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Trends 2024 Weiterbildung

von KRISTINA (IN ELTERNZEIT) KABA am 23.01.2024

Generative KI, das Streben nach Authentizität und die Vorteile von Kollaborationen im investigativem Journalismus - was bringt das Jahr 2024 für die Online-Marketing-, Medien- und Filmbranche? Welche Trends und Themen unser Team Weiterbildung für die kommenden Monate erwartet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Sara Mitrovic, Koordinatorin Weiterbildung

Sara Mitrovic, Koordinatorin Weiterbildung: „Im vergangenen Jahr haben uns die zahlreichen Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz begeistert. Allerdings bringt die voranschreitende Präsenz von KI auch die Gefahr einer "Verflachung" der Medienkommunikation durch uninspirierten, KI-generierten Inhalt mit sich. Für das Jahr 2024 prognostiziere ich einen klaren Trend zur Authentizität. Dieser zeigt sich durch intelligentes Storytelling und ein Bekenntnis zu authentischen, emotional ansprechenden Erzählungen von Unternehmen. In der Medienlandschaft ist nun kreative Courage gefragt, um sich von KI-generiertem Einheitsbrei abzuheben. Authentische und ansprechende Inhalte werden dabei entscheidend sein, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.“

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Raya Schäferhoff, Koordinatorin GetonSet-Traineeprogramm

Raya Schäferhoff, Koordinatorin GetonSet-Traineeprogramm: „Das Jahr 2024 verspricht für die Filmbranche wegweisende Entwicklungen im Bereich der Generativen Künstlichen Intelligenz. Ähnlich wie in anderen Branchen wird KI weiterhin eine zentrale Rolle spielen und die Art und Weise, wie Filme produziert werden, maßgeblich beeinflussen. Von der Drehbuchentwicklung über das Casting bis hin zur Postproduktion wird Generative KI eingesetzt, um Prozesse zu beschleunigen und innovative Ideen zu generieren. Filmemacher, Produktionsstudios und wir als Publikum können gleichermaßen gespannt sein, wie diese Technologien die Art und Weise, wie Geschichten erzählt und Filme produziert werden, sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln.“

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Pauline Peuker, Koordinatorin Weiterbildung

Pauline Peuker, Koordinatorin Weiterbildung: „In einer sich rasch verändernden Welt sind Weiterbildungen zu Shitstorms und Krisenkommunikation für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Der digitale Raum bietet Chancen, birgt jedoch auch das Risiko von unvorhergesehenen Negativsituationen in den sozialen Medien. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter:innen in diesen Bereichen schulen, sind besser gerüstet, um auf unerwartete Herausforderungen zu reagieren. Schnelligkeit, Präzision und Empathie in der Kommunikation sind Schlüssel, um Vertrauen zu wahren und Reputationsschäden zu minimieren. Eine gezielte Weiterbildung fördert nicht nur das Verständnis für die Dynamik von Shitstorms, sondern vermittelt auch effektive Strategien zur Krisenbewältigung. So gewappnet, können Unternehmen flexibler auf polarisierende Veränderungen reagieren und ihre Kommunikationsstrategien kontinuierlich optimieren.“

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Kristina Kaba, Projektkoordinatorin Media Innovation Program

Kristina Kaba, Projektkoordinatorin Media Innovation Program: „Es ist sicher keine Überraschung, dass auch in 2024 Generative KI für den Journalismus und die Kreativ-Branche weiterhin eine starke Rolle spielen wird. Zudem gehe ich davon aus, dass kollaborativer Journalismus insbesondere bei investigativen Recherchen weiterhin wachsen wird – denn viele Medienhäuser haben längst erkannt, dass sie von einander partizipieren können, wenn es um zeitaufwendige, qualitative hochwertige Recherchen geht. In Zeiten von Click-Bait-Strategien und Überschriften-Journalismus, ein gutes Zeichen für die Branche und den Qualitätsjournalismus. Da überrascht es auch nicht, dass sich Journalist:innen immer stärker mit Sicherheitsthemen – sowohl digital als auch physisch – auseinandersetzen müssen. Hasskommentare im Netz, Anfeindungen auf der Straße oder der Besuch von Parteitagen unter Personenschutz, sind für einige Kolleg:innen bittere Realität. Und das fällt auch dem Nachwuchs auf – es bleibt also auch in 2024 spannend, wie sich Medienhäuser aufstellen, um für qualifizierten Nachwuchs weiterhin attraktiv zu bleiben.“

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Frederike Wettengel, Koordinatorin Weiterbildung

Frederike Wettengel, Koordinatorin Weiterbildung: „Die Idee, Social Media als Suchmaschine zu betrachten, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und wird auch in 2024 eine große Rolle spielen, insbesondere für die GenZ wird dieser Trend die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen Informationen suchen, teilen und konsumieren. Für die GenZ sind soziale Medien nicht nur eine Informationsquelle, sondern auch ein Ort des Austauschs. Die Integration von Suchfunktionen in diese Plattformen spiegelt die sich verändernden Gewohnheiten und Erwartungen der Nutzer:innen wider. Ebenso bleibt das Thema „Trust“ auch in 2024 ein großes Thema. Influencer:innen spielen eine bedeutende Rolle in sozialen Medien. Ihre Meinungen und Empfehlungen werden oft als vertrauenswürdige Informationsquellen betrachtet. Die Suche nach Inhalten wird daher auch von den Empfehlungen einflussreicher Persönlichkeiten beeinflusst.“