsumenten und Mediennutzern auskennen?
Weil Emotionen den Großteil unseres Alltags steuern! Wir sehen uns alle gerne als rationale Entscheider, doch unser emotionaler 'Autopilot' ist häufiger aktiv als uns das vielleicht lieb ist.


Und inwiefern helfen neurowissenschaftliche Ansätze beim Verstehen von Emotionen?

Neurowissenschaftliche Methoden machen emotionale Reaktionen mess- und sichtbar, bilden also gewissermaßen die Grundlage für das Verstehen.


Hat sich denn die Relevanz von emotionalen Einflussfaktoren in der Kommunikation durch die digitale Transformation geändert?

Erheblich! Nicht nur die Menge an täglich auf uns einprasselnden Informationen hat sich im Zuge dessen drastisch erhöht, auch die Anzahl der Kanäle über die wir Informationen empfangen ist exponentiell gestiegen. Unser Gehirn muss also heute mehr denn je filtern, was relevant für uns ist und womit es sich näher zu beschäftigen lohnt. Das geschieht - über unsere Emotionen - ganz automatisch, also ohne, dass wir es bewusst mitbekommen.


In einer Realität von primär verhaltensbasierten Daten auf Basis von Online Trackings und Co, erscheinen Emotionsdaten nahezu exotisch? Gegentrend zu Big Data? Oder siehst du künftig sogar Schnittstellen?

Um das Verhalten von Menschen zu verstehen und vielleicht sogar vorhersagen zu können, braucht es eine Integration verschiedenster Daten. Nur wer auch implizite Reaktionen erfasst, bekommt auch ein ganzheitliches Bild. Übrigens werden neurowissenschaftliche Erkenntnisse etwa bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz genutzt. Ebenso kommen in der Neurowissenschaft bereits Methoden wie etwa das Machine Learning zur Identifikation von neuronalen Aktivierungsmustern (Pattern), zum Einsatz. Diese Verschmelzung verschiedener Daten(quellen) über unterschiedliche Disziplinen hinweg wird meiner Meinung nach weiter zunehmen.


Wird denn deines Erachtens die Ausbildung im Bereich Consumer Neuroscience im deutschsprachigen Markt ausreichend abgedeckt? Wie sieht es mit den Skills bei Praktikern und Nachwuchskräften aus?

Offen gesagt bin ich oft erschrocken, wie wenig die allgemeine Bevölkerung über unser Gehirn und unsere Emotionen weiß! Bei 'Emotionen' denken die meisten an etwas 'Weiches', 'Unwissenschaftliches' und 'schwer zu Greifendes'. Doch im Grunde genommen sind (in unser aller Köpfe) Kräfte am Werk, die wir nicht verstehen, aber die ausmachen wer wir sind, wie wir uns fühlen und wie wir uns entscheiden. Emotionen sind wichtige Automatismen, die uns befähigen unseren Alltag überhaupt zu meistern. Darüber sollte jeder informiert sein!

Menschen an der HMS

Referenten - 16. Mai 2019

Marcel Bartling

Bartling, Marcel

Dozent

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Benny Briesemeister

Briesemeister, Dr. Benny

Dozent

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Nadine Galandi

Galandi, Dr. Nadine

Dozentin

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Anne Seemann

Seemann, Anne

Dozentin

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Imme Baumueller

Baumüller, Dr. Imme

Dozentin

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Oliver Spitzer

Spitzer, Oliver

Dozent

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Referenten - 17. Mai 2019

Jonathan T  Mall

Mall, Dr. Jonathan T.

Dozent

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Alicia-Weisener

Weisener, Alicia

Dozentin

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Michael-Fretschner

Fretschner, Dr. Michael

Dozent

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Markus Plank

Plank, Dr. Markus

Dozent

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Steffen Schmidt

Schmidt, Dr. Steffen

Dozent

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Für jeden das passende Angebot

Preise & Anmeldung

Nächster Termin:

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Business

949 EUR

zzgl. MwSt. p.P.

  • Normalpreis

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Partner

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zzgl. MwSt. p.P.

  • Förderer der HMS-Stiftung
  • Start-ups
  • Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern

Keine anstehenden Termine.

Starter

449 EUR

zzgl. MwSt. p.P.

  • Studenten
  • Absolventen mit Berufserfahrung von weniger als einem Jahr

Keine anstehenden Termine.

Helena Englert

Mir hat das breite Spektrum sehr gut gefallen: Von der Theorie bis zur Praxis war alles dabei. Das Seminar ist ein Muss für alle, die auf der Suche nach einem guten Überblick zum Thema Neuromarketing sind.

Helena Englert

Lernziel

Die Teilnehmer lernen in einer kleineren Gruppe (max. 25 Teilnehmer)

  • die Grundlagen des angewandten Neuromarketings, z.B. emotionales Branding, packendes Storytelling und visuelle Wahrnehmungsmechanismen,
  • welche Tools zur Erfassung neurowissenschaftlicher Daten zur Verfügung stehen
  • und wie sie die Daten für ihre Anwendungsgebiete nutzen, verstehen und interpretieren können.

Gute Gründe

Wer sollte teilnehmen?

Das Neuromarketing Camp richtet sich hauptsächlich an Professionals, Studenten und Wissenschaftler aus den Bereichen Management, Marketing, Werbung oder Kommunikation, die ihr Wissen über das Konsum- und Nutzerverhalten mit neurowissenschaftlichen Ansätzen erweitern möchten.

kontakt

Ansprechpartnerin

Wolter Lisa Charlotte Teaser

Leitung Brand & Consumer Research

Dr. Lisa-Chatlotte Wolter

telefon+49 (0) 40 413468 - 32

emailMail

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